Archäologie
Türkei: Über 2.000 Jahre alte Mosaike von König Abgar ausgegraben

Seltenes Mosaik aus dem ersten Jahrhundert in Südosttürkei entdeckt Ankara (nex) – Wie die Provinzverwaltung von Sanliurfa in der vergangenen Woche mitteilte, sind seltene antike Mosaike, vermutlich aus dem ersten Jahrhundert vor Christus, in der südosttürkischen Provinz ausgegraben worden. Die Archäologen haben fünf Grundmosaike von Abgar V. (4 v. Chr.-7 n. Chr.), dem fünften König des Königreichs Osrhoene (132 v. Chr.-244 n. Chr.) im Rahmen des Projekts „Am Fuß des Schlosses“ ausgegraben, die feine Gravuren und aramäische Inschriften aufweisen. Die Mosaike sollen nach ihrer Restaurierung im Museum ausgestellt werden. Im Rahmen des Projekts, das auf einem Gebiet von 45.000 Quadratmetern in Sanliurfa durchgeführt wird, wurden etwa 80 Gräber restauriert, Straßen gebaut und zum Schutz der Artefakte umwelttechnische Maßnahmen ergriffen. Die Restaurierungen spielten bei der Entwicklung der Provinz zu einem Anziehungspunkt eine wesentliche Rolle. Abgar V. war einer der ersten christlichen Könige der Geschichte. Der Apostel Thaddäus von Edessa bekehrte ihn zum christlichen Glauben. Thaddäus war auch einer der 72 Jünger, die zur Verbreitung des Evangeliums ausgesandt worden waren.

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US-Wahlen
Weder Trump, noch Clinton: Die US-Politik wird von der Wall Street entschieden

