Bruder packt aus
Piraten-Politiker Claus-Brunner: Bruder packt über Nazi-Kindheit und Tierquälereien aus

Politiker Claus-Brunner quälte auf dem Hof der Eltern Tiere Berlin (nex) – Zwei Wochen nach dessen mutmaßlichem Selbstmord sprach Dietwald Claus, der Bruder des ehemaligen Politikers der Piratenpartei, Gerwald Claus-Brunner, mit dem „Stern“ über die gemeinsame Kindheit. Claus-Brunner soll einige Tage vor seinem Freitod den 29-jährigen Jan Mirko L. sexuell missbraucht, getötet und anschließend mit eine Sackkarre in seine Berliner Wohnung gebracht haben. Der Ex-Politiker hat die Tat in einem Brief gestanden. Das aus dem schleswig-holsteinischen Harrislee stammende Brüderpaar Claus sei zusammen mit seinen Geschwistern unter einer rechtsradikalen und gewalttätigen Erziehung gelitten. Die Eltern hätten in der Gemeinde einen Hof betrieben und wären Anhänger des völkisch-neuheidnischen Ludendorff-Kults gewesen. Vor allem sei aber bei Gerwald eine starke Gewaltaffinität, verbunden mit Jähzorn und Impulsivität, feststellbar gewesen. Sein Bruder habe unter anderem Türen eingetreten und Tiere auf dem Hof gequält. „Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben von Gerwald“, erklärte der Bruder gegenüber dem „Stern“. „Er hätte gestoppt werden können. Und müssen.“ Bereits vor vier Jahren hatte sich Claus-Brunner gegenüber der „taz“ selbst als „Aggrokind“ geoutet, das häuslich erlebte Gewalt durch die Eltern auch an andere weitergegeben habe. Aber auch aus verschmähter Liebe soll der homosexuelle Ex-Politiker gewalttätig geworden sein. Aus der Bundeswehr soll er unehrenhaft entlassen worden sein, weil er einen Vorgesetzten geschlagen habe, der ihn auf seine Annäherungsversuche hin als „Schwuchtel“ verhöhnt habe.    

Fahndung
Herne: Tatort Herne-Börnig – Wer kennt diese beiden Einbrecher?

Herne (ots) – Wie bereits berichtet kam es am 1. Juli 2016 (Freitag) im Herner Stadtteil Börnig zu einem Einbruch in ein Reihenhaus an der Straße „An der Linde“. Im Zeitraum zwischen 09.08 und 09.30 Uhr begaben sich zwei noch unbekannte Männer auf das Grundstück, hebelten die Terrassentür auf, durchsuchten die Räumlichkeiten und verließen den Tatort. Die Beute: Uhren und Schmuck. Dabei wurde das Duo von einer Überwachungskamera fotografiert. Mit einem richterlichen Beschluss ist ein Foto der beiden Männer nun zur Veröffentlichung in den Medien freigegeben worden. Das ermittelnde Bochumer Fachkommissariat für Wohnungsdelikte (KK 13) bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

Studie
Fachhochschulabsolventen verdienen besser als Uni-Abgänger

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Düsseldorf (ots) – Das Bruttojahreseinkommen von Fachhochschulabsolventen liegt bei Vollzeitbeschäftigung fünf Jahre nach Einstieg in den Job mit 47.700 Euro pro Jahr höher als der Verdienst von Uni-Abgängern, die im Durchschnitt 41.550 Euro verdienen. Dies ergab eine noch unveröffentlichte Langzeitstudie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung, deren Ergebnisse der „Rheinischen Post“ vorliegen. „Der Unterschied ist mit der eher technischen, naturwissenschaftlichen Ausrichtung der Fachhochschulen zu erklären, in diesen Branchen wird auch besser bezahlt“, sagte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) der Redaktion. Für die Studie wurden 4600 Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2009 mehrfach befragt. Die Ergebnisse hätten bestätigt, dass ein Studium vor Arbeitslosigkeit schütze und bessere Einkommen ermögliche, sagte Wanka. „Von den Masterabsolventen fühlen sich nur sieben Prozent nicht entsprechend ihrer Fähigkeiten beschäftigt“, so die Ministerin. Überrascht habe sie, dass 71 Prozent der Absolventen mit traditionellen Abschlüssen während des Studiums durchgängig mehr als drei Monate im Ausland gewesen seien. Der Anteil der Uni-Bachelors liege mit 75 Prozent noch höher. „Darüber freue ich mich sehr“, sagte Wanka. Insgesamt sind den Studienergebnissen zufolge 90 Prozent der Absolventen fünf Jahre nach ihrem Abschluss erwerbstätig. 62 Prozent der Uni- und 82 Prozent der Fachhochschul-Bachelors arbeiten unbefristet und in Vollzeit. Wanka bezeichnete dies als „hervorragende Werte“.

