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München: 30 Jahre Türkische Filmtage

30 Jahre Türkische Filmtage in München. Auch dieses Jahr dürfen sich die Freunde türkischer Filme wieder auf ein breites und spannendes Film- und Begleitprogramm freuen.

(Archivfoto: AA)
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Von Helene Milde

30 Jahre Türkische Filmtage in München. Auch dieses Jahr dürfen sich die Freunde türkischer Filme wieder auf ein breites und spannendes Film- und Begleitprogramm freuen.

Vom 21.03. bis 31.03.2019 laden die 30. Türkischen Filmtage zu einer Reise in die verschiedenen Regionen der Türkei ein. 12 Spielfilme, 5 Dokumentarfilme, 8 Kurzfilme und 1 Film für Kinder werden dem Publikum präsentiert.

Türkische und deutsche filmbegeisterte Münchner gründeten vor 30 Jahren den Verein „SinemaTürk Filmzentrum“. Seitdem ist dieses Filmfestival ein wichtiger Bestandteil und eine große Bereicherung der Münchner Kulturszene. Diese Tage dienen damit auch der Verständigung beider Kulturen.

Auf dem Programm der Filmtage werden Filme gezeigt, die politisch unabhängig sind und sich nicht am Mainstream orientieren. Es sind die gesellschaftlichen Konflikte, die die Filme beherrschen. Margit Lindner, die Vereinsvorsitzende von “Sinema Türk Filmzentrum” wird dazu im br.de radio so zitiert: „Das wird durch Geschichten erzählt und ich glaube, dass man da schon auch spürt, diese Auseinandersetzung, diese Fragestellung: Was passiert bei uns in der Gesellschaft? Wie entwickeln wir uns? Was wollen wir? Was will der Einzelne in dieser Gesellschaft? Was für Möglichkeiten hat der Einzelne? Auszubrechen beispielsweise aus Strukturen, andere Wege zu gehen.“

Mit dem Film ”Son Çıkış (Siren’s Call)”, von Ramin Martin, werden die Filmfestspiele am Donnerstag eröffnet. Dabei handelt es sich um eine gesellschaftskritische Komödie, in der ein überarbeiteter Architekt versucht, dem Istanbuler Großstadttrubel zu entkommen und sich dabei durch seine eigenen Bauprojekte kämpfen muss.

Wie jedes Jahr werden auch bei den 30. Filmfestspielen wieder zahlreiche Regisseurinnen und Regisseure sowie Schauspielerinnen und Schauspieler eingeladen sein. Sie werden nach den Vorführungen mit dem Publikum zusammen die Filme diskutieren.

 

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