Frau löst falschen Bombenalarm am Flughafen Genf aus, um Ehemann aufzuhalten
Genf (nex) – Wie die Staatsanwaltschaft am heutigen Mittwoch mitteilte, löste eine Frau am Flughafen Genf einen falschen Bombenalarm aus, weil sie ihren Mann an der Abreise hindern wollte.
Die Frau rief gestern Nacht am Flughafen an und behauptete, dass am nächsten Tag eine Person mit einer Bombe am Flughafen sein werde. Die Ermittler verfolgten den Anruf zu einem Haus in Annecy, einer Stadt in Frankreich, zurück.
Nach einem Statement der Genfer Staatsanwaltshaft traf die französische Polizei, als sie zu dem Haus fuhr, die Ehefrau an. Sie gestand, dass sie den Anruf getätigt habe, um ihren Mann an der Abreise zu hindern.
Wie das Nachrichtenportal 20 Minuten berichtet, habe die Genfer Polizei zuvor strenge Identitätskontrollen am Flughafen durchgeführt. Schwerbewaffnete Sicherheitskräfte seien im Einsatz gewesen und mehrere Eingänge seien gesperrt worden.
Die Behörden teilten nicht mit, wohin der Mann habe fliegen wollen. Gegen die Frau wird nun sowohl in Frankreich als auch in der Schweiz ermittelt.
München (nex) – Ermittlungsergebnisse der Sicherheitsbehörden zu dem Amoklauf von München am Freitagnachmittag, bei dem ein 18-Jähriger neun Menschen und am Ende sich selbst erschossen hat, bestätigen immer mehr die Vermutung, dass der mutmaßliche Täter einen rechtsextremistischen Hintergrund hatte.
Das Datum des Amoklaufs war offenbar bewusst auf den 22. Juli gelegt worden. An diesem Tag hatte vor fünf Jahren der norwegische Islamkritiker Anders Behring Breivik in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya insgesamt 77 Menschen getötet. Der mutmaßliche Münchner Amokläufer David Ali S. hatte zudem die gleiche Waffe wie Breivik benutzt und soll zudem ein „Manifest“ verfasst haben, das sich noch bei der Polizei unter Verschluss befinde.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass der Deutsch-Iraner von Adolf Hitler geschwärmt hätte und Stolz dahingehend geäußert habe, dass sein Geburtsdatum, der 20. April, auf jenen Tag fiel, an dem auch der ehemalige deutsche Diktator geboren wurde. Darüber hinaus soll David Ali S. einen extremen Hass auf Türken und Araber empfunden und sich in doppelter Hinsicht als „Arier“ gefühlt haben, weil er sowohl Deutscher als auch Iraner war. Ob David Ali S. an jenem Tag bewusst hauptsächlich Jugendliche aus der Einwanderercommunity getötet hat, wird von den Ermittlungsbehörden noch untersucht.
Der „Arier“-Mythos, der vor allem unter säkularisierten Angehörigen der persischen Mehrheit in dem nahöstlichen Vielvölkerstaat sowie unter iranischen Einwanderern in Europa bisweilen geläufig ist, war in der Zeit des Schah-Regimes ein wichtiges Element des persischen Nationalismus. Die im Laufe des 19. Jahrhunderts auch in Europa popularisierte Vorstellung von der „arischen Herrenrasse“, die sich von Indien aus über Persien auf den Weg nach den Europa machte, diente dem Schah zum einen zur Rechtfertigung seiner unterwürfigen Politik gegenüber dem Westen, zum anderen der Unterdrückung nichtpersischer Volksgruppen im Iran, insbesondere von arabischen Sunniten und aserischen Türken.
Ankara (nex) – In dem Interview mit ARD, das Montagnacht ausgestrahlt wurde, kritisierte Erdogan die EU im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen, was ihren Kampf gegen Terrororganisationen betrifft.
