Zentralmoschee Köln
Thema Umweltschutz beim Tag der Offenen Moschee

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Köln – Muslime in Köln haben dieses Jahr, am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, wieder zum Tag der offenen Moschee (TOM) eingeladen.

In diesem Jahr stand die bundesweite Aktion auf Grund der aktuellen besonderen Herausforderung unter dem Motto „Knappe Ressourcen – große Verantwortung“. Fragen rund um die Bereiche Umweltschutz, gerechte Verteilung von knappen Ressourcen aber auch die Auswirkungen der Klimakrise waren dieses Jahr zentrale Gesprächsthemen.

Tausende Besucher nutzten die Möglichkeit, sich über den Islam zu informieren

Tausende Besucher kamen zu diesem Anlass erneut in die Zentralmoschee Köln und hatten bei der ganztägigen Veranstaltung die Möglichkeit, die Moschee aus nächster Nähe kennenzulernen. Dazu bot das Moschee-Forum der Zentralmoschee Köln ihren Besuchern ein attraktiv gestaltetes Begrüßungs- und Rahmenprogramm an.

Ein engagiertes und junges Team des Moschee-Forums bot alle 30 Minuten Führungen durch die Zentralmoschee an der Venloer Str. 160 an. Besucherinnen und Besucher hatten so die Möglichkeit, das Bauwerk in Ehrenfeld zu besichtigen und Fragen rund um den Islam und zur Moschee zu stellen.

Atasoy: „Herausforderungen unserer Zeit können nur gemeinsam bewältigt werden“

Eröffnet wurde der Tag der offenen Moschee mit den Eingangsworten des stellvertretenden DİTİB-Bundesvorsitzenden Abdurrahman Atasoy. Atasoy wies in seiner Rede auf die moderne und transparente Architektur der Moschee hin und sagte, dass dadurch „Schwellen- und Kontaktängste abgebaut“ und der „einladende Charakter von Bau und Gemeinde gleichermaßen betont“ werde.

Der stellvertretende Vorsitzende betonte, dass die Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam zu bewältigen seien. „Dies gilt ebenfalls und insbesondere für den Umweltschutz, der gefühlt aktuell akuter ist, als noch vor einigen Jahren. Er ist jedoch nur deshalb für uns akuter, weil er zunehmend uns selber betrifft. Hier, in unserer Heimat. Die Hitze- und Trockenperioden, die Unwetter und Überflutungen sind in diesem Ausmaß neu für uns in Deutschland und in ganz Europa“, sagte Atasoy.

Es gehe darum, wie der Menschheit sowohl jetzt als auch in der Zukunft eine lebenswerte Welt ermöglicht werden könne. „Wir brauchen ein Bewusstsein dafür, dass alles Handeln direkt und indirekt Auswirkungen hat auf andere. So, wie jede und jeder von uns Teil des Problems ist, so ist jede und jeder auch Teil der Lösung. Das gilt für jedes Individuum, für alle gesellschaftlichen Einrichtungen und Akteure, für alle Glaubensgemeinschaften und für alle Staaten sowieso! Gemeinsam können wir viel bewegen“, so Atasoy.

Muezzinruf zum Freitag Ausdruck der Beheimatung und Akzeptanz

Zum Muezzinruf in Köln sagte Atasoy, dass er den öffentlichen Ruf zum Freitagsgebet ausdrücklich begrüße. „Dies ist Ausdruck der Beheimatung der Muslime, die bereits seit Generationen in Deutschland als selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft leben.“ In anderen Städten sei der öffentliche Ruf zum Freitagsgebet möglich und unproblematisch. Die Entscheidung in Köln reihe sich somit in eine Kette gegenseitiger Toleranz und Akzeptanz ein.

Şahinarslan: „Nicht nur die Türen unserer Moscheen, sondern auch unserer Herzen haben 365 Tage geöffnet“

Der Direktor des Moschee-Forums, Murat Şahinarslan, sagte, dass Moscheen den Besuchern nicht nur am Tag der offenen Moschee, sondern jeden Tag offen stehen und die Menschen die Gotteshäuser jederzeit, sowohl zum Gebet als auch zu Besuchszwecken besuchen können.

Şahinarslan schloss seine Rede wie folgt:

„Als Teil dieser Gemeinschaft öffnen wir nicht nur am 3. Oktober die Türen unserer Moscheen. Wir halten die Türen unserer Moscheen und unserer Herzen 365 Tage im Jahr offen.“ Der Vers im Koran, „O ihr Menschen! Wahrlich, Wir schufen euch aus Mann und Frau und machten euch zu Völkern und Stämmen, damit ihr euch kennen lernet“, zeige, „dass wir als Gemeinschaft und Gesellschaft zusammen leben müssen.“

Fotoausstellung, Vortrag und Podiumsdiskussion

Beim Tag der offenen Moschee wurde außerdem eine Fotoausstellung des Hobbyfotografen Karl-J. Gramann präsentiert. Gramann‘s Ausstellung, die noch eine Weile für Besucher offen steht, trägt den Namen „Look Up“ und besteht aus ästhetischen Architekturfotografien, die monumentale Gebäude in Köln und Umgebung aus einer besonderen Perspektive heraus zeigen.

