"Neue Ära"
US-Wahlen: Türkei erfreut über Trump-Sieg

Istanbul (nex/dtn) – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Mittwoch auf einer Veranstaltung der CNR Expo, dass der Wahlsieg von Donald Trump als ein Segen interpretiert werden müsse. „Das US-amerikanische Volk hat entschieden. Mit dieser Entscheidung beginnt eine neue Ära. Ich wünsche den USA eine erfolgreiche Zukunft“, zitiert die Zeitung Aydinlik Erdogan. Auch der türkische Justizminister Bekir Bozdag hat sich am Mittwoch zum Ergebnis der US-Wahlen geäußert. CNN Turk zitiert Bozdag mit den Worten: „In den USA hat niemand aufgrund von Schlagzeilen, Umfragen oder Fernsehprogrammen gewonnen. Am Ende entscheidet das Volk. Soweit ich das sehen kann, hat das US-amerikanische Volk den Versuchen, seinen Willen zu beeinflussen, eine klare Absage erteilt.“ Das Magazin Foreign Policy berichtet, dass die regierungsnahen Medien in der Türkei ganz offen Trump unterstützt hätten. Der türkische Journalist der regierungsnahen Zeitung Sabah, Metin Altinok, fragte in einer Kolumne: „Was zur Hölle hat Trump bisher so Böses gemacht?“. Für Altinok war Trump der eindeutig bessere Kandidat für die Türkei. Der Sabah-Journalist Mahmut Ovur schrieb: „Wenn sie uns fragen, wer besser für die Türkei ist, gibt es nur eine Antwort: ,Trump, Trump, Trump bis ans Ende‘“ Nach dem Putschversuch vom 15. Juli gab es lediglich zwei ausländische Politiker, die die dessen Niederschlagung begrüßt hatten: Der eine war Putin und der andere Trump.  
Zuerst erschienen auf DTN

Versuchte Körperverletzung
Türkei: Mutter schmeißt Hausschuh – Staatsanwalt fordert fünf Jahre

Izmir (nex) – Eine 63-jährige Mutter könnte für fünf Jahre ins Gefängnis gehen, weil sie mit einem Plastikhausschuh nach ihrem 38-jährigen Sohn warf, woraufhin dieser sie bei der Polizei anzeigte.

Während eines hitzigen Streits am 13. März im Haus von Senay Güzel, der Mutter, im Distrikt Honaz der südwesttürkischen Provinz Denizli hatte sie mit ihren beiden Plastikhausschuhen nach ihrem Sohn Hasan Güzel geworfen und letzteren beide Male verfehlt. Der 38-Jährige ging daraufhin zur örtlichen Polizeistation und erstattete gegen seine Mutter Anzeige, obwohl diese ihn nicht getroffen hatte. Die Staatsanwaltschaft leitete die Ermittlungen ein und bereitete die Anklage in dem Fall vor. Sie beantragte eine Haftstrafe zwischen zwei und fünf Jahren wegen versuchter Körperverletzung. Senay Güzel erklärte, sie habe nicht gewusst, dass Hausschuhe als Waffen betrachtet würden. „Ich warf den Hausschuh, weil mein Sohn mich beleidigte“, so Güzel. „Er wurde nicht mal getroffen. Wenn ich gewusst hätte, dass Hausschuhe als Waffen gelten, hätte ich sie nicht geworfen. Und selbst wenn der Hausschuh jemanden trifft, wird er doch dabei nicht verletzt. Gibt es irgendeine Mutter, die nicht mit Hausschuhen nach ihrem Kind wirft, wenn sie auf es wütend ist?“ Senay Güzels Rechtsanwalt, Hasan Ozan Orpak, erklärte, dass sie voller Ungeduld auf das Urteil warteten: „Von nun an sollten es sich Mütter zweimal überlegen, bevor sie ihre Hausschuhe werfen. Wir wissen nicht, ob nun jede Hausschuh werfende Mutter vor Gericht gestellt werden wird. Aber wenn sie angezeigt wird – warum nicht? Diese Mütter könnten dann zwischen zwei und fünf Jahren ins Gefängnis wandern.“

US-Wahlen
Remzi Aru (ADD): „Trump wird Gülen ausliefern und Deutschlands Regierung unter Zugzwang setzen“