„Die PKK hat in Deutschland völlig freien Lauf, [PKK-]Terroristen zeigen Fotos ihres Anführers in Straßburg, Brüssel, im Europäischen Parlament und vor dem Gebäude des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte“, sagte Erdogan und fragte, wie die EU auf diese Weise helfe, den den Terror zu bekämpfen.
Erdogan fuhr seine harte Kritik an Berlins völlig unzureichendem Kampf gegen die PKK fort und erklärte, dass die meisten PKK-Terroristen nach Deutschland geflohen seien: „Deutschland unterstützt diese [Terroristen] auf signifikante Weise. Ich ließ der Bundeskanzlerin diesbezüglich 4.000 Dokumente zukommen. Als ich mich bei ihr nach dem Stand der Dinge erkundigte, teilte sie mir mit, dass der juristische Prozess weitergehe.“ Erdogan wies darauf hin, dass späte Gerechtigkeit nie Gerechtigkeit sei.
Der türkische Präsident führte aus, dass die PKK-Terroristen in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden lebten, diese Länder aber sie trotz der vom türkischen Geheimdienst gelieferten erforderlichen Informationen nicht auslieferten.
Erdogan warnte davor, dass die EU-Länder sich in großer Gefahr befinden würden, wenn sie es weiterhin versäumten, mit der Türkei zu kooperieren und betonte, dass die Welt bei der Bewältigung des Terrors zusammenarbeiten müsse.
Auf die Frage nach den jüngsten Diskussionen in der Türkei über die mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe für die Putschisten antwortete der türkische Präsident, dass die Türkei ein demokratischer Staat sei, in dem die Forderungen des Volkes gehört würden.
Erdogan wies jede Kritik der EU, die Ankara droht, bei Wiedereinführung der Todesstrafe ihre EU-Beitrittskandidatur auszusetzen, zurück und erwiderte: „Schauen Sie, wir stehen seit 53 Jahren vor der Tür der EU. Wir haben die Todesstrafe abgeschafft. Was hat sich geändert? Wenn Sie in einem demokratischen Staat leben, wer hat dann da das Sagen? Das Volk, nicht? Was sagen die Leute? Sie sagen Todesstrafe.”
Erdogan wies auch darauf hin, dass die EU ihre Versprechen hinsichtlich des Flüchtlingsabkommens nicht halte und fügte hinzu, dass die Türkei ihren Teil der Vereinbarung einhalte.
„Eines möchte ich in aller Deutlichkeit sagen: Bei der Flüchtlingsfrage werden wir zu unserem Wort stehen. Was wir versprochen haben, wird fristgerecht umgesetzt. Aber eine Frage an die Europäer: Haltet ihr euch an eure Versprechen?“ Der türkische Präsident wies darauf hin, dass die EU nicht in der Lage sei, der Türkei ausreichende Unterstützung zu gewähren: „Der Westen war bisher leider nicht aufrichtig“.
Nürnberg (nex) – Makabrer Scherz oder politische Provokation? Dieser Frage gehen Polizeibeamte derzeit im fränkischen Zirndorf bei Nürnberg nach, wo sich Medienberichten zufolge in der Nähe der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Mittwochnachmittag eine Explosion ereignet haben soll.
Wie der BR berichtete, soll ein mit zahlreichen Spraydosen gefüllter Rollkoffer detoniert sein. Mehrere Männer seien nach Zeugenberichten vom Tatort weggelaufen.
Die Feuerwehr erklärte lokalen Medien gegenüber, die Kräfte seien zu einer brennenden Gasflasche gerufen worden. Man habe am Einsatzort, einem Fußgängerweg, den Rollkoffer brennend vorgefunden und anschließend sei dieser auch detoniert. Die Explosion habe sich demnach in direkter Nähe zu einer Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf ereignet.
In dem Ort bei Nürnberg befindet sich auch eine Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Beamte mit Maschinengewehren sperrten den Tatort weiträumig ab. Nach möglichen Tätern wurde eine Großfahndung eingeleitet.