Von Ernst Wolff Das politische Schauspiel, das die Amerikaner derzeit erleben, ist nicht neu: Alle vier Jahre findet in den USA eine Medien- und Materialschlacht statt, die den Eindruck erwecken soll, das amerikanische Volk stimme auf demokratische Weise über den künftigen Kurs des Landes ab. In Wahrheit wird nur darüber entschieden, wer in den kommenden vier Jahren vom Weißen Haus aus die Interessen der Wall Street vertreten, das amerikanische Volk durch immer neue Scheingefechte von seinen wahren Problemen ablenken und es durch gezielte Manipulation auf weitere Kriege vorbereiten soll. Die Unterschiede zwischen den Kandidaten Clinton und Trump spiegeln dabei die verschiedenen Standpunkte der amerikanischen Finanzindustrie wider. Im Umgang mit Russland zum Beispiel setzt Clinton auf Konfrontation und die Fortsetzung der laufenden Kriegsvorbereitungen, während Trump den von Ex-Präsidentenberater Brzezinski propagierten Kurs der „Neuausrichtung“ („realignment“) der Beziehungen zu Russland verfolgt. Brzezinskis Kurs beharrt auf der Rolle der USA als Weltmacht Nr. 1, erkennt aber an, dass das Land an Wirtschaftskraft verloren hat und seinen Status nur dann aufrechterhalten kann, wenn es einem bewaffneten Konflikt mit Russland – zumindest vorerst – aus dem Weg geht. Hintergrund dieser Strategie ist keinesfalls eine Hinwendung zu friedlicherer Politik. Im Gegenteil – die Neuausrichtung gegenüber Russland erlaubt die Konzentration aller militärischen Kräfte der USA auf einen anderen Konflikt, der für die Wall Street derzeit Priorität besitzt: Den Krieg im Nahen Osten. Im Gegensatz zur Darstellung in den Mainstream-Medien wird derzeit nicht der geringste Versuch unternommen, diesen Krieg zu beenden. Ganz im Gegenteil: Er wird mit unverminderter Härte angefacht, und das nicht nur wegen der strategisch wichtigen Lage Syriens (die den Konflikt entzündet hat), sondern aus einem für die US-Finanzindustrie überaus wichtigen weiteren Grund. Das große Problem der Wall Street: Der Ölpreis Die USA haben vor einigen Jahren mit Hilfe des Fracking den Versuch unternommen, von ÖI-Importen unabhängig und im Öl- und Gasbereich zu einem globalen Marktführer zu werden. Da der technische Fortschritt beim Fracking diese zunächst teure Art der Produktion immer ertragreicher werden ließ, stiegen zahlreiche finanzstarke Investoren in das Geschäft ein und vergaben Kredite in Höhe von mehreren hundert Milliarden US-Dollar an die aufstrebende Industrie. Inzwischen ist klar, dass sie sich verkalkuliert haben. Der Ölpreis ist in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 50 % gefallen. Zwar sind die Produktionskosten im Fracking erheblich gesenkt worden, aber der seit Monaten um $ 45,00 pendelnde Preis reicht nicht aus, um die zum Überleben dringend benötigten Profite zu erwirtschaften. Zwischen Januar 2015 und Juli 2016 sind bereits 90 Öl- und Gasproduzenten Bankrott gegangen und haben einen Schuldenberg von mehr als 66 Mrd. US-Dollar hinterlassen. Da die Kredite mit Sicherheit über Kreditausfallversicherungen rückversichert waren, müssen sie erhebliche Löcher in den Bilanzen der US-Großbanken hinterlassen haben. Wenn im Spätherbst nun die Rückzahlung des Löwenanteils der an Fracking-Firmen vergebenen Kredite fällig wird, sieht es für die Gläubiger düster aus. Auch die Zukunftsaussichten sind trüb: Der Weltmarkt stagniert, ein wirtschaftlicher Aufschwung kann mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Zudem ist selbst der gegenwärtig niedrige Ölpreis das Ergebnis von Marktmanipulation: Auf den Weltmeeren stauen sich bis an den Rand mit Öl gefüllte Frachter und die Lager bersten aus allen Nähten. Mit einer Drosselung der globalen Produktion ist wegen des brutalen Konkurrenzkampfes vieler betroffener Länder ebenfalls nicht zu rechnen. Es ist also mittel- und langfristig nicht von einem Anstieg, sondern von einem weiteren Rückgang des Ölpreises auszugehen. Die Finanzindustrie stellt sich bereits auf Krieg ein Spätestens zum Jahresende droht damit eine Krise des US-Finanzsystems, die ähnliche Ausmaße wie die Dotcom-Krise zur Jahrtausendwende annehmen dürfte. Nur: Das US-Finanzsystem ist acht Jahre nach dem Beinahe-Crash von 2008 erheblich instabiler geworden. Die FED hat mehr als 4,5 Billionen Dollar ins System gepumpt, der Leitzins liegt fast bei Null, die Finanzspekulation im Bereich der Derivate ist auf vierstellige Billionenbeträge angewachsen, zudem sind riesige Blasen an den Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkten entstanden. In dieser Situation könnten die Probleme der Fracking-Industrie zum Funken werden, der das Pulverfass US-Finanzsystem (und damit das globale Finanzgefüge) hochgehen lässt. Die Wall Street befindet sich also in einer Lage, in der ihr schieres Überleben von einer Anhebung des Ölpreises abhängt, er aber weder durch eine Ankurbelung der Nachfrage, noch durch Produktionsdrosselung, noch durch weitere Manipulation in die Höhe getrieben werden kann. Die einzige Möglichkeit, die in diesem Fall verbleibt, heißt: Eskalation des Krieges im Nahen Osten und Zerstörung einer großen Zahl von Ölquellen. Wie es scheint, ist hinter den Kulissen bereits eine Entscheidung für diese Option gefallen. Betrachtet man nämlich die Entwicklung der Ramschanleihen im Ölgeschäft der USA, so stellt man seit Juni dieses Jahres nicht nur einen Anstieg, sondern fast schon einen Run auf diese Papiere fest. So wurden zum Beispiel für das Unternehmen PDC Energy, dessen Kreditwürdigkeit vier Stufen unter „kreditwürdig“ liegt, $ 1,5 Mrd. für Anleihen im Wert von $ 400 Millionen geboten. Dazu sind die Prämien für Kreditausfallversicherungen auf Ramschanleihen seit Februar um 30 % gefallen. Für die Strategen der Bank of America Meryll Lynch war Sommer 2016 „einer der besten…. was hochertragreiche fremdfinanzierte Kredite angeht.“ Dass Teile der Finanzindustrie also auf einen Anstieg des Ölpreises und damit auf Krieg setzen, wird sowohl von Hillary Clinton, als auch Donald Trump als klare Handlungsanweisung verstanden. Beide sind sich deshalb in ihrem vermeintlichen „Wahlkampf“ in einem Punkt zu einhundert Prozent einig: Der „Kampf gegen den Terror“, die „Ausrottung des radikalen Islamismus“ und die „Vernichtung von Isis“ dienen ihnen gleichermaßen als Vorwand, um sich die Option der Ausweitung eines Krieges im Nahen Osten offen zu halten. Keiner von beiden wird auch nur ein Wort darüber verlieren, dass der angeblich größte Feind der USA einen erheblichen Teil seiner Anhängerschaft aus Terrororganisationen wie Al-Kaida, Al Nusra und der Freien Syrischen Armee rekrutiert, die von den USA im Kampf gegen den syrischen Präsidenten Assad gefördert und mit Geld und Waffen ausgerüstet worden sind. Keiner wird erwähnen, dass es niemals zu einer internationalen Radikalisierung vieler Muslime gekommen wäre, wenn die USA und ihre Verbündeten nicht ganze Länder wie Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien durch ihre Bomben zerstört und deren Bevölkerung aufs Schlimmste terrorisiert hätten. Und nicht einer von beiden wird jemals auch nur in einem Nebensatz erwähnen, dass es bei der zukünftigen Vernichtung von Zehntausenden von Menschenleben in Wirklichkeit um nichts anderes als die Befriedigung der unersättlichen Profitgier der Wall Street geht. Stattdessen werden sich beide Kandidaten sich bis zum Ende des Wahlkampfes darin ergehen, dem amerikanischen Volk die Lüge, seine Sicherheit hänge von der Vernichtung der Organisation Isis ab, Tag und Nacht um die Ohren zu schlagen. Sowohl Clinton, als auch Trump werden sich auf diese Weise als das erweisen, was auch ihre Vorgänger waren: Ergebene Diener der Wall Street. Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

