Unternehmensführung
Businessplan – der erste Schritt ins Unternehmertum

Sie träumen schon lange von einem eigenen Business? Der erste Schritt zur Verwirklichung liegt nach der Entwicklung der Idee, im Erstellen eines Businessplanes.

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Sie träumen schon lange von einem eigenen Business? Der erste Schritt zur Verwirklichung liegt nach der Entwicklung der Idee, im Erstellen eines Businessplanes. Dieser dient als Leitfaden, um Ihre Idee in die Tat umzusetzen und vielleicht sogar, um potenzielle Investoren für sich zu begeistern. Doch welche Überlegungen gehören hierzu?Wollen Sie beispielsweise ein Café gründen, benötigen Sie zwar einen Gastro-Kühlschrank, der Kauf steht jedoch erst später an. Die ersten Schritte finden nämlich allesamt auf dem Papier statt. Wir beleuchten in diesem Artikel, welche wichtigen Schritte zum Businessplan gehören.

Geschäftsidee und Vision

Ihre Geschäftsidee ist das Herzstück Ihres künftigen Unternehmens. Die erste Idee sollten Sie an dieser Stelle genau durchdenken und ausformulieren. Stellen Sie sich unter anderem folgende Fragen:

  • Welche Probleme löst mein Produkt oder meine Dienstleistung?
  • Wie unterscheidet sich meine Idee von der Konkurrenz?
  • Was möchte ich damit erreichen?
  • Wo möchten Sie in einigen Jahren mit der Idee stehen?

Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur eine Minute, um jemanden mit Ihrer Idee für sich zu begeistern – was würden Sie sagen? Ein kurzer und prägnanter Elevator-Pitch bringt Ihre Geschäftsidee auf den Punkt.

Finanzierung

Die Finanzierung ist oft der Aspekt, an dem viele Gründer ins Schwitzen geraten. Ist denn genug Eigenkapital vorhanden, um die Geschäftsidee zum Leben zu erwecken? Wenn wir beim Beispiel des Cafés bleiben, muss nämlich nicht nur die Miete bedacht werden, sondern die vollständige Einrichtung, die Küchengeräte von Experten wie Maxima, das Gehalt für Mitarbeiter, Gründungsgebühren, Einkäufe sowie ein Budget für das Marketing.Oft lohnt es sich auch, auf Fremdkapital zu setzen und erstmal einen Kredit aufzunehmen, um den Traum in die Tat umzusetzen. Bedenken Sie jedoch: Potenzielle Investoren und Banken möchten sehen, wie Sie Ihr Geld verwalten und wann Sie Gewinne erzielen werden.

Zielgruppenanalyse

Wer sind Ihre potenziellen Kunden? Welche Bedürfnisse und Wünsche haben sie? Sobald Sie Ihre Zielgruppe identifiziert haben, gehen Sie tiefer ins Detail. Erstellen Sie sogenannte Personas – fiktive, aber repräsentative Darstellungen Ihrer idealen Kunden. Geben Sie ihnen Namen, Berufe, Vorlieben und Bedürfnisse. Dies hilft Ihnen, sich in die Lage Ihrer Kunden zu versetzen und maßgeschneiderte Marketingstrategien zu entwickeln.

Marketing- und Vertriebsstrategien

Hier ist Kreativität gefragt, denn es geht darum, Aufmerksamkeit zu erregen und potenzielle Kunden zu begeistern. Wie möchten Sie wahrgenommen werden? Ihr Logo, Ihre Farben und Ihre Markensprache sollte all dies widerspiegeln. Dann sollten Sie überlegen, über welche Marketingkanäle Sie Ihre Kunden erreichen können, um Sichtbarkeit zu gewinnen und über welche Vertriebskanäle Sie ggf. Waren und Produkte an diese Zielgruppe herantragen können.

Chancen- und Risikoanalyse

Jede Geschäftsidee birgt Chancen und Risiken. Im Businessplan geht es nicht darum, etwas zu beschönigen, sondern darum, jedes davon genauestens unter die Lupe zu nehmen. Beispielsweise kann ein zunehmender Trend in Ihrer Branche eine Chance für Wachstum bedeuten, während ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ein Risiko für Ihr Unternehmen birgt.Überlegen Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Risiko eintritt, welche Folgen dieses hätte und wie Sie in einem solchen Fall reagieren können. So sind Sie bestens darauf vorbereitet und können auf das Marktgeschehen reagieren.

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