Trading
CFDs vor allem bei Trading-Anfängern beliebt

Anfänger, die mit der Spekulation auf Börsenkurse starten wollen, suchen sich dafür gerne zunächst ein Demokonto. Das ist ein empfehlenswerter Schritt, denn dort ist es möglich, alle Funktionen und Gegebenheiten ohne Risiko kennenzulernen und sich ein Bild von den verschiedenen Möglichkeiten des Tradings zu machen.

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Anfänger, die mit der Spekulation auf Börsenkurse starten wollen, suchen sich dafür gerne zunächst ein Demokonto. Das ist ein empfehlenswerter Schritt, denn dort ist es möglich, alle Funktionen und Gegebenheiten ohne Risiko kennenzulernen und sich ein Bild von den verschiedenen Möglichkeiten des Tradings zu machen. Bei den meisten dieser Trading Demokonten handelt es sich um jene von CFD Anbietern.

Vielen Anfängern ist normalerweise nicht bewusst, dass es unterschiedliche Arten gibt, auf welche Weise man mit börsennotierten Werten handeln kann; für das Ausprobieren in einem Demokonto ist dies auch für gewöhnlich zweitrangig. Wenn allerdings echtes Geld auf dem Spiel steht, dann sollte man sich schon im Klaren sein mit welcher Art von Finanzinstrument man da denn eigentlich handelt. Ein empfehlenswertes CFD Demokonto für Anfänger gibt es übrigens hier.

Was sind CFDs?

CFDs ermöglichen Anfängern einen sehr einfachen Zugang zur Spekulation auf Börsenkurse. Das ist in dem Umstand begründet, dass man hier nicht tatsächlich börsengehandelte Werte erwirbt, wie beispielsweise Aktien, sondern lediglich auf deren Kursentwicklung spekuliert. Die Abkürzung CFD steht nämlich für Contract for Difference, eingedeutscht „Differenzkontrakt“, und das spiegelt schon gut wider um was es sich eigentlich handelt. Nämlich um einen Vertrag mit dem CFD Broker (contract) über die Kursdifferenz (for difference), welche sich bei einem Kurswert zum Start des Trades bis zu dessen Ende ergibt.

Da es nur um die Kursentwicklung geht, kann man sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse spekulieren. Vordergründig macht es für den Trader in der Handhabung keinen großen Unterschied. Er kauft, beispielsweise Aktien CFDs, und verkauft dann wieder, wenn er es für richtig hält. Aus diesem Grund sind sich Anfänger meist der praktischen Unterschiede nicht bewusst, welche sich wie folgt gebärden.

Unterschiede zum traditionellen Börsenhandel

Zunächst einmal ist es eben auch möglich mit fallenden Kursen Gewinn zu erzielen, sofern man diese korrekt voraussieht. Hinzu kommt der Umstand, dass bei CFDs Hebel zum Einsatz kommen. Diese haben die Eigenschaft das eingesetzte Kapital zu vervielfachen, wodurch die Auswirkungen von Kursschwankungen, in Korrelation zum selbst aufgebrachten Kapital, größere finanzielle Auswirkungen haben. Das ermöglicht auch mit wenig Geld einen Einstieg, weswegen CFDs auch verstärkt für Anfänger attraktiv sind.

Dabei kann man allerdings aufgrund der gesetzlichen Regelungen in Europa in Bezug auf Differenzkontrakte nicht mehr verlieren, als man tatsächlich auf seinem Tradingkonto hatte; zumindest gilt das für Kleinanleger, für welche die sogenannte Nachschusspflicht verboten wurde. Ein großer Unterschied ergibt sich aber durch den Umstand, dass man beim CFD Trading keine tatsächlichen Werte kauft oder verkauft, sondern lediglich Verträge mit dem CFD Broker schließt. Das hat zur Folge, dass man von der Liquidität des Anbieters abhängig ist.

Hier ist es wichtig, dass man einen CFD Broker wählt, der seinen Sitz in Europa hat und somit europäischem Recht und Aufsichtsbehörden unterliegt. Sollte nämlich der CFD Broker als Firma insolvent werden, kann man so immer seine Ansprüche für etwaiges nicht ausbezahltes Guthaben geltend machen. Bei einem CFD Broker, der seinen Sitz auf einer karibischen Insel hat, könnte das unter Umständen schwer werden. Davon ganz abgesehen, steht es solchen Anbietern frei zu betrügen, da sie für ihr Geschäftsgebaren niemanden Rechenschaft ablegen müssen, weswegen man von diese unter allen Umständen die Finger lassen sollte.

CFDs sind in erster Linie für Daytrading gedacht

Viele Anfänger im Trading sind sich auch nicht im Klaren darüber, dass CFDs in erster Linie für Daytrading taugen. So werden CFD Anbieter auch gerne als Daytrading Broker bezeichnet.
Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist da der Umstand, dass normalerweise bei Trades, die über Nacht dauern eine kleine Gebühr fällig wird. Das ist zwar nicht viel, kann sich aber auf Dauer summieren und so das Erzielen von Gewinn erschweren. Darüber hinaus erfolgt die Abrechnung über Spreads, was bedeutet, dass je nach gehandeltem Börsenkurs (Aktien, Rohstoffe, Währungen, etc.), ein prozentualer Anteil des Einsatzes als Kosten anfallen.

So macht es bezüglich der Kosten keinen Unterschied, ob man viele kleine Trades durchführt oder nur einen mit großem Volumen. Bei hohem Tradingvolumen sind Spreads aber im Vergleich zu anderen Kostenmodellen teurer. Zu guter Letzt kommt auch noch der Umstand hinzu, dass es bei manchen Börsenkursen eine Zeitbegrenzung gibt, wie lange ein Trade dauern darf. Bedingt durch diese Faktoren, sollten CFDs also in erster Linie zum Daytrading genutzt werden.

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