Verkehr
Aussteigen auf der Autobahn verboten

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Verkehrsregeln gelten auch im Stau und bei Sperrung. 

Dortmund (nex) – Autofahrer, die im Stau stehen, sollten die wichtigsten Verkehrsregeln kennen und beachten. Es drohen sonst Bußgelder und Punkte. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt. Die Rettungsgasse ist Pflicht. Eine Rettungsgasse zu bilden, hat im Stau höchste Priorität. Autofahrer dürfen diese Gasse nicht schließen, indem sie beispielsweise einem Rettungsfahrzeug hinterherfahren. Es könnten noch weitere Fahrzeuge folgen. Bei Verstößen droht ein Verwarnungsgeld von 20 Euro. Die Fahrbahn darf im Stau grundsätzlich nicht betreten werden. Der Gesetzgeber sieht weder ein „menschliches Bedürfnis“ noch das Wickeln eines Kindes als anerkannten Notfall an. In solchen Fällen muss bis zum nächsten Park- oder Rastplatz weitergefahren werden. Das Betreten ist nur erlaubt, um einen Unfall abzusichern. Wer sich nicht daran hält, muss 10 Euro Verwarnungsgeld zahlen. Auch das Halten auf dem Standstreifen der Autobahn ist verboten. Wer dagegen verstößt, muss 30 Euro Verwarnungsgeld zahlen. Beim Parken wird es noch teurer: 70 Euro Bußgeld und ein Punkt. Steht der Verkehr auf der Autobahn bei einer Vollsperrung für eine längere Zeit, wird die Polizei bei kurzem Aussteigen jedoch meist ein Auge zudrücken und auf eine Anzeige verzichten. Die Rettungskräfte dürfen dadurch nicht behindert werden. Das Telefonieren ohne Freisprechanlage ist auch im Stau strikt verboten, es sei denn der Motor ist ausgeschaltet. Hier drohen ein Bußgeld von 60 Euro und ein Punkt. Der Seitenstreifen ist nicht dazu da, um schneller zum Rastplatz oder zur Autobahnausfahrt zu gelangen. Wer ihn dennoch benutzt, riskiert 75 Euro Bußgeld und einen Punkt. Rückwärtsfahren oder gar wenden ist auch im Stau tabu, es sei denn, die Polizei fordert dazu auf. Sonst drohen eine Geldbuße bis zu 200 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Rechts zu überholen ist nur dann erlaubt, wenn der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen steht oder mit weniger als 60 km/h unterwegs ist. Bei stehendem Verkehr auf dem linken Fahrstreifen darf auf dem rechten Fahrstreifen mit einer Geschwindigkeit von höchstens 20 km/h gefahren werden. Ist der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen langsam in Bewegung, darf die Differenzgeschwindigkeit nur 20 km/h betragen, höchstens also 80 km/h. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Geldbuße von 100 Euro sowie einen Punkt.  

Verfassungsreform in der Türkei
Türkisches Referendum: In Deutschland kamen die meisten Nein-Wähler aus Berlin

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Dortmund (nex) – Der seit Monaten andauernde und umstrittene Wahlkampf zum Referendum in der Türkei ist vorbei.

Mit 51.34 Prozent der ausgezählten Stimmen konnten die Ja-Anhänger die Wahl für sich entscheiden. Türkischen Medienberichten zufolge seien dies 24.789242 der Stimmen. 48.66 Prozent, also 23.499,390 Wähler, waren gegen eine Verfassungsänderung.

In Deutschland führt Berlin die Liste der Nein-Wähler mit 49,4 (50,5% Ja) Prozent an. Nürnberg folgt mit 44,6 Prozent (55,4% Ja). Den dritten Platz belegt Hamburg mit 42,6 Prozent Nein-Wählern (57,4 % Ja).

