Bergkarabach-Konflikt
Moskau: Aserbaidschan und Armenien verhandeln über Waffenstillstand

Moskau – Im Konflikt um die Kaukasus-Region Bergkarabach kamen auf Einladung Russlands am Freitag Armenien und Aserbaidschan in Moskau zusammen. Dort verhandeln Aserbaidschans Außenminister Jeyhun Bayramow und sein armenischer Amtskollege Zohrab Mnatsakanyan über einen Waffenstillstand. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Konfliktparteien zur Vereinbarung einer Waffenruhe aufgefordert und die Vermittlung seines Landes angeboten. Moskau bemüht sich um Deeskalation im Berg-Karabach-Konflikt. Noch am Vortag hatte Putin erneut mit seinen Kollegen, Präsident Ilham Alijew in Aserbaidschan und dem armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan, telefoniert. Russlands Verpflichtungen gegenüber Armenien als Teil eines von Moskau geführten regionalen Sicherheitsblocks schließen nicht die umstrittene Region Berg-Karabach ein, in der die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan wüten, sagte Putin jedoch am Mittwoch. Der Konflikt mit Aserbaidschan werde nicht auf armenischem Territorium ausgetragen, so Putin. In einem Interview mit dem russischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk TASS wiederholte Putin auch seine Forderung nach einem Waffenstillstand und fügte hinzu, dass die Ereignisse eine Tragödie seien und dass Moskau nichtsdestotrotz tief besorgt sei.

In seinen ersten öffentlichen Kommentaren zu dem Konflikt seit seinem Ausbruch am 27. September nannte Putin den zehntägigen Ausbruch der Kampfhandlungen eine „Tragödie“, deren Ende „noch in weiter Ferne“ liege. Russland ist auf einem schmalen Grat zwischen den ehemaligen sowjetischen Nachbarn Eriwan und Baku gegangen und hat beim jüngsten Aufflammen des Konflikts einen Waffenstillstand gefordert, aber keine der beiden Seiten öffentlich unterstützt.

„Es sterben Menschen, es gibt schwere Verluste auf beiden Seiten, und wir hoffen, dass dieser Konflikt so bald wie möglich beendet wird“, sagte Putin. Der russische Staatschef unterstrich, dass Armenien Mitglied der Collective Security Treaty Organization (CSTO) ist, einem von Russland geführten Militärbündnis zwischen sechs ehemals sowjetischen Staaten Aserbaidschan und Berg-Karabach sind es nicht. „Wir haben bestimmte Verpflichtungen als Teil dieses Vertrags“, sagte Putin gegenüber dem Sender Rossia 24. „Russland hat seine Verpflichtungen immer eingehalten und wird dies auch weiterhin tun“.
Frankreich sieht Fortschritte in Richtung einer baldigen Waffenruhe für die Konfliktregion. „Wir bewegen uns bald auf einen Waffenstillstand zu, auch wenn die Lage immer noch fragil ist“, hieß es am Freitag aus Kreisen des Élysée-Palasts. Präsident Emmanuel Macron habe sich erneut mit Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan und Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev beraten, berichtet das Handelsblatt.

Zum Thema

– Bergkarabach-Konflikt –  Kommentar: Bergkarabach-Konflikt ist nicht „Erdogans neuer Krieg“

Seit dem 27. September 2020 herrscht zwischen Armenien und Aserbaidschan Krieg, nicht an der Grenze, wie man meinen könnte, sondern auf aserbaidschanischem Boden. Dabei handelt es sich um einen politischen Konflikt, dessen Ursachen hauptsächlich in der Vergangenheit liegen, allerdings in keinster Weise einen religiösen Konflikt darstellen.

Kommentar: Bergkarabach-Konflikt ist nicht „Erdogans neuer Krieg“
   

Bergkarabach-Konflikt
Kommentar: Bergkarabach-Konflikt ist nicht „Erdogans neuer Krieg“

