Irak
Beobachter gehen von einem türkisch-kurdischen Angriff auf die PKK aus

Nêçîrvan Barzanî, Präsident der kurdischen Autonomieregion (KRG), verurteilte in einer Rede die Präsenz der Terrororganisation PKK in der Region.

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Erbil (nex) – Nêçîrvan Barzanî, Präsident der kurdischen Autonomieregion (KRG), verurteilte in einer Rede die Präsenz der Terrororganisation PKK in der Region.

„Wir halten die Präsenz der PKK in der gesamten Autonomieregion nicht für rechtmäßig“, sagte Barzanî laut der kurdischen Nachrichtenagentur Rudaw während einer Rede. Die Präsenz der Terrororganisation schaffe Probleme für die gesamte Autonomieregion. Die Region Kurdistan sei nicht das Tätigkeitsgebiet der PKK und würde es auch nie werden, so Barzanî weiter. Die KRG sei Teil des Irak und die Region Kurdistan werde in diesem Rahmen niemals eine andere Macht akzeptieren, „die Probleme für ihre Nachbarn schafft“,  sagte Barzani.

Barzanîs Äußerungen folgten auf einen Bombenangriff türkischer Kampfflugzeuge auf einen Stützpunkt der PKK in der Zini Warte Region im Nordirak. Beobachter gehen von einer baldigen gemeinsamen Militäroperation der Türkei und den Streitkräften der kurdischen Autonomieregion gegen die Terrororganisation PKK aus, berichtet das Nachrichtenmagazin Middle East Eye.

Kurden-Präsident Barzanî, ein enger Verbündeter der Türkei, hat die PKK wiederholt aufgefordert, Angriffe gegen die Türkei einzustellen und die Region zu verlassen.

„Einige Gruppen berücksichtigen nicht den Frieden und die Sicherheit unseres Volkes und nutzen unsere Gebiete für Angriffe gegen andere. Wo um alles in der Welt würde jemand diese Art von Handlung akzeptieren? Sie kommen hierher, trainieren und greifen andere an, und die KRG und ihre Mitarbeiter zahlen dafür“, zitiert das kurdische Nachrichtenportal Rudaw den Premierminister im vergangenen Jahr.

„Sie müssen diese Tat stoppen und wir meinen es ernst“, sagte Barzani.

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