Die Städte mit den meisten Nein-Wählern:

  1. Berlin: 49,8 Prozent (50,1 % Ja-Wähler) 2. Nürnberg: 44,6 Prozent (55,4 % Ja-Wähler) 3. Hamburg: 43,0 Prozent (57,0 % Ja-Wähler) 4. Frankfurt: 42,2 Prozent (57,8 % Ja-Wähler)
Die Liste der Städte mit den meisten Ja-Wählern führt die Ruhrmetropole Essen mit 75,3 Prozent an.
  1. Essen 75,3 Prozent (24,7 % Nein-Wähler) 2. Düsseldorf 69,7 Prozent (30,3 % Nein-Wähler) 3. Mainz 64,3 Prozent (35,7 % Nein-Wähler) 4. Köln: 64,1 Prozent (39,9 % Nein-Wähler)

Wie türkische Medien berichten, stimmten in Deutschland 63,07 Prozent der Wähler für ein Ja und 36,93 Prozent für ein Nein.

Die Beteiligung an der Volksabstimmung lag landesweit bei 87 Prozent.

Bei dem Referendum haben die Stimmberechtigten über die Änderung von 18 Paragrafen der türkischen Verfassung entschieden.

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Eilmeldung: US-Dollar und Euro fallen nach Ja-Sieg gegenüber Türkischer Lira

Verfassungsreform in der Türkei
Eilmeldung: US-Dollar und Euro fallen nach Ja-Sieg gegenüber Türkischer Lira

Ankara (nex) – Die Türkische Lira hat gegenüber dem US-Dollar ihren höchsten Wert in weniger als drei Wochen erreicht, nachdem das Verfassungsreferendum vom gestrigen Sonntag mit einem Sieg der Befürworter geendet hat.

So gewann die Lira am gestrigen Sonntag im Asienhandel mehr als 3,5 Prozent an Wert gegenüber dem Dollar, indem sie von 3,74 auf 3,63 Dollar fiel.

In den politischen Wirren der letzten Monate stürzte die Türkische Lira gegenüber dem US-Dollar und Euro in einen Tiefstand. Jedoch sagten Experten bereits in den vergangenen Wochen eine Erholung der Lira nach dem Referendum voraus.

Sollte das Referendum in der Türkei mit einem Ja zur Verfassungsreform enden, würde dies einen positiven Effekt auf die türkische Wirtschaft haben, die Unsicherheiten zerstreuen und die Türkische Lira gegenüber dem US-Dollar aufwerten, war die einhellige Meinung von internationalen Experten, mit denen die Nachrichtenagentur Anadolu gesprochen hatte. „Türkische Vermögenswerte bieten hohe Renditen und hohe Zinssätze, die für diejenigen auf der Suche nach hohen Erträgen attraktiv sind, wenn die Industriestaaten niedrige Zinssätze aufweisen“, erklärte der renommierte Ökonom des in London ansässigen Thinktanks Oxford Economics, Nafez Zouk, gegenüber der Nachrichtenagentur.
(Foto: Screenshot/Bloomberg)
Sollte sich die Mehrheit der türkischen Bevölkerung gegen die Verfassungsreform aussprechen und dies zu vorgezogenen Wahlen führen, könnte die Unsicherheit steigen und es zu einem größeren Abverkauf kommen, so Zouk weiter. Pjotr Matis, Stratege für Schwellenländer-Aktienmärkte bei der Rabobank in London, sagte gegenüber der Anadolu, dass im Falle einer positiven Volksabstimmung über die Verfassungsreform die Lira gegenüber dem Dollar eine Aufwertung auf etwa 3,5561 erleben werde. „Die regierende Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) beabsichtigt, sich nach dem Referendum auf Wirtschaftsreformen zu konzentrieren, was für Investoren ein ermutigendes Signal wäre“, sagte Matis. Ein Nein beim Referendum hätte eine negative Wirkung auf die Lira, da es zu einer politischen Unsicherheit führen würde: „In diesem Szenario könnte die Lira gegenüber dem Dollar auf 3,9415 nachgeben.“ Auch Tatha Ghose, ein anerkannter Experte für Emerging Markets bei der Commerzbank in London, vertritt laut Anadolu Matis‘ Auffassung, dass die Lira „erleichtert aufatmen könnte“, wenn das Referendum positiv ausfalle.

Nach Auszählung aller Stimmzettel des historischen Verfassungsreferendums haben die Befürworter heute mit vorläufig 51,37 Prozent gewonnen.

Die Beteiligung an der Volksabstimmung lag landesweit bei 87 Prozent.

Bei dem Referendum haben die Stimmberechtigten über die Änderung von 18 Paragrafen der türkischen Verfassung entschieden.