Berlin (nex) – Der Parteisprecher der Allianz Deutscher Demokraten (ADD), Remzi Aru, hat dem neu gewählten Präsidenten der USA, Donald J. Trump, seine herzlichsten Glückwünsche übermittelt und begrüßte in einer ersten Reaktion die Wahl des Unternehmers zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. „Die Wahl Trumps zum Präsidenten ist nicht das Horrorszenario, welches man uns in den hiesigen gleichgeschalteten Medien einreden möchte“, erklärte Aru gegenüber NEX24. „Das Volk der Vereinigten Staaten von Amerika, insbesondere die Arbeiterschaft, hat der Politik des Establishments eine klare Absage erteilt und mit der Wahl Donald J. Trumps den Willen zum Ausdruck gebracht, sich sein Land von korrupten und abgehobenen Eliten zurückzuholen.“ „So schwer es auch zu glauben ist“. Mit einem Präsidenten Trump werde die Chance auf eine friedliche und auf einer fairen Verhandlungslösung basierende Lösung weltpolitischer Konflikte wie in der Ukraine oder in Syrien wahrscheinlicher, erklärte Aru. Die arrogante und aggressive Nachbarschaftspolitik der EU werde die Rückendeckung vonseiten Washingtons verlieren und an die Stelle von „Regime Change“ und außenpolitischen Abenteuern werde das Bestreben treten, das eigene Land wieder voranzubringen, so Aru weiter. „Die Wahl Donald Trumps ist auch ein klares Zeichen gegen die Machtpolitik tiefer Strukturen und korrupter Interessensgruppen im Staatsapparat und für eine Regierung durch das Volk und für das Volk“, betonte der ADD-Sprecher. „Hillary Clinton war die bislang unverblümteste Handlangerin diverser Schattenregierungen und schreckte nicht einmal davor zurück, mit Terrorförderern oder Terroristen selbst zusammenzuarbeiten“, erklärte er und fügte hinzu: „So gehörte unter anderem das Netzwerk des Predigers Fethullah Gülen zu den Großspendern der Clinton Foundation und ging in deren Räumlichkeiten ein und aus. Es gibt Medienberichten zufolge sogar Hinweise, dass der Terrorpate seinen Putschversuch in der Türkei vom 15. Juli mithilfe von US-Geheimdiensten geplant hat.“ Trump, der eine unnachgiebige Linie gegenüber dem Terrorismus verfolge, werde aller Voraussicht nach eine „zeitnahe Auslieferung Gülens und seiner kriminellen Entourage“ anstreben, mutmaßt Aru. Dies werde auch die deutsche Bundesregierung unter Zugzwang setzen, endlich gegen Gülen-nahe Strukturen im Land vorzugehen. Auch die PKK und deren syrische Ableger PYD und YPG seien von der Regierung Obama unterstützt worden und hätten auch die Rückendeckung Clintons genossen. „Ich wünsche Herrn Trump viel Glück und eine gute Amtszeit und der Welt ein Ende der westlichen Konfrontationspolitik. Ich bin zuversichtlich, das Donald J. Trump es mit seinem Versprechen, Amerika vor globalistische Interessen zu setzen, ernst meint.“

USA
US-Wahlen: Donald Trump wird 45. Präsident der Vereinigten Staaten – Dollar stürzt ab

Washington (nex) – Alle Wahlzettel wurden ausgezählt: Der 45. Präsident der USA ist Donald Trump. Wie US-Medien berichten, hat Hilary Clinton Trump bereits zum Sieg gratuliert und ihre Niederlage eingestanden. Senat und Repräsentantenhaus bleiben unter republikanischer Führung. Am 8. November haben die US-Amerikaner ihr 45. Staatsoberhaupt gewählt. Während die Demokratin Hillary Clinton nur 218 Stimmen gewann, entschied Trump das Rennen mit 276 Stimmen klar für sich. Ex-Außenministerin Hillary Clinton ging für die Demokraten und Milliardär Donald Trump für die Republikaner als Kandidaten ins Rennen.