Ausland
Atommacht Pakistan wünscht Militär-Kooperation mit Katar und Türkei

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Islamabad (nex) – Scharif machte den Aufruf für die trilaterale Kooperation während eines Treffens mit dem katarischen Verteidigungsministers, Chalid bin Muhammed el-Attiyah, in Islamabad. Dem Premierminister zufolge ist sein Land bereit, Katar in allen Feldern zu unterstützen. Er bemerkte, dass sich unterdessen die bilateralen Beziehungen zwischen Islamabad und Ankara intensivieren. Scharifs Vorschlag unterstützend, sagte Chalid, auch sein Land wolle eine verstärkte Militärkooperation und -produktion von Rüstungsgütern in Katar mit Hilfe Pakistans und der Türkei. Islamabad einigte sich kürzlich darauf, sechs heimisch hergestellte Super Muschschak-Trainingsflugzeuge an Doha zu verkaufen. Die Türkei ihrerseits unterzeichnete ein Abkommen, um 100 der Flugzeuge aus Pakistan zu erwerben, geht aus einer Stellungnahme des Ministeriums für Rüstungsproduktion. Katar hat Interesse am Kauf der pakistanisch-chinesischen Gemeinschaftsproduktion des Kampfflugzeugs JF-17 gezeigt. „Katar betrachtet Pakistan als einen strategischen Partner und alle Anstrengungen dienen der Stärkung der Beziehungen“, sagte Minister Chalid. Der katarische Staatsvertreter bat in diesem Zusammenhang Pakistan, seine Erfahrungen bei der Bildung einer Anti-Terror-Trainingsakademie in Doha zu teilen. „Mit der Hilfe und Kooperation von Pakistan wollen wir unser Militärhardware verbessern, damit es für die Terrorgefahr, die in der Region vorherrscht, gewappnet ist“, fügte er hinzu. Minister Chalid traf sich im Anschluss der Konsultationen mit Scharif mit Pakistans Generalstabschef Rahil Scharif im Militärhauptquartier Rawalpindi, informierte die pakistanische Armee.

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Erschienen auf eurasianews

"Negative Propaganda"
Französischer Chefredakteur: Erdogan repräsentiert die Muslime

Paris (nex) – Der Chefredakteur der französischen Wochenzeitschrift Paris Match, Gilles Martin-Chauffier, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan durch seine steigende Beliebtheit und Führungsstärke den Islam und die Muslime repräsentiere. Chauffier, der Erdogan zuvor in einer TV-Diskussionsrunde als den „Charles de Gaulle der Türkei“ bezeichnet hatte, wies darauf hin, dass in den europäischen Medien negative Propaganda gegen den türkischen Präsidenten betrieben werde.