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Verfassungsreform in der Türkei
Türkei: Ja-Wähler feiern landesweit den Sieg

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Istanbul (nex) – Die Ergebnisse des Verfassungsreferendums haben in der Türkei landesweite Feiern ausgelöst. Die Menschen strömten nach der erfolgreichen Beendigung der Ja-Kampagne mit einem Sieg auf die Straßen.

Nach Bekanntgabe der vorläufigen Referendumsergebnisse feierten die Ja-Wähler im ganzen Land  auf Straßen und Plätzen ihren Sieg.

(Foto: AA)

Türkeiflaggen wurden geschwenkt und Banner hochgehalten, sobald die ersten Hochrechnungen zeigten, dass die Referendumsbefürworter vorne liegen.

Das Ja zur Verfassungsänderung bedeutet den Übergang der Türkei vom parlamentarischen ins Präsidialsystem und somit die Abschaffung des Amtes des Ministerpräsidenten. Des Weiteren haben die Stimmberechtigten über die Änderung von 18 Paragrafen der türkischen Verfassung entschieden.

(Foto: AA)

Nach Auszählung aller Stimmzettel des historischen Verfassungsreferendums haben die Befürworter mit vorläufig 51,37 Prozent gewonnen.

Und so sehen die vorläufigen Ergebnisse um 23.30 Uhr (Ortszeit) aus: 24 966 843 Ja-Stimmen (51,37 Prozent), 23 636 067 Nein-Stimmen (48,63 Prozent).

Die Beteiligung an der Volksabstimmung lag landesweit bei 87 Prozent.

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Referendum
Türkei: Klarer Vorsprung des Ja-Lagers

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Ankara (nex) – Wie der staatliche türkische TV-Sender TRT berichtet, haben 86 Prozent der mehr als 55 Millionen Wahlberechtigten am Verfassungsreferendum teilgenommen. 81,02 Prozent der Stimmzettel wurden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu bereits ausgezählt.

Dabei deutet türkischen Medienberichten zufolge alles auf einen deutlichen Vorsprung der Referendumsbefürworter hin. So hätten Anadolu zufolge 53,61 Prozent der Wähler für eine Änderung der Verfassungsreform gestimmt. Der Anteil der Referendumsgegner liege bei 46,39 Prozent.

Die Türkei hat am heutigen Sonntag in einer Volksabstimmung über eine Änderung der türkischen Verfassung entschieden, die den Übergang des Landes vom parlamentarischen in ein Präsidialsystem vorsieht.

Ostern
Türkei: Erdogan und andere Politiker senden Christen Osterbotschaften

Ankara (nex) – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat am heutigen Sonntag allen Christen frohe Ostern gewünscht, die den Feiertag begehen.

„Wir legen großen Wert darauf, dass alle Mitbürgerinnen und Mitbürger unseres Landes frei und im Einklang mit ihrer Religion leben können, was auch immer ihr Glaube, ihre Religion, ihre Konfession oder ethnischer Hintergrund sein mag“, verkündete Erdogan in einer schriftlichen Erklärung.

Die besondere geographische Lage der Türkei lasse sie Unterschiede als Teil ihres reichen Erbes betrachten, betonte er. Er hoffe, dass die jahrhundertelange friedliche Koexistenz verschiedener Religionen und Konfessionen in dem Gebiet ein Vorbild für die Welt dienen werde.

Erdogan brachte seine Ostergrüße an alle Christen in der Türkei und auf der ganzen Welt zum Ausdruck.

Auch der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim wünschte in einer schriftlichen Erklärung allen Christen ein frohes Osterfest.

Er wies darauf hin, dass die Türkei mit ihren Kirchen, Synagogen und Moscheen in denselben Straßen seit Jahrhunderten ein Symbol des Friedens und der Toleranz darstelle.

Der Minister für Kultur und Tourismus, Nabi Avci, richtete sich am heutigen Sonntag ebenfalls mit einem Ostergruß an seine christlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Avci betonte darin die Bedeutung des Respekts, die Menschen unterschiedlicher Traditionen, Kulturen und Glauben einander entgegenbrachten.

In der Türkei leben etwa 150.000 Christen. Am Ostersonntag feiern die Christen die Auferstehung des am Karfreitag gekreuzigten Jesus.