"Quittung für falsche Arbeitsmarktpolitik"
Für Millionen Menschen ist Hartz IV Dauerzustand

Berlin/Saarbrücken (ots) – Für Millionen Menschen in Deutschland ist Hartz IV nach einem Bericht der „Saarbrücker Zeitung“ zum Dauerzustand geworden. So gab es Ende 2015 rund 1,44 Millionen Personen, die bereits seit mehr als acht Jahren auf Arbeitslosengeld II angewiesen waren. Länger als vier Jahre hatten fast 2,6 Millionen Betroffene die staatliche Leistung bezogen. Das waren rund 44 Prozent aller Hartz- IV-Empfänger, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine Datenübersicht der Bundesagentur für Arbeit, die die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken, Sabine Zimmermann, angefordert hatte. Zu den Betroffenen zählen neben Langzeitarbeitslosen beispielsweise auch Beschäftigte, die so wenig verdienen, dass sie zusätzlich Anspruch auf Hartz IV haben sowie Minderjährige in Bedarfsgemeinschaften, die nicht als erwerbsfähig gelten. Der Regelsatz für Hartz IV sei viel zu knapp berechnet, kritisierte Zimmermann. Insbesondere die Bedarfe von Heranwachsenden müssten endlich angemessen berücksichtigt werden. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Brigitte Pothmer, meinte: „Die hohe Zahl der dauerhaft Abgehängten und der Langzeitarbeitslosen ist die Quittung für eine falsche Arbeitsmarktpolitik“. Statt auf Qualifizierung sei in den letzten Jahren nur auf kurzfristige Maßnahmen und wechselnde Sonderprogramme gesetzt worden.

LETRONS
Türkische Ingenieure bauen echten Transformer

Ankara (nex) – Aus Science-Fiction wird Realität: Ein türkisches Ingenieurteam hat einen echten Transformer gebaut, der sich von einem BMW 3er Coupé in einen humanoiden Riesenroboter verwandelt. Das türkische Unternehmen Letrons postete auf YouTube ein Video, das ihre gleichnamige Schöpfung bei der Outdoor-Testfahrt zeigt. In dem Fahrzeug ist anders als in seinen Pendants in den Kinofilmen kein Platz für Fahrer oder andere Insassen vorgesehen. Das Fahrzeug könne jedoch mit einer Fernbedienung gesteuert werden, so die Ingenieure. Das Video zeigt, wie das Auto langsam vorfährt, anhält und sich dann in einen riesigen Roboter mit Kopf, Armen und Fingern verwandelt. Dann verwandelt sich der Roboter in ein Auto zurück und setzt seine Fahrt fort. Und hier einige der Features des Transformer-Autos: beweglicher Nacken und Kopf, bewegliche Arme und Handgelenke, einstellbares Licht, Fernbedienungssoftware und Sprachfunktion. Momentan seien die Autos nicht verkehrstauglich, würden aber per Fernbedienung steuerbar sein. Auf der Letrons-Website können weitere Modelle wie „Bizmut“, „Argon“, „Wolfram“ und „Tantal“ bewundert werden. Das erste Modell, dessen Herstellung acht Monate dauerte, heißt „Antimon“. Das Unternehmen teilt mit, dass insgesamt zwölf Ingenieure dem acht Monate dauernden Bau des Roboters beteiligt gewesen seien.

Bombenanschlag in Dresden
Zentralrat der Muslime verurteilt Anschlag in Dresden als Terroranschlag

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Vorsitzender Mazyek mahnt: Wehrhaft gegen Rechtsextremismus sein Osnabrück (ots) – Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat die jüngsten Bombenanschläge in Dresden als politisch motivierte Terroranschläge verurteilt. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek: „Wir werten die Bombenanschläge kurz vor den Feierlichkeiten des Tages der Deutschen Einheit und vor dem gleichzeitig stattfindenden Tag der Offenen Moschee als politisch motivierte Terroranschläge.“ Mazyek warnte davor, dass bei dem Moschee-Anschlag auch Menschen hätten sterben können. Der Zentralratsvorsitzende rief die Bürger dazu auf, sich gegen Rechtsextremismus zu stellen. Mazyek sagte: „Terroristen wollen die Gesellschaft spalten und Hass in unsere Bevölkerung bringen.“ Er fügte hinzu: „Machen wir ihnen klar, dass wir gleichsam ob Jude, Christ, Muslim oder mit keiner Religion, keinen Millimeter davor zurückweichen und dass wir uns wehrhaft gegenüber dem ansteigenden Rechtsextremismus und der Islamfeindlichkeit in Deutschland zeigen.“