Unterdessen berichten einzelne Plattformen, es seien an weiteren Orten der Gemeinde ebenfalls verdächtige Koffer aufgetaucht. Allerdings habe es keine weiteren Explosionen gegeben.
Dortmund (nex) – Die britische Rundfunkanstalt BBC hat zugelassen, dass Tim Marshall, der weltpolitische Analyst bei Sky News, bei einer Livesendung behauptet hat, dass die Putschisten in der Türkei zwei massive Fehler bei ihrem Versuch, die demokratisch gewählte Regierung des Landes zu stürzen, begangen hätten. Der erste sei, dass sie Präsident Erdogan nicht getötet hätten.
„Das ist das erste, was man tun sollte“, fuhr Marshall fort.
Der zweite Fehler sei gewesen, dass sie die Medien nicht abgeschaltet hätten.
Der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik habe nach Angaben einer Quelle aus seinem Ministerium in einem Telefongespräch mit seinem britischen Amtskollegen die pro-putschistische Berichterstattung der BBC über den vereitelten Staatsstreich vom 15. Juli kritisiert.
Isik habe mit Michael Fallon am gestrigen Dienstag gesprochen und diesem für die Unterstützung der Türkei durch die britische Regierung gedankt, aber auch darauf hingewiesen, dass er erwarte, dass die BBC die Ereignisse adäquat wiedergebe, so die anonyme Quelle weiter.
Fallon habe seinerseits erklärt, dass sein Land die Vereitelung des Putschversuchs begrüße. Er habe betont, dass sie die Unterstützung der Menschen in der Türkei wie auch der politischen Parteien für die demokratischen Werte und Rechtsstaatlichkeit schätzten.
Fallon habe hinzugefügt, dass sie solidarisch mit der türkischen Regierung seien, die mit breiter Mehrheit gewählt worden sei. Der Politiker versprach, dass er die Beschwerde der Türkei an die BBC weiterleiten werde.
Die BBC-Berichterstattung über den Putschversuch wurde auch von anderen hochrangigen türkischen Politikern wie Außenminister Mevlüt Cavusoglu kritisiert, nachdem eine geleakte E-Mail enthüllte, dass die Produzenten darum „gerungen hätten“, zu kritisierende Punkte an der türkischen Regierung für die Sendungen zu finden.
In der von einem Produzenten des BBC World News Channel verfassten E-Mail heiße es, das Team habe Mühe, irgendjemanden im Land zu finden, der den Handlungen der Regierung kritisch gegenüberstehe.
Weiter heißt es darin: „Wir hoffen, jemanden zu finden, der bereit ist, die gegenwärtige Situation zu kritisieren.“
Bei dem Putschversuch wurden 246 Menschen getötet und Tausende verletzt.
Die Türkei beschuldigt den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen und seine Terrororganisation (FETÖ), hinter dem vereitelten Putschversuch zu stecken und fordert seine Auslieferung an die Türkei.
Brüssel (nex) – Einem türkischstämmigen belgischen Politiker droht wegen eines Posts in den sozialen Medien gegen den Putschversuch in der Türkei vom 15. Juli der Ausschluss aus seiner Partei.
Ahmet Koc, stellvertretender Vorsitzender der Regionalversammlung der ostbelgischen Provinz Limburg, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass er in der Nacht des Putschversuchs in der Türkei seinen Status mit der Mitteilung „Lasst uns eins sein und den Putschisten keine Chance geben“ aktualisiert habe.
Koc droht nun der Ausschluss aus seiner sozialistischen Partei (SP.a), nachdem sich eine Gruppe während einer Demonstration gegen den Putschversuch in die Nähe eines Vereins begab, der der sogenannten Gülen-Bewegung angehört. Fethullah Gülen ist ein im selbstgewählten Exil in den USA lebender umstrittener Prediger, dessen Terrororganisation FETÖ beschuldigt wird, den vereitelten Putschversuch in der Türkei durchgeführt zu haben. Als die Demonstranten das Büro des Vereins Vuslat erreichten, brachen sie in das Gebäude ein und verursachten Schaden. Eine weitere Demonstration am Tag nach dem Putsch wurde von der Polizei abgebrochen.
