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Verkehr
Aussteigen auf der Autobahn verboten
Verfassungsreform in der Türkei
Türkisches Referendum: In Deutschland kamen die meisten Nein-Wähler aus Berlin
Dortmund (nex) – Der seit Monaten andauernde und umstrittene Wahlkampf zum Referendum in der Türkei ist vorbei.
Mit 51.34 Prozent der ausgezählten Stimmen konnten die Ja-Anhänger die Wahl für sich entscheiden. Türkischen Medienberichten zufolge seien dies 24.789242 der Stimmen. 48.66 Prozent, also 23.499,390 Wähler, waren gegen eine Verfassungsänderung.
In Deutschland führt Berlin die Liste der Nein-Wähler mit 49,4 (50,5% Ja) Prozent an. Nürnberg folgt mit 44,6 Prozent (55,4% Ja). Den dritten Platz belegt Hamburg mit 42,6 Prozent Nein-Wählern (57,4 % Ja).
Die Städte mit den meisten Nein-Wählern:
- Berlin: 49,8 Prozent (50,1 % Ja-Wähler) 2. Nürnberg: 44,6 Prozent (55,4 % Ja-Wähler) 3. Hamburg: 43,0 Prozent (57,0 % Ja-Wähler) 4. Frankfurt: 42,2 Prozent (57,8 % Ja-Wähler)
- Essen 75,3 Prozent (24,7 % Nein-Wähler) 2. Düsseldorf 69,7 Prozent (30,3 % Nein-Wähler) 3. Mainz 64,3 Prozent (35,7 % Nein-Wähler) 4. Köln: 64,1 Prozent (39,9 % Nein-Wähler)
Wie türkische Medien berichten, stimmten in Deutschland 63,07 Prozent der Wähler für ein Ja und 36,93 Prozent für ein Nein.
Die Beteiligung an der Volksabstimmung lag landesweit bei 87 Prozent.
Bei dem Referendum haben die Stimmberechtigten über die Änderung von 18 Paragrafen der türkischen Verfassung entschieden.
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Ankara (nex) – Die Türkische Lira hat gegenüber dem US-Dollar ihren höchsten Wert in weniger als drei Wochen erreicht, nachdem das Verfassungsreferendum vom gestrigen Sonntag mit einem Sieg der Befürworter geendet hat.
So gewann die Lira am gestrigen Sonntag im Asienhandel mehr als 3,5 Prozent an Wert gegenüber dem Dollar, indem sie von 3,74 auf 3,63 Dollar fiel.
In den politischen Wirren der letzten Monate stürzte die Türkische Lira gegenüber dem US-Dollar und Euro in einen Tiefstand. Jedoch sagten Experten bereits in den vergangenen Wochen eine Erholung der Lira nach dem Referendum voraus.
Sollte das Referendum in der Türkei mit einem Ja zur Verfassungsreform enden, würde dies einen positiven Effekt auf die türkische Wirtschaft haben, die Unsicherheiten zerstreuen und die Türkische Lira gegenüber dem US-Dollar aufwerten, war die einhellige Meinung von internationalen Experten, mit denen die Nachrichtenagentur Anadolu gesprochen hatte. „Türkische Vermögenswerte bieten hohe Renditen und hohe Zinssätze, die für diejenigen auf der Suche nach hohen Erträgen attraktiv sind, wenn die Industriestaaten niedrige Zinssätze aufweisen“, erklärte der renommierte Ökonom des in London ansässigen Thinktanks Oxford Economics, Nafez Zouk, gegenüber der Nachrichtenagentur.
Nach Auszählung aller Stimmzettel des historischen Verfassungsreferendums haben die Befürworter heute mit vorläufig 51,37 Prozent gewonnen.
Die Beteiligung an der Volksabstimmung lag landesweit bei 87 Prozent.
Bei dem Referendum haben die Stimmberechtigten über die Änderung von 18 Paragrafen der türkischen Verfassung entschieden.
