Russland-Wahlen
Türkei erkennt russische Parlamentswahlen auf der Krim nicht an

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  Ankara (nex) – Das türkische Außenministerium teilte am heutigen Freitag mit, dass es die Ergebnisse der auf der Krim durchgeführten russischen Parlamentswahlen nicht anerkenne. „Die Wahlergebnisse auf der Krim betrachten wir nicht als rechtmäßig“, erklärte der Sprecher Tanju Bilgic in einem Statement und fügte hinzu, dass die Türkei weiterhin die territoriale Integrität der Ukraine einschließlich der Krim unterstützen werde. Die Wahlen zur Staatsduma, der ersten Kammer des Parlaments mit 450 Sitzen, fanden am 18. September statt. Im März 2014 hatte Putin den Vertrag zur Krim-Annexion unterzeichnet, mit dem nach einem stark kritisierten Referendum auf der Schwarzmeerhalbinsel die Annexion der Autonomen Republik Krim besiegelt wurde. Seither sieht sich die tatarische Gemeinde zunehmender Unterdrückung wie in Form von willkürlichen Festnahmen und Inhaftierungen ausgesetzt.  

PKK-Marsch in Stuttgart
Remzi Aru zur PKK-Demo: „Was wäre, wenn man für die RAF demonstrieren würde?“

Stuttgart (nex) – Anhänger der terroristischen PKK planen am kommenden Samstag, dem 24. September, sich um 16.30 Uhr am Hauptbahnhof in Stuttgart zu treffen, um in der baden-württembergischen Landeshauptstadt eine Demonstration abzuhalten. Offiziell soll es sich dabei um eine „Gedenkkundgebung“ für die beiden „Märtyrer“ Adil Sünger (Lecvan Munzur) und Çekdar Botan handeln. Die beiden PKK-Terroristen waren offenbar bei einer Antiterroroperation der türkischen Streitkräfte im Nordirak neutralisiert worden. Eine Unterstützungsseite für die in den USA, der EU und der Türkei verbotene Organisation zitiert Sünger in einer Weise, die den begründeten Eindruck erweckt, dieser habe gegenüber dem Terror der PKK ein von Sympathie geprägtes Naheverhältnis gepflegt.
(Foto: Screenshot/Facebook)
(Foto: Screenshot/Facebook)
So soll er unter anderem geäußert haben: „Die PKK ist der letzte Aufstand der Kurden und ein nicht endender Roman. Sie stellt die Hoffnung der gesamten Welt dar.“ Auch die Gestaltung des Veranstaltungsplakats, blutrot, illustriert mit einer Terroristin, die ein Maschinengewehr trägt, und versehen mit türkeifeindlichen Parolen, deutet darauf hin, dass die Demonstration den Zweck verfolgen könnte, Werbung für eine terroristische Organisation zu betreiben und deren gesetzwidrige Aktivitäten zu verherrlichen. Aus türkischen Organisationen kommen deshalb Forderungen nach einem Verbot des Aufmarsches. Auch der Parteisprecher der Allianz Deutscher Demokraten (ADD), Remzi Aru, hat seine Verwunderung darüber ausgedrückt, dass die Demonstration noch nicht durch die Sicherheitsbehörden untersagt wurde. „Würden die gleichen politischen Verantwortlichen ähnlich lange zuwarten, wenn IS-Anhänger einen Gedenkmarsch für Terroristen wie Al-Zarqawi oder auch nur Deso Dogg abhalten würden? Oder Neonazis einen für die beiden NSU-Uwes? Was wäre, wenn Linke für die RAF demonstrieren würden? „, fragt Aru und kritisiert, dass sich auf diese Weise einmal mehr die doppelten Standards zeigten, die Deutschlands politische Führung mit Blick auf die Aktivitäten von Einwanderern an den Tag lege.
(Foto: ADD)
(Foto: ADD)
„Mittlerweile wollen ein paar völlig Irre eine respektable Institution wie die Ditib zum Fall für den Verfassungsschutz erklären, während PKK-Terroristen in Deutschland ungestört ihr Revier abstecken. Die politische Elite dieses Landes wird langsam, aber sicher zu einem Kandidaten für die Intensivmedizin“, so Aru gegenüber NEX24. Aru weiter: „Liebe Mitstreiter, wir sollten zahlreich versuchen, das Terrortreffen der Massenmörder in Stuttgart auf legalen Wegen zu verhindern. Ihr könnt die Behörden unter sicherheit@stuttgart.de erreichen.  Bitte achtet auf einen sachlichen Tonfall, da wir auf gar keinen Fall auf das Niveau der PKK Terror Groupies herabsinken dürfen.“  

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Mega-Hack
Internetriese Yahoo bestätigt: Hacker stehlen Daten von 500 Millionen Kunden

Dortmund (nex) – Der Internetriese Yahoo hat am heutigen Donnerstag bestätigt, dass bei einem Hackerangriff Ende 2014 mindestens 500 Millionen Yahoo-Accounts gestohlen worden und Kundendaten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, verschlüsselte Passwörter sowie verschlüsselte und unverschlüsselte Sicherheitsfragen betroffen sind. Bei Yahoo geht man nicht davon aus, dass Passwörter im Klartext, Bankkonto- und Kreditkarteninformationen betroffen seien, da diese Daten in dem gehackten System nicht vorhanden gewesen seien. Ein „von einem Staat unterstützter Hacker“ habe die Kundendaten gestohlen, so das Unternehmen. Man arbeite mit den Sicherheitsbehörden zusammen. Yahoo hat heute mit der Kontaktaufnahme mit allen betroffenen Usern begonnen. Es fordert sie auf, ihr Passwort zu ändern, sofern dies seit 2014 nicht geschehen sei. Alle Sicherheitsfragen und -antworten wurden ebenfalls ungültig gemacht. Yahoo hat eine Empfehlungsliste für alle möglicherweise vom Datendiebstahl betroffenen Kunden herausgebracht: – Ändern Sie Ihr Passwort sowie Ihre Sicherheitsfragen und -antworten für andere Accounts, für die Sie dieselben oder ähnliche Passwörter verwendet hatten wie für Ihren Yahoo-Account. – Überprüfen Sie Ihre Konten auf verdächtige Aktivitäten. – Seien Sie vorsichtig bei unerwarteten Nachrichten, in denen nach persönlichen Informationen gefragt oder auf eine Webseite verwiesen werden, die nach persönlichen Informationen verlangt. – Klicken Sie nicht auf Links, laden Sie keine Attachments von verdächtigen E-Mails herunter. – Ziehen Sie in Erwägung, Yahoo Account Key zu verwenden – ein einfaches Authentifizierungsverfahren, mit dem die Nutzung eines Passworts insgesamt entfällt. Anfang August hatte Yahoo mitgeteilt, dass es in einer Datenschutzverletzungsangelegenheit ermittle, als Hacker begannen, Nutzerdaten online zum Verkauf anzubieten. Das ganze Ausmaß des Angriffs war bis heute nicht enthüllt worden. Der Datendiebstahl könnte auch den Verkauf des Online-Geschäfts mit einem Volumen von rund 4,8 Milliarden US-Dollar an den Telekom-Konzern Verizon beeinflussen.

Volksabstimmung
Schweizer Rechtspopulist: Kopftuch im Pass muss verboten werden

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Von Peter Z. Ziegler  Basel (BZZ) – Ein Passfoto mit Kopftuch ist in der Schweiz erlaubt. Eins mit Mütze oder Stirnband nicht. Das stört den rechtspopulistischen Nationalrat Walter Wobmann. Der SVP-Politiker pocht auf Gleichbehandlung und fordert nun von der Regierung Antworten. Das Minarettverbot hat Walter Wobmann in einer Volksabstimmung durchgebracht. Das machte in weltweit berühmt. Längst vertrauen AfD-Politiker aus Deutschland seinem Rat. Keiner kann erfolgreicher das Volk davon überzeugen wie gefährlich der Islam ist, auch wenn es nur um äusserliche Kleinigkeiten geht. Wobmann in der Fragestunde des Bundesrats: „Inwiefern ist das Kopftuch auf Passfotos überhaupt erlaubt? Muss der Kopf nicht völlig frei sein? Erstaunlich wenig Politiker regen sich über die neueste Aktion des Islamhassers auf. Sogar die SP und die Grünen bleiben ruhig. In den Kommentarspalten der Zeitungen ist sogar verhaltene Zustimmung zu erkennen. „Die ID-Karte oder den Pass sehen sich doch keine fremden Männer an“, wird argumentiert. Eine Regionalpolitikerin aus dem Aargau ist eine der wenigen sozialdemokratischen Politikerinnen, die kurz und knapp auf die Gefahr hinweist. Auf Facebook kommentiert die schweizerisch-türkische Doppelbürgerin Alime Kösecioğulları: „Zuerst Passfotos nachher Kopftuchverbot überall? Diesem Wobmann würde ich alles zutrauen. Er ernährt sich von Hetze gegen Muslime. Lassen wir sie nicht soweit kommen, es liegt in unserer Hand. Wählt nicht mehr die SVP!“

Kampf gegen den Terror
Türkei: PKK richtet 67-jährigen Schäfer mit vier Kugeln hin

Ankara (nex) – Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wurde ein Schäfer am heutigen Donnerstag in der südosttürkischen Provinz Sirnak von PKK-Terroristen getötet. Salim Ecer hütete in dem Dorf Yeniaslanbasar seine Schafe, als sich ihm eine Gruppe von PKK-Terroristen näherte, so die anonyme Quelle weiter. Augenzeugen, die sich in der Nähe befanden, berichteten, dass dem 67-Jährigen nach einer Auseinandersetzung dreimal in den Kopf und in die Brust geschossen worden sei. Ecer sei in das Staatliche Krankenhaus Sirnak verbracht worden, wo er seinen Verletzungen erlegen sei, fügte die Quelle hinzu. Die Sicherheitskräfte fahnden nach den Terroristen. Die von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestufte PKK hat ihren über 30-jährigen bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat. Seitdem wurden bei PKK-Anschlägen mehr als 600 Sicherheitskräfte sowie zahlreiche Zivilisten, darunter auch Frauen und Kinder, getötet, während bei Anti-Terror-Einsätzen über 7.000 PKK-Terroristen eliminiert wurden.

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Sachsen-Anhalt
Gutachten-Affäre: „Kenia“-Koalition will AfD-Antrag erweitern

Halle (ots) – Sachsen-Anhalts schwarz-rot-grüne Regierungskoalition will den von der AfD beantragten Untersuchungsausschuss zur Gutachten-Affäre erweitern – und keinen eigenen Antrag stellen, was in der Konsequenz zu einem zweiten Ausschuss geführt hätte. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. In der kommenden Landtagssitzung soll über einen entsprechenden Änderungsantrag entschieden werden, sagte CDU-Fraktionschef Siegfried Borgwardt am Donnerstag der Zeitung. Grünen-Geschäftsführer Sebastian Striegel zufolge sollen alle Vorgänge untersucht werden, nicht nur die des Finanzministeriums. Darauf konzentriert sich bisher der Antrag der AfD. In der Gutachten-Affäre geht es um millionenschwere Beraterverträge, die teilweise am Parlament vorbei vergeben worden sein sollen. Das hatte vor allem das Klima zwischen den Koalitionspartnern CDU und SPD belastet.

450 Kilogramm Gewicht
Türkei: Wissenschaftler fangen weltgrößten Stechrochen

Urla (nex) – Türkische Wissenschaftler haben am gestrigen Mittwoch an der Küste der westtürkischen Provinz Izmir den bislang größten registrierten Gewöhnlichen Stechrochen (Dasyatis pastinaca) entdeckt. Das Tier mit einem Gewicht von 450 Kilogramm und einer Spannweite von 2,21 Metern habe acht Jungen zur Welt gebracht, nachdem er an Bord eines Bootes im Distrikt Cesme gebracht worden sei, berichtete Ilker Aydin, Lektor am Fachbereich Aquakultur der Ege-Universität, der Nachrichtenagentur Anadolu. Aydin erklärte, dass der riesige Stechrochen in 100 Metern Tiefe mit dem Netz gefangen worden sei und sein Team Schwierigkeiten gehabt habe, das Tier wegen seiner massiven Größe auf das Boot zu schleppen. Als das Tier zur Geschlechtsbestimmung angehoben worden sei, so Aydin weiter, stellte das Team fest, dass es sich im Geburtsvorgang befand. „Die Länge des größten Dasyatis pastinaca, der bisher gesehen wurde, betrug 1,41 Meter“, erklärte Aydin. „Das war eine große Überraschung für uns. Es war faszinierend, der Geburt beizuwohnen und ihr zu helfen“, fügte er hinzu. Laut Aydin hat sein Team den Gemeinen Stechrochen und seine acht Jungen nach dem Messen wieder ins Wasser gelassen.

Humanitäres Engagement
Rekord: Facebook-Chef Zuckerberg will drei Milliarden US-Dollar spenden

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San Francisco (nex) – Der Gründer des weltgrößten sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, hat zusammen mit seiner Frau Priscilla Chan am Mittwoch eine Großspende angekündigt. Innerhalb der kommenden zehn Jahre will Zuckerberg mit einer Spende von insgesamt drei Milliarden US-Dollar an ein Forschungsprojekt spenden, das Krankheiten ausrotten soll. Als Leiterin des Projekts ist die Genetikerin und Neurowissenschaftlerin Cori Bargmann vorgesehen. Der Unternehmer sprach in diesem Zusammenhang von einer „Neuauflage des amerikanischen Traumes“. Bereits im Vorjahr hatten der Multimilliardär und seine Frau anlässlich der Geburt ihrer Tochter angekündigt, 99 Prozent ihrer Anteile am Netzwerk Facebook für wohltätige Zwecke spenden zu wollen. Neben der Gesundheitsforschung solle in diesem Zusammenhang auch der Bildung ein wesentliches Augenmerk zukommen. Zuckerberg soll über ein Vermögen von mehr als 56 Milliarden US-Dollar verfügen, wobei Facebook-Aktien den größten Teil davon ausmachen.  

Internet
Plage der Kommentarbereiche: YouTube sagt Trollen den Kampf an

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Internet: YouTube will „Heroes“ aus der Community gegen Trolle mobilisieren Sacramento (nex) – Die Online-Plattform YouTube will künftig mithilfe so genannter „Heroes“ aus der Community gegen Hasskommentare und Trolle vorgehen sowie das Hör- und Seherlebnis verbessern. Teilnehmer des Projekts sollen künftig Clips melden, die gegen die Richtlinien verstoßen, Videos mit Untertiteln und im Youtube-Forum als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stehen. Geld gibt es dafür nicht, aber immerhin ein Punktesystem, das es den freiwilligen Helfern ermöglicht, neue Levels zu erklimmen und in weiterer Folge Belohnungen dafür zu erlangen. Diese können unter anderem in der Teilnahme an Workshops oder virtuellen Führungen durch den Arbeitsalltag im Unternehmen bestehen. Auch sollen besonders verdiente „Heroes“ YouTube-Produktveröffentlichungen neue Youtube-Produktveröffentlichungen schon im Voraus sehen dürfen. Beim Ankündigungsvideo hat es das Unternehmen aus dem kalifornischen San Bruno jedoch fürs Erste vorgezogen, den potenziellen Kandidaten eine Aufgabe selbst abzunehmen: Auf Grund der durchaus uneinheitlichen Haltung der Nutzer zu der geplanten Neuerung wurden die Kommentare dazu vollständig deaktiviert. Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, welche Kommunikation im Internet fortwährend und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion enthalten. Dies erfolgt mit der Motivation, eine Reaktion der anderen Teilnehmer zu erreichen. In darauf bezogenen Bildern wird oft der aus der Mythologie bekannteTroll dargestellt. Ein im Englischen gelegentlich gebrauchtes Synonym ist twit (engl.: Dummkopf). Die zugehörige Tätigkeit wird „trollen“ genannt.[1] (wikipedia)
(Foto: wikimedia)

Türkische-russische Beziehungen
Moskau: Präsident Erdogan gratuliert Putin zum Wahlsieg

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Dortmund (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gratulierte am gestrigen Mittwoch seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin telefonisch zum großen Sieg seiner Partei bei den am vergangenen Sonntag stattgefundenen Parlamentswahlen.

Nach Angaben der Pressestelle des Kreml erörterten die beiden Staatschefs auch die russisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen sowie die neuesten Entwicklungen in Syrien. Wie die Zentrale Wahlkommission am vergangenen Montag mitteilte, errang die größte, putinnahe Partei bei den nationalen Parlamentswahlen drei Viertel aller Sitze und trug somit einen überwältigenden Sieg davon.

Nach Auszählung von 93 Prozent aller Stimmen kommt die Partei Geeintes Russland auf 343 der insgesamt 450 Sitze in der Staatsduma, der ersten Kammer des Parlaments, erklärte die Sprecherin der Zentralen Wahlkommission Ella Pamfilowa. Sie erwarte keine nennenswerte Änderung an den Ergebnissen, wenn die Auszählung der Stimmen am morgigen Freitag beendet sei.


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