Energieeinsparungspotenziale von Moscheen

In einem Vortrag über Gotteshäuser in Zeiten der Energie- und Klimakrise wies Baraa Abu El-Khair von dem gemeinnützigen Verein Nour Energy e.V. auf Energieeinsparungspotenziale von Moscheen hin. Dabei ging Abu El-Khair auf Fragen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes ein und verwies auf die Technik der Erneuerbaren Energien.

„Es gibt Hoffnung: Eine Reihe von Moscheen stellt sich seit Jahren diese und weitere Fragen. Ihr Engagement reicht vom Verzicht auf Plastik über das Einkaufen von qualitativen Bio- und Fairtrade-Lebensmitteln bis hin zur Installation von Photovoltaikanlagen für die grüne Stromgewinnung“, zeigte sich Abu El-Khair erleichtert.

In einer vom Direktor des Moschee-Forum, Murat Şahinarslan, moderierten Podiumsrunde ging es zudem um den Gebetsruf zum Freitag an der Zentralmoschee Köln. Hier erörterten Dr. Zekeriya Altuğ, Abteilungsleiter für Gesellschaft und Zusammenarbeit der DİTİB, Gökhan Uygun sowie Mustafa Kader, beide Religionsbeauftragte der Zentralmoschee Köln, die Frage nach dem zukünftigen Gebetsruf zum Freitag.

Moscheen finden ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft

In Zeiten des gesellschaftlichen Wandels finden die Moscheen mehr und mehr ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft, so dass Sie zunehmend als Raum für Begegnung und persönlichen Austausch wahrgenommen werden. Rahmenprogramme mit Moscheeführungen, Informationsständen zum sozialen Engagement und der religiösen Bildung, aber auch Ausstellungen im künstlerischen, kulturellen oder historischen Kontext werden dabei immer bedeutender.

Der Tag der offenen Moschee, der seit 1997 jährlich am Tag der Deutschen Einheit stattfindet, wird seit 2007 von den islamischen Religionsgemeinschaften ausgerichtet, die im Koordinationsrat der Muslime (KRM) organisiert sind. Zum Koordinationsrat gehören der Zentralrat der Muslime, die Türkisch-Islamische Union (DİTİB), der Islamrat und der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) sowie die Union der Islamisch-Albanischen Zentren in Deutschland (UIAZD) und der Zentralrat der Marokkaner in Deutschland (ZRMD).

ybas

Ukraine-Krieg
„Putin so einsam und isoliert wie noch nie“

Osnabrück – Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich besorgt über wiederholte Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt, im Ukraine-Krieg eine Atombombe einzusetzen. „Wir nehmen seine Worte sehr ernst, alles andere wäre fahrlässig“, sagte Baerbock im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). In den nun schon mehr als 220 Kriegstagen habe Putin „immer wieder gezeigt, dass er vor schlimmsten Kriegsverbrechen nicht zurückschreckt“. Er mache vor Krankenhäusern und Kindern nicht halt und sei sogar bereit, sein eigenes Land zu ruinieren. „Allerdings hat Putin schon zuvor unverantwortliche Drohungen ausgesprochen, und er weiß zugleich, dass kein Land auf der Welt – auch nicht diejenigen, die sich wie China bisher nicht klar positionieren – bei dieser Frage ein Zündeln einfach so akzeptieren würde“, erläuterte Baerbock zur Atombomben-Drohung. „Auf Erpressung dürfen und werden wir uns nicht einlassen, das würde Putin als Einladung zu weiterer Eskalation verstehen.“ Putins Rede am Freitag habe klargemacht, „dass sein imperialer Wahn sich nicht auf die Ukraine beschränkt. Deshalb setzen wir unsere Unterstützung für die Ukraine verantwortungsvoll fort“. Wenn Russland „mit Landraub und Erpressung durchkommt und diesen Krieg gewänne – also die Ukraine vernichtet -, läge nicht nur die europäische Friedensordnung in Trümmern, sondern kein kleines Land wäre mehr sicher“, betonte sie. Nach Überzeugung der Außenministerin verliert der russische Präsident zudem international an Rückhalt. „Kaum ein Land weltweit stellt sich noch hinter Putin, zu Hunderttausenden fliehen junge Russen aus dem Land. Der russische Präsident ist so einsam und isoliert wie noch nie. Und er trägt ganz allein die Verantwortung für jeden Tag dieses furchtbaren Krieges“, sagte Baerbock der „NOZ“. Dagegen stehe der bewegende Mut der Ukraine, ihr Land und damit die internationale Friedensordnung zu verteidigen. Und dagegen stehe die Geschlossenheit Europas. „Das gibt Hoffnung.“

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– Kriegsverbechen – Ukraine: Weitere mutmaßlich russische Folterräume entdeckt

In den von der russischen Armee befreiten Regionen wurden am Donnerstag weitere Folterräume entdeckt.