Ein Gastbeitrag von Alexija Kraft Deutsche Medien über Berg-Karabach  Es ist Morgen in Berlin, 9:20, um genau zu sein. Im Inforadio läuft ein Nachrichtenbericht und nachdem Corona und die Antipathien dem russischen Mörder eines Kaukasiers betont und abgehandelt worden sind, wendet der Beitrag sich Berg-Karabach zu. 300 Tote, sagt die Sprecherin und gibt dabei an, die Zahl käme durch die armenische Obrigkeit. Sie betont, dass Aserbaidschan sich nicht äußern wolle. Auch sonst wird überaus Armenien-affin berichtet, das Inforadio hält sich dabei noch in Grenzen. Dennoch wird die Aussage getroffen, dass es sich bei dem Konflikt um die christlichen Armenier gegen die muslimischen Aserbaidschaner handele. Mit dieser harmlos erscheinenden Aussage wird bereits in eine gewisse Richtung der Berichterstattung gelenkt. Seit dem 27. September 2020 herrscht zwischen Armenien und Aserbaidschan Krieg, nicht an der Grenze, wie man meinen könnte, sondern auf aserbaidschanischem Boden. Dabei handelt es sich um einen politischen Konflikt, dessen Ursachen hauptsächlich in der Vergangenheit liegen, allerdings in keinster Weise einen religiösen Konflikt darstellen. Dennoch verweisen deutsche Medien gerne darauf, wenn auch nur indirekt. Es werden unbestätigte Behauptungen, fast schon willkürliche Mutmaßungen angestellt, wie die, dass Dschihadisten auf aserbaidschanischer Seite kämpfen würden. Offensichtlich scheint ein religiös motivierter Konflikt überaus interessant und berichtenswert, während die reale Darstellung der Situation um Berg-Karabach dies nicht ist. Um es noch besser zu vermarkten, wird nun eine dritte Partei in den Krieg involviert: die „Republik Berg-Karabach“ oder auch „Republik Arzach“ genannt. Obwohl das eigentlich schon die vierte Partei ist, auch die Türkei bzw. das Osmanische Reich, und die Massenvertreibungen der Armenier von 1915/16 finden ständige Erwähnung, dazu jedoch später mehr. Die weltweit nicht anerkannte Republik Berg-Karabach, welche eine Hauptstadt besitzt, so die deutschen Medien, ist nun also zwischen den Armeniern und Aserbaidschanern gefangen, vor allem der aserbaidschanische, muslimische Staat scheint das friedliche Leben der Karabacher zu bedrohen.
Zum Thema: Konflikt um Bergkarabach: Auch Kurden waren Opfer
Berg-Karabach ist jedoch eine Region und diese Region gehört rechtmäßig zum Territorium Aserbaidschans, was diverse Berichterstattungen nicht für erwähnenswert befinden. Zugegeben, da die postsowjetische Geschichte durchaus kompliziert sein kann, wäre vielleicht ein Exkurs angebracht. Denn der Begriff einer Republik Berg-Karabach ist tatsächlich nicht erfunden und hat eine Berechtigung zu existieren. Die letzte Verfassung der UdSSR tritt 1977 in Kraft, Artikel 72 betrifft dabei auch die fragliche Region und erlaubt allen Unionsrepubliken sich abzuspalten, allerdings gab es auch Republiken, welche autonome Gebiete darstellten. So stellt beispielsweise Tschetschenien auch heute noch ein autonomes Gebiet innerhalb Russlands dar. Ähnlich verhielt es sich mit Berg-Karabach. Zum Zeitpunkt des Zerfalls der UdSSR befand sich Berg-Karabach völkerrechtlich betrachtet auf dem Gebiet Aserbaidschans und blieb somit Teil des Staates. Das bedeutet, dass Berg-Karabach geschichtlich gesehen durchaus eine Autonomie hatte, aber eben historisch und auch nur autonom. Wie bereits erwähnt, dieser Fakt ist wenig hilfreich bei der armenienaffinen Argumentation, daher wird er ignoriert und aufgrund ihrer Komplexität nicht weiter ausgeführt, so möchte man meinen. Und erlogen ist die „Republik Berg-Karabach“ nun offensichtlich auch nicht, es mangelt ihr lediglich an Existenz. Ebenso irrelevant für die Majorität der deutschen Medien scheint zu sein, dass Armenien bereits seit 30 Jahren völkerrechtlich aserbaidschanisches Gebiet besetzt und es dadurch zu Vertreibungen und Fluchtbewegungen kam, welche in ungefähr einer Million Geflohenen resultiert sind. Wenn auch das ZDF in seinem Erklär-Betrag für Kinder betont, dass es den Armeniern gelungen sei, Aserbaidschaner aus ihrem Gebiet zu vertreiben und sie in Frieden leben konnten. Aus Angriff wird also Abwehr… die Wahrheit wäre offensichtlich zu grausam, da wird das ZDF selbstverständlich nur an die armen Kinder gedacht haben1. Aber Armenien ist schließlich sowieso das Opfer der Aggressionen seitens Aserbaidschan und verdient Solidarität, wie es in einem Artikel von „Die Presse“ heißt2. Mit der fehlerhaften und teilweise lückenhaften Berichterstattung ist die offensichtliche anti-islam Rhetorik jedoch noch nicht hinreichend bedient. Wie bereits erwähnt, ist auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan -und damit die Türkei- zum Thema gemacht worden. Und nach dem langen Hin und Her bezüglich der Anerkennung des Massakers an Armeniern, sollte man auch diesen konfliktbehafteten und komplizierten sowie einheitlich ungeklärten Teil der kaukasischen Geschichte erwähnen. Schließlich hat sich dieser schon einmal als äußerst medientauglich erwiesen. Ja, das Massaker wurde anerkannt und ja, die Tode sind nicht wegzudenken. Und es waren vor allem tote Armenier, aber was hat dieser Armenien-Türkei Konflikt nun mit dem aktuellen Aserbaidschan-Armenien Konflikt genau zu tun? Gar nichts. Es wird lediglich eine Verbindung aufgebaut, um den Leser zu verwirren, denn Erdogan verteidigt und unterstützt heute tatsächlich die Aserbaidschaner, aber eine Erwähnung des Massakers wäre nur dann sinnvoll, wenn Erdogan auch den Konflikt provoziert hätte und die Aliyev-Regierung zu einem Gegenangriff in Form eines Aggressors leiten würde. De facto lässt sich jedoch festhalten, dass Aserbaidschan bisher gegen kein Recht verstoßen hat und lediglich aus Selbstverteidigung agiert. Es werden keine neuen Territorien erobert, sondern das eigene und die Bürger geschützt. Aserbaidschan geht also konform mit der Charta der Vereinten Nationen UN, welche jedem Staat das Recht auf Selbstschutz gewährt. Aber wenn der Selbstschutz wie bei ZDF verstanden wird, wo aus Abwehr Angriff gemacht wird, scheint die Auffassung nach deutscher Berichterstattung, Armenien sei das Opfer gar nicht mehr so verkehrt. Leider wird es problematisch, sobald über einen Krieg verkehrt berichtet wird. Die Gefechte werden auf aserbaidschanischem Boden ausgetragen, zivile Objekte sowie unschuldigen Menschen werden unfreiwillig involviert und müssen leiden, wobei die aserbaidschanischen Verluste wenig beleuchtet werden. „Erdogans neuer Krieg“ Opfer gibt es auf beiden Seiten, aber wie kann es sein, dass die Berichterstattung so vorurteilsbehaftet ist und dem aserbaidschanischen Volk vorwirft, Aggressor und Schuldiger zu sein? Dass der Berg-Karabach nur als „Erdogans neuer Krieg“ (Spiegel) bezeichnet wird und der Journalismus so mediengeil wird, Tatsachen bewusst zu verdrehen? Die einseitige Berichterstattung ist offensichtlich und ihr Resultat können fatale -aber vor allem vermeidbare- Folgen sein.
  1. https://www.zdf.de/kinder/logo/erklaerstueck-bergkarabach-100.html 2. https://www.diepresse.com/5878174/armenien-ist-das-opfer-einer-aggression-und-verdient-solidaritat

Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Bergkarabach-Konflikt – Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“

Seit dem 27.9. 2020 tobt im Südkaukasus erneut ein Krieg. Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach gilt seit dem Waffenstillstand von 1994 als ungelöst. Im Zuge dieses Konfliktes kam es zu einer humanitäre Katastrophe, bei der in beiden südkaukasischen Ländern ein großer Flüchtlingsstrom entstand.

Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“

Forsa-Umfrage
Ein Drittel der Bundesbürger spricht sich für einen bundesweiten Lockdown aus

Sollte die Zahl der Corona-Infektionen weiter so steigen wie momentan, halten es zwei Drittel der Bundesbürger für sehr wahrscheinlich (22%) oder eher wahrscheinlich (45%), dass das öffentliche Leben wieder ähnlich stark eingeschränkt wird wie im Frühjahr dieses Jahres. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv. 33 Prozent halten das hingegen für eher (30%) oder sehr unwahrscheinlich (3%). Überdurchschnittlich häufig geben die Anhänger der AfD an, einen Lockdown für sehr (48%) oder eher (32%) wahrscheinlich zu halten. Demnach würde gut ein Drittel der Befragten (38%) solche bundesweiten Einschränkungen des öffentlichen Lebens befürworten, wenn die Infektionszahlen in Deutschland in den kommenden Wochen wieder ähnlich stark ansteigen wie im April. Eine Mehrheit von 60 Prozent ist hingegen der Meinung, dass es einen solchen bundesweiten Lockdown nicht mehr geben sollte. Dass es bei stark steigenden Infektionszahlen wieder bundesweite Einschränkungen wie im Frühjahr geben sollte, meinen überdurchschnittlich häufig die jungen Befragten zwischen 18 und 29 Jahren (58%) sowie Anhänger der Grünen (41%) und der Linkspartei (43%). Gegen den Lockdown sprechen sich hingegen überwiegend die Befragten über 60 Jahren (67%) und Anhänger der FDP (78%) sowie der AfD (73%) aus. Meinungen zur Verständlichkeit der Regeln für Reisen Bei der Frage nach der Verständlichkeit der von der Bundesregierung getroffenen Regeln für Reisen aus oder in ein Risikogebiet gibt eine große Mehrheit (68%) der Befragten an, Probleme zu haben, zu überblicken, in welcher Region welche Regeln gelten. 30 Prozent der Befragten halten die Reiseregelungen alles in allem für verständlich. Urlaubspläne für das letzte Quartal 19 Prozent der Bundesbürger geben an, in diesem Jahr noch eine Urlaubsreise zu planen bzw. schon gebucht zu haben. 15 Prozent haben sich diesbezüglich noch nicht endgültig entschieden. 67 Prozent und damit mehr als in der Umfrage vom 30. September 2020 (57%) haben nicht vor, bis Jahresende noch zu verreisen. Corona-Infektionen im Familien- und Freundeskreis 18 Prozent der befragten Bundesbürger geben an, dass es Personen aus ihrem Familien- oder Freundeskreis gibt, die bereits mit dem Coronavirus infiziert waren oder aktuell infiziert sind. Dabei zeigt sich, dass vor allem die jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren (28%) häufiger jemanden kennen, der sich bereits mit dem Coronavirus angesteckt hat, als die älteren Befragten (60+: 9%).

Zum Thema

– Covid-19 – Corona-Pandemie: Türkei kündigt eigenen Impfstoff an

Unter Hochdruck suchen weltweit Forscher nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Mittlerweile werden weltweit 40 Impfstoff-Kandidaten gegen das Coronavirus in klinischen Studien getestet.

