Ankara (nex) – Jordanischer Regierungssprecher: „Beziehungen zwischen Türkei und Jordanien sind historisch und basieren auf gegenseitigem Respekt“. Der jordanische Informationsminister und Regierungssprecher Mohammed Mumuni dementierte am Samstag Meldungen, wonach der König von Jordanien Abdullah II. während seines USA-Aufenthalts anschuldigende Bemerkungen über die Türkei geäußert habe.
Nachrichtenportale wie „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ (DWN) veröffentlichten diese Meldung unter Berufung auf das Nachrichtenportal „Middle East Eye“. Allein die DWN-Meldung wurde über 10.000 mal empfohlen.
Dazu DWN am 26.03.16 :
Der Bericht stammt vom Chefredakteur der Publikation, David Hearst. Hearst arbeitete zuvor als außenpolitischer Redakteur für den Guardian. MEE arbeitet nach professionellen journalistischen Kriterien, weshalb der Bericht glaubwürdig erscheint.
In seinem Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi reagierte Mumuni auf Behauptungen einiger Websites, König Abdullah habe während seines Besuchs in den USA am 11. Januar 2016 anschuldigende Bemerkungen über die Türkei gemacht. „Die Beziehungen zwischen der Türkei und Jordanien sind historisch und basieren auf gegenseitigem Respekt“, sagte der jordanische Regierungssprecher und fügte hinzu, dass derartige Behauptungen die Beziehung zwischen den beiden Ländern nicht beeinträchtigen könnten.
„Diese Art der Berichterstattung zeugt von der Abwesenheit selbst minimalster Professionalität“, so Mumuni weiter.
Einem vom Nachrichtenportal „Middle East Eye“ veröffentlichten Bericht zufolge habe der König von Jordanien Abdullah II. angeblich die Türkei beschuldigt, „Terroristen nach Europa zu exportieren“.
Aschaffenburg
Türken-Hochzeit: Gäste schießen in die Luft und tanzen auf Straße – Polizei sucht Zeugen
Aschaffenburg (nex) – Am Nachmittag des Ostersamstags, kurz nach 14 Uhr, gingen mehre Hinweise über einen rücksichtslos fahrenden Hochzeitskonvoi bei der Polizei ein, der mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Missachtung von Rotlicht zeigenden Ampeln durch die Innenstadt fuhr. An den Fahrzeugen würden türkische Fahnen hängen.
Auch wurde eine Fußgängerin, welche die verkehrsberuhigte Frohsinnstraße überqueren wollte, beinahe von einem silbernen Mercedes Cabrio, der mit hoher Geschwindigkeit von der Weißenburger Straße kommend in die Frohsinnstraße einfuhr, angefahren. Sie konnte sich nur mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit bringen und erlitt dabei einen Schock. Im Verlauf der rücksichtlosen Fahrt bremste der Konvoi den Verkehr auf der Ebertbrücke bis zum Stillstand ab.
Die Insassen des Cabrios stiegen aus und schossen, wie sich später herausstellte, mit einer Schreckschusspistole, mehrfach in die Luft und tanzten auf der Straße. Im Zuge der Fahndung konnte das Tatfahrzeug wenig später auf dem Parkplatz im Schönbusch zusammen mit einer größeren Personengruppe, bestehend aus einer türkischen Hochzeitsgesellschaft, festgestellt werden.
Den 25-jährigen Fahrer, der nicht im Besitz eines Waffenscheins war, konnte die Polizei ermitteln. Die Schusswaffe konnte im Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt werden. Die Insassen wurden zu weiteren Vernehmungen und Maßnahmen zur Dienststelle verbracht. Ermittlungen wegen Nötigung im Straßenverkehr, Straßenverkehrsgefährdung sowie eines Vergehens nach dem Waffengesetz wurden eingeleitet.
Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt. Zeugen sowie Verkehrsteilnehmer die durch den Hochzeitskonvoi gefährdet wurden, werden gebeten sich mit der Polizei Aschaffenburg unter der Ruf-Nr. 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.
Umdenken im Umgang mit digitalen Medien
Forscher prophezeit Smartphone-Verbot in Restaurants
Baierbrunn (ots) – Nach Zigaretten, Zigarren und Pfeifen werden nach Überzeugung des IT-Experten Alexander Markowetz auch irgendwann Smartphones aus Restaurants in Deutschland verbannt werden.