Social-Media-Star
Türkei: Gedenkskulptur für Kater Tombili gestohlen

0
Istanbul (nex) – Die Skulptur des Katers Tombili im Istanbuler Distrikt Kadiköy wurde gestohlen. Tombili hatte mit einer lustigen Aufnahme Berühmtheit erlangt, die auf Memeseiten fleißig genutzt wird. Die Bildhauerin Seval Sahin hatte ehrenamtlich die Skulptur des im vergangenen August verstorbenen Tombili hergestellt, nachdem in einer auf change.org gestellten Online-Petition die Bezirksverwaltung von Kadiköy mit etwa 17.000 Unterschriften aufgefordert worden war, eine Gedenkskulptur für ihn in seiner berühmten Pose errichten zu lassen. So wurde sie am 3. Oktober, am Welttierschutztag an der Stelle, wo die Aufnahme entstanden war, offiziell eingeweiht. Am Dienstag posteten Einwohner von Ziverbey Fotos, auf denen eine leere Stelle zu sehen war, wo sich zuvor Tombilis Skulptur befunden hatte. Ilyas Cetinkaya, ein Metzger, der dem Kater den Namen gegeben hatte und ihn zu füttern pflegte, sagte, dass die Skulptur seit der vergangenen Nacht vermisst werde: „Sie rissen sie heraus und nahmen sie mit. Wir konnten nicht herausfinden, wer diese Leute waren.“ Die Bezirksverwaltung von Kadiköy bestätigte den Zwischenfall und teilte mit, dass eine neue Skulptur errichtet werden soll. Der wohlgenährte Kater wurde nach einer Aufnahme zu einem Social-Media-Phänomen, die ihn im „Like a boss“-Modus zeigt: Tombili lehnt neben einer gefüllten Teetasse an einem Bürgersteig und beobachtet im Istanbuler Ziverbey-Viertel die Szenerie um sich herum. Der an Garfields „Lazy-Style“ erinnernde Kater wurde im Juli krank und starb einen Monat später. Nach einer Meldung der englischsprachigen Tageszeitung Sabah Daily kam Tombili in dem Stadtviertel Ziverbey gemeinsam mit seiner Schwester „Kezban“ zur Welt, die jedoch schon sehr jung starb. Die Eigentümerinnen des Hauses, in dem Tombili zur Welt gekommen war, Züleyla und Bahtiyar Sarica, erzählten: „Als sie noch Babys waren, bauten wir für sie eine kleine Hütte im Garten. Alle liebten sie und kamen her, um sie zu sehen und Fotos mit ihnen zu schießen.“ Das Wort „tombili“ wird im Türkischen oft für mollige Haustiere benützt. Einwohner der Gülec Cikmazi Straße in Ziverbey hatten den Tod des Katers mit Postern bekanntgegeben, die an dem Baum hingen, neben dem Tombili begraben worden ist und auf denen „Du wirst in unseren Herzen leben“ zu lesen war.

Bali
Interpol-Treffen: Türkei unterstützt Mitgliedsanträge von Kosovo und Palästina

Bali (nex) – Türkische Regierungsvertreter haben am gestrigen Montag an der Eröffnung der jährlichen Interpol-Generalversammlung teilgenommen, die das höchste Organ des Vereins zur Stärkung der Zusammenarbeit nationaler Polizeibehörden darstellt. Es wird erwartet, dass die Türkei die Mitgliedsanträge von Kosovo und Palästina unterstützen werden. An der 85. Interpol-Generalversammlung, die vom 7. bis zum 10. November auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali stattfindet, nimmt eine Delegation der Interpol-Abteilung der türkischen Nationalpolizei unter der Führung von Lütfi Cicek teil. Nach einer offiziellen Erklärung der Generaldirektion für Sicherheit, der türkischen Polizei, werden die Regierungsvertreter den teilnehmenden Staaten auch Details über den vereitelten Putschversuch des Gülen-Netzwerks FETÖ in der Türkei am 15. Juli unterbreiten sowie diese über die neuesten Aktivitäten des FETÖ, der PKK sowie ihrer syrischen Schwesterpartei YPG informieren. Des Weiteren sollen sie auch bilaterale Gespräche mit Vertretern verschiedener Staaten führen. Die Versammlung setzt sich aus von den jeweiligen Regierungen der Mitgliedsstaaten ernannten Delegierten zusammen. Als das höchste Organ der Interpol tritt die Generalversammlung einmal im Jahr zusammen und trifft alle wichtigen Entscheidungen über die generelle Verfahrensweise, die für die internationale Zusammenarbeit erforderlichen Ressourcen, Arbeitsmethoden, Finanzen und Programme. Sie wählt auch das Exekutivkomitee, in dem jeder vertretene Mitgliedsstaat über eine Stimme verfügt. Dieses Jahr bewerben sich Palästina, der Kosovo und die Salomon-Inseln um den Beitritt zur Organisation. Die Türkei hat mitgeteilt, dass sie die Kandidaturen Palästinas und des Kosovo unterstützen werde. Ankara beschuldigt den selbsternannten, in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, den Putschversuch mithilfe seiner Anhänger innerhalb des Militärs durchgeführt zu haben, die das gülennahe Netzwerk FETÖ gegründet hätten. Die Türkei hat offiziell die Auslieferung Gülens an die Türkei beantragt. Dem Prediger wird des Weiteren vorgeworfen, durch die Gründung eines Parallelstaates seit Jahren für den Sturz der Regierung mithilfe seiner Unterstützer zu kämpfen, die den türkischen Staat vor allem in den Bereichen Militär, Polizei und Justiz infiltriert hätten. Bei dem vereitelten Putschversuch wurden 246 Menschen getötet und 2.194 verletzt.