Kampf gegen den Terror
Türkei: HDP-Büro in Van rekrutiert Kinder für die PKK

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Van (nex) – In der osttürkischen Provinz Van ist es der türkischen Polizei am Dienstag gelungen, drei weibliche Teenager aus den Fängen der terroristischen PKK zu befreien. Die jungen Frauen zwischen 16 und 18 wurden während einer Anti-Terror-Operation gerettet. Die PKK war, so teilte eine Quelle türkischen Medien unter Zusicherung der Anonymität mit, im Begriff, die Mädchen in eine Gebirgsgegend zu bringen, wo diese für die Terroristen rekrutiert werden sollten. Die Operation war von der örtlichen Staatsanwaltschaft angeordnet worden, eine Antiterroreinheit der Polizei machte sich auf die Suche nach den drei Verschleppten. Die Aussagen der Mädchen wurden vor einem örtlichen Gericht aufgenommen, anschließend wurden sie freigelassen und nach Hause gebracht. Eine der jungen Frauen erstattete eine Anzeige gegen eine Person, die versucht haben soll, sie für die Terroristen zu gewinnen. Eine Schlüsselrolle soll dabei das Büro der „Demokratischen Partei der Völker“ (HDP) im Bezirk Ercis (Provinz Van) gespielt haben. Eines der Mädchen erklärte, eine Person namens V.A. habe dort mit ihnen gesprochen und versucht, sie für die PKK zu werben. Sie hätte anschließend auch ihre Freundinnen in das Büro eingeladen. In der Aussage heißt es: „Als meine Freundin und ich darüber sprachen, sagte sie, sie würde ins HDP-Büro gehen. Ich wusste nicht, dass sie in die Partei involviert wäre. Meine Freundin sprach dann dort mit einem Mann. Wir gingen raus und weiter. Sie war in keiner guten Laune. Als ich fragte, was passiert sei, antwortete sie: ‚Sie wird der PKK beitreten‘. Ich wusste nicht, dass sie in die Berge gehen wird. Ich sagte ihr, wir sollten unsere Ausbildung beenden und sie solle nicht gehen. Als wir am Abend texteten, schrieb sie, sie würde gehen. Ich sagte dann, ich würde sie nicht alleine lassen und mit ihr kommen.“ Dann habe das Mädchen die Person kontaktiert, mit der sie im Büro der HDP gesprochen hatte. Eine weitere Person sei auf dem Weg noch zugestiegen. Während der Operation nahm die Polizei zwei Personen fest, die im Verdacht stehen, Kinder für die PKK zu rekrutieren. Die Ermittlungen dauern an.

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Israel
Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres tot

Dortmund (nex) – Der ehemalige israelische Präsident und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres ist tot. Wie sein persönlicher Arzt und Schwiegersohn mitteilte, sei der 93-Jährige am Morgen gestorben. Peres hatte vor zwei Wochen einen Schlaganfall erlitten. Er soll seine letzten Stunden mit seiner Familie verbracht haben. Sein Büro hatte noch am Tag zuvor seinen Zustand als stabil beschrieben. Anfang des Jahres hatte der ehemalige Politiker einen Herzinfarkt erlitten und bekam in diesem Monat einen Herzschrittmacher eingesetzt. Wie das israelische Ministerium bestätigte, soll die Beerdigung am Freitagvormittag um 11 Uhr Ortszeit in Jerusalem stattfinden. Am morgigen Donnerstag soll sein Sarg in der Knesset, dem israelischen Parlament, aufgebahrt werden. Schimon Peres wurde am 2. August 1923 als Sohn eines Getreide- und Holzhändlers im damaligen Osten Polens (heute Weißrussland) geboren. Bis 2006 war er mehrmals Vorsitzender der israelischen Arbeiterpartei Awoda. Er hatte mehrere Ministerämter inne. Von 1984 bis 1986 und von 1995 bis 1996 war er Ministerpräsident sowie von 2007 bis 2014 Staatspräsident. Im Jahr 1994 erhielt er zusammen mit Yitzhak Rabin und Jassir Arafat den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen im Nahen Osten. Seine Anhänger sahen in ihm einen Fürsprecher für Frieden und Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Seine Gegner werfen ihm vor, den Bau der ersten jüdischen Siedlungen im Westjordanland veranlasst zu haben und der Vater des israelischen, mit französischer Unterstützung eingefädelten und bis heute geheimen Atomprogramms gewesen zu sein.