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Lange Wartezeiten
TÜV nimmt nun auch samstags Führerscheinprüfungen ab

Essen – Fahrschülerinnen und Fahrschüler in NRW müssen lange auf einen Termin für ihre Führerscheinprüfung warten. Zwischen sechs und zehn Wochen beträgt aktuell die Wartezeit, wie der TÜV Nord und der TÜV Rheinland auf NRZ-Anfrage bestätigen. Das kann dazu führen, dass der Führerschein um bis zu fünf Prozent teurer wird, weil bis zum Prüfungstermin mehr Fahrstunden fällig werden. Nun wollen beide TÜV-Unternehmen auch samstags Prüftermine anbieten. Zudem würden Ruheständler reaktiviert, um kurzfristig den Terminstau abzuarbeiten. In Absprache mit den Betriebsräten würden sie auf Urlaub verzichten und Mehrarbeit leisten. Der TÜV Rheinland habe eigenen Angaben zufolge zudem die Zahl seiner Fahrprüfer beträchtlich aufgestockt. „Unter anderem dadurch, dass lizenzierte Fahrprüfer, die ansonsten jedoch die technischen Prüfungen bei der HU durchführen, als Fahrprüfer rekrutiert wurden“, erläutert ein Sprecher des Unternehmens. So sei es möglich gewesen, von Anfang Januar 2022 bis Ende August 2022 mehr als 101.000 Fahrerlaubnisprüfungen zu fahren. Das sei „mehr als jemals zuvor in der Geschichte“, schildert er. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum des Vor-Corona-Jahres 2019 seien es lediglich 93.600 Fahrprüfungen gewesen. Für die Monate September und Oktober rechnet der TÜV Rheinland zudem mit weiteren über 25.000 praktischen Prüfungen.

62. Jahrestag
Zypern feiert Unabhängigkeit von britischer Herrschaft

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Nikosia – Die Republik Zypern hat am Samstag mit einer Militärparade in der Hauptstadt Nikosia den 62. Jahrestag der Erklärung ihrer Unabhängigkeit von der britischen Herrschaft gefeiert. „Wir ehren alle, die für unser Heimatland gekämpft haben, und wir konzentrieren uns weiterhin auf die Befreiung und Wiedervereinigung unseres Landes“, erklärte Präsident Nicos Anastasiades am Samstag in einem Tweet. An der Parade nahmen die politische, religiöse und militärische Führung des Inselstaates teil. Die griechische Regierung wurde von Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos und dem Chef der griechischen Streitkräfte, General Konstantinos Floros, vertreten.

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– OIC-Treffen – Nordzyperns Außenminister Ertuğruloğlu fordert Ende der Sanktionen

Der Außenminister Nordzyperns (TRNC), Tahsin Ertuğruloğlu, hat während eines Treffens der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ein Ende der Isolation gegen Nordzypern gefordert.

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Energiekrise
Wagenknecht: Deutschland sollte aus Russland-Sanktionen aussteigen

Osnabrück – Angesichts der Energiekrise hat die Linken-Abgeordnete Sahra Wagenknecht Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert, mit Russland über neue Gaslieferungen zu verhandeln. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Wagenknecht: „Die Bundesregierung sollte aus den meisten Wirtschaftssanktionen aussteigen und mit Russland über eine Wiederaufnahme der Gaslieferungen verhandeln.“ Dafür müssten die beschädigten Pipelines schnell repariert werden. Die deutsche Industrie brauche preiswerte Energie, sonst würden viele Unternehmen die Krise nicht überleben oder ihre Produktion ins Ausland verlagern. Wagenknecht sagte: „Da die Regierung keine bezahlbare Alternative zum russischen Gas gefunden hat – amerikanisches Fracking-Gas oder Flüssiggas vom Golf sind extrem teuer und stehen auch nicht ausreichend zur Verfügung – muss Kanzler Scholz mit dem Kreml reden.“ Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder sei ja aus Moskau mit der Botschaft zurückgekommen, dass Putin verhandeln wolle. Die Linken-Politikerin sagte: „Ich finde, das muss Scholz aufgreifen. Wir brauchen Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine und über unsere künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit.“ Die ehemalige Linken-Fraktionsvorsitzende Wagenknecht wiederholte ihre – innerhalb der Fraktion umstrittene – Forderung, Sanktionen gegen Russland zu beenden: „Die Sanktionspolitik und die durch sie ausgelöste Energiepreisexplosion haben bei uns katastrophale Folgen.“ Die Strafmaßnahmen verfehlten das Ziel, Druck in Richtung eines schnellen Kriegsendes auszuüben: „Deshalb sollten wir diese Politik nicht fortsetzen“, so Wagenknecht.

