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Washington: Kosovo und Serbien müssen gegenseitige Provokationen unterlassen

US-Außenminister Mike Pompeo regte Serbien während eines Treffens mit dem serbischen Präsidenten an, sich auf sein strategisches Ziel, die EU-Mitgliedschaft, zu konzentrieren.

(Foto: Screenshot/Twitter/Secpompeo)
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US-Außenminister Mike Pompeo regte Serbien während eines Treffens mit dem serbischen Präsidenten an, sich auf sein strategisches Ziel, die EU-Mitgliedschaft, zu konzentrieren.

Wie es in der Erklärung des Außenministeriums heißt, sagte Pompeo, dass Serbien sich auf die Erneuerung des Dialogs mit Prishtina konzentrieren müsse. Pompeo und Vučić sprachen über ihre gemeinsame Vision von stabilen, sicheren und wohlhabenden westlichen Balkanstaaten sowie über die weitere Unterstützung Serbiens auf dem Weg in die EU.

„Außenminister Pompeo ermutigte Serbien, sich auf die Erreichung dieses strategischen Ziels zu konzentrieren, indem es die Reformen beschleunigt und die Verhandlungen mit dem Kosovo über ein umfassendes Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen, das zur gegenseitigen Anerkennung führt, erneuert“, heißt es in der Erklärung des Außenministeriums.

Pompeo erinnerte daran, dass beide Seiten Provokationen, die den Normalisierungsprozess behindern, vermeiden sollten. Sie müssen im Geiste des Kompromisses und der Flexibilität handeln, die für den Abschluss des Abkommens und die Nutzung der Potenziale beider Länder notwendig sind. Pompeo hob zudem die guten Beziehungen zwischen den USA und Serbien hervor.

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