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Leitkultur
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Terror in Istanbul
Gauck verurteilt „hinterhältigen“ Terroranschlag in Istanbul
Berlin (dts) – Bundespräsident Joachim Gauck hat das Attentat in Istanbul verurteilt: „Wieder wurden bei einem hinterhältigen terroristischen Anschlag unschuldige Menschen ermordet, darunter viele Deutsche“, erklärte Gauck am Dienstag. „Ich bin tief erschüttert und traurig über diese schlimme Nachricht.“ Die Geschehnisse seien „entsetzlich“, so der Bundespräsident. „Mein ganzes Mitgefühl und meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Ich werde noch heute mit dem türkischen Staatspräsidenten telefonieren und mich über die Lage vor Ort informieren.“
Der Anschlag hatte sich nahe der Sultan-Ahmed-Moschee ereignet, die in einem bei Touristen beliebten Stadtteil liegt. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben, 15 weitere wurden verletzt. Bei den meisten Toten handelt es sich dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu zufolge um Deutsche. Bei dem Attentäter handelt es sich offenbar um ein Mitglied der Terrormiliz „Islamischer Staat“.
Berlin
Linken-Politiker Gallert distanziert sich von Wagenknecht
Berlin (dts) – Der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl, Wulf Gallert, hat der jüngsten Äußerung von Bundestagsfraktionschefin Sahra Wagenknecht widersprochen, wonach ein Flüchtling sein Gastrecht verwirke, wenn er es missbrauche. „Die Formulierung legt nahe, dass das Asylrecht ein Ersatzstrafrecht ist, das man entsprechend anwenden kann, um Leute abzuschieben“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Das widerspricht unseren Positionen und ausdrücklich auch meinen. Denn das kann keine linke Haltung sein.“
Zudem gebe es bei Abschiebungen, selbst wenn man sie befürworte, auch faktische Hindernisse. Gallert fügte hinzu: „Insofern kann man sich davon nur distanzieren. Ich erwarte von der Bundestagsfraktion, dass sie sich damit kritisch auseinander setzt.“ Wagenknecht hatte am Montag erklärt: „Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht eben auch verwirkt.“ Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, Petra Sitte, sagte daraufhin am Dienstag: „Die Formulierung gibt nicht wieder, was wir im Fraktionsvorstand besprochen haben.“ Auch die Abgeordneten Martina Renner, Jan van Aken und Stefan Liebich sowie Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn äußerten Kritik.


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