Corona-Pandemie: Türkei kündigt eigenen Impfstoff an

NRW
IG Metall kritisiert Entfesselungs-Initiative von Laschet

Die IG Metall kritisiert die Entfesselungs-Initiative, die Nordrhein-Westfalen am Freitag in den Bundesrat einbringen will. „Continental, Schaeffler oder Thyssenkrupp zeigen, dass die Probleme im Land immer größer werden. Keines davon löst man mit dem Abbau von Arbeitnehmerrechten, wie sie die Landesregierung mit der Bundesratsinitiative durch die Ausweitung der Verdienstgrenze bei Minijobs und der Verlängerung der sachgrundlosen Befristung anstrebt“, sagte Knut Giesler, NRW-Chef der IG Metall, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. Die Initiative von Armin Laschet wirke wie aus der Zeit gefallen. „Sie entpuppt sich als schlichte, ideologisch getriebene Deregulierungspolitik.“ NRW brauche anderes: „Die Stahlsparte von Thyssenkrupp braucht eine staatliche Beteiligung“, so Giesler. Die Arbeitgeber hingegen begrüßen Laschets Vorstoß. „Mit den Entfesselungspaketen auf Landesebene wurden bereits wichtige bürokratische Hürden aus dem Weg geräumt. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Landesregierung mit der aktuellen Bundesratsinitiative diesen Ansatz auch auf die Bundesebene trägt“, sagte Arndt Kirchhoff, Präsident der Landesvereinigung der Unternehmensverbände, der „Rheinischen Post“.

Verkehrspolitik
Rehlinger fordert Einigung bis 6. November im Streit um Bußgeldkatalog

Im Streit um Änderungen am Bußgeldkatalog hat Saarlands Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) ihre Länderkollegen und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zu einer Lösung bis zum 6. November aufgefordert. „Wir müssen jetzt, am besten vor der nächsten Sitzung des Bundesrates, zu einer Einigung kommen“, sagte sie der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ mit Blick auf die Sitzung der Länderkammer am 6. November. „Alles andere wäre den Auto- und Radfahrern in Deutschland nicht mehr vermittelbar und schlicht peinlich.“ Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer habe jetzt die Verantwortung, auf eine Lösung hinzuwirken, sagte sie. Es sei seine Verordnung, die wegen Formfehlern gescheitert sei und seit Monaten Verkehrsteilnehmer im Unklaren lasse. „Meine Geduld für dieses Thema neigt sich dem Ende zu, es kann aber nicht liegen bleiben, weil Herr Scheuer anderweitig beschäftigt ist“, sagte Rehlinger. Auch die Grünen müssten sich bewegen. „Die Grünen betreiben ihre Parteitaktik auch auf dem Rücken der Radfahrer, deren Sicherheit mit der Novelle verbessert werden soll“, sagte die SPD-Politikerin. „Mit ein bisschen gutem Willen hätten wir in der letzten Bundesratssitzung schon härtere Strafen für Raser und besseren Schutz für Radfahrer beschließen können, daran hatten die Grünen kein Interesse“, sagte Rehlinger. „Ich kann mir vorstellen, künftig weitere Gefahrenzonen wie Pflegeheime und Spielstraßen in die Liste aufzunehmen, wo bei massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen sofort ein Fahrverbot verhängt würde“, sagte sie. „Oder aber komplett in Tempo-30-Zonen ein sofortiges Fahrverbot ab beispielsweise 21 Stundenkilometern zu schnell.“ Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will an diesem Freitag zeitgleich zur Bundesratssitzung per Videokonferenz mit Rehlinger und den Verkehrsministern der Länder Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Schleswig Holstein verhandeln.

Jerusalem des Kaukasus
Das Judentum in Aserbaidschan: „Sie fragten mich nach der AfD“

