Parilla in Ankara
Cavusoglu: Türkei gegen Kuba-Embargo

Die Türkei ist gegen Embargos gegen Kuba und zieht zur Lösung von Konflikten den Weg des Dialogs vor. Dies hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am gestrigen Donnerstag mitgeteilt.

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Ankara (nex) – Die Türkei ist gegen Embargos gegen Kuba und zieht zur Lösung von Konflikten den Weg des Dialogs vor. Dies hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu am gestrigen Donnerstag mitgeteilt.

Cavusoglu, der auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodriguez Parilla in Ankara sprach, wies darauf hin, dass die Türkei schon immer gegen die Sanktionen gewesen sei, die dem Karibikstaat auferlegt wurden.

„Probleme können nicht mit Embargos, sondern auf dem Weg des Dialogs und Diskutierens gelöst werden“, betonte er. „Wir sind grundsätzlich gegen Embargos.“

Die Türkei begrüße das Tauwetter in den US-amerikanisch-kubanischen Beziehungen, sagte er und ergänzte:

„Wir unterstützen den Versöhnungsprozess. Ich hoffe, dass diesem Prozess mehr positive Schritte folgen werden und es keine Rückschritte geben wird.“

Cavusoglu wies auch auf Ankaras Unterstützung von Frieden und Stabilität in Lateinamerika und der Karibik hin. Er erwähnte, dass Ankara beispielsweise Kolumbien finanziell und mit Experten unterstütze. Ankara werde auf Anfrage des kubanischen Außenministers ein Büro des Türkischen Präsidiums für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) in Kuba eröffnen, so Cavusoglu weiter.

Kuba berge für türkische Investoren ein großes Potenzial, betonte er. Die türkische Luftfahrtbehörde habe sich als Betreiber des Flughafens Havanna beworben,  da einige türkische Geschäftsleute den Bau von Hotels in der kubanischen Hauptstadt sowie weitere Investitionen im Tourismussektor planten, gab er bekannt.

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