Terrorangst in Ägypten
Lufthansa stellt kommerziellen Flugbetrieb nach Scharm el-Scheich ein
Frankfurt/Main (dts) – Aufgrund der aktuellen Situation auf der Sinai-Halbinsel stellen die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe vorsorglich bis auf Weiteres den kommerziellen Flugbetrieb nach Scharm el-Scheich ein. Zum weiteren Vorgehen werde man sich eng mit den Behörden abstimmen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Geplant waren demnach zwei wöchentliche Flüge der Fluggesellschaften Edelweiss und Eurowings nach Scharm el-Scheich.
Darüber hinaus will sich die Lufthansa-Gruppe gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und den Veranstaltern um ihre vor Ort befindlichen Fluggäste kümmern und deren Rückflüge aus Scharm el-Scheich organisieren. Bereits seit dem vergangenen Samstag umfliegen die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe den Sinai. Kairo werde weiterhin angeflogen und sei von diesen Maßnahmen nicht betroffen, so das Unternehmen. In der vergangenen Woche war ein russischer Airbus 321 mit 224 Menschen an Bord auf dem Weg vom Ferienort Scharm el-Scheich nach Sankt Petersburg aus noch ungeklärter Ursache abgestürzt. Die britische Regierung sowie US-Geheimdienste schließen nicht aus, dass es einen Bombenanschlag auf den Flieger gab.
Facebook
Neue künstliche Intelligenz soll künftig Bilder auf Facebook erkennen
Menlo Park (dts) – Der Chefentwickler von Facebook, Mike Schroepfer, sieht die internationale Kommunikation zwischen Facebook-Nutzern durch die Uneinigkeit nationaler Regulierer gefährdet – und hat einige Neuerungen angekündigt. „Wir haben Server und Systeme vor Ort, die natürlich an die jeweiligen lokalen Regeln angepasst werden“, sagte Schroepfer der „Welt“. „Aber der globale Austausch zwischen den Nutzern überall in der Welt wird dadurch potentiell erschwert.“
Schroepfer warnte vor den Folgen der Aufkündigung des Safe-Harbor-Abkommens durch den EuGH, und bezeichnet den internationalen Datenaustausch zwischen Facebook-Nutzern als Grundrecht: „Ich denke, Menschen überall in der Welt sollten miteinander in Verbindung bleiben und Dinge teilen können – das ist ein Grundrecht.“ Er betonte, Facebook habe sich nicht nur auf Safe Harbor verlassen.
Schroepfer kritisierte die Netzneutralitäts-Entscheidung des europäischen Parlaments: „Die Möglichkeit auf freie Wahl zwischen Angeboten ist gesund für das Ökosystem im Internet. Sie sollte nicht verwässert werden, indem einzelne Angebote in der zugrunde liegenden Netzwerk-Infrastruktur bevorzugt oder benachteiligt werden.“ Der Chefentwickler erklärte, Facebook habe eine neue künstliche Intelligenz entwickelt, die auch Bildinhalte erkennen und differenzieren kann.
„Wir können Dinge identifizieren – wir können den Eiffelturm von einem Baby oder einem Sonnenuntergang unterscheiden.“ Die Technik wird von Facebook künftig auch eingesetzt, um Inhalte der Nutzer der Tochterfirmen Whatsapp und Instagram zu analysieren, erklärte Schropefer. „Wir setzen die KI auf verschiedene Weisen auch bei Whatsapp und Instagram ein. Andernfalls würden die Nutzer irgendwann überwältigt angesichts der Masse von Informationen in den Netzwerken.“
Facebook will außerdem in Zukunft in Entwicklungsländern kostenlose unlimitierte Internet-Zugänge anbieten. Facebook arbeite laut Schroepfer außerdem an virtuellen Umgebungen für seine Nutzer, um die VR-Brille Rift der Facebook-Tochterfirma Oculus in dem sozialen Netzwerk zu implementieren: „Jeder auf der Welt kann künftig das Louvre besuchen, ohne dass dessen Hallen in der Realität aus allen Nähten platzen, oder Orte wie Syriens antike Stätten sehen, die unerreichbar oder bereits verloren sind.“ Nutzer der Oculus-VR-Technik könnten künftig „in virtuellen Umgebungen auf Facebook interagieren“.
Syrienkrieg
Amnesty International: Assad-Regime schockt mit neuen Grausamkeiten
Aleppo (dts/nex) – Das syrische Regime hat laut eines Berichts von Amnesty International seit 2011 mindestens 65.000 Menschen verschleppt – darunter rund 58.000 Zivilisten. Das Syrische Netzwerk für Menschenrechte habe die Entführungen dokumentiert.