„Nach den Protesten erzählte jemand den Journalisten, dass ich die Demonstration angeführt und die Teilnehmer aufgewiegelt hätte“, sagt Koc. „Ich wurde von FETÖ-Mitgliedern verleumdet.“ Der Politiker muss nun am 31. August vor eine Parteikommission treten. Er könnte vorübergehend oder dauerhaft aus der Partei ausgeschlossen werden.
„Mein Facebook-Post wurde so interpretiert, als hätte ich die Leute dazu angestiftet, zu demonstrieren“, so Koc weiter. „Offensichtlich haben lokale Medien für ihre Berichterstattung FETÖ-Mitglieder als Quellen herangezogen und es dann so aussehen lassen, als wäre ich schuld.“ Selim Yildiz, der Imam der Beringen Moschee in Limburg, beschreibt Koc als einen „einzigartigen Politiker“ und fügt hinzu: „Die Menschen in Beringen werden Herrn Koc mit einer Petition unterstützen. Wir hoffen, ihn so vor Sanktionen schützen zu können.“
São Paulo (nex) – Wie brasilianische Nachrichtenportale berichten, ist die Schwiegermutter des Formel-1-Promoters Bernie Ecclestone (85) in der Metropole São Paulo entführt worden.
Bereits am Freitag soll die 67 Jahre alte Aparecida Schunk in die Hände von Kriminellen gefallen sein, die nun Berichten zufolge ein Lösegeld in Höhe von rund 42 Millionen Euro verlangen. Dies wäre die höchste Lösegeldforderung in der brasilianischen Geschichte.
Das Vermögen des Unternehmers belaufe sich auf etwa drei Milliarden Euro. Das Entführungsopfer ist die Mutter der 38-jährigen Brasilianerin Fabiana Flosi, die Ecclestone im Jahr 2012 geheiratet hatte. In Brasilien sind Entführungen von Angehörigen Prominenter ein weit verbreitetes Übel. In den meisten Fällen richteten sie sich bislang gegen Verwandte bekannter Fußballgrößen. Seit die brasilianischen Behörden Sondereinheiten eingerichtet haben, ist die Zahl der Fälle insgesamt gesunken.
Izmir (nex) – Die Nobelpreisträgerin und jemenitische Aktivistin Tawakkol Karman schloss sich am gestrigen Montag Tausenden Menschen auf dem Kizilay-Platz in Ankara an, um gegen den vereitelten Putschversuch vom 15. Juli zu protestieren.
Karman, die zum Gesicht des jemenitischen Aufstands im Jahr 2011 wurde, sendete mit einem Foto von sich auf dem Kizilay-Platz Grüße per Twitter.
(Foto: AA)
Sie wurde als „Iron Woman“ und „die Mutter der Revolution“ im Jemen bezeichnet. Den Nobelpreis erhielt sie für ihre führende Rolle im Kampf für Frauenrechte, Demokratie und Frieden im Jemen.
Nach der Februarrevolution im Jemen, die in den Arabischen Frühling des Jahres 2011 einzuordnen ist, war der schiitische Präsident Ali Abdullah Salih gezwungen, am 4. Juni 2011 sein Amt seinem Stellvertreter Abed Rabbo Mansur Hadi zu überlassen. Somit ging das 33 Jahre währende Regime Salehs im Jemen zu Ende. Hadi, der am 3. Oktober 1993 zum Vizepräsidenten ernannt worden war, wurde zum amtierenden Präsidenten, als Salih nach einem Angriff auf den Präsidentenpalast am 3. Juni 2011 sich einer Behandlung in Saudi-Arabien unterziehen musste.
Paris (nex) – Die Terrormiliz IS (Daesh) könnte möglicherweise für einen weiteren brutalen Terrorakt in Frankreich verantwortlich. So sollen Medienberichten zufolge am Dienstag in der nordfranzösischen Kleinstadt Saint-Etienne-en-Rouvray in der Provinz Rouen zwei mit Messern bewaffnete Personen während des Gottesdienstes in eine Kirche eingedrungen sein.