„Diese Propaganda beweist, dass Erdogan sehr erfolgreich ist und sich auf dem richtigen Weg befindet“, betonte er und fügte hinzu: „Erdogan hat einen Willen, der unter anderen europäischen Regierungschefs nicht existiert.“

Chauffier, der in den französischen Medien wegen seiner Ansichten über den türkischen Präsidenten stark kritisiert worden war, analysierte die Behauptungen der europäischen Medien bezüglich „Erdogans Autoritarismus“:

„Sie betrachten Präsident Erdogan als einen autoritären Führer. Ich denke, dafür gibt es zwei Gründe. Zuallererst sieht die europäische politische Klasse Putin und Erdogan so an, weil sie aus einer niedrigeren Schicht kommen. Wenn jemand im Vergleich zu anderen eine starke Haltung hat, dann stört sie das.

„Präsident Erdogan ist eine Person, dessen Popularität stetig zunimmt, und seine Wählerstimmen sind von den ersten Jahren bis zur Gegenwart gestiegen. Er hatte Erfog durch demokratische Mittel, den freien Willen des Volkes und die Wahlen.“

Chauffier wies darauf hin, dass die Europäer falsch über den Islam dachten und nicht in der Lage seien, Islam mit Demokratie zu assoziieren.  Europäer dachten, einen muslimischen Demokraten, das gebe es nicht, meinte er.

„Ein Christ kann ein Demokrat sein, aber ein muslimisch-demokratisches Konzept kann es in der Türkei nicht geben“, so der Journalist weiter. „Sie denken, dass diese beiden Konzepte nicht miteinander verbunden werden könnten.“

Er fügte hinzu, dass die Türkei in den europäischen Medien mit falschen Wahrnehmungen zu kämpfen habe wie zum Beispiel dem PKK-Terror und den Behauptungen der Armenier bezüglich der Ereignisse im Jahr 1915

„Die Franzosen denken, dass Organisationen wie die PKK eine aktive Rolle gegen den IS (Daesh) spielten“, so Chauffier weiter.

Die PKK und ihe syrische Ablegerin, die PYD, werden in der Türkei beide als Terrorgruppen eingestuft, während die USA und die EU lediglich die PKK als eine Terrororganisation ansehen.

„Die Franzosen wissen nicht, was die PKK ist, sie wissen auch nicht, ob die Behauptungen der Armenier irgendeine Grundlage haben und fällen dennoch ein ungerechtes Urteil über die Türkei“, erklärte der Paris-Match-Chefredakteur und fügte hinzu:

„Das ist das Problem der Türkei – das der falschen Wahrnehmung. Frankreich weint um die falschen Opfer, weil es die Wahrheit nicht kennt.“


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Gesundheit
Psyche ist unverändert Hauptgrund für Berufsunfähigkeit

Koblenz (nex) – Psychische Störungen sind unverändert die Ursache Nummer eins, wenn Menschen berufsunfähig werden. Das geht aus einer aktuellen Analyse der Debeka hervor. Dafür hat der fünftgrößte Lebensversicherer in Deutschland seinen Bestand von etwa 560.000 gegen Berufsunfähigkeit Versicherten ausgewertet. Berücksichtigt wurden dabei die im vorigen Jahr rund 1.000 neu eingetretenen Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeit. Die drei Hauptgründe: Für 41,7 Prozent waren im Jahr 2015 psychische Störungen Grund für die Berufsunfähigkeit. Als zweiten Grund führt die Debeka mit 17,4 Prozent den Bewegungsapparat – sprich Rücken, Gelenke, etc. an. Mit 13,6 Prozent waren bösartige und gutartige Tumore der drittgrößte Anlass, seinem Broterwerb nicht mehr nachkommen zu können. Die Anzahl psychischer Störungen als Ursache für Berufsunfähigkeit ist laut Debeka seit Jahren auf einem ähnlich hohen Niveau. Mehr als 51 Millionen Euro Rente zahlte die Debeka im Jahr 2015 insgesamt an Menschen, die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung beziehen. Das sind über eine halbe Million Euro mehr als im Vorjahr. Empfänger waren 6.320 Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihre Arbeit nicht mehr – oder nur noch eingeschränkt – verrichten konnten. Davon waren 5.588 Vollinvalide und 732 Teilinvalide.