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Türkei: Ja-Wähler feiern landesweit den Sieg
Istanbul (nex) – Die Ergebnisse des Verfassungsreferendums haben in der Türkei landesweite Feiern ausgelöst. Die Menschen strömten nach der erfolgreichen Beendigung der Ja-Kampagne mit einem Sieg auf die Straßen.
Nach Bekanntgabe der vorläufigen Referendumsergebnisse feierten die Ja-Wähler im ganzen Land auf Straßen und Plätzen ihren Sieg.

Türkeiflaggen wurden geschwenkt und Banner hochgehalten, sobald die ersten Hochrechnungen zeigten, dass die Referendumsbefürworter vorne liegen.
Das Ja zur Verfassungsänderung bedeutet den Übergang der Türkei vom parlamentarischen ins Präsidialsystem und somit die Abschaffung des Amtes des Ministerpräsidenten. Des Weiteren haben die Stimmberechtigten über die Änderung von 18 Paragrafen der türkischen Verfassung entschieden.

Nach Auszählung aller Stimmzettel des historischen Verfassungsreferendums haben die Befürworter mit vorläufig 51,37 Prozent gewonnen.
Und so sehen die vorläufigen Ergebnisse um 23.30 Uhr (Ortszeit) aus: 24 966 843 Ja-Stimmen (51,37 Prozent), 23 636 067 Nein-Stimmen (48,63 Prozent).
Die Beteiligung an der Volksabstimmung lag landesweit bei 87 Prozent.
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Referendum
Türkei: Klarer Vorsprung des Ja-Lagers
Ankara (nex) – Wie der staatliche türkische TV-Sender TRT berichtet, haben 86 Prozent der mehr als 55 Millionen Wahlberechtigten am Verfassungsreferendum teilgenommen. 81,02 Prozent der Stimmzettel wurden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu bereits ausgezählt.
Dabei deutet türkischen Medienberichten zufolge alles auf einen deutlichen Vorsprung der Referendumsbefürworter hin. So hätten Anadolu zufolge 53,61 Prozent der Wähler für eine Änderung der Verfassungsreform gestimmt. Der Anteil der Referendumsgegner liege bei 46,39 Prozent.
Die Türkei hat am heutigen Sonntag in einer Volksabstimmung über eine Änderung der türkischen Verfassung entschieden, die den Übergang des Landes vom parlamentarischen in ein Präsidialsystem vorsieht.
Ostern
Türkei: Erdogan und andere Politiker senden Christen Osterbotschaften
„Wir legen großen Wert darauf, dass alle Mitbürgerinnen und Mitbürger unseres Landes frei und im Einklang mit ihrer Religion leben können, was auch immer ihr Glaube, ihre Religion, ihre Konfession oder ethnischer Hintergrund sein mag“, verkündete Erdogan in einer schriftlichen Erklärung.
Die besondere geographische Lage der Türkei lasse sie Unterschiede als Teil ihres reichen Erbes betrachten, betonte er. Er hoffe, dass die jahrhundertelange friedliche Koexistenz verschiedener Religionen und Konfessionen in dem Gebiet ein Vorbild für die Welt dienen werde.
Erdogan brachte seine Ostergrüße an alle Christen in der Türkei und auf der ganzen Welt zum Ausdruck.
Auch der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim wünschte in einer schriftlichen Erklärung allen Christen ein frohes Osterfest.
Er wies darauf hin, dass die Türkei mit ihren Kirchen, Synagogen und Moscheen in denselben Straßen seit Jahrhunderten ein Symbol des Friedens und der Toleranz darstelle.
Der Minister für Kultur und Tourismus, Nabi Avci, richtete sich am heutigen Sonntag ebenfalls mit einem Ostergruß an seine christlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Avci betonte darin die Bedeutung des Respekts, die Menschen unterschiedlicher Traditionen, Kulturen und Glauben einander entgegenbrachten.