Der Juniorprofessor von der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn fordert ein gesellschaftliches Umdenken im Umgang mit digitalen Medien – und hält dabei ein Smartphone-Verbot in der Gastronomie für sinnvoll: „Ja, auf jeden Fall! Es ist wie beim Rauchen“, sagte Markowetz dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Aber die Gesetze selbst seien eigentlich gar nicht so interessant, spannender sei die Einstellung dahinter.
„Wie bei Rauchern wird eine Umkehrung der Schuld stattfinden: Der Handy-Tölpel muss sich für sein Verhalten am Tisch rechtfertigen – nicht die anderen, die gerne ihre Ruhe hätten.“ Markowetz empfiehlt Handy-Nutzern jetzt schon eine „Smartphone-Etikette“: „Mit Regeln wie früher die Mittagspause oder die Abendruhe. Spätestens nach vier Wochen hat auch der letzte Freund verstanden, dass man ab 20 Uhr seine Mails nicht mehr liest.“
Der IT-Experte warnt, durch ständiges Geklicke drohe ein digitales Burn-out: „Wenn man es nicht mehr schafft, bewusst Pausen in den Alltag einzubauen, kommt es zu einer Art Mangelerscheinung – sie zeigt sich in Stress und Depressionen.“
PKK-Terror
Aschaffenburg: PKK-Kurden greifen Polizei und Friedensdemonstranten mit Steinen und Böllern an
Aschaffenburg (nex) – Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Sonntagabend mitteilte, griff eine Gruppe von etwa 30 Kurden eine von Türken organisierte Friedens- und Anti-Terror-Demonstration mit Steinen und Feuerwerkskörpern an. Die Polizei reagierte schnell und konnte eine weitere Eskalation zunächst verhindern.
Daraufhin rannte die Gruppe über den Dämmer Steg bis zu einem Wohn- und Geschäftshaus in der Ottostraße. Polizeibeamte konnten dies beobachten und den Bereich absperren. Hierbei wurden die Aschaffenburger Einsatzkräfte von Kollegen aus dem benachbarten Hessen unterstützt. In der Folge scheiterten mehrere Versuche, mit den Personen im Haus Kontakt aufzunehmen und diese zum Verlassen des Anwesens zu bewegen. Vielmehr zeigten diese sich weiterhin aggressiv. So wurden von dem Dach des Hauses Steine und Feuerwerkskörper in Richtung der Beamten geworfen. Ein Polizeibeamter wurde von einem Böller am Kopf getroffen.
Mehr zum Thema: Stuttgart: PKK-Jugendorganisation ruft auf Facebook zu terroristischen Aktionen auf
Gegen 17.45 Uhr betrat die Polizei das Anwesen und nahm alle 32 sich dort aufhaltenden Personen widerstandslos vorläufig fest. Es wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Die vorläufig festgenommenen Personen werden voraussichtlich im Laufe des Abends nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen der Beamten gegen alle möglichen Beteiligten dauern indes an.
Mehr zum Thema: Stuttgart: PKK-Jugendorganisation ruft auf Facebook zu terroristischen Aktionen auf
Gegen 17.45 Uhr betrat die Polizei das Anwesen und nahm alle 32 sich dort aufhaltenden Personen widerstandslos vorläufig fest. Es wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Die vorläufig festgenommenen Personen werden voraussichtlich im Laufe des Abends nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen der Beamten gegen alle möglichen Beteiligten dauern indes an.
Transfermarkt
Fußball: Gündoğan soll im Sommer für 31,6 Millionen Euro zu Manchester City
London (nex) – Die Frühjahrssaison in den europäischen Fußballligen ist noch nicht alt, da werden schon Gerüchte über möglicherweise bereits im Sommer ins Haus stehende Sensationstransfers laut. Eines davon betrifft den Dortmunder Mittelfeldstar und deutschen Nationalspieler İlkay Gündoğan, der einem Bericht des „Mirror“ zufolge Noch-Bayern-Coach auf die Insel zu Manchester City begleiten soll. Auch eine Summe für den Transfer des derzeit rekonvaleszenten Gündoğan wurde genannt: Die Engländer sollen demnach 31,6 Millionen Euro für den Dortmunder geboten haben. Dessen Management hingegen streitet ab, dass es irgendeine Einigung gegeben hätte. „Es ist noch keine Entscheidung gefallen und nach wie vor alles offen“, heißt es von dort aus gegenüber der „Bild“.
