86. Genfer Automobilsalon
Weltpremiere: Der neue Opel Mokka X kommt

Rüsselsheim (ots) – Seit dem Marktstart im Jahr 2012 steigt der Opel Mokka in immer größere Höhen. Mit seinen knackigen Maßen (4,28 Meter Länge), seinem sportlichen Auftritt und der lässig hohen Sitzposition trifft der Kompakt-SUV exakt den Zeitgeist. Das zeigen auch die über 500.000 Bestellungen, die ihn europaweit zu einem der beliebtesten seiner Klasse machen. Der Opel Mokka X, dessen Weltpremiere auf dem 86. Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2016) über die Bühne geht, wird diese Erfolgsstory nun fortschreiben. Die Neuauflage des Bestsellers zeichnet sich durch ein charakterstarkes Design, das verfeinerte Interieur und die neue Infotainment-Generation aus, die den Hingucker ab Verkaufsstart im Sommer zu einem der bestvernetzten SUV auf dem Markt macht. Damit nicht genug – nach der kürzlich eingeführten Flüsterdiesel-Generation mit 1,6 Litern Hubraum wird für den Mokka X zusätzlich zu den bisherigen Benzinern auch ein neuer 1,4 Liter-Benzindirekteinspritzer zur Verfügung stehen. Die topmoderne Motorisierung gibt es in Verbindung mit Sechsstufen-Wandlerautomatik, Start/Stop und adaptivem Allradantrieb.
Ehrlich: Ein Typ zum Pferde stehlen
Der Mokka darf mit Fug und Recht als eines der Wahrzeichen des Opel-Comebacks der vergangenen Jahre gelten. Der Kompakt-SUV hat der Marke mit dem Blitz eine Klientel zugeführt, die kernigen Look in Kombination mit hochwertigem Design zu schätzen weiß. Der sportliche Mokka machte bisher schon keinen Hehl aus seinen Offroad-Qualitäten. Durch den Namenszusatz X unterstreicht Opel künftig sowohl die Optik als auch die Funktion von SUV- und Crossover-Modellen. Den Auftakt macht der neue Mokka X, der sich gegenüber seinen Schwestermodellen unverkennbar als Typ zum Pferde stehlen präsentiert. Mit der neu gestalteten Außenhaut kommt der Mokka X kräftig daher. Die überarbeitete Front interpretiert die neue Opel-Designphilosophie, was vor allem angesichts des flügelförmigen Kühlergrills und der LED-Leuchtengrafik mit prominentem Doppelschwingen-Motiv des Tagfahrlichts deutlich wird. Die gesamte Fahrzeugfront ist geprägt von sauber definierten Metalloberflächen mit hochwertiger Ausstrahlung. Der Mokka X wirkt nun noch eine Spur breiter, solider und maskuliner. Passend dazu zeigen die Heckleuchten ebenfalls das Doppelschwingen-Motiv. Auch die präzise modellierte Seitenansicht betont den athletischen Charakter des SUV. So zeichnet sich in der unteren Türhälfte eine muskulöse Linie ab, die von der nach hinten aufsteigenden Sichelgrafik unterstrichen wird. Frische Karosseriefarben wie ‚Safran Orange‘ oder ‚Lava Rot‘ tragen zum Will-ich-haben-Effekt des Mokka X bei. Auch die Innenraum-Designer haben den Mokka X mit feiner Hand verbessert. Bestimmendes Element ist die an den neuen Opel Astra angelehnte Instrumententafel, die jetzt eher horizontal gegliedert ist. Sie sieht dabei klarer und präziser aus. In der überarbeiteten Kommandozentrale wurden die Sieben- und Acht-Zoll-Touchscreens der neuen Infotainment-Generation harmonisch eingebettet. Demnach überzeugt die sauber gezeichnete Einheit mit einem eingängigen Bedienkonzept und bester Funktionalität. Berührungsempfindliche Oberflächen machen viele Tasten und Regler überflüssig.
Neu: Sechsstufen-Automatik kombiniert mit adaptivem Allradantrieb
Nach der Einführung der neuen 1,6-Liter-Flüsterdiesel mit 81 kW/110 PS und 100 kW/136 PS wächst das Antriebsangebot für den Opel-SUV nun auch auf Benziner-Seite. Der 1.4 Direct Injection Turbo, der vor Kurzem im neuen Astra sein Debüt gab, wird im Mokka X als 110 kW/150 PS starke Variante in Kombination mit Sechsstufen-Automatik, Start/Stop und adaptivem Allradantrieb erhältlich sein (Verbrauch und CO2-Emissionen im kombinierten Zyklus: 6,6 l/100 km, 154 g/km, vorläufige Angaben). Die AWD-Technologie mit elektromagnetischer Lamellenkupplung arbeitet intelligent und effizient: Auf trockener Fahrbahn sind ausschließlich die Vorderräder für den Vortrieb zuständig, was den Kraftstoffverbrauch niedrig hält. Nur beim Start schaltet sich der Allradantrieb kurzzeitig zu. Situationsabhängig verteilt das System die Kraft fließend und unmerklich. Das Regelspektrum reicht von verbrauchsgünstigen 100 Prozent Frontantrieb bis zu jeweils 50 Prozent an die Vorder- und Hinterachse, etwa bei Nässe oder schneebedeckten Straßen.