Demnach seien die verschleppten Syrer unter entsetzlichen Bedingungen festgehalten worden. In überfüllten Zellen starben die meisten von ihnen an den Folgen von Folter oder Krankheiten. Viele seien ohne Prozess hingerichtet worden. Auf der Suche nach ihren Angehörigen müssten die Familien hohe Bestechungsgelder zahlen – oft ohne Erfolg.
In der syrischen Stadt Aleppo sollen Truppen von Präsident Baschar al-Assad auch auf friedliche Demonstranten geschossen haben. Das geht aus dem Bericht hervor. So seien dutzende junger Männer, aber auch Kinder und Ältere von Regierungstruppen oder Milizen erschossen worden.
In Syrien herrscht seit vier Jahren Bürgerkrieg. Die Kämpfe zwischen den Truppen des Machthabers Baschar al-Assad und Rebellen hätten Schätzungen zufolge mehr als 250.000 Todesopfer gefordert. Bislang seien rund 22 Millionen Syrer auf der Flucht.
Armutsbericht
Rund 20 Prozent der Deutschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht
Wiesbaden (dts) – 20,6 Prozent der Bevölkerung in Deutschland das sind 16,5 Millionen Menschen waren 2014 von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. 2013 hatte dieser Anteil bei 20,3 Prozent (16,2 Millionen Menschen) gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Demnach war der Anteil armer oder sozial ausgegrenzter Menschen in der gesamten Europäischen Union in beiden Jahren mit 24,4 Prozent (2014) beziehungsweise 24,5 Prozent (2013) deutlich höher als in Deutschland.
Eine Person gilt als von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht, wenn mindestens eine der folgenden drei Lebenssituationen zutrifft: Ihr Einkommen liegt unter der Armutsgefährdungsgrenze, die Person ist also von Armut bedroht, ihr Haushalt ist von erheblicher materieller Entbehrung betroffen oder sie lebt in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung.
Danach war mit 16,7 Prozent der Bevölkerung jede sechste Person in Deutschland im Jahr 2014 von Armut bedroht. Das entspricht rund 13,3 Millionen Menschen. Der Anteil dieser armutsgefährdeten Personen hat sich damit seit 2013 (16,1 Prozent) erhöht. Eine Person gilt nach der EU-Definition als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt (Schwellenwert der Armutsgefährdung).
2014 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland bei 987 Euro im Monat und damit etwas höher als im Berichtsjahr 2013 (979 Euro im Monat). Für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren lag der Schwellenwert im Berichtsjahr 2014 bei 2.072 Euro im Monat. 5,0 Prozent der Bevölkerung in Deutschland waren im Jahr 2014 von erheblicher materieller Entbehrung betroffen. Das bedeutet, dass ihre Lebensbedingungen aufgrund von fehlenden Mitteln eingeschränkt waren.
Sie waren zum Beispiel nicht in der Lage, ihre Rechnungen zu bezahlen, ihre Wohnungen angemessen zu beheizen oder eine einwöchige Urlaubsreise zu finanzieren. 10,0 Prozent der Bevölkerung unter 60 Jahren lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung. Das bedeutet, dass die tatsächliche Erwerbsbeteiligung der erwerbsfähigen Haushaltsmitglieder insgesamt weniger als 20 Prozent betrug. EU-weit waren 17,2 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht, 9,0 Prozent von erheblicher materieller Entbehrung betroffen, und 11,0 Prozent lebten in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung.
Nachwahlumfrage
Türkei: Über ein Drittel der HDP-Wähler will Rücktritt von Demirtas
Wären heute Wahlen in der Türkei, würde die regierende AKP sogar auf 53% kommen. Unterdessen fordern 80% der MHP-Wähler einen Rücktritt Devlet Bahçelis.
Ankara (nex) – Die Türken sind mit dem Ausgang der Wahlen vom vergangenen Sonntag überaus zufrieden.
Dies geht aus der ersten Nachwahlumfrage hervor, die das Institut IPSOS am gestrigen Mittwoch veröffentlicht hat. Insgesamt 59 Prozent der Befragten erklärten demzufolge, dass es eine richtige Entscheidungen gewesen wäre, die Neuwahlen anzusetzen, während nur 36 Prozent die gegenteilige Auffassung vertreten.
Fünf Prozent sind unentschlossen. Würde am nächsten Sonntag noch einmal gewählt, könnte die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung mit einer noch deutlicheren Mehrheit rechnen. Sie würde auf 53 Prozent der Stimmen kommen und damit wohl sogar eine parlamentarische Verfassungsmehrheit erobern.
Der Grund dafür ist, dass die nationalistische MHP auf neun Prozent abstürzen und damit aus dem Parlament fliegen würde. CHP und HDP könnten ihre Stimmenanteile halten. Sollte die MHP weiter an ihrem Vorsitzenden Devlet Bahçeli festhalten, könnte die kommende Legislaturperiode die letzte sein, in der sie die Große Nationalversammlung von innen sieht. Bereits 80 Prozent der eigenen Anhänger sprechen sich für eine Ablösung des Parteichefs aus, der ebenso wie sein Amtskollege aus der CHP, Kemal Kılıçdaroğlu, als Serien-Wahlverlierer gilt. Sollte Bahçeli weiterhin an seinem Vorsitz festhalten, schließen Beobachter nicht aus, dass Abgeordnete der MHP zur AKP wechseln könnten.
Von den Anhängern der Republikanischen Volkspartei treten 56 Prozent für einen Wechsel an ihrer Parteispitze ein. Aber auch das Aushängeschild der prokurdischen HDP, Selahattin Demirtaş, hat an Ansehen eingebüßt. Beim Ranking der erfolgreichsten Politiker des Landes von 29 Prozent und damit dem zweiten Platz auf den vierten Rang mit 12 Prozent zurück – noch hinter Kılıçdaroğlu. In dieser Kategorie wird Präsident Recep Tayyip Erdoğan von 47 Prozent der Befragten genannt und liegt damit an der Spitzen, gefolgt von Premierminister Ahmet Davutoğlu und Kemal Kılıçdaroğlu mit jeweils 15 Prozent.
Nach den Wahlen vom Sonntag blicken 60 Prozent der befragten Türken optimistisch in die Zukunft. In den Tagen nach den vorangegangenen Wahlen vom 7. Juni äußersten sich lediglich 38 Prozent in dieser Weise. Was die drängendsten Agenden für die künftige Regierung anbelangt, äußern sich 63 Prozent zu Gunsten einer neuen Verfassung, welche die derzeitige, die noch auf die Putschjunta von 1980 zurückgeht, ablösen sollte.
Nur 28 Prozent wollen die geltende beibehalten. Was den Krieg gegen den Terror anbelangt, sprechen sich 30 Prozent der Befragten für eine Weiterführung der militärischen Angriffe gegen die terroristische PKK aus, 28 Prozent treten für eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen ein und 33 Prozent sprechen sich gegen die Operationen aus.
Absturz von Flug 7K9268
London setzt nach Flugzeugabsturz Flüge von Scharm el-Scheich aus
London (dts) – Nach dem Absturz einer russischen Passagiermaschine auf der Sinai-Halbinsel hat Großbritannien alle Flüge vom ägyptischen Urlauberort Scharm el-Scheich bis auf Weiteres ausgesetzt. Man könne nicht ausschließen, dass das Flugzeug durch eine Bombe zum Absturz gebracht worden sei, teilte das Amt des britischen Premierministers David Cameron am Mittwoch mit. Britische Flugsicherheitsexperten sollen nun die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen vor Ort überprüfen.
In der vergangenen Woche war ein Airbus 321 mit 224 Menschen an Bord auf dem Weg vom Ferienort Scharm el-Scheich nach Sankt Petersburg aus noch ungeklärter Ursache abgestürzt.
Auto der Zukunft
Steve Westly: „Diesel und Benziner können mit Elektroautos nicht mithalten“
Palo Alto (dts) – In der Debatte um das Auto der Zukunft attackiert der kalifornische Unternehmer Steve Westly die traditionelle Fahrzeugindustrie. Die New Economy werde diesen Kampf gewinnen, sagte Westly, der unter anderem in den Elektroautohersteller Tesla Motors investierte, dem „Handelsblatt“. Die Manipulationen bei Volkswagen verdeutlichten, dass Diesel und Benziner mit Elektroautos „einfach nicht mithalten“ könnten, so der Unternehmer.
„Statt sich dafür zu entscheiden, das Richtige zu tun, nämlich auf Elektroautos umzusatteln, versuchen die Chefs der traditionellen Firmen zu schummeln.“ Selbstfahrende Autos würden sich schneller durchsetzen, als vielfach geglaubt, so der 59-jährige Amerikaner.
„Heute sind die Menschen vielleicht ein wenig skeptisch. Aber noch vor zwei Jahren hielten alle selbstfahrende Autos für reine Science Fiction. Und heute sehen wir sie bereits. Schon 2020 werde jeder große Autohersteller selbstfahrende Features in seinen Fahrzeugen verbauen. „Die Autos von morgen werden Computer auf Rädern sein. Google oder Apple kennen sich besser mit Computern aus als jeder andere“, so Westly. „Mercedes, BMW oder General Motors werden der Welt wieder ganz neu erklären müssen, warum wir sie brauchen. Die traditionelle Fahrzeugindustrie sei „so monopolisiert, dass sie kaum Innovation hervorbringt“, so der Unternehmer, außerdem agiere sie viel zu langsam.
Fremdenfeindlichkeit
Diakonie-Präsident: „Wir erleben gerade die schlimmste Welle von rassistischer Gewalt in zwanzig Jahren“
Berlin (dts) – Die Zahl der Gewalttaten gegen Flüchtlinge ist deutlich angestiegen. Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf das Bundeskriminalamt (BKA). Demnach wurden in diesem Jahr bereits 104 Gewalttaten gegen Asylheime registriert.
Dazu gehörten 53 Brandstiftungen. Im gesamten Jahr 2014 waren lediglich 28 Gewalttaten verzeichnet worden. Insgesamt hat sich den Angaben zufolge die Zahl der Straftaten gegen Asylunterkünfte von Januar bis November mit 637 im Vergleich zu 2014 mehr als verdreifacht. Dabei handelte es sich überwiegend um Sachbeschädigungen (216), Propagandadelikte (123) sowie Fälle von Volksverhetzung (74). Allein im dritten Quartal 2015 wurden insgesamt 303 Straftaten gezählt. Betreiber von Flüchtlingsunterkünften sind alarmiert.
Diakonie-Präsident Ulrich Lilie sagte der „Welt“: „Wir erleben gerade die schlimmste Welle von rassistischer und rechtsextremer Gewalt seit zwanzig Jahren.“ Inzwischen richteten sich die Anschläge auch gegen bewohnte Unterkünfte. „Hier sind vergleichbar den Bannmeilen Schutzzone um gefährdete Unterkünfte sinnvoll und notwendig“, erklärte der Diakonie-Präsident. Lilie kritisierte die Sicherheitsbehörden. Es sei inakzeptabel, dass so wenige Brandanschläge aufgeklärt werden.
„Eine konsequente, schnelle und erfolgreiche Strafverfolgung kann dazu beitragen, eine weitere Eskalation von Gewalttaten zu verhindern“, sagte Lilie. Gleichzeitig müsse man denjenigen entgegentreten, die mit ihren „unsäglichen Wortbeiträgen bei Demonstrationen oder öffentlichen Voten Gewalttäter gewollt oder nicht gewollt ermutigen“. Bernd Wagner, Gründer der Rechtsextremismus-Aussteiger-Initiative Exit, sieht die Intensität der fremdenfeindlichen Gewalt auf einem ähnlichen Niveau wie zu Beginn der 90er-Jahre. „Wir hatten so eine Situation bereits im Frühjahr `91“, sagte Wagner der „Welt“. „Da braut sich was zusammen, bald könnten die ersten Todesopfer zu beklagen sein, wenn die Gewalt nicht repressiv gestoppt wird.“
Gruppenphase
Champions League: München schlägt Arsenal 5:1
München (dts) – In der Gruppenphase der Champions League hat Bayern München mit 5:1 gegen den FC Arsenal London gewonnen. Bereits in der 10. Minute brachte Robert Lewandowski die Bayern in Führung, in der 29. Minute legte Thomas Müller nach. In der 44. Minute schoss David Alaba das 3:0, Arjen Robben traf in der 55. Minute.
Olivier Giroud gelang in der 69. Minute ein Treffer für die Gäste aus London. In der 89. Minute traf Müller ein zweites Mal. Unterdessen unterlag Bayer Leverkusen AS Rom mit 2:3. Für Rom trafen Mohamed Salah in der 2. Minute und Edin Dzeko in der 29. Minute, in der 80. Minute verwandelte Miralem Pjanic einen Foulelfmeter. Für Leverkusen trafen Admir Mehmedi in der 47. Minute und Chicharito in der 52. Minute.
"Das Rückgrat der Europäischen Union"
„Forbes“: Merkel nach Putin mächtigste Person der Welt
New York (dts) – Bundeskanzlerin Angela Merkel ist laut der aktuellen Rangliste des US-Magazins „Forbes“ nach dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die mächtigste Person der Welt. Damit liegt Merkel noch vor US-Präsident Barack Obama, der auf Platz drei der am Mittwoch veröffentlichten Rangliste kam. Ihm folgen Papst Franziskus auf Platz vier und der chinesische Präsident Xi Jinping auf Rang fünf.
Merkels Aufstieg vom fünften auf den zweiten Rang begründete das Magazin unter anderem mit ihrer Rolle in der Flüchtlingskrise und in der bei der griechischen Schuldenkrise. Die Bundeskanzlerin sei „das Rückgrat der Europäischen Union“.


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