Auch Paris St. Germain soll namhafte Verstärkungen im Auge haben. Medien berichten, dass sowohl der portugiesische Real-Superstar Cristiano Ronaldo als auch Barcelonas brasilianischer Topstürmer Neymar nach Frankreich zu PSG wechseln sollen. Allerdings werden die Pariser voraussichtlich auch einen prominenten Abgang zu verkraften haben. Ibrahimovic soll unterschiedlichen Gerüchten zufolge nach England oder China wechseln.
Türkei
Bildungsminister Gambias: „Wir wollen, dass unsere Kinder Türkisch lernen“
Ankara (eurasia/nex) – Aboubacar Abdullah Senghore fragte in Ankara nach türkischen Schulen und einem Kulturzentrum an, die im afrikanischen Staat im Sinne eines Win-Win-Verständnisses errichtet werden sollen.
„Wir wollen neue türkische Schulen in Gambia“, sagte Senghore bei einem Treffen mit dem türkischen Bildungsminister Nabi Avci. „Wir wollen, dass unsere Kinder Türkisch lernen.“
Avci seinerseits versprach, dass diese Angelegenheit dem Hohen Bildungsrat in Ankara zugetragen werde.
Somalische Pflege-Fachkräfte beenden von Präsident Erdoğan initiierte Ausbildung in der Türkei
„Im Mittelpunkt unserer Beziehungen steht Bildung“, erklärte er. „Ich hoffe, wir werden gute Dinge im Bildungsbereich umsetzen.“
Die Türkei bietet gegenwärtig 80 gambischen Studenten Stipendien in eigenen Bildungseinrichtungen an. „Wir werden die Zahl der Studenten aus Gambia erhöhen, die in der Türkei unterrichtet werden“, schloss Avci.
Gambia errang 1970 die Unabhängigkeit und gehört seitdem zu den stabilsten Staaten in der Region. 90 Prozent der Bevölkerung ist muslimisch geprägt. In Gambia leben 1,5 Millionen Menschen.
Erschienen bei unserem Kooperationspartner eurasianews
Sachsen
Bahnhofsgebäude Falkenstein mit Naziparolen beschmiert
Falkenstein/Klingenthal (ots) – Unbekannte haben im Bahnhofsgebäude Falkenstein ein „Hakenkreuz“ sowie die Schriftzüge „Welcome Nazis“ und „Ausländer raus“ angebracht. Dies stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal in der vergangenen Nacht fest.
Ermittelt wird nun wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Hinweise zu möglichen Verursachern können über die kostenfreie Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 oder direkt an die Bundespolizeiinspektion Klingenthal unter der Telefonnummer 037467 – 2810 übermittelt werden.
Essen
RWE will weitere 2000 Arbeitsplätze streichen
Essen (ots) – RWE-Personalvorstand Uwe Tigges stellt die rund 60.000 Beschäftigten des Essener Energiekonzerns auf weiteren Stellenabbau ein. „Unsere bisherigen mittelfristigen Planungen sehen bis Ende 2018 einen Abbau um etwa 2000 Arbeitsplätze vor, unter anderem auch durch natürliche Fluktuation“, sagte Tigges der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.
Innerhalb der vergangenen drei Jahre hat RWE bereits rund 10.000 Arbeitsplätze verloren. „Bisher ist es uns gelungen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Und wir tun alles dafür, dass es auch weiterhin so bleibt“, sagte Tigges.
Derzeit ist RWE geprägt von einem großen Konzernumbau und Planungen für einen Börsengang der neuen Tochterfirma („Newco“) für die Sparten Erneuerbare, Vertrieb und Netze. „Wir haben für dieses Jahr keine größeren Stellenstreichungen geplant“, sagte Tigges. Etwa 40.000 Beschäftigte sollen zur Newco übergehen. Ein Großteil der Betroffenen wechselt schon zum 1. April in die neue Gesellschaft. „Bei rund 5000 Mitarbeitern stellt sich noch die Frage nach der künftigen Zugehörigkeit“, erklärte Tigges. „Spätestens bis zum Herbst wollen wir für alle Beschäftigten Klarheit schaffen.“
Osterfest
Ramelow (Linke): „Wir brauchen Spiritualität“
Halle (ots) – Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hält spirituelle Angebote auch politisch für wichtig. „Dort, wo es spirituelle Angebote gibt, werden Menschen neugierig“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“ mit Blick auf Ostern.
„Und in Familien, in denen Menschen ans Ende des Lebens kommen, wird die Frage wieder wichtig: Was ist denn da noch außer uns?“ Beispielhaft für die Bedeutung des Religiösen sei das Massaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium gewesen. „Ohne die offenen Kirchen hätte es eine Heilung der zutiefst verletzten Seelen in dieser Stadt nicht gegeben. Wir brauchen Spiritualität. Sie kann nur nicht verordnet werden. Sie ist kein Staatsauftrag.“
Ramelow fügte hinzu, er sehe, dass sich Gemeinschaften neu aufbauten. „Und das hat einen Grund. Denn – jetzt werde ich mal marxistisch – die kapitalistische Verwertungslogik basiert ja auf Vereinzelung. Und diese Vereinzelung lässt keine Räume mehr, um Druck und Schmerz auszuhalten. Wir brauchen also eine Gemeinschaft, die sich spürt und wahrnimmt. Spiritualität wäre wichtig, um wieder mehr Gemeinschaft herzustellen.“ Mit Ostern sei für ihn „die Hoffnung verbunden, dass man am Ende von etwas immer auch den Anfang wieder erkennen kann“, betonte der Ministerpräsident. „Gerade unser Land sollte Hoffnung haben und Hoffnung verbreiten.“ Das gelte nicht zuletzt in der Flüchtlingskrise.
Terror in Europa
Entwicklungsminister Müller mahnt zu Besonnenheit in Terrordebatte
Osnabrück (ots) – Entwicklungsminister mahnt zu Besonnenheit in Terrordebatte: „Wir sind nicht im Krieg“. Beim Flüchtlingszuzug beharrt Müller auf Obergrenze – „Wir können nicht 10 Millionen Syrer aufnehmen“
Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat nach den Terroranschlägen in Brüssel zu Besonnenheit aufgerufen. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte Müller: „Wir sind nicht im Krieg.“ Allerdings stünden Deutschland und Europa nach den Attacken auf Metropolen Europas „vor einer Herausforderung durch menschenverachtenden Terrorismus, dem wir mit allen Mitteln entgegentreten müssen“. Die Terrorismusbekämpfung stelle an jeden Bürger grundsätzliche Fragen.
Mit Blick auf die Diskussion zur Vorratsdatenspeicherung kritisierte der Minister, dass viele ohne Bedenken persönliche Daten ins Netz stellten, aber ein Proteststurm sicher sei, wenn der Staat das Internet zur Kriminalitätsbekämpfung nutzen wolle. „Diesen Widerspruch werden wir angesichts der neuen Erfahrungen diskutieren und auflösen müssen, um in Deutschland Terror zu verhüten“, betonte der CSU-Politiker.
Beim Flüchtlingszuzug bekräftigte der Minister die Forderung der CSU nach einer Jahresobergrenze von 200 000 Flüchtlingen in Deutschland . „Wir können die Probleme der Welt nicht lösen, indem wir zehn Millionen Syrer oder 20 Millionen Afrikaner aufnehmen“, erklärte er. Die Integrationsfähigkeit eines Landes sei beschränkt. „Und ganz offen: Wer leistet denn Integration? Das sind Ehrenamtliche, Fußballvereine, pensionierte Lehrer oder Erzieherinnen“, sagte Müller.
Der Entwicklungsminister, dessen Haushalt 2017 erstmals fast acht Milliarden Euro umfasst, will dieses Geld schwerpunktmäßig für Beschäftigung und Ausbildung junger Menschen in den Krisenregionen ausgeben. Dieses gelte vor allem für Syrien, wo der Waffenstillstand besser halte als erwartet. „In Syrien, dem Irak und für die ganze Region brauchen wir schnellstmöglich einen Marshallplan für den Wiederaufbau“, betonte Müller. Dort sei die Bevölkerung zu 90 Prozent noch vor Ort.
„Unser Signal muss sein: Ihr könnt bleiben. Wir helfen Euch beim Wiederaufbau Eurer Dörfer und Städte“, sagte er. Das sei die menschlichste Lösung und die ökonomischste zugleich. Jeder Euro, der in Syrien oder im Nordirak selbst eingesetzt werde, bewirke im Vergleich zu Deutschland den 30-fachen Effekt. “ Dort schaffen wir Wohnraum für nur 5000 Euro für eine fünfköpfige Familie“, sagte Müller.