Türkei
Terrorangst: Turkish Airlines muss Flüge streichen – 30 Flugzeuge geparkt

Ankara (nex) – Das Aushängeschild der türkischen Luftfahrt, Turkish Airlines (THY), hat ihren Betrieb auf Grund eines Nachfragerückgangs eingeschränkt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Doğan. Hintergrund seien wirtschaftliche Unsicherheiten und jüngste Terroranschläge. Betroffen sind insgesamt 30 Flugzeuge der THY-Flotte, die vorerst im Hangar bleiben werden. So werden 12 geliehene Maschinen des Modells Airbus A330-200 in die südtürkische Provinz Antalya gebracht und dort am zweiten internationalen Flughafen geparkt. Weitere vier Flugzeuge vom Typ Airbus A320 werden in Hangars am Esenboğa-Airport in Ankara gebracht. Für die übrigen wird in den nächsten Tagen die Verbringung angeordnet. Derzeit umfasst die Flotte 298 Passagierflugzeuge. Durch die vorübergehende Unterbringung werden Kosten gesenkt, die Stehzeiten werden genutzt, um periodische Arbeiten zur Wartung und Instandhaltung durchzuführen, unter anderem auch einen Kabinenumbau. Auf Grund der Sparmaßnahmen hat THY bis auf weiteres auch Flüge zu 22 Destinationen aus dem Portfolio genommen, davon 17 zu Zielen im Ausland. Betroffen von der Maßnahme sind die Flughäfen Batna und Tlemcen (Algerien), Aalborg (Dänemark), Bordeaux (Frankreich), Karlsruhe-Baden, Friedrichshafen und Münster (Deutschland), Kermanshan (Iran), Genua und Pisa (Italien), Aquaba (Jordanien), Osh (Kirgisistan), Rotterdam (Niederlande), Kano (Nigeria), al-Qassim (Saudi-Arabien), Khujan (Tadschikistan) und Ivano-Frankivsk (Ukraine). In der Türkei selbst werden in der Wintersaison, die am 30. Oktober begonnen hat, Eskişehir, Tokat, Edremit, Uşak und Siirt nicht mehr angeflogen.

Bundespräsidentenwahl 2017
Grünen-Chefin Peter für Kretschmann als Präsidentschaftskandidat

Saarbrücken/Berlin (nex) – Der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) ist nach Einschätzung der Grünen-Vorsitzenden Simone Peter ein „geeigneter Kandidat“ für das Amt des Bundespräsidenten. „Die Entscheidung liegt bei ihm“, sagte Peter der „Saarbrücker Zeitung“. Allerdings komme es auf die Gesamtkonstellation an. „Einen bloßen grünen Zählkandidaten wird es sicher nicht geben“, so die Grünen-Politikerin. Sie sei “ skeptisch, ob die CSU, die sich gerade ein knallhartes Law-and-Order-Programm gegeben hat, einen grünen Kandidaten mittragen würde“, erläuterte Peter. „Aber wir würden einen grünen Bundespräsidenten Kretschmann natürlich favorisieren“.