Ein Gastbeitrag von Asif Masimov – Doktorand an der Humboldt-Universität zu Berlin In diesem Beitrag lenke ich den Fokus auf die Geschichte und gegenwärtige Situation der bergjüdischen Gemeinde Aserbaidschans. Um diesen Beitrag verfassen zu können, benötigte ich eindeutige Informationen, also bin ich von Baku nach Guba (aserb. Quba) zur „Roten Siedlung“ der Bergjuden gereist. Die Distanz von Baku bis Guba ist nicht allzu groß (ca. 170 km), von daher dauert die Fahrt mit einem PKW in der Regel maximal zwei Stunden. Ich bin mit einem Taxi von Schamachinka (russ. Шамахинка) losgefahren. Man geht normalerweise in Schаmachinka zu einem Ort, an dem viele Taxifahrer lauern, um noch potenzielle Mitfahrer zu gewinnen. Obwohl die Preise für bestimme Bezirke bereits vor Fahrtantritt feststehen, sollte man sich vorab den Preis vom Fahrer noch einmal bestätigen lassen. Üblicherweise kostet so eine Fahrt von Baku mit dem Taxi stolze zehn Manat. Eine zweite Möglichkeit für einen kostengünstigeren Transfer bietet aber der internationale Busbahnhof, der sich nicht weit von Schamachinka befindet. Von dort fahren halbstündlich Busse ab; der Preis liegt im Vergleich zur Taxi-Fahrt bei nur vier Manat. Wenn man sich mit dem Judentum in Aserbaidschan auseinandersetzt, kann zunächst festgestellt werden, dass insgesamt drei jüdische Gemeinden existieren: 1. Die größte jüdische Gemeinde Aserbaidschans bilden die sogenannten Bergjuden, deren Vertreter sich vor allem in der „Roten Siedlung“ (russ. Krasnaja Sloboda) im Norden Aserbaidschans im Bezirk Guba angesiedelt haben. 2. Aschkenasische Juden gelten als die zweitgrößte jüdische Gemeinde Aserbaidschans, die zum Großteil in der Hauptstadt Baku und Sumgayit leben. Als aschkenasische Juden werden auch europäische Juden bezeichnet. Die Zahl der in Aserbaidschan lebenden aschkenasischen Juden liegt zwischen 4.000 und 5.000. 3. Die dritte jüdische Gemeinde ist in Baku konzentriert; sie werden georgische Juden genannt. Die Zahl der georgischen Juden liegt <1.000. Interessanterweise unterscheiden sich diese drei jüdischen Gemeinden nicht nur im Namen und der Verortung der einzelnen Gruppen; es weichen ebenfalls deren Sprache und einige Traditionen voneinander ab. Alle drei Gemeinden nutzen eine eigene, im Vergleich zu den anderen beiden, sehr verschiedene Sprache.

Die „Rote Siedlung der Bergjuden

Die „Rote Siedlung“ liegt sehr nah am Guba-Zentrum (Entfernung etwa 2 km). Sie befindet sich am linken Ufer des Flusses Gudjaltschaj (aserb. Qudyalçay). Trotz der kleinen Größe Gubas ist die Zusammensetzung der Bevölkerung an sich sehr vielseitig. In Guba leben Vertreter der folgenden Volksgruppen zusammen: Aserbaidschaner, Lesgier, Bergjuden, Taten, Mescheten, Chinalugen, Budugen, Grysen, Russen und weitere. Es erstaunt daher nicht, dass von Guba aus eine Synagoge und von der „Roten Siedlung“ eine Moschee zu sehen ist.
Auf dem Weg zur Siedlung.
Auf dem Weg zur Siedlung.
Ich kam an der „Roten Siedlung“ gegen 10.00 Uhr morgens an. Im Zentrum der Siedlung befindet sich der Heydar Aliyev Park. Von dort aus sieht man auf einem Hügel die Aufschrift „Qırmızı Qəsəbə”, welche auf die aserbaidschanische „Rote Siedlung” hinweist.
Der Heydar Aliyev Park und die Aufschrift „Qırmızı Qəsəbə”

Bergkarabach-Konflikt
Prof. Dr. Sadigov: „Armenien hat stets versucht, die Gespräche zu unterbrechen“