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Kampf gegen den Terror
Türkei: Seit September über 1.400 PKK-Terroristen getötet oder festgenommen

Istanbul (nex) – Über 1.400 PKK-Terroristen wurden nach einer Analyse der offiziellen Daten durch die Nachrichtenagentur Anadolu zwischen Anfang September und Ende Oktober während Sicherheitsoperationen inner- und außerhalb der Türkei neutralisiert.

Türkische Sicherheitskräfte setzen den Kampf gegen die Terrororganisation PKK fort, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Frieden und die öffentliche Ruhe im Land zu stören und auch Zivilisten mit ihren Angriffen zu treffen.

Während der zwischen dem 1. September und dem 23. Oktober durchgeführten Operationen wurden insgesamt 1.450 Terroristen neutralisiert, von denen 1.361 getötet und 66 lebend gefasst wurden sowie 23 sich ergeben hatten. Im selben Zeitraum wurden aber auch 113 Sicherheitskräfte getötet. Davon waren 75 Soldaten , 4 Polizisten und 34 Dorfbeschützer.

In Einsätzen gegen die PKK und ihrem jungen Flügel wurden 902 Verdächtige festgenommen, von denen 277 anschließend verhaftet wurden. Unter ihnen befanden sich auch Vertreter der Demokratischen Partei der Regionen (DBP) und der oppositionellen Demokratischen Partei der Völker (HDP). In 53 Tagen wurden 33 bombenbeladene Fahrzeuge im Südosten und Osten des Landes zerstört, so geschehen in Sirnak, Mus, Van, Hakkari, Diyarbakir, Bitlis und Tunceli.

Insgesamt 22 Sprengsätze, die Terroristen auf Straßen in den Provinzen Tunceli, Diyarbakir, Bingol, Mardin, Sanliurfa, Van, Mus, Erzurum und Hakkari gelegt hatten, wurden ebenfalls zerstört. Die bewaffneten Drohnen der Türkei neutralisierten ebenfalls über 70 Terroristen in der Region, vor allem in Hakkari. Die PKK, die von der Türkei, den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft wird, hat ihren jahrzehntelangen Kampf im Juli des vergangenen Jahres wiederaufgenommen.

Seitdem wurden bei Anschlägen von PKK-Terroristen über 700 Sicherheitskräfte getötet. Sie erforderten auch das Leben vieler Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, während über 8.000 PKK-Terroristen im Zuge der Militäroperationen eliminiert wurden. Unterdessen haben die Koalitionskräfte vier  IS (Daesh)-Terroristen in Nordwestsyrien bei vier Luftschlägen getötet sowie zwei Fahrzeuge, zwei Gebäude und einen Mörser zerstört.


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Vollautomatische Auszahlung
Sofortkredit verkürzt Dauer von Antrag bis Auszahlung von Tagen auf Minuten