In der Türkei leben etwa 150.000 Christen. Am Ostersonntag feiern die Christen die Auferstehung des am Karfreitag gekreuzigten Jesus.
Verfassungsänderung
Türkei: Referendum über Verfassungsreform hat begonnen
Der türkische Präsident hat nach der jetzigen Verfassung von 1982 unbeschränkte Befugnisse in allen Bereichen. Die Verfassung hat der damalige Putschist erlassen, als er selbst Präsident wurde. Das Problem ist, dass der Präsident weitestgehende Vollmachten hat, allerdings keine Verantwortung.“Der türkische Präsident kann momentan nur für Landesverrat verantwortet werden”, beschreibt der Professor die derzeitige Rechtslage, die seit der Putschverfassung von 1982 gilt. “Selbst wenn er auf der Straße jemanden erschießt, kann er nach der jetzigen Verfassung weder belangt noch angeklagt werden. Und das wird jetzt geändert.” Künftig könne ein Parlamentsausschuss oder das Verfassungsgericht den Präsidenten belangen und unter Umständen sogar entmachten. Das Präsidialsystem sei aber insbesondere auf Grund der Inhomogenität in der türkischen Gesellschaft so wichtig. Der Parlamentarismus habe dort schlichtweg nicht funktioniert. “In den vergangenen 60 Jahren hat es dort im Schnitt jährlich eine neue Regierung gegeben. Der Grund dafür ist, dass wir in der Türkei keine homogene Gesellschaft wie in Deutschland haben”, so Bahadir. “In der Türkei haben wir stark ethnische Widersprüche, wir haben dort ideologische, religiöse und kulturelle Unterschiede. Bei so großen Differenzen funktioniert das parlamentarische System, das auf Konsensus baut, in der Türkei nicht. Die Parteien werden sich in keinem einzigen Punkt einig. Es gibt in der Türkei eine Spaltung, die alle Bereiche in der Gesellschaft betrifft.” Dass sich auch Türken, die bereits lange in Deutschland leben, für das Referendum interessieren, verwundert Bahadir nicht. Immerhin verfolge ganz Deutschland alles, was in der Türkei passiert. Die Wahlbeteiligung werde sehr hoch sein, weil sowohl Befürworter als auch Gegner der Reform in vehementer Weise mobilisieren. In den letzten Wochen scheinen unterdessen die Befürworter des Präsidialsystems die Oberhand zu gewinnen. Auch das eher oppositionsnahe Meinungsforschungsinstitut Gezici prognostizierte jüngst 53,3 Prozent für Präsidialsystem, während im Monat zuvor noch die Gegner mit 51,1 Prozent knapp vorangelegen hätten.
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"Ungesetzlichen Geldtransfer"
Türkei: Behörden schließen ausländische Nichtregierungsorganisationen
Istanbul (nex) – Fünf Nichregierungsorganisationen wurden wegen illegaler Aktivitäten in der Türkei geschlossen.
Nach von einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur Anadolu zusammengestellten Informationen hätten die in den USA, England und Italien ansässigen NGOs wegen illegaler Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte, missionarischer Aktivitäten und ungesetzlichen Geldtransfers ihre Arbeit aussetzen müssen.
Es handelt sich dabei um folgende Organisationen: Coordination of the Organizations for Voluntary Service (COVS, Italien), International NGO Safety Organization (INSO, Großbritannien), Business Software Alliance Incorporation (BSA, USA), Turkish Coalition of America (USA) und die ebenfalls in den USA ansässige Mercy Corps.
Die Ermittlungen gegen die im Ausland ansässigen NGOs, die im Flüchtlingsbereich tätig gewesen seien, dauerten seit Januar an. Die Aktivitäten der fünf Organisationen seien am 15. Januar eingestellt worden.
Die Türkei beherbergt gegenwärtig drei Millionen syrische Flüchtlinge und belegt damit weltweit den ersten Platz. Sie hat seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 25 Milliarden US-Dollar für die Unterstützung und den Schutz der Flüchtlinge ausgegeben.


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