Kampf gegen den Terror
Türkischer Ministerpräsident: PKK-Drogen vergiften Europas Jugend

Ankara (nex) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hat am heutigen Dienstag die europäischen Länder dazu aufgerufen, ihre Anstrengungen im Kampf gegen die PKK zu verstärken, die junge Leute mit Drogen vergifte. Yildirim, der im Parlament eine Rede vor den Mitgliedern der Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) hielt, erklärte, dass das Hauptziel der Rauschgifthändler Europa sei. „Ich rufe unsere europäischen Freunde dazu auf, damit aufzuhören, sich mit den Rechtsverfahren in der Türkei zu beschäftigen und sich stattdessen auf den Kampf gegen die PKK und die Drogenkuriere zu konzentrieren, die ihre Jugendlichen und Zukunft mit Drogen vergiften“, so Yildirim. „Das Hauptziel der Drogen sind Europa und die jungen Menschen Europas“, betonte der Ministerpräsident und fügte hinzu, dass die PKK in der Türkei jährlich etwa zwei Millionen US-Dollar Gewinn mit Drogenhandel mache. Nach einem Bericht des türkischen Innenministeriums, den die Nachrichtenagentur im Juni einsehen konnte, ist der illegale Rauschgifthandel die Hauptfinanzierungsquelle für Terrorgruppen, so auch für die PKK. Die Terrororganisation PKK ist laut einem Bericht über den Drogenterror in jeder Phase des Drogenhandels – Produktion, Lieferung, Verteilung und Verkauf – aktiv. Die jährlichen Einnahmen der PKK aus der Produktion und dem Verkauf von Cannabis liegen bei etwa 170 Millionen US-Dollar; mit dem Drogenhandel erzielt sie einen Gewinn in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar, heißt es weiter in dem Bericht. Meldungen zufolge, ist zu lesen, soll die Terrorgruppe Heroin in Laboren in ihren Camps im Nordirak herstellen und anschließend in Europa verkaufen. Die Mitglieder seien auch im Verkauf der Drogen auf den Straßen Europas aktiv. Die Terrororganisation macht auch mit der Haschischproduktion in den ländlichen Gebieten der südtürkischen Provinz Diyarbakir Geld, in der Anti-Terror-Einsätze gegen die PKK durchgeführt werden.

Mehr zum Thema:

Roberto Fragnito: PKK investiert Milliarden, um feindselige Stimmung gegen Ankara zu schüren

 

Bildungseinrichtung für Gesundheitswissenschaften
Somalia: Recep Tayyip Erdoğan-Gesundheitsschule in Mogadischu eröffnet

Mogadischu (nex) – In der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurde am Sonntag die Recep Tayyip Erdoğan Schule für Gesundheitsdienste als erste höhere Bildungseinrichtung für Gesundheitswissenschaften eröffnet. Die Schule wurde nach dem türkischen Präsidenten benannt, um auf die Rolle der Türkei im Zusammenhang mit deren Errichtung hinzuweisen. Der türkische Botschafter in Mogadischu, Olgan Bekar, der an der Zeremonie teilnahm, erklärte, dass es sich um die erste Bildungseinrichtung im Gesundheitswesen handelte, die das türkische Gesundheitsministerium im Ausland finanziert. Der somalische Innenminister Abdurrahman Muhammed Hüseyin betonte, dass die Einrichtung Gesundheitsfachkräfte für Somalia ausbilden wird und dass es noch weitere türkische Projekte dieser Art in dem Land geben werde.
Auch interessant:

Somalische Pflege-Fachkräfte beenden von Präsident Erdoğan initiierte Ausbildung in der Türkei


Sie alle gehen auf den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Somalia im August 2011 zurück. Somalia werde nie vergessen, was die Türkei für das Wohlergehen des Landes getan und wie sie Projekte in dem von Unruhen und Anarchie gezeichneten Land unterstützt habe, sagte der Minister. Somalia leidet unter einem gravierenden Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften im Gesundheitswesen. Dies sei ihm schmerzlich bewusst, erklärte der Leiter der neu eröffneten Schule, Ikrim Simbaz. Die Schüler würden theoretische und praktische Kurse durchlaufen, erklärte der Direktor. In Kürze werde die Ausbildung der ersten 300 potenziellen Gesundheitsfachkräfte beginnen. Bestandteil des auf zwei Jahre ausgerichteten Programms werden unter anderem Krankenpflege und Geburtshilfe sein. Zu Beginn der Ausbildung wird es auch ein neunmonatiges Training in der türkischen Sprache geben.