Verfassungsänderung
Türkei: Referendum über Verfassungsreform hat begonnen

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Istanbul (nex) – Entscheiden sich die Türken heute für oder gegen eine Verfassungsänderung? Seit dem frühen Morgen sind die Wahllokale in der Türkei geöffnet. Über 55 Millionen Türken dürfen ihre Stimme abgeben. In der Türkei hat das umstrittene Referendum über eine Verfassungsänderung begonnen. Im Osten des Landes, also in Städten wie etwa Diyarbakir, öffneten heute um 7.00 Uhr örtlicher Zeit die Wahllokale. Im Westen des Landes beginnt die Abstimmung eine Stunde später. Die Wähler können bis 17.00 Uhr ihre Stimme abgeben, Ergebnisse werden noch am Abend erwartet. Über 55 Millionen Wähler werden heute über eine Verfassungsänderung entscheiden, mit der das bisherige parlamentarische System durch ein Präsidialsystem ersetzt würde. Eine Woche vor dem Verfassungsreferendum in der Türkei hatte sich auch der renommierte Erlanger Universitätsprofessor für Gegenwartsbezogene Orientforschung, Sefik Alp Bahadir, in einem Interview mit dem Portal nordbayern.de zu der Abstimmung geäußert. Der 70-Jährige, der seit 50 Jahren in Deutschland lebt, aber immer noch die türkische Staatsangehörigkeit besitzt, hat darin die Reformpläne der Regierung Erdogan verteidigt und erklärt, auch selbst mit “Ja” stimmen zu wollen. Bahadir sprach gegenüber dem Onlineportal von einer wichtigen Entscheidung für die Zukunft der Türkei. Zugleich trat er Darstellungen entgegen, das Referendum würde Bürgerrechte gefährden oder dem Präsidenten eine zu große Machtfülle verleihen. Abgestimmt werde nicht über die Rechte der Bürger oder der Medien, sondern nur über ein Präsidialsystem. Entgegen der in Deutschland verbreiteten Meinung, ein “Ja” im Referendum würde dem Präsidenten uneingeschränkte Befugnisse verleihen, würde die Reform dazu führen, dass der Präsident künftig in vollem Umfang verantwortlich werden würde. Professor Bahadir gegenüber Nordbayern.de:
Der türkische Präsident hat nach der jetzigen Verfassung von 1982 unbeschränkte Befugnisse in allen Bereichen. Die Verfassung hat der damalige Putschist erlassen, als er selbst Präsident wurde. Das Problem ist, dass der Präsident weitestgehende Vollmachten hat, allerdings keine Verantwortung.
“Der türkische Präsident kann momentan nur für Landesverrat verantwortet werden”, beschreibt der Professor die derzeitige Rechtslage, die seit der Putschverfassung von 1982 gilt. “Selbst wenn er auf der Straße jemanden erschießt, kann er nach der jetzigen Verfassung weder belangt noch angeklagt werden. Und das wird jetzt geändert.” Künftig könne ein Parlamentsausschuss oder das Verfassungsgericht den Präsidenten belangen und unter Umständen sogar entmachten. Das Präsidialsystem sei aber insbesondere auf Grund der Inhomogenität in der türkischen Gesellschaft so wichtig. Der Parlamentarismus habe dort schlichtweg nicht funktioniert. “In den vergangenen 60 Jahren hat es dort im Schnitt jährlich eine neue Regierung gegeben. Der Grund dafür ist, dass wir in der Türkei keine homogene Gesellschaft wie in Deutschland haben”, so Bahadir. “In der Türkei haben wir stark ethnische Widersprüche, wir haben dort ideologische, religiöse und kulturelle Unterschiede. Bei so großen Differenzen funktioniert das parlamentarische System, das auf Konsensus baut, in der Türkei nicht. Die Parteien werden sich in keinem einzigen Punkt einig. Es gibt in der Türkei eine Spaltung, die alle Bereiche in der Gesellschaft betrifft.” Dass sich auch Türken, die bereits lange in Deutschland leben, für das Referendum interessieren, verwundert Bahadir nicht. Immerhin verfolge ganz Deutschland alles, was in der Türkei passiert. Die Wahlbeteiligung werde sehr hoch sein, weil sowohl Befürworter als auch Gegner der Reform in vehementer Weise mobilisieren. In den letzten Wochen scheinen unterdessen die Befürworter des Präsidialsystems die Oberhand zu gewinnen. Auch das eher oppositionsnahe Meinungsforschungsinstitut Gezici prognostizierte jüngst 53,3 Prozent für Präsidialsystem, während im Monat zuvor noch die Gegner mit 51,1 Prozent knapp vorangelegen hätten.