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Mirdamad Sadigov – Mitglied des Club der Rektoren europäischer Universitäten, Aserbaidschanische Staatliche Wirtschaftsuniversität (UNEC) Seit 30 Jahren sind 20 Prozent des aserbaidschanischen Territoriums – Bergkarabach und sieben umliegende Provinzen – von Armenien militärisch besetzt. Infolge dieser militärischen Besetzung wurden Hunderte aserbaidschanischer Zivilisten getötet und mehr als eine Million Flüchtlinge aus ihren Häusern vertrieben, die bis heute nicht in ihre Heimat zurückkehren konnten. Im Gegensatz zu Armenien, hat der aserbaidschanische Staat über die letzten 30 Jahre Konstruktivität und Geduld bei der Lösung des armenisch-aserbaidschanischen Bergkarabach-Konflikts gezeigt. Aserbaidschan war an einer Lösung des Konflikts im Rahmen der Vermittlertätigkeit der Minsker Gruppe OSZE interessiert, aber Armenien nahm dabei stets eine nicht konstruktive Position ein. Der Präsident von Aserbaidschan, Ilham Aliyev, hat davor gewarnt, dass sich Armenien in den allgemeinen Diskussionen der 75. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf eine neue militärische Provokation gegen Aserbaidschan vorbereitet. Die provokative Erklärung der armenischen Führung „Karabach ist Armenien“, das Konzept eines „neuen Krieges für neue Gebiete“, die vorgelegten sieben Voraussetzungen in den Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts und die Versuche, das Format der Gespräche zu ändern, haben den von den Ko-Vorsitzenden der Minsker Gruppe intendierten Vermittlungsversuch vollkommen untergraben. Armenien hat stets versucht, die Gespräche zu unterbrechen, um den Prozess zu verlängern und letztlich den Status quo aufrechtzuerhalten. In dieser Zeit hat Armenien wiederholt versucht, die territoriale Integrität unseres Landes erneut zu verletzen. Am 27. September 2020 starteten die armenischen Streitkräfte einen weiteren militärischen Angriff gegen Aserbaidschan und feuerten mit großkalibriger Artillerie und Raketen aus verschiedenen Richtungen intensiv auf aserbaidschanische Siedlungen, Zivilisten und Militärpositionen. Die aserbaidschanischen Streitkräfte mussten unter vollständiger Einhaltung des Rechts auf Selbstverteidigung und des humanitären Völkerrechts Gegenoffensiv- und Vergeltungsmaßnahmen durchführen, um eine weitere militärische Aggression Armeniens zu verhindern und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Innerhalb der letzten zehn Tage wurden 27 Zivilisten, darunter zwei Kinder, getötet und 141 weitere Personen verletzt, als die armenischen Streitkräfte auf zivile Objekte und Zivilisten zielten. Die Ausrichtung auf dicht besiedelte Gebiete an der Front, die Hunderte von Kilometern von der Konfliktzone entfernt sind, zeigt, dass der Feind weiterhin beabsichtigt, seine schändlichen Pläne durch völkerrechtswidrige Maßnahmen umzusetzen. Der Schutz von Zivilisten und zivilen Objekten in Kriegszeiten ist eine Anforderung des humanitären Völkerrechts und der Genfer Konventionen. Damit verstößt Armenien grob gegen diese Normen und Grundsätze, insbesondere gegen das humanitäre Völkerrecht und die Genfer Konventionen von 1949 sowie deren Zusatzprotokolle. Die Republik Aserbaidschan demonstriert hingegen ihre hohen ethischen sowie moralischen Werte und führt Operationen gegen militärische Ziele durch, die auf der Grundlage des humanitären Völkerrechts ausgewählt wurden und gewährleistet so die Befreiung der eigenen Gebiete von der langjährigen Besatzung. Ich gehe davon aus, dass die Europäische Union die Prinzipien der Souveränität, territorialen Integrität und Unverletzlichkeit international anerkannter Grenzen in anderen Konfliktgebieten für den aserbaidschanisch-armenischen Bergkarabach-Konflikt aufzeigen sollte. Es muss eine klare Botschaft an Armenien gesendet werden, damit Armenien künftig auf seine Aggressionspolitik gegen Aserbaidschan verzichtet und seine Streitkräfte aus dem aserbaidschanischen Gebiet abzieht. Entsprechend den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates müssen die armenischen Streitkräfte aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans abgezogen und der Frieden in der Region gewährleistet werden. Die internationale Gemeinschaft darf den falschen Friedensaufrufen Armeniens keinen Glauben schenken und muss den Abzug der Besatzungsmächte aus Aserbaidschan sowie den umliegenden Provinzen fordern. Eine endgültige Beilegung des Konflikts ist zweifellos erst nach dem Abzug der armenischen Streitkräfte aus den aserbaidschanischen Gebieten möglich. Die Menschen in Aserbaidschan sind eng mit dem Präsidenten des Landes, dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Herrn Ilham Aliyev, verbunden und unterstützen die getroffenen Entscheidungen uneingeschränkt. Mehr als eine Million aserbaidschanische Binnenvertriebene erwarten, schon bald in ihre Häuser zurückzukehren – nach nunmehr 30 Jahren des Leidens.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Bergkarabach-Konflikt –

Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“

Seit dem 27.9. 2020 tobt im Südkaukasus erneut ein Krieg. Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach gilt seit dem Waffenstillstand von 1994 als ungelöst. Im Zuge dieses Konfliktes kam es zu einer humanitäre Katastrophe, bei der in beiden südkaukasischen Ländern ein großer Flüchtlingsstrom entstand.

Medien: Deutsch-Aserbaidschaner kritisieren „einseitige Berichterstattung“

"Girls on the Move"
Gewalt und Hunger sind die wesentlichen Fluchtursachen für Mädchen

Häusliche Gewalt, Hunger und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind wesentliche Gründe für Mädchen, ihre Heimat zu verlassen. Das ergaben Gespräche von Save the Children mit Geflüchteten auf drei Kontinenten. Für den Bericht „Girls on the Move“, der anlässlich des Internationalen Mädchentags am 11. Oktober erschienen ist, führte die Kinderrechtsorganisation in Südafrika, Serbien, Griechenland, Bosnien-Herzegowina, Kolumbien und Mexiko Interviews mit geflüchteten Mädchen und jungen Frauen. Hauptaussagen der Erhebung:
  • Häusliche Gewalt und andere geschlechtsspezifische Übergriffe waren die entscheidenden Beweggründe für die Flucht von Mädchen aus Mosambik oder Sambia nach Südafrika.
  • Mädchen, die aus dem Nahen Osten auf den Balkan geflohen waren, gaben den Konflikt in ihrer Heimat als Hauptursache an. Auch geschlechtsspezifische Gewalt und Zwangsverheiratung spielten eine große Rolle. Familien nannten zudem die schlechten Zukunftschancen für ihre Töchter als Beweggrund.
  •  Die schlechte Ernährungssituation in ihrem Land gaben viele junge Venezolanerinnen als Hauptgrund für ihre Flucht nach Kolumbien an. Dort hätten sie nun wieder drei Mahlzeiten am Tag, berichteten sie. In Venezuela sind 28 Prozent der schwangeren Mädchen und Frauen akut mangelernährt.
Save the Children interviewte für den Bericht „Girls on the Move“ insgesamt 104 Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 7 und 23 Jahren. In den Balkanstaaten und in Griechenland gab es zudem Gespräche mit 26 Erwachsenen (Eltern, andere Betreuungspersonen und Frauen, die einst als unbegleitete Minderjährige auf der Flucht waren). Die Berichte zeugen von schweren Menschenrechtsverletzungen, aber auch von der Entschlossenheit der Mädchen und Frauen, ihr Leben zu einem Besseren zu wenden. „Mädchen, die den Mut haben, ihre Familie zu verlassen, um Schutz, Bildung und Essen zu bekommen, gehören zu den stärksten Mädchen der Welt. Aber sie sind besonders vielen Risiken ausgesetzt und benötigen unbedingt Schutz. Ihre Aussicht auf ein besseres Leben erhöht sich deutlich, wenn sie schon während ihrer Flucht unterstützt und danach gut aufgenommen werden. Sie erreichen dann einen höheren Bildungsabschluss und warten länger mit dem Heiraten und Kinderkriegen“, betont Susanna Krüger, Vorstandsvorsitzende von Save the Children Deutschland. Die Kinderrechtsorganisation spricht sich dafür aus, Hilfsprojekte für Flüchtlinge nicht nur gendergerecht zu gestalten, sondern auch an die unterschiedlichen Gruppen von flüchtenden Mädchen anzupassen – etwa für Mädchen mit Behinderungen, Schwangere oder ethnische Minderheiten. Unbedingt erforderlich sind Maßnahmen wie Gewaltprävention, die Einrichtung von Rückzugsräumen, eine angemessene Gesundheitsversorgung und Zugang zu Informationen. Save the Children unterstützt Mädchen während und nach ihrer Flucht, damit sie während ihrer Reise sicher sind und am Zielort gute Startbedingungen haben.