Sicherheitsplus: AFL-LED-Scheinwerfer und Frontkamera der jüngsten Generation
Doch nicht nur das adaptive 4×4-System ist ein Beispiel dafür, wie die Ingenieure einmal mehr das Opel-Versprechen umsetzen, innovative Technologien einem breiten Kundenkreis zugänglich zu machen. Gleiches gilt für die Einführung der AFL-LED-Scheinwerfer (AFL = Adaptive Forward Lighting) im Mokka X. Das neue AFL-LED-System passt den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation an und garantiert die bestmögliche Ausleuchtung der Strecke. Zum Repertoire zählen neun unterschiedliche Lichtfunktionen, darunter Stadtlicht, Landstraßenlicht, Kurven- und Abbiegelicht, der Tourist-Modus für die Reise nach England zum Wechseln von Rechts- auf Linksverkehr sowie eine Einpark- und eine Stopp-Funktion. Letztere aktiviert beispielsweise beim Ampel-Stopp den Energiesparmodus. Das LED-System ersetzt das bisherige BiXenon-AFL-Sicherheitslicht, was mehrere Vorteile mit sich bringt: Zum einen ist die Lichtqualität höher, da LEDs die Farben der angestrahlten Gegenstände natürlicher zeigen – ein klarer Komfortgewinn fürs Auge. Zum anderen wird nun keine Stellmechanik mehr im Scheinwerfer benötigt. Dank des neuen Systems reagiert der Lichtstrahl schneller und präziser auf die jeweilige Fahr- und Umgebungssituation. Dazu kommt die jüngste Generation der Opel-Frontkamera. Von der noch höheren Auflösung und der optimierten Bildverarbeitung profitieren alle angeschlossenen Assistenzsysteme wie etwa der Fernlichtassistent des AFL-LED-Lichtsystems. Der Verkehrsschildassistent des Mokka X erkennt jetzt dank weiter verbesserter Kamera und optionaler Unterstützung durch das Navi noch mehr Hinweiszeichen. Der Abstandwarner ermittelt via Frontkamera kontinuierlich die Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug und der Frontkollisionswarner alarmiert den Fahrer nun auch per reflektierender LED-Anzeige. Nimmt der Abstand zum Vordermann unverhältnismäßig ab, werden rote LEDs in die Windschutzscheibe gespiegelt. Zusätzlich fordert ein Warnton den Fahrer zur (Voll )Bremsung auf. Der Spurassistent ist automatisch ab Geschwindigkeiten über 60 km/h in Bereitschaft und macht sich beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur per Kontrollleuchte im Instrumentendisplay und Warnton bemerkbar.
Spitze: Bestens vernetzt und höchst komfortabel
Wie der neue Opel Astra hat auch der Mokka X auf Wunsch ab Marktstart den persönlichen Online- und Service-Assistenten Opel OnStar an Bord. Dazu halten zwei Versionen des IntelliLink-Infotainment-Systems der jüngsten Generation Einzug in den Mokka X. IntelliLink holt die Welt der Smartphones sowohl via Apple CarPlay als auch via Android Auto ins Fahrzeug. Der neue Mokka X ist jedoch nicht nur einer der bestvernetzten Kompakt-SUV, er ist auch einer der komfortabelsten Vertreter seiner Klasse. Wie das Gros der Opel-Modelle bietet auch der Mokka X – einzigartig im Segment – die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. getesteten und zertifizierten Ergonomie-Sitze. Sie machen nicht nur lange Reisen entspannter, sondern auch Ausflüge auf rauem Untergrund um ein Vielfaches angenehmer. Ein weiteres Komfort-Highlight ist das Schließ- und Startsystem ‚Keyless Open‘. So muss der Fahrer künftig nicht einmal mehr die Fernbedienung bemühen, um sein Auto zu öffnen oder abzuschließen. Ist der Schlüssel dabei, genügt es, die Kontaktfläche an einem der Türgriffe zu berühren, um sich Zugang zum Innen- oder Kofferraum zu verschaffen. Ebenso „schlüssellos“ gelingt der Motorstart. Mit neuem Look, erweitertem Antriebsangebot, geschätzten Offroad-Qualitäten, vorbildlichen Vernetzungsmöglichkeiten und bestem Komfort ist der neue Mokka X perfekt gerüstet, um auf der Erfolgsspur seines Vorgängers fortzufahren. Nicht umsonst wurde der Mokka in Deutschland unter anderem zweimal zum „Allradauto des Jahres“ und zum „Firmenauto des Jahres“ gekürt.
- Neuer Look: Außen klar zum Allradeinsatz, innen elegant und  komfortabel - Neuer Antrieb: 1,4-Liter-Turbobenzin-Direkteinspritzer mit  Automatik und Allrad - Neue Sicht: Voll-LED-Scheinwerfer und Opel-Frontkamera der jüngsten Generation -Neues Infotainment: Smartphone-Integration und Opel OnStar inklusive