Berlin (nex) – Vom Kreditantrag bis zur Auszahlung des Kredits dauert es bislang im Durchschnitt mehrere Tage. Für jeden zweiten Ratenkreditnehmer (48 %) ist das zu lange. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Forsa-Umfrage. 72 Prozent haben ein Interesse an Sofortkrediten. – Kreditkunden erfahren in Echtzeit, ob sie ihren Kredit erhalten. – Kreditkunden bekommen Geld erstmals sofort ausgezahlt. Im Wettlauf um Kunden arbeiten zahlreiche Banken deshalb an einem neuen Standard für eine beschleunigte Kreditvergabe. Dem Kreditvergleichsportal smava  und der Fidor Bank ist nun der Durchbruch gelungen. Sie bieten seit heute mit dem Kredit2Go einen digitalisierten und erstmals vollautomatischen Sofortkredit in Deutschland an. Kreditnehmer erfahren nun in Echtzeit verbindlich, ob sie den gewünschten Kredit erhalten und bekommen das Geld sofort ausgezahlt. Im Ergebnis verkürzt sich die Dauer von Antrag bis zur Auszahlung von Tagen auf Minuten. Unsicherheit und hoher Aufwand – Kredit2Go löst größte Kundenprobleme bei der Kreditvergabe Kreditnehmer erhalten bei der Bearbeitung in Echtzeit eine verbindliche Rückmeldung und bekommen das Geld bei einer Zusage sofort vollautomatisch ausgezahlt. Damit sind Kreditkunden erstmals in der Lage, benötigte Anschaffungen sicher zu planen und sofort zu tätigen. Termin- und Kapazitätsengpässe bei Banken, der postalische Versand von Unterlagen sowie die manuelle Prüfung und Auszahlung verursachen bislang Verzögerungen und schränken Kreditkunden in ihrer Handlungsfähigkeit ein. Diese Probleme haben smava und die Fidor Bank nun beseitigt. Durch die digitalisierte und vollautomatische Form der Kreditvergabe können Verbraucher nun verlässlich in Echtzeit über Ratenkredite verfügen. Geldautomat, Online Banking, vollautomatischer Sofortkredit – der Kunde rückt weiter in den Mittelpunkt „Online-Dienste wie Amazon Prime und Amazon Now haben Kunden mittlerweile daran gewöhnt, Waren und Dienstleistungen so schnell wie möglich zu erhalten. Daraus hat sich ein genereller Anspruch entwickelt. Dieser wird mit Kredit2Go jetzt erstmals im Kreditbereich erfüllt“, sagt Alexander Artopé, Geschäftsführer und Mitgründer von smava. „Bankkunden forcieren und beschleunigen durch ihr Nutzungsverhalten die Digitalisierung des Bankwesens“, ergänzt Matthias Kröner, CEO der Fidor Bank. Bereits 20 Prozent nutzen ihr Smartphone für Bankgeschäfte. „Mit Kredit2Go wird die manuelle Kreditbearbeitung zum Nutzen des Kunden durch eine vollautomatische ersetzt“, so Kröner weiter. „Ähnlich grundlegend und bedeutend waren bisher nur die Einführung von Geldautomaten und die des Online Banking. Den Kunden kann es freuen. Er rückt weiter in den Mittelpunkt“, fasst Artopé zusammen. Digital und vollautomatisch – so funktioniert Kredit2Go Die Beantragung, Bearbeitung und Auszahlung des Sofortkredits von smava und der Fidor Bank erfolgen digital und vollautomatisch. Hat sich der Kreditkunde für Kredit2Go entschieden, findet eine digitale, vollautomatische und verschlüsselte Bonitätsprüfung statt. Dadurch müssen keine Papierunterlagen wie beispielsweise Gehaltsnachweise mehr zusammengesucht und per Post bei der Bank eingereicht werden. Auch die Wege zur Bank und zur Post entfallen. In einem Live-Video-Chat mit einem Kreditbearbeiter identifiziert sich der Kreditnehmer mithilfe seines Personalausweises oder Reisepasses. Den Kreditvertrag bekommt der Antragsteller per E-Mail zugeschickt. Diesen unterschreibt er, genauso wie beim Online Banking, mithilfe einer Transaktionsnummer (TAN), die er auf sein Mobiltelefon gesendet bekommt. Sobald die digitale Unterschrift erfolgt ist, wird die Kreditsumme vollautomatisch ausgezahlt. So kann der Kreditkunde sofort über das Geld verfügen. Über die Umfrage Forsa hat im Auftrag der smava GmbH im Juli 2016 1.010 repräsentativ ausgewählte Ratenkreditnehmer in Deutschland befragt.