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Syrienkrieg
SOS-Kinderdorf Damaskus von Granaten getroffen

München / Damaskus (ots) – Das SOS-Kinderdorf in Damaskus wurde von zwei Mörsergranaten getroffen. Vorausgegangen waren schwere Gefechte in der Nähe des Kinderdorfs. Nach den Explosionen wurden alle Kinder und Mitarbeiter sofort evakuiert. Laut der Direktorin der SOS-Kinderdörfer im Mittleren Osten und Nordafrika, Alia Al-Dalli, wurde niemand verletzt: „Wir sind alle zutiefst getroffen und schockiert. Zum Glück war niemand in der Nähe der Einschläge. Es wird jetzt alles in unserer Macht Stehende getan, um für die Sicherheit der Kinder und SOS-Mitarbeiter zu sorgen“, so Al-Dalli. Die 156 SOS-Kinder und 46 SOS-Mitarbeiter des Kinderdorfs wurden in eine sichere Unterkunft gebracht. Die SOS-Direktorin betont, dass SOS trotz der schwierigen Situation die Nothilfe in Syrien fortsetzen wird. „Wir rufen erneut alle Konfliktparteien dazu auf, die Gewalt endgültig zu stoppen. Unser Team und zahlreiche Freiwillige werden weiter alles tun, um Kinder, junge Menschen und Mütter zu unterstützen. Es ist großartig, mit welchem Engagement unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz schwierigster Umstände Hilfe leisten.“ Alleine in und um Aleppo versorgt SOS in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen täglich bis zu 12.000 Kinder und Erwachsene mit einer warmen Mahlzeit. Neben Nahrung und Trinkwasser verteilt SOS auch Babynahrung und bietet medizinische Hilfe. In den Übergangsheimen kümmert sich SOS um hunderte unbegleitete Flüchtlingskinder und Bürgerkriegswaisen. Dort finden die Kinder ein geschütztes und vorübergehendes Zuhause. Schon jetzt arbeitet SOS an verschiedenen Programmen für die Zeit nach dem Bürgerkrieg, um hunderten traumatisierten Kindern eine langfristige Perspektive im Leben zu geben.

Leviathan-Feld
Israel und Jordanien unterzeichnen Mega-Erdgas-Deal über 10 Milliarden US-Dollar

Israel: Nach Milliardendeal mit Jordanien über Erdgas aus dem Leviathan-Feld auch Vertrag mit Türkei beabsichtigt Amman (nex) – Das US-geführte Konsortium, das mit der Entwicklung der Offshore-Gasreserven Israels betraut ist, hat am Montag bekanntgegeben, dass der erste Erdgasdeal aus dem Leviathan-Feld mit dem Nachbarland Jordanien unter Dach und Fach ist. Das Unternehmen Noble Energy, der größte Shareholder innerhalb des Projekts, erklärte, man habe mit der staatlichen jordanischen Energiegesellschaft (NEPCO) einen 15-Jahres-Vertrag über die Lieferung von 300 Millionen Kubikfuß täglich geschlossen. Es gäbe eine Option zur Erweiterung auf 50 Millionen Kubikfuß, was einer Tageslieferung von 350 Millionen entsprechen würde. „Die Bruttoerträge aus dem Vertrag werden auf 10 Milliarden US-Dollar geschätzt“, heißt es in einer Erklärung. Der CEO der Ölexplorer Delek Drilling und Avner, Yossi Abu, sprach von einem „historischen Tag“. Abu machte deutlich, dass auch mit anderen Akteuren ähnliche Verträge angestrebt werden, darunter Ägypten, die Türkei und die Palästinensische Autonomiebehörde. Israels Oberster Gerichtshof hatte das Projekt ursprünglich blockiert, weil die Energiegesellschaften zu vorteilhaft weggekommen seien, nach einer Revision auf der Basis des Urteils gab die Regierung jedoch grünes Licht. Leviathan ist das größte der Offshore-Erdgasfelder vor der israelischen Küste, mit ausreichend Reserven, um das rohstoffarme Land zu einem wichtigen Player im Energiesektor zu machen. Seit 1994 gibt es zwischen Israel und Jordanien einen Friedensvertrag.

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