Sie sollen dem Priester die Kehle durchgeschnitten und die Gottesdienstbesucher als Geiseln genommen haben. Eine weitere Geisel soll sehr schwer verletzt worden sein.
Den Sicherheitskräften gelang es offenbar, beide Eindringlinge zu neutralisieren. Die mutmaßlichen Terroristen waren dem bisherigen Erkenntnisstand zufolge um etwa 10 Uhr in die Kirche eingedrungen und hatten die Türen geschlossen. Sie sollen den Pfarrer, zwei Nonnen und zwei Gläubige als Geiseln genommen haben.
Einer Nonne soll es gelungen sein, zu entkommen und einen Notruf abzusetzen. Insgesamt soll die Geiselnahme 40 Minuten gedauert haben. Der französische Präsident François Hollande und Innenminister Bernard Cazeneuve sollen mittlerweile am Ort des Vorfalls eingetroffen sein. Über die Identität und das Motiv der Täter gibt es noch keine offiziellen Aussagen. Der Fall wird jedoch als potenzieller Fall des Terrorismus untersucht.
Frankreich wurde im Laufe der letzten Monate mehrfach zum Ziel von Terrorakten, zu denen sich in weiterer Folge der IS bekannte. Der jüngste Anschlag hatte sich vor erst knapp zwei Wochen in Nizza zugetragen, als ein mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz mit einem LKW absichtlich in eine Menschenmenge raste und dabei 84 Menschen tötete.
Frankreich hat auf die Terrorserie mit der Verlängerung des Ausnahmezustands reagiert, der erstmals im November 2015 nach einer blutigen Anschlagsserie in Paris verhängt worden war.
München (ots) – Wer am kommenden Samstag durch den Karawankentunnel an der österreichisch-slowenischen Grenze fahren will, sollte seine Pläne überdenken.
Aufgrund des Staatsbesuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Slowenien werden die Route Ljubljana – Jesenice – Kranjska Gora – Vrsic Pass und damit auch die Autobahn A 2 (Karawankentunnel – Ljubljana) sowie der Tunnel in beiden Richtungen zwischen 9 Uhr und 18 Uhr mehrfach gesperrt. Der exakte Zeitplan ist abhängig vom Besuchsverlauf und wird erst kurzfristig bekannt gegeben.
Laut ADAC besteht eine großräumige Umfahrungsmöglichkeit über die österreichische Pyhrnautobahn A 9 und den Grenzübergang Spielfeld. Diese Ausweichroute wird bereits ab dem Grenzübergang Walserberg (A 8) ausgeschildert sein.
Wer auf der Tauernautobahn A 10 in Richtung Villach unterwegs ist, kann am Knoten Villach auf die A 23 in Richtung Udine abfahren und am Autobahnende bei Palmanova je nach Ziel in Richtung Goricia/Görz beziehungsweise Triest weiterfahren. Alternativ besteht die Möglichkeit, über den Knoten Villach und die Südautobahn A 2 bis Graz und von dort über die Pyhrnautobahn A 9 zum Grenzübergang Spielfeld zu fahren.
Reisenden in der Gegenrichtung wird empfohlen, entweder über Italien auszuweichen oder ab Ljubljana auf die A 1 in Richtung Maribor und weiter über die Pyhrnautobahn A 9 in Richtung Graz zu fahren. Von Zagreb aus bietet sich neben der Route über Italien auch die kroatische A 2 zum Grenzübergang Macelj/SLO und weiter über Ptuj und Maribor zum Grenzübergang Spielfeld an.
Der kommende Samstag wird einer der verkehrsreichsten Reisetage der Urlaubssaison. In Bayern und Baden-Württemberg beginnen die Ferien. Aus Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Süden der Niederlande rollt die nächste Reisewelle an. Auf dem Heimweg sind viele Urlauber aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Norden Europas.