Washington – Das US-Außenministerium hat eine dringende Sicherheitswarnung für weite Teile des Nahen Ostens (much of Middle East) herausgegeben. Amerikanische Staatsbürger in insgesamt 15 Ländern und Gebieten der Region wurden aufgefordert, diese umgehend zu verlassen. Die Anweisung erfolgt vor dem Hintergrund massiver militärischer Spannungen infolge gemeinsamer US-israelischer Luftangriffe auf den Iran.
„DEPART NOW“: Beispiellose Reisewarnung
Die stellvertretende US-Außenministerin für konsularische Angelegenheiten, Mora Namdar, verbreitete die Warnung über offizielle Kanäle mit der unmissverständlichen Anweisung: „DEPART NOW“ (Jetzt ausreisen). Die Liste der betroffenen Gebiete umfasst unter anderem Israel, den Libanon, Jordanien, Ägypten, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Katar, Kuwait, Bahrain, Oman sowie den Irak und den Iran.
Das Ministerium warnt vor einer unvorhersehbaren Sicherheitslage und weist darauf hin, dass die Kapazitäten für konsularische Hilfe im Falle einer weiteren Eskalation stark eingeschränkt sein könnten.
Hintergrund: Operation gegen den Iran
Auslöser der aktuellen Krise sind die großflächigen Luftschläge unter den Codenamen „Operation Roaring Lion“ und „Epic Fury“, die am 28. Februar 2026 von US-amerikanischen und israelischen Streitkräften gegen strategische Ziele im Iran durchgeführt wurden. Berichten zufolge wurden dabei hochrangige Mitglieder der iranischen Führung sowie militärische Infrastruktur getroffen.
Der Iran reagierte mit massiven Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel sowie auf US-Stützpunkte in der Region. Die militärischen Aktivitäten beider Seiten haben den zivilen Luftverkehr weitgehend zum Erliegen gebracht.
Verkehrskollaps an internationalen Drehkreuzen
Die Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr sind gravierend. Die großen Drehkreuze in Dubai, Abu Dhabi und Doha haben den Flugbetrieb aufgrund der akuten Bedrohung durch Raketenbeschuss zeitweise eingestellt. Mehr als 1.800 Flüge wurden bereits gestrichen, was Zehntausende Reisende in der Region festsitzen lässt.
US-Bürger, die sich derzeit im Iran befinden, wurden dazu aufgerufen, das Land nach Möglichkeit auf dem Landweg über die Grenzen zur Türkei oder Armenien zu verlassen. Das Außenministerium betont, dass die nächsten 24 bis 48 Stunden entscheidend für die weitere Sicherheitsentwicklung in der gesamten Region sein werden.
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