Corona-Pandemie
Bisher 37 Corona-Fälle im Bundestag

Berlin – Seit dem Ausbruch der Corona-Krise im März hat es im Deutschen Bundestag 37 Infektionen mit dem Corona-Virus gegeben. Das berichtet die „Saarbrücker Zeitung“ unter Berufung auf Angaben der Bundestagsverwaltung. Demnach sind in den Gebäuden des Deutschen Bundestages etwa 10.000 Menschen tätig, darunter Abgeordnete, Fraktions- und Verwaltungsmitarbeiter sowie Handwerker und andere Dienstleister. Die 37 Infektionsfälle stammten aus diesem Personenkreis, sagte eine Sprecherin der Verwaltung der Zeitung. „Das bedeutet aber nicht, dass sich das Infektionsgeschehen im Bundestag abgespielt hat.“ Die Ansteckungen könnten auch im Wahlkreis, im Urlaub oder in den Wohnorten staatgefunden haben. Seit Dienstag gilt in den Liegenschaften des Bundestages die von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) erlassene Maskenpflicht. Der Parlamentsgeschäftsführer der FDP, Marco Buschmann, kritisierte diesbezüglich die AfD. Es habe aus der AfD „systematische und vorsätzliche Verstöße“ gegen die vorherige Empfehlung des Maskentragens gegeben. „Deshalb ist der Schritt des Präsidenten bedauerlicherweise nötig“, sagte Buschmann der Zeitung.

Glücksspiel
Paysafecard: Zahlungsoption in deutschen Online Casinos

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WERBUNG Paysafecard ist die beste Zahlungsmethode für deutsche Spieler in Online Casinos Von Matthias Bader In den Online Casinos gibt es viele Zahlungsmethoden für Spieler aus Deutschland. Doch welche ist die beste von diesen vielen Möglichkeiten? Die Wünsche der Spieler sind verschieden. Der Eine legt mehr Wert auf Schnelligkeit von Ein- und Auszahlungen während ein anderer die Gebühren für Auszahlungen am meisten beachtet. Für die meisten beginnt es allerdings immer mit der Sicherheit, Zuverlässigkeit und Einfachheit von Zahlungen im Online Casino.
Merkur Online Casino: Die beste Spielothek 2021
Hier kann ich meine jahrelange Erfahrung mit Online Zahlungen in Internet Casinos ins Spiel bringen. Ich habe schon auf den ersten Casinoseiten im Web um echtes Geld gespielt und habe bis heute nicht damit aufgehört. Als Chef Editor bei CasinoNow habe ich, Matthias Bader, mein Hobby zum Beruf gemacht und helfe den Spielern mit meinem Wissen. Eine sichere Zahlungsmethode ist für mich eine der wichtigsten Grundlagen beim Echtgeld Glücksspiel. In diesem Beitrag erkläre ich daher, warum deutsche Spieler so gerne die paysafecard verwenden, wenn sie im Online Casino spielen. So finden Sie am leichtesten heraus, ob die Zahlungsmethode auch etwas für Sie ist.

Wie funktioniert die paysafecard?

Bei der Bezahlung mit einer paysafecard dreht sich alles um die 16-stellige PIN. Das ist ein Code, der bares Geld wert ist. Diesen kauft man bei einer Verkaufsstelle wie Tankstellen, Supermärkten oder bei der Deutschen Post ein. Zusätzlich gibt es auch Online offizielle Vertriebspartner, die diese begehrten Nummern verkaufen. In Deutschland sind die Beträge 10, 15, 20, 25, 30, 50 und 100 € verfügbar. Wer im Online Casino Paysafe verwenden möchte, gibt einfach nur den 16-stelligen Code an.

