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Mit Rumi zum Islam
Yusuf Islam: „Die Türkei hat getan, wozu die Welt nicht in der Lage war. Sie hat Großzügigkeit bewiesen.“
Konya (nex) – Während der Veranstaltung Konya: Tourismushauptstadt der islamischen Welt dankte Yusuf Islam in einer Rede der Türkei für ihre Haltung gegenüber den Flüchtlingen. Islam erklärte:
„Die Türkei hat getan, wozu die Welt nicht in der Lage war. Sie hat Großzügigkeit bewiesen.“
Yusuf Islam, der als Cat Stevens Musikgeschichte schrieb und nach seinem Übertritt zum Islam seinen Namen änderte, erklärte, dass beim Thema Syrien die Türkei etwas getan habe, wozu kein anderes Land in der Lage gewesen sei – sie habe mit all ihrer Großzügigkeit den Flüchtlingen ihre Tore geöffnet.Türkische Stadt Kilis für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen
Yusuf Islam sagte auf der Präsentationsveranstaltung von Konya: Tourismushauptstadt der islamischen Welt, an der auch der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu teilnahm, dass es große Unterschiede zwischen der Türkei zum Zeitpunkt seines Übertritts zum Islam und der heutigen Türkei gebe. Der Künstler betonte, dass die Türkei in ihrem Licht weiterhin erstrahlen werde und fuhr fort:
„Die Türkei ist wie ein Blumengarten. Bevor ich mit dem Koran anfing, bekam ich ein Buch mit Gedichten von Maulana Dschalaladdin Rumi geschenkt. Und eben diese Gedichte Rumis stellten meinen ersten Schritt dar. Diese Gedichte öffneten mir das Fenster zu der Schönheit des Islams. Von jenem Zeitpunkt an weitete sich meine enge Welt und ließ mich mit der Wahrheit allein.“
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Yusuf Islam wies darauf hin, dass die Menschheit von heute den Frieden mehr denn je brauche: „Beim Thema Syrien hat die Türkei getan, wozu kein anderes Land in der Lage war. Sie hat mit all ihrer Großzügigkeit den Syrern ihre Tore geöffnet. Leider reden sie von etwas namens Menschenrechte. Menschenrechte sind so wertlos. Die Menschen, die zurzeit sterben, sind völlig wertlos. Man muss dazu sagen, dass auch Deutschland wie die Türkei die Flüchtlinge aufgenommen hat. Auch ihnen sollten wir unseren Dank aussprechen.“
Cannabis-Gesetz
Drogenbeauftragte will Gesetz zu Cannabis als Medizin
Forscher der Uni Rostock: „Cannabis zerstört Krebszellen“
Der Eigenanbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken war bislang tabu. Das Bundesverwaltungsgericht hatte dies jüngst einem Patienten mit Multipler Sklerose zugestanden. Cannabis-Produkte sind generell in Deutschland verboten, meist wird Cannabis als Marihuana in Form von Joints geraucht. Mortler hält an dem Verbot fest und sagte: „Cannabis kann gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit von Jugendlichen haben, gerade auf die Gehirnentwicklung.“ Dass viele Kritiker immer wieder eine Legalisierung forderten, mache keinen Unterschied: „Wir beugen uns nicht einfach dem Zeitgeist“, sagte die Drogenbeauftragte. Die Mengen, die zum Eigengebrauch erlaubt seien, könnten innerhalb Deutschlands aber vereinheitlicht werden. Bisher gebe es einen Flickenteppich in den Bundesländern: „Hier können wir sinnvolle Verbesserungen erreichen.“
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Der Minister regte am Donnerstag im Anschluss an ein Treffen des Europäischen Rates der Justiz- und Innenminister ein Abkommen zwischen der Türkei und der EU an, das helfen soll, die Bewegungen mutmaßlicher Dschihadisten im Auge zu behalten. Jambon erklärte auch, dass, wer abgeschoben werde, immer in sein Heimatland verfrachtet werden solle. Einer der mutmaßlichen Beteiligten an den Attentaten von Brüssel am 22. März, Ibrahim el-Bakraoui, war im Vorjahr nahe der türkisch-syrischen Grenze unter Terrorverdacht aufgegriffen und über die Niederlande nach Belgien abgeschoben worden. Die Türkei hatte beide Länder über den bestehenden Verdacht in Kenntnis gesetzt. Am 23. März, einen Tag nach dem Anschlag, hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan darauf hingewiesen. Bei den Anschlägen auf den Flughafen Zaventem und eine U-Bahn-Station in Brüssel kamen 32 Menschen ums Leben, mehr als 100 weitere wurden verletzt. Die Terrormiliz IS (Daesh) hat sich zu der Tat bekannt. Nach Erdogans Enthüllungen hatten Jambon und sein Ministerkollege Koen Geens (Justiz) ihre Rücktritte angeboten, die Premierminister Charles Michel jedoch ablehnte.
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Die belgische Regierung hat am Ende jedoch Fehler im Vorfeld des Anschlags eingeräumt. Man hätte bezüglich des späteren Attentäters „genauer hinsehen müssen mit Blick auf den Ort, an dem eine Person festgenommen wurde“, so Geens. „Wenn einer in einer Stadt festgenommen wird, die nur wenige Menschen kennen, sollte es Insidern klar sein, dass diese Person ein Terrorist sein könnte.“ Der Anschlag hatte Schockwellen durch das Land gehen lassen und zu großer Geschäftigkeit bezüglich der Verstärkung umfassender Sicherheitsmaßnahmen beigetragen. In Belgien wurde auch über die Integrationspolitik und den Umgang mit im Land geborenen Jugendlichen aus muslimischen Einwanderercommunitys diskutiert. Perspektivlosigkeit, desolate Wohnverhältnisse und eine Jugendarbeitslosigkeit von bis zu 40 Prozent in vielen Ecken Belgiens hätten zu Radikalisierung beigetragen. In Elendsvierteln und sozialen Brennpunkten wie dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek hätten die Jugendlichen in einem feindseligen Umfeld ihre eigenen Netzwerke gebildet, die rasch zum Operationsgebiet für extremistische Prediger wurden. Nicht wenige von diesen kamen aus Saudi-Arabien, von dem Belgien bereits in den 1970er Jahren begonnen hatte, billiges Öl zu beziehen. Im Gegenzug wurde den Saudis die Möglichkeit eröffnet, in belgischen Einwanderervierteln Moscheen zu errichten und diese mit Predigern auszustatten. Nicht wenige von diesen erwiesen sich als politisch extrem.


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