Kaiser's Tengelmann - Zerschlagung
Rewe-Chef empfängt Tengelmann-Betriebsräte

Essen (nex) – Rewe-Chef Alain Caparros hat die Betriebsräte der vor der Zerschlagung stehenden Supermarkt-Kette Kaiser’s Tengelmann für den heutigen Dienstag zu einem Gespräch nach Köln eingeladen. Das sagte Peter Kohne, Betriebsrats-Vize für die Region Nordrhein, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ). „Wir wollen wie zuvor Norma und Markant nun auch Rewe darum bitten, die Beschwerde gegen die Ministererlaubnis zurückzunehmen“, sagte Kohne der WAZ. Er habe die Hoffnung, dass damit doch noch alle gut 15.000 Arbeitsplätze bei der verlustträchtigen Mülheimer Kette gerettet werden könnten. Mit den Discountern Norma und Markant hatten zuvor zwei von drei Klägern eingelenkt, so dass es nun allein an Rewe liegt, die beim OLG Düsseldorf erwirkte Blockade gegen die von Sigmar Gabriel erteilte Ministererlaubnis für die Übernahme von Tengelmann durch Edeka aufzuheben. Weil die Komplett-Übernahme durch Marktführer Edeka auf Eis liegt, hatte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub bereits seine NRW-Filialen zum Verkauf angeboten und damit die Zerschlagung eingeleitet. Die Ministererlaubnis ist aber erst komplett vom Tisch, wenn die erste Filiale verkauft ist.

Weltmeisterschaft
Volleyball: Türkinnen erneut Weltmeister

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Manila (tp/nex) – Die Damen-Volleyballmannschaft des Istanbuler Club Eczacıbaşı VitrinA verteidigte das zweite Mal in Folge den Woman’s Womans World Championship der FIVB in Manila-Philippinen gegen die Konkurrenz aus Italien. Mit 25-19, 20-25, 25-19, 22-25 und 15-11 im Finalspiel gegen die Damen-Volleys Casalmaggiore aus Italien errang die türkische Volleyballmannschaft am vergangenen Sonntag zum zweiten Mal den Weltmeistertitel der FIVB.
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Es ist das erste Mal in der Geschichte des Turniers, dass eine Mannschaft ihren Titel verteidigt, worauf die Sportlerinnen aus der Türkei besonders stolz waren. Glücklich ist man überdies über eine weitere türkische Mannschaft – die Vakifbank. Sie ergatterte den 3. Platz im Turnier, die diesmal in Manila ausgetragen wurde. Die FIVB (Fédération Internationale de Volleyball), ist ein global vertretener Sportdachverband, der Damen-Volleyball-Turnier-Weltmeisterschaften austrägt. Der Wettbewerb wurde erstmals 1991 in Brasilien ausgetragen.  
Turkishpress

"Schwellungen am Kopf"
Bielefeld: Türke nach Polizeieinsatz tot

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Bielefeld (tp/nex) – Nach einem Bericht des Westfalen-Blatts sowie einiger türkischer Medien, starb ein Mann nach einem Streit mit seiner Ex-Frau und dem darauffolgenden Polizeieinsatz in Bielefeld. Der Vorfall, der sich bereits am vergangenen Freitagabend ereignete und bei dem ein türkischstämmiger Gastronomiewirt aus Bielefeld verstarb, wirft einige Fragen auf. Medienberichten zufolge habe dessen Ex-Frau Anzeige gegen die beteiligten Polizeibeamten erstattet. Der 39-jährige Taner Devrimcivi befand sich am vergangenen Freitag in der Wohnung seiner Ex-Frau, ein Streit eskalierte und die Polizei wurde gerufen, heißt es in den Meldungen. Bei dem anschließenden Gerangel vor der Wohnungstür soll einer der Polizeibeamten den Mann mit der Faust durch die Türangel geschlagen haben. Zwei weitere Beamtinnen hätten zusätzlich Pfefferspray eingesetzt und so den Mann überwältigt. Laut Augenzeugen habe der Beamte dabei weiterhin zugeschlagen und anschließend den 39-Jährigen fixiert, vor das Haus auf den Rasen geschleppt und sich auf den wehrlosen Mann gesetzt.
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Bei dem Einsatz soll Taner Devrimcivi einen Kreislaufzusammenbruch erlitten haben. Der 39-Jährige verstarb später in einem Hospital. Nach dem ersten Obduktionsergebnis habe man keine Gewalteinwirkung von außen feststellen können. Der Arzt habe aber Organversagen aufgrund von Kokainmissbrauch festgestellt, was jedoch noch nicht erwiesen sein soll. Neben Verletzungen an Knie, Hand- und Fußgelenken seien auch Schwellungen am Kopf festgestellt worden, berichtet das Westfalen-Blatt. Die Rechtsmedizin werde eine Obduktion vornehmen, die Witwe des Mannes habe Strafanzeige gegen die Bielefelder Polizei gestellt, heißt es weiter im Bericht.