Neumünster
Mazedonischer Asylbewerber onaniert im Zug – Festnahme

Wrist/Neumünster (ots) – Gestern Morgen gegen 09.00 Uhr wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz im Zug von Elmshorn nach Neumünster gerufen. Offensichtlich hatte ein junger Mann vor den Augen zweier Frauen sexuelle Handlungen an sich selbst vorgenommen. Danach hatte er diese Prozedur in einem weiteren Abteil wiederum vor zwei Frauen wiederholt. Die vier Frauen hatten fluchtartig die Zugabteile verlassen und sich kurz hinter Wrist an das Zugpersonal gewandt, die sofort die Bundespolizei alarmierte. Bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neumünster wurde der besagte Mann zur Dienststelle verbracht. Auch die vier Frauen folgten den Beamten. Aufgrund der Aussagen der vier Frauen konnte ermittelt werden, dass der 23-jährige Mazedonier sich zunächst zu zwei Frauen (19 und 24 Jahre) gesetzt und an sich sexuelle Handlungen vorgenommen hatte. Die beiden Frauen wollten das Abteil sofort verlassen, was aber schwierig war, da der Mazedonier ihnen mit seinen Beinen den Weg versperrte. Dabei berührte er eine Frau am Oberschenkel. Danach ging der 23-Jährige in ein anderes Zugabteil, welches ebenfalls mit zwei Frauen besetzt war (20 und 21 Jahre). Auch dort griff er sich in die Hose, worauf auch diese Frauen die Flucht ergriffen. Dort fasste er einer Frau ans Gesäß. Alle vier Frauen erstatteten Strafanzeige wegen exhibitionistischer Handlungen und Körperverletzung. Der Mazedonier ist Asylbewerber und in der Flüchtlingsaufnahmestelle in Boostedt untergebracht. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Bundespolizei geführt.

Größter Passagierjet der Welt
Emirates fliegt bald mit A380 nach Düsseldorf

Düsseldorf (ots) – Bald wird die arabische Fluggesellschaft Emirates zwei Mal täglich mit einem Airbus A 380 Düsseldorf anfliegen.
Wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, soll der Direktflug nach Dubai mit dem größten Passagierjet der Welt im Juli dieses Jahres aufgenommen werden.
Im Sommer 2015 war der Flugbetrieb mit dem ersten A 380 ab Düsseldorf gestartet. Emirates will heute Details bekanntgeben.

Wahlkampfveranstaltung
Stadt schmeißt die AfD raus

Weinheim (nex) – Die Stadt Weinheim kündigt einen mit der Partei Alternative für Deutschland (AfD) abgeschlossenen Mietvertrag für das Weinheimer Rolf-Engelbrecht-Haus. Wie das Portal „Weinheimer Nachrichten“ berichtet, wollte dort die mittlerweile stark in der Kritik stehende Partei am 3. März eine Wahlkampfveranstaltung abhalten, prominent besetzt mit ihrer Bundesvorsitzenden Dr. Frauke Petry. Die Verwaltung beziehe sich dabei auf einen Beschluss des Gemeinderates Weinheim vom 9. Dezember des vergangenen Jahres, wonach Stadthalle und Rolf-Engelbrecht-Haus für Parteiveranstaltungen nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen. Der AfD-Kreisverband Rhein-Neckar habe gestern Abend auf Anfrage mitgeteilt, gegen die Entscheidung juristisch vorzugehen. Noch am Nachmittag wandte sich die Partei mit einem offenen Brief an den Gemeinderat und bat um eine „vorurteilsfreie, rationale und faire Bewertung unserer Partei und unseres Kreisverbandes im Besonderen“, berichten die „Weinheimer Nachrichten“ weiter. Letzterer wäre Mieter des Engelbrecht-Hauses und den Vertrag hätte man bereits im vergangenen August abgeschlossen. Der Verwaltung sei schon damals bekannt gewesen, dass Dr. Frauke Petry als Rednerin vorgesehen sei. Doch weder das Datum der Veranstaltung noch der Name der Gastrednerin seien von Oberbürgermeister Heiner Bernhard im Vorfeld des Gemeinderatsbeschlusses kommuniziert worden. Erst vor wenigen Tagen bekämen die Stadträte Post mit den entsprechenden Informationen, so die „Weinheimer Nachrichten“. Niemand könne so recht sagen, warum sich alles verzögerte, offenbar hätte wohl die Kommunikationskette innerhalb des Weinheimer Rathauses nicht funktioniert. Ihr Vorgehen begründe die Stadtverwaltung mit der sofortigen Wirksamkeit des Gemeinderatsbeschlusses, der unter dem Eindruck des NPD-Bundesparteitages im vergangenen November gefasst worden wäre. Wie die „Weinheimer Nachrichten“ weiter berichten, solle damit verhindert werden, dass die rechtsextreme Partei im kommenden November ihren mittlerweile vierten Bundesparteitag in Folge im Weinheimer Stadtgebiet abhält. Im Gegensatz zur AfD, die auf einen unterschriebenen Mietvertrag verweisen könne, hätte die NPD mögliche Termine bislang nur angefragt. Veranstaltungen von Parteien, Wählervereinigungen oder auch -gruppen müssten laut Gemeinderatsbeschluss von deren Gebietsverbänden auf Orts- oder Kreisebene durchgeführt werden und einen konkreten orts- oder kreispolitischen Bezug zur Stadt Weinheim oder den Rhein-Neckar-Kreis haben. Ersteres wäre laut „Weinheimer Nachrichten“ in Sachen AfD der Fall, bei der Veranstaltung selbst handele es sich aber um einen Beitrag im Landtagswahlkampf. Die Verwaltung folge damit der Einschätzung von Stadtrat und Anwalt Dr. Michael Lehner, der die Stadt rechtlich vertrete. „Sollte die Stadt den Vertrag nun einseitig kündigen, können dafür nur politische Gründe ausschlaggebend sein. Sollte sich dies bewahrheiten, so verurteilen wir dieses zutiefst undemokratische Vorgehen, gegen das wir selbstverständlich Rechtsmittel einlegen werden“, zitiert das Portal „Weinheimer Nachrichten“ die Pressesprecherin Claudia Martin vom AfD-Kreisverband Rhein-Neckar.  

Klare Ansage gegen antimuslimischen Rassismus
Obama: „Wer eine Religion angreift, greift alle an“

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Washington (nex) – US-Präsident Barack Obama hat in einer Rede vor der Islamischen Gesellschaft von Baltimore (Bundesstaat Maryland) islamfeindlichen Tendenzen in scharfen Worten eine Absage erteilt. „Ein Angriff auf eine Religion ist ein Angriff auf alle unsere Religionen“, erklärte Obama vor der versammelten Gemeinde im Stadtteil Catonsville und ergänzte, alle Amerikaner seien zur Konsequenz bei der Verurteilung hasserfüllter Rhetorik aufgerufen. „Niemand von uns darf gegenüber dem Fanatismus teilnahmslos bleiben“, betonte der Präsident. Obamas Besuch im Gemeindezentrum von Baltimore war sein erster in einer Moschee auf US-amerikanischem Boden. Zuvor hatte er 2010 die Istiklal-Moschee in der indonesischen Metropole Jakarta besucht, 2013 die Sultanahmet-Moschee in Istanbul. Zu Beginn seines Besuchs im Gemeindezentrum der Islamischen Gesellschaft von Baltimore, die als eine der größten islamischen Gemeinschaften der Atlantikregion gilt, absolvierte Obama ein Tischgespräch mit muslimischen Gemeindevorstehern. Anschließend hielt er seine Rede vor dem Auditorium, in der er für Toleranz warb und Extremisten jedweder Art eine Absage erteilte. „Wir sind eine amerikanische Familie“, betonte der US-Präsident. „Wenn auch nur ein Teil unserer Familie beginnt, sich wie ein Mensch zweiter Klasse, ausgeschlossen oder ins Visier genommen zu fühlen, zerrt das am gesamten Gefüge unserer Nation.“ Muslime gehörten zu den „standhaftesten und am stärksten patriotischen Amerikanern, die man sich überhaupt vorstellen kann“. Politische Beobachter werten des Besuch Obamas in der Moschee von Baltimore als ein politisches Signal in einer Zeit zunehmender islamfeindlicher Rhetorik in Politik und Medien sowie zunehmender gewalttätiger Übergriffe auf amerikanische Muslime oder Personen, die von rechtsextremen Tätern für solche gehalten werden. Einer Studie der California State University in San Bernardino zufolge habe sich die Zahl der Hassverbrechen gegen muslimische Geschäfte und Moscheen im Jahre 2015 verdreifacht. Der Bevölkerungsanteil der Muslime in den USA beträgt ein Prozent.

Google-Mutterkonzern
Wertvollste Firma der Welt: Google-Mutter Alphabet überholt Apple

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New York (nex) – Nach positiven Nachrichten, wonach die Alphabet-Holding mit 21,3 Milliarden US-Dollar Umsatz im letzten Quartal des Jahres diesen um weitere 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern konnte, hat die Google-Mutter den Konkurrenten Apple als wertvollste Firma der Welt überholt. Nach Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen schnellte der Wert der Holding auf geschätzt 544 Milliarden Dollar hoch, das waren zum Börsenschluss am Dienstag neun Milliarden mehr als jener des bisherigen Spitzenreiters Apple. Wie das Handelsblatt berichtet, führt die Alphabet-Holding ihr Wachstum vor allem auf die Zuwächse in der mobilen Suche zurück, aber auch auf die Video-Plattform Youtube. Nur 15 Jahre, nachdem die New Economy aus internetbasierten Dienstleistungen einen verheerenden Absturz erlebt hatte und sich Anleger schwerpunktmäßig auf traditionelle Unternehmen aus Branchen wie Chemie, Maschinenbau, Automobilindustrie oder Nahrungsmittel konzentriert hatten, ist das Internetsegment wieder obenauf. Mit Alphabet, Apple, Microsoft und Facebook stammen die nach Marktkapitalisierung größten vier Unternehmen alle aus der New Economy. Erstmals sei damit zudem ein Konzern der teuerste der Welt, der keine haptischen Produkte herstellt, wird Experte Daniel Saurenz von Feingold Research im Handelsblatt zitiert. Neben Google und dessen Teilen von der Suchmaschine über YouTube, Android und Google Play, das einen Umsatz von 74,5 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr verbuchen konnte, gehören zur Alphabet-Gruppe auch unter anderem die Unternehmen Nest, Google X, Calico und Fiber, die jedoch zum Teil Verluste schreiben, weil sie vorwiegend mit Entwicklung und Innovation in Bereichen wie Drohnen, Hochleistungs-Internet, Sensoren oder selbstfahrenden Autos beschäftigt sind.

Irritationen in der Türkei
Syrien: Bilder von US-Sondergesandtem McGurk mit PKK-Terroristen aufgetaucht

Ankara (nex) – Jüngst in sozialen Medien veröffentlichte Bilder, die den Sondergesandten des US-Präsidenten Barack Obama für die globale Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, beim Treffen mit ehemaligen PKK-Kämpfern zeigen, haben für Irritationen in der Türkei gesorgt. Polat Can, Sprecher und Mitbegründer des syrischen PKK-Ablegers „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG), teilte über seinen Twitter-Account ein Bild, auf dem er McGurk gerade eine Auszeichnung überreicht. Umgehend verbreitete sich das nicht datierte, alte Bild über zahlreiche Accounts, das aus einer Zeit stammt, als Can noch PKK-Kommandant war. pkk.polatcan.haber2 Die PKK wird von der Türkei ebenso wie von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft. Ein weiteres Bild zeigt zudem den Anführer der Einheit für die interne Sicherheit innerhalb der YPG, Ciwan İbrahim, und eine Frau, alle in erkennbarer PKK-Uniform. Der Führer der „Demokratischen Vereinigungspartei“ (PYD), des politischen Arms der PKK in Syrien, Salih Muslim, hatte vor drei Wochen gegenüber Al-Quds Al-Arabi erklärt, dass hunderte PKK-Kämpfer in den Reihen der YPG, der bewaffneten Einheiten der PYD, kämpften. Er rechtfertigte dies mit den Worten: „Es ist recht natürlich für einen Kurden, der früher zu den [PKK-]Kämpfern in den Bergen gehörte, seine Heimat zu verteidigen.“ Eine Anfrage an den Sprecher des U.S. State Departments, John Kirby, beantwortete dieser mit er Aussage, er habe nicht die Personalausweise aller YPG-Kämpfer. „Das ist nichts Neues. Wir haben unsere Bedenken bezüglich dieser Gruppe deutlich gemacht“, erklärte Kirby, nachdem er die Frage erst als nicht aktuell abgetan hatte. „Ich kannte auch Muslims Kommentare nicht.“ Die Türkei hatte wiederholt ihre Sorge hinsichtlich des Naheverhältnisses zwischen PKK und PYD zum Ausdruck gebracht und einem möglichen Informations- und Waffenaustausch zwischen diesen. Premierminister Ahmet Davutoğlu machte ebenso wiederholt deutlich, dass die Türkei kein Problem mit den Kurden in Syrien hätte, die PYD jedoch auf Grund ihrer PKK-Nähe nicht als legitime politische Kraft oder Vertreterin der syrischen Kurden betrachtet werden könne.

Türkischer Kaffee
Für Genuss und Freundschaft: Türkischer Kaffee-Truck auf weltweiter Mission

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New York (nex) – Das Projekt „Türkischer Kaffee-Truck“ erobert die Vereinigten Staaten. Es handelt sich dabei um eine Freiwilligeninitiative, die 2012 gegründet worden war, um die türkische Kaffeekultur in den USA bekannt zu machen. Damals startete die Initiative in den Städten Washington, D.C., Baltimore (Maryland), New York City, New Haven (Connecticut) und Boston (Massachusetts) und bot Amerikanern kostenlos typischen türkischen Kaffee an. Mittlerweile hat die Gruppe auch prestigeträchtige Universitäten wie Harvard, Yale und die George Washington Universität besucht, um dort Kaffee an Studenten auszuschenken. Ziel der Aktion ist es, Interesse an der türkischen Kultur zu wecken und gleichzeitig die Beziehungen zwischen den beiden Nationen zu stärken. Der Spezialist für Marken-Freiwilligenwesen und Gründer Gizem Şalcıgil erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu (AA), dass die Gruppe auch durch Europa tourt und türkischen Kaffee unter dem Motto „Der Geschmack einer 500-jährigen Freundschaft“ anbietet. Die Freiwilligen mieten mobile Tresen an und dekorieren sie mit farbenfrohen Motiven, welche die türkische Kultur repräsentieren. „Mit einem Team von zehn Freiwilligen haben wir eine Road Map entworfen und einen Veranstaltungskalender herausgegeben“, erklärte Teamchef Şalcıgil. „Nach Wasser ist Kaffee das am Zweitmeisten konsumierte Getränk der Welt. Türken hatten den Kaffee erst in Europa und den westlichen Ländern eingeführt und Kaffee blieb seither stets ein Element, um soziale Beziehungen zu gestalten.“ Das Team konnte mithilfe von Zuwendungen aus dem türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus auch Touren durch die Niederlande, Belgien und Frankreich organisieren. Im Zuge ihrer allerersten Tour durch die USA konnten 10 000 Amerikaner türkischen Kaffee genießen. Über das Projekt wurde auch in heimischen wie internationalen Medien berichtet, es gab zudem offizielle Anerkennung vonseiten des Gouverneurs von Maryland, des Bürgermeisters von Washington, D.C., des türkischen Generalkonsulats in New York sowie des US-Repräsentantenhauses. Hauptsponsor des Projekts ist das älteste türkische Handelsunternehmen für geriebenen Kaffee, Kurukahveci Mehmet Efendi. Das Team plant nun, seine Touren nach China, Südkorea und Singapur auszuweiten.

Kinder berichten von Vergewaltigung durch EU-Soldaten
Oralsex für eine Packung Kekse: EU-Soldaten sollen Kinder in Afrika sexuell missbraucht haben

New York (nex) – Französische Militärangehörige und georgische EU-Soldaten stehen laut der UNO im Verdacht, in Zentralafrika Kinder im Alter zwischen sieben bis 16 Jahren vergewaltigt zu haben. Entsprechende Zeugenaussagen seien „äusserst alarmierend“, erklärte der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein. Die EU, Frankreich und Georgien sowie ein weiteres Land, das nicht benannt wurde, hätten strafrechtliche Ermittlungen angekündigt. Die Vorwürfe bezögen sich auf das Jahr 2014, seien aber erst jetzt bekanntgeworden. Tausende von ausländischen Soldaten waren damals im Einsatz, um in Zentralafrika einen Bürgerkrieg zwischen muslimischen und christlichen Milizen einzudämmen. Mädchen, die seinerzeit zwischen 14 und 16 Jahren alt waren, sagten demnach einem UN-Team, sie seien von Soldaten des europäischen Militärverbands Eufor für Sex bezahlt oder vergewaltigt worden. Ein siebenjähriges Mädchen berichtete, es habe für Oralsex mit Soldaten der französischen Militärmission eine Flasche Wasser und eine Packung Kekse bekommen. Das Mädchen und ein neunjähriger Junge gaben an, auch andere Kinder seien von französischen Soldaten missbraucht worden. „Das sind äusserst schwerwiegende Vorwürfe, und es ist dringend erforderlich, dass dies rasch untersucht wird“, so Al-Hussein. „Viel zu viele solcher Verbrechen werden nicht verfolgt, und die Täter bleiben straffrei, das ermutigt zu weiteren Taten.“ Bereits im vergangenen Jahr gab es gegen 15 Soldaten Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Die Soldaten waren im Rahmen der UNO-Friedensmission in die Zentralafrikanische Republik geschickt worden.            

EU-Beitritt
Trotz EU-Schmeicheleien: Nur noch 20 Prozent der Türken wollen in die EU

Ankara (eurasia) – Die Türkei sei ein wichtiger Akteur in der Region, sagte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bei einer Pressekonferenz in Ankara. Wie der TV-Sendeer TRT berichtete gab Mogherini an, die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU würden sich stärker entwickeln. Ankara hatte sich im Jahr 1987 um eine Mitgliedschaft in der damaligen Europäischen Gemeinschaft beworben. Beitrittsverhandlungen wurden aber erst 2005 aufgenommen. Seit Beginn der 2010er Jahre bemerkte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan jedoch, dass die Bevölkerung seines Landes immer weniger an einem Beitritt zur EU interessiert sei. Die Türkei schlug unter Erdoğans AKP einen zunehmend unabhängigen und mitunter eurasischen Kurs ein. Die Türkei fokussiert sich dabei auf ihr ethnisches Erbe mit Blick auf die zahlreichen Turkstaaten zwischen dem Kaukasus und Zentralasien sowie ihr historisches und kulturelles Erbe mit Blick auf die muslimisch geprägten Staaten, die aus dem ehemaligen Staatsgebiet des Osmanischen Reiches hervorgingen. Ankara zielt mutmaßlich darauf ab, ein neues und, anders als die EU heute, eher loses Machtzentrum zwischen Ost und West zu werden. Gegenwärtig verhandeln die EU und die Türkei über einen gemeinsamen Aktionsplan bei der Abschirmung von syrischen Flüchtlingen. Dabei versprach die EU, die in zahlreichen ihrer Mitgliedsländer einen Besorgnis erregenden Rechtsruck durchmacht, Ankara für seine Hilfe finanzielle Zuwendungen in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zukommen zu lassen. Bislang wurde die volle Summe noch nicht bezahlt. Darüber hinaus sollen die türkischen Beitrittsverhandlungen zur EU nun doch intensiviert und Visa-Beschränkungen für türkische Bürger eingestellt werden. Mit der Flüchtlingskrise hat sich Europa vom guten Willen der Türkei abhängig gemacht, da es nicht fähig ist, in Entsprechung seiner sonst immer wieder beschworenen menschenrechtlichen Postulate dem Strom Hilfsbedürftiger aus zahlreichen vom Westen selbst geschaffenen Kriegsgebieten des Nahen Ostens Herr zu werden. Letzte Meldungen aus der Türkei gaben Aufschluss darüber, dass die Regierung in Ankara ihrerseits gedenkt, Syrern künftig permanente Arbeitserlaubnisse zu gewähren. Für die Türkei, die nicht weniger als zwei arabische Nachbarstaaten hat, dürfte sich langfristig ein gesundes wirtschaftliches Potenzial ergeben. In der Türkei leben mehr als zwei Millionen Syrer. Allein in der südosttürkischen Stadt Gaziantep ist bereits jetzt jedes fünfte Unternehmen ein Geschäft, welches von Syrern gegründet wurde.   Mehr zum Thema:

Studie: Türken wollen nur noch zum Shoppen nach Europa

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