ANUGA 2019
Russland kündigt „Getreide-OPEC“ an

Moskau – Der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexej Gordejew schlug bei den Gesprächen am Samstag in Deutschland vor, eine Organisation von Getreideexporteuren, ähnlich der Organisation Erdölexportländer (OPEC) zu gründen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Bezugnahme auf eine Erklärung seines Pressedienstes. „Der stellvertretende Ministerpräsident Alexej Gordejew hat einen Vorschlag zur Schaffung einer OPEC-ähnlichen Organisation für Getreideexporteure vorgelegt, um die Stabilität des Getreidemarktes zu gewährleisten, die Getreidepreise zu koordinieren und den Hunger zu bekämpfen“, heißt es in der Erklärung. Die Initiative sei bei einem Treffen mit der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft – Julia Klockner und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet am Rande der ANUGA-2019 in Köln vorgestellt worden, berichtet TASS weiter. Laut dem russischen Abgeordneten könnte die zukünftige Organisation „Russland, die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Kanada, Argentinien und andere Nationen umfassen“. Gordeyev führe die russische Delegation zur ANUGA-2019 in Köln, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Insgesamt 41 russische Unternehmen präsentierten ihre Produkte auf der Veranstaltung, verglichen mit 12 im Vorjahr, so TASS. 

Fußball
Nationalmannschaft: Joachim Löw nominiert Suat Serdar

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Schalkes Mittelfeld-Motor wurde von Jogi Löw (59) für die Länderspiele gegen Argentinien (9.10.) und in Estland (13.10.) nominiert. Der U21-Vize-Europameister darf damit auf sein Debüt für die A-Nationalmannschaft hoffen, berichtet die BILD-Zeitung. „Alle Schalker freuen sich, dass einer unserer Jungs in die deutsche Nationalmannschaft berufen wurde. Suat hat sich diese Nominierung durch seine vorbildliche Einstellung, seinen bedingungslosen Einsatz und seinen hervorragenden Leistungen sehr verdient“, so Sportvorstand Jochen Schneider gegenüber der BILD. Wie Kicker berichtet, ist dies die erste Berufung für den 22-jährigen Mittelfeldspieler. Der Ex-Mainzer, der seit der U 16 alle DFB-Auswahlteams durchlaufen hat und im Sommer mit der U 21 Vize-Europameister geworden war, erzielte in fünf Einsätzen in dieser Saison bereits drei Treffer in der Bundesliga. Löw habe sich dazu entschieden, nachdem Jonas Hector wegen „neuromuskulärer Probleme“ absagte und nicht am Spiel teilnehmen kann. Am Sonntag wird auch noch Toni Kroos wegen einer Adduktorenverletzung am linken Oberschenkel fehlen, berichtet Kicker weiter.  

Flüchtlingsabkommen
„Viel geleistet“: Bundesinnenminister Seehofer fordert mehr Geld für die Türkei

Berlin – Nach Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn, hat auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aufgefordert, mehr für die Türkei zu tun. „Die Türkei leistet bei der Aufnahme von Flüchtlingen sehr viel. Das liegt auch in unserem Interesse. Darüber hinaus ist klar, dass wir nicht mit den Mitteln der Vergangenheit die Zukunft bewältigen können. Deswegen will ich die Zusammenarbeit mit der Türkei weiter stärken“, sagte Seehofer in einem Interview in der „Welt am Sonntag“. Auf die Frage, wie viel Geld Ankara über die sechs Milliarden hinaus erhalten soll, die die EU im Rahmen des Flüchtlingspakts von 2016 zu zahlen versprochen hat, sagte Seehofer: „Diese Entscheidung kann ich als deutscher Innenminister nicht allein treffen.“ Sowohl die Türkei als auch Griechenland seien an der EU-Außengrenze seit Jahren stark belastet, die Anzahl der Zuwanderer dort habe sich massiv erhöht, betonte er auf seiner Reise. Die Türkei ist mit dem Flüchtlingsstrom aus dem vom Krieg zerrütteten Syrien allein gelassen worden, und sie muss möglicherweise Grenzen nach Europa öffnen, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan im vergangenen Monat. „Wir werden gezwungen sein, die Grenzen zu öffnen. Wir können nicht gezwungen werden, die Last allein zu tragen“, sagte er. Ankara forderte die Europäische Union wiederholt auf, ihr Versprechen von über drei Milliarden Euro an Hilfe für syrische Flüchtlinge zu erfüllen. Ein Abkommen zwischen der Türkei und der Europäischen Union sieht vor, dass die Europäische Union „3+3 Milliarden Euro an Hilfe“ für die Betreuung von Flüchtlingen in der Türkei bereitstellt.

Wahlen im Kosovo
Kosovo: Die nächste Regierung wird die Regierung des Dialogs mit Serbien sein

Pristina – Am Sonntag öffneten im Kosovo die Wahllokale zu den Parlamentswahlen des jungen Staates. Der Wahlausgang könnte zu großen Veränderungen im politischen System des Landes führen.
Hauptthemen für die 1,9 Millionen Wahlberechtigten des Kosovo war die Bekämpfung der Korruption und ein Friedensabkommen mit Serbien, das den Weg für die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen ebnen würde.
Im vergangenen August hatten mehrere Parteien Neuwahlen gefordert, nachdem Regierungschef Ramush Haradinaj seinen Rücktritt angekündigt hatte. Er hatte seine Entscheidung mit einer Vorladung vor ein Sondergericht zur Ahndung von Kriegsverbrechen begründet. Während des Kosovo-Krieges war Haradinaj Befehlshaber der Widerstands-Organisation UCK. Ein Sondertribunal in Den Haag hat ihn wegen seiner Rolle bei dem Aufstand gegen die serbischen Streitkräfte 1998-99 als Verdächtigen für Kriegsverbrechen vorgeladen.
Meinungsumfragen haben gezeigt, dass die Öffentlichkeit mit Haradinajs Leistung an der Spitze einer Dreierregierung unzufrieden ist und die Werte Oppositionsparteien gestiegen seien.
Es wird erwartet, dass die Demokratische Liga für das Kosovo (LDK) oder die nationalistische, linksgerichtete Vetevendosje, bei der heutigen Wahl als Sieger hervorgehen. Auch der Demokratischen Partei des Kosovo (PDK), die größte Partei der aktuellen Koalition, räumt man gute Chancen für einen Sieg ein.
„Die nächste Regierung wird die Regierung des Dialogs sein, vom ersten Tag bis zum letzten Tag, und erst wenn der Dialog vorbei ist, werden wir uns mit echten Themen wie Korruption, Bildung und Wirtschaft befassen müssen“, sagte Arton Demhasaj vom Cohu (Wake up) Think Tank in Pristina gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die erste Aufgabe der neuen Regierung sei es, die Verhandlungen mit Serbien wieder aufzunehmen.

Zum Thema

– Parlamentswahlen am Sonntag – Kosovo-Wahlen: Wird Vjosa Osmani die erste Premierministerin?

Am kommenden Sonntag finden im Kosovo Parlamentswahlen statt, die zu großen Veränderungen im politischen System des Landes führen könnten.

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Meisenheim
Rassistische Beleidigungen: Äthiopier von drei Männern attackiert

Ein 19-jähriger Zuwanderer aus Äthiopien wurde am gestrigen Samstag, gegen 13:00 Uhr, von drei Männern im Stadtpark Meisenheim attackiert. Wie die Polizeipräsidium Westpfalz mitteilte, schlug einer der Drei mit einem Stock nach dem 19-Jährigen, der hierbei leicht an der Hand verletzt wurde. Dieser lief dann zu seiner Wohnung, wobei ihm die Männer folgten. Vor dem Wohnhaus angekommen, skandierten diese daraufhin eine Beleidigung mit rassistischem Hintergrund gegen den Äthiopier und verließen kurz darauf den Ort. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen konnten zunächst die Personalien eines der Täter festgestellt werden, da sich dieser und der 19-Jährige kannten, so die Polizeimitteilung. Die weiteren Ermittlungen dauerten an. Zeugen die Hinweise zum geschilderten Sachverhalt machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Lauterecken unter 06382-9110 bzw. pilauterecken@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzten.

Hamburg
Filmfest Hamburg: NDR Nachwuchspreis geht an Mehdi M. Barsaoui für „Ein Sohn“

Der NDR Nachwuchspreis geht in diesem Jahr an den tunesischen Regisseur Mehdi M. Barsaoui für seinen Film „Ein Sohn“. Der Preis für Langfilmdebüts oder zweite Regiearbeiten, der seit 2012 beim Filmfest Hamburg vergeben wird, wurde am Samstag verliehen und ist mit 5000 Euro dotiert. NDR Intendant Lutz Marmor: „Gutes Fernsehen lebt von guten Filmen. Ich freue mich, dass viele der auf dem Filmfest gezeigten Produktionen auch einen Platz in unseren Programmen finden werden. Mit dem NDR Nachwuchspreis möchten wir junge Künstlerinnen und Künstler unterstützen und sie ermutigen, auch in Zukunft anspruchsvolle Filme zu produzieren.“ In der Jurybegründung heißt es: „‚Ein Sohn‘, das erstaunlich reife Spielfilmdebüt des Tunesiers Mehdi M. Barsaoui, erzählt ergreifend die Geschichte einer modernen Familie, die durch einen furchtbaren Schicksalsschlag auf archaische Verhaltensregeln zurückgeworfen wird. Mit seinen zahlreichen, klug durchdachten Twists – Barsaoui schrieb auch das Drehbuch – wird die hochkomplexe Geschichte immer dichter und packender, ohne sich je in der gesellschaftlichen und sozialen Vielschichtigkeit zu verlieren. Vor allem aber hat uns dieses hervorragend gespielte und gefilmte Werk in jeder Minute gefesselt, aufgewühlt und schlichtweg nicht mehr losgelassen.“ Zum Inhalt: Tunesien im Sommer 2011. Fares, Meriem und ihr 10-jähriger Sohn Aziz sind eine moderne Familie, die auch sechs Monate nach dem Sturz des Ben Ali-Regimes unbeirrt ihr privilegiertes Leben führt. Eines Tages fahren die drei in den Süden des Landes, um die atemberaubende Landschaft der tunesischen Wüsten zu entdecken. Doch der Traumurlaub wird zum Albtraum, als ihr Auto von einer bewaffneten Gruppe überfallen und Aziz schwer verletzt wird. Während die Eltern um das Leben ihres Sohnes kämpfen, droht ihre Liebe an vergangen geglaubten Ereignissen zu zerbrechen.

Mönchengladbach-Basaksehir
Türkische Polizei verwundert: Es gab keine Verhaftungen wegen christlichen Symbolen

Istanbul – Die Polizei in Istanbul zeigte sich sichtlich verwundert über die Meldungen in deutschen Medien vom Samstag. In einer Mitteilung sagte die Behörde, dass weder irgendwelche Banner wegen „christlichen Symbolen“ abgenommen wurden, noch hätte es Verhaftungen gegeben. Lediglich sei ein Eintritt mit Plakaten mit der Aufschrift „Ultras“ nicht erlaubt worden. Diese seien nach türkischem Gesetz verboten, da der Begriff im Fußball für Gewalt und Hooliganismus stünde. Die etwa 10 Mönchengladbach-Fans hätten daraufhin einen Eintritt abgelehnt und draußen gewartet. Auch sei niemand in Busse gezwungen worden. Dass die Banner „christliche Symbole“ beinhalten habe man erst in den Medien erfahren. Deutsche Medien berichteten in den vergangenen Tagen, dass Mönchengladbach-Fans vor dem Europa-League-Spiel gegen Basaksehir drangsaliert worden seien. Die türkische Polizei habe den Fans Fahnen abgenommen, weil sie „christliche Symbole“ zeigten. Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl  sprach von einer „Polizeidiktatur“ und kündigte eine Beschwerde bei der UEFA an. „Das macht mich extrem traurig, dass wir 2019 in Europa solche Zustände haben, dass die Polizei diktieren kann, welche Fahnen mit ins Stadion kommen. Diese Regel gibt es nicht“, zitiert die Tageszeitung WAZ den Sportdirektor.  

Wirtschafts-News
Türkei: Nach VW kündigt auch Airbus Multi-Milliarden-Investitionen an

Istanbul – Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und der Türkei entwickeln sich weiterhin prächtig. Nach Siemens, MAN und VW hat auch der europäische Flugzeughersteller AIRBUS angekündigt in den nächsten Jahren mindestens fünf Milliarden Euro in der Türkei investieren zu wollen.
„Airbus und die Türkei blicken auf eine lange Geschichte erfolgreicher Zusammenarbeit in der zivilen und militärischen Luftfahrt zurück. Seit fast 30 Jahren ist Airbus ein wichtiger Partner für das Land und arbeitet eng mit der Fluggesellschaft Turkish Airlines, dem Verteidigungsministerium und dem Vorsitz der Verteidigungsindustrie sowie der türkischen Luftwaffe, Marine und Küstenwache zusammen“ teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit.
Bis 2020 seien Investitionen von 2,5 Milliarden Euro geplant, diese sollen bis 2030 auf über 5 Milliarden Euro steigen
(Foto: Screenshot/Airbus)
Mit rund 270 Passagier- und Frachtflugzeugen, die bei neun Betreibern im Einsatz sind (ab 2018), und weiteren Bestellungen. sei die Türkei viertgrößte Airbus-Kunde in Europa. Die teilstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines habe laut dem Minister für Transport und Infrastruktur, Cahit Turhan, 84 Airbus-Jets vom Typ A321 NEO und 30 A350-900 bestellt, berichtet die türkische Tageszeitung Hürriyet. Investitionen und Partnerschaften hätten bis Mitte 2018 in der Türkei bereits mehr als 3.000 Arbeitsplätze geschaffen. Jedes zivile und militärische Airbus-Flugzeug, das heute fliegt, verfüge über Teile von türkischen Lieferanten, so das Unternehmen auf seiner Webseite weiter. Nicht nur Komponenten würden in der Türkei hergestellt, sondern zunehmend auch komplexere Großbaugruppen. Türkische Zulieferer hätten auch die Konstruktionsverantwortung für Teile und Baugruppen wie Querruder für die A350 XWB-Familie und Steuerflächen für eine Reihe von zivilen und militärischen Flugzeugplattformen übernommen. Eine enge Zusammenarbeit bestehe auch zwischen Airbus und dem türkischen Satellitenkommunikationsunternehmen TÜRKSAT, berichtet die türkische Tageszeitung Hürriyet. Im Jahr 2017 unterzeichneten Airbus und TÜRKSAT einen Vertrag über die Entwicklung von Türksat 5A- und Türksat 5B-Satelliten, zitiert die Zeitung Turhan. Die Satelliten sollen in den ersten Quartalen 2020 bzw. 2021 geliefert werden. Nach Angaben des Ministers plane auch die neu gegründete türkische Raumfahrtbehörde, in der kommenden Zeit kommerzielle sowie Forschungs- und Entwicklungsbeziehungen mit Airbus aufzubauen.

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– Neues VW-Werk – Trotz Drohungen und Warnungen: VW entscheidet sich für die Türkei

Der deutsche Automobilriese Volkswagen hat sich trotz der Interventionsversuche oppositioneller Kreise und einiger EU-Parlamentarier für die Türkei als Standort entschieden. VW bekräftigte, ein Werk im türkischen Manisa bauen zu wollen.

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Umweltpolitik
FDP-Chef Lindner befürchtet Unterwanderung von „Fridays for Future“

Liberaler beklagt Beschimpfung von Autobesitzern Osnabrück. FDP-Chef Christian Lindner sieht die Gefahr einer „Unterwanderung“ der Klimabewegung Fridays for Future. „Im Wege des Klimaabsolutismus werden offen Marktwirtschaft, Demokratie und das Privateigentum infrage gestellt“, sagte Lindner im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Gruppierungen wie Extinction Rebellion riefen zur Verkehrsblockade in Städten auf. Autos würden beschädigt und die Besitzer beschimpft. „Trotz der Bedeutung des Klimaschutzes hört für mich das Verständnis auf, wenn Gewalt angewendet wird“, sagte der Bundesvorsitzende der Liberalen. „Wir müssen diese Herausforderung in unserer Rechtsordnung lösen“, forderte er. Lindner pochte ferner auf einen transparenten Umgang mit den Milliarden-Einnahmen, die sich für den Staat aus der geplanten Bepreisung von CO2 ergeben. „Diese Einnahmen sollten nicht im Haushalt versickern oder für undurchsichtige Subventionen verwendet werden, sondern an die Bürger – pro Kopf exakt ausgerechnet – zurückgegeben werden“, verlangte der Parteichef. Dieses Modell würde Anreize schaffen für Menschen, sich klimafreundlich zu verhalten, ohne dass zu Verboten gegriffen werden müsse. Die jetzige Politik produziere dagegen „paradoxe“ Situationen. „Wer eine schwere Hybrid-Limousine als Dienstwagen fährt, die mit der Batterie nur ein paar Kilometer fährt und sonst wegen des Gewichts der Batterie mehr Sprit verbraucht, der bekommt eine Steuersubvention und spart so Tausende Euro. Das ist unwirksam und teuer“, kritisierte Lindner.

China
China: In der uigurischen Autonomieregion Xinjiang große Erdgasfelder entdeckt

Ürümqi – China hat nach eigenen Angaben im Süden der Autonomieregion Xinjiang riesen Gasreserven von über 115 Milliarden Kubikmetern entdeckt. Laut dem staatlichen Ölkonzern PetroChina wurden in Xinjiangs Tarimbecken riesige Erdgasfelder mit einer geschätzten Reserve von 115,3 Milliarden Kubikmetern entdeckt, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. PetroChina ist der größte Öl- und Gasproduzent des Landes. „Das Unternehmen hat einen erfolgreichen Test einer Bohrung im Gasfeld mit einer Tagesleistung von 418.200 Kubikmetern Erdgas und 115,15 Kubikmetern Gas-Kondensat abgeschlossen“, sagte Tian Jun, stellvertretender Generaldirektor des Unternehmens, berichtet Xinhua weiter. PetroChina plane die Produktion im November zu beginnen, so der Bericht. Das Ölfeld Tarim liefert Erdgas an insgesamt 15 Regionen auf Provinzebene in Nord- und Ostchina über China. Internationale Menschenrechtsorganisationen werfen Peking vor, in Xinjiang, Millionen Uiguren und Angehörige anderer Minderheiten muslimischen Glaubens, in Umerziehungslager eingesperrt zu haben.

Zum Thema

– Menschenrechtsverletzungen in China – Katar entschuldigt sich für Brief gegen Uiguren

Katar ist das erste Land, das zugibt, sich für die Unterzeichnung des berüchtigten Schreibens zu schämen, in dem die Verfolgung der Uiguren in China unterstützt wird.

Katar entschuldigt sich für Brief gegen Uiguren