Ist paysafecard eine sichere und seriöse Methode?

Die 16-stellige PIN ist wie richtiges Bargeld. Wer den Code hat, der kann damit zahlen. Der Zahlungsvorgang selbst im paysafecard Casino ist durch höchste Sicherheitsstandards für Online Zahlungen abgesichert. Außerdem ist immer nur das jeweilige Guthaben der PIN verfügbar. Selbst wenn Ihnen jemand den Code klauen würde, könnten nur der Wert der Karte gestohlen werden. Die Online Casino paysafecard Einzahlung ist daher eine 100-prozentig sichere und seriöse Zahlungsmethode.

Ein- und Auszahlungen mit paysafecard für Online Casinos

Bei der Einzahlung wählen Sie einfach diese Zahlungsmethode aus und geben den gewünschten Betrag an. Da man mit paysafecard auch minimale Summen überweisen kann, kann man problemlos im online Casino 5 Euro paysafe. Diese muss natürlich niedriger oder gleich wie ihr Guthaben bei Paysafe sein. Sie können allerdings auch mehrere Karten kombinieren. Danach wird der PIN von Ihnen verlangt. Sofort nach dem Bestätigen wird der Betrag auf dem Spielkonto gutgeschrieben. Die Online Casino paysafecard Auszahlung ist schon ein wenig komplizierter. Davor legen Sie ein MyPaysafe Konto an. Das ist dann eine Art E-Wallet. Nur damit sind Auszahlungen von Gewinnen aus dem Casino möglich. Leider gibt es trotzdem auch viele Casinoseiten, die keine Auszahlungen für Paysafe anbieten.

Vor- und Nachteile von paysafecard für Online Casinos

Bevor Sie zum ersten Mal die paysafecard testen, möchten Sie sicherlich über die Vor- und Nachteile Bescheid wissen. Daher zählen wir nachstehend die wichtigsten Punkte dazu auf, damit Sie sicher entscheiden können, ob das die beste Zahlungsmethode für Sie ist.

Vorteile der paysafecard

  • Einzahlungen und Auszahlungen werden sofort gutgeschrieben.
  • Diese Zahlungsmethode ist hundertprozentig sicher.
  • Den PIN kann man bei den Händlern mit Bargeld kaufen. So kann man auch ohne Kreditkarte im Internet zahlen.
  • Beim Kauf vor Ort bleibt die Zahlung vollkommen anonym.
  • Nirgendwo taucht auf, dass Sie im Online Casino spielen. Weder die Hausbank noch der Partner oder die Partnerin erfahren jemals von Ihren Glücksspielaktivitäten.
  • Durch die praktischen Stückelungen können Sie auch Ihr monatliches Spielbudget im Sinne von verantwortungsvollem Spielen leicht im Auge behalten.
  • Mit der E-Wallet my paysafecard kann man auch Gewinne auszahlen und im Internet belassen.
  • Zur E-Wallet gibt es auch eine Mastercard. So kann man mit Gewinnen aus dem Online Casino direkt im Supermarkt einkaufen gehen oder das Auto tanken.

Nachteile der paysafecard

  • Für die Auszahlung muss man sich erst ein my paysafecard E-Wallet anlegen.
  • Durch das E-Wallet für Auszahlungen verliert man die Anonymität.
  • Manche Casinos verlangen Gebühren für die Verwendung dieser Zahlungsmethode.
  • Bei der Abhebung von Restguthaben von der paysafecard auf das eigene Bankkonto fallen hohe Gebühren an.
  • Bei längerer Nichtnutzung der Karte fallen auch hohe Spesen an.
  • Es gibt keinen Online Casino Paysafe Bonus.In Deutschland sind Einzahlungen mit 50 € und Auszahlungen mit 2.500 € pro Transaktion limitiert.

Paysafecard Statistik und Geschichte in Deutschland

Die paysafecard wirbt selbst damit, dass sie 650.000 Verkaufsstellen in 50 Länder hat. Die Geschichte begann im Jahr 2000 in Deutschland und Österreich. Bereits 2002 wurde der E-Voucher eingeführt, wo man nur mehr einen Bon-Ausdruck anstatt einer physischen Karte erhält. Ab 2004 konnte die Karte online erworben werden. Im Jahr 2007 wurden mit der paysafecard erstmals über 10 Millionen Transaktionen weltweit durchgeführt und damit einer der größten Meilensteine erreicht. Seit 2009 gibt es die eigene Mastercard. 2018 hatte das Unternehmen als Teil der Paysafe Group einen Wert von 3,4 Milliarden Euro, was auch für die Nutzer mehr Sicherheit bedeutet.

Schnell, sicher und einfach ins paysafecard Casino

Wer Bargeld im Online Casino verwenden möchte, kann in Deutschland gar keine andere Zahlungsmethode wählen. Aber auch Anonymität und Sicherheit sind bei der paysafecard wesentlich besser als bei anderen Zahlungsanbietern. In Zeiten einer unklaren Rechtslage können hier Glücksspiel Gewinne bequem im Internet verbleiben und niemals Deutschland erreichen. Daher ist diese Zahlungsoption so beliebt bei deutschen Spielern im Internet.