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Gewaltverbrechen
Hannover: Frau (27) an der Adelheidstraße tot aufgefunden

Hannover (nex) – Am gestrigen Samstagabend hat ein Anwohner eine 27-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen an der Adelheidstraße in der Hannoverschen Südstadt aufgefunden. Die Frau ist wenig später in einer Klinik verstorben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der Mann gegen 22:40 Uhr den Schrei einer Frau auf der Straße gehört und bei einer Nachschau die lebensgefährlich verletzte 27-Jährige liegend auf dem Bürgersteig der Adelheidstraße vorgefunden. Der Zeuge leistete Erste Hilfe und ließ über einen Nachbarn die Rettungskräfte verständigen. Ein Krankenwagen transportierte die Frau in eine Klinik, wo sie wenig später ihren schweren Verletzungen erlag. Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse geht die Kriminalpolizei von einem Gewaltverbrechen aus. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar, die Ermittlungen dauern an. Nun sucht die Polizei dringend Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Adelheidstraße gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

Verfassungsreform in der Türkei
USA über „Qualität der Demokratie“ in der Türkei besorgt

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Washington (nex) – Die USA sind über das Demokratieniveau ihrer Verbündeten Türkei besorgt und bereden mit der türkischen Regierung die Angelegenheit. Dies teilte US-Außenministeriumssprecher Mark Toner in Bezug auf das heutige Verfassungsreferendum in der Türkei mit. „Natürlich verfolgen wir die Sache aus nächster Nähe“, betonte Toner bei einem Pressebriefing. „Wie ich bereits bei anderer Gelegenheit gesagt hatte, sind wir über die Qualität der Demokratie in der Türkei besorgt. Dies sind  Fragen, die wir regelmäßig mit der türkischen Regierung erörtern. Denn wir sind enge Verbündete und Partner, wir können Gespräche dieser Art miteinander führen.“ Auf die Frage über einen OSZE-Bericht, in dem auf „Begrenzungen“ von Nein-Kampagnen hingewiesen werde, verwies Toner auf seine Erklärung vom 11. April. „Wir schauen aus nächster Nähe darauf und studieren die Angelegenheit sehr intensiv“, erklärte Toner und ergänzte: „Wir hoffen, dass das Referendum auf eine Weise durchgeführt wird,  die die Demokratie in der Türkei garantiert und stärkt“, so Toner weiter.

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"Ungesetzlichen Geldtransfer"
Türkei: Behörden schließen ausländische Nichtregierungsorganisationen

Istanbul (nex) – Fünf Nichregierungsorganisationen wurden wegen illegaler Aktivitäten in der Türkei geschlossen.

Nach von einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur Anadolu zusammengestellten Informationen hätten die in den USA, England und Italien ansässigen NGOs wegen illegaler Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte, missionarischer Aktivitäten und ungesetzlichen Geldtransfers ihre Arbeit aussetzen müssen.

Es handelt sich dabei um folgende Organisationen: Coordination of the Organizations for Voluntary Service (COVS, Italien), International NGO Safety Organization (INSO, Großbritannien), Business Software Alliance Incorporation (BSA, USA), Turkish Coalition of America (USA) und die ebenfalls in den USA ansässige Mercy Corps.

Die Ermittlungen gegen die im Ausland ansässigen NGOs, die im Flüchtlingsbereich tätig gewesen seien, dauerten seit Januar an. Die Aktivitäten der fünf Organisationen seien am 15. Januar eingestellt worden.

Die Türkei beherbergt gegenwärtig drei Millionen syrische Flüchtlinge und belegt damit weltweit den ersten Platz. Sie hat seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 25 Milliarden US-Dollar für die Unterstützung und den Schutz der Flüchtlinge ausgegeben.