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– Energiekrise – Von der Leyen dankt Aserbaidschan für Gas

Laut EU-Chefin von der Leyen ist die neue Pipeline zwischen Griechenland und Bulgarien ein „Wendepunkt“, der der Region „Freiheit von Russland“ bringe.

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Ukraine-Krieg
Kadyrow fordert den Einsatz von Atomwaffen

Grosny – Am Samstag musste die russische Armee die wohl bitterste Niederlage im Ukraine-Krieg einstecken. Die strategisch wichtige Stadt Lyman musste aufgegeben werden. Russische Streitkräfte haben sich aus der Stadt Lyman in der Ostukraine zurückgezogen, um nicht von der ukrainischen Armee umzingelt zu werden, teilte das russische Verteidigungsministerium am Samstag mit, wie Aljazeera berichtet. Ramsan Kadyrow, Präsident der russischen Teilrepublik Tschetschenien, forderte am Samstag, dass Moskau in der Ukraine den Einsatz einer Atomwaffe mit geringer Sprengkraft in in Betracht ziehen solle. Kadyrow hatte bereits nach dem Zusammebruch der Front in Charkiw die militärische Führung der Russen heftig kritisiert. „Ich weiß zwar nicht, was das Verteidigungsministerium dem obersten Befehlshaber der Streitkräfte berichten wird, aber ich persönlich finde, dass nun drastischere Maßnahmen ergriffen werden sollten“, schrieb Kadyrow am Samstag in seinem Telegram-Kanal. Hierzu gehören seiner Ansicht nach die Verhängung des Kriegsrechts in den russischen Grenzregionen und der Einsatz von taktischen Nuklearwaffen. Erst gestern hatte der russische Präsident Wladimir Putin die Annexion von vier ukrainischen Regionen – darunter Donezk, wo sich Lyman befindet – verkündet und sie unter den nuklearen Schutzschirm Russlands gestellt, und erklärt, Moskau werde die eroberten Gebiete „mit all unserer Kraft und all unseren Mitteln“ verteidigen. Russland verfügt über das größte Atomwaffenarsenal der Welt, einschließlich taktischer Atomwaffen mit geringer Reichweite, die gegen gegnerische Armeen eingesetzt werden können. Andere hochrangige Verbündete Putins, darunter der ehemalige Präsident Dmitri Medwedew, haben angedeutet, dass Russland möglicherweise auf Atomwaffen zurückgreifen müsse, aber Kadyrows Aufruf war der dringlichste und deutlichste. Der einflussreiche Herrscher der Kaukasusregion Tschetschenien hat den Krieg in der Ukraine lautstark unterstützt, und tschetschenische Streitkräfte bilden dort einen Teil der russischen Armee. In seiner Botschaft bezeichnete Kadyrow Generaloberst Alexander Lapin, den Befehlshaber der in Lyman kämpfenden russischen Truppen, als „Mittelmäßigkeit“ und schlug vor, ihn zum Gefreiten zu degradieren und ihm seine Orden zu entziehen. „Aufgrund eines Mangels an elementarer Militärlogistik haben wir heute mehrere Siedlungen und ein großes Stück Land aufgegeben“, sagte er. Kadyrow sagte, er habe zwei Wochen zuvor mit Waleri Gerassimow, dem Chef des russischen Generalstabs, die Möglichkeit einer Niederlage bei Ljman erörtert, doch Gerassimow habe die Idee zurückgewiesen. Es war die letzte in einer Reihe von Demütigungen für Russland auf dem Schlachtfeld, nachdem seine Streitkräfte im vergangenen Monat durch eine blitzschnelle ukrainische Gegenoffensive aus der Region Charkiw vertrieben wurden.

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– Ukraine-Konflikt – Kiew: Tschetschenen-Führer Cheberloyevsky dankt Türkei für Unterstützung

Im Krieg in der Ukraine setzt die russische Regierung auf die Unterstützung Ramsan Kadyrows, Herrscher der russischen Teilrepublik Tschetschenien. Jedoch kämpfen auch auf der Seite der Ukraine Tschetschenen. NEX24 traf deren Anführer Muslim Cheberloyevsky in Kiew.

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Energiekrise
Von der Leyen dankt Aserbaidschan für Gas

Brüssel – In der bulgarischen Hauptstadt Sofia sagte EU-Chefin Ursula von der Leyen am Samstag (1. Oktober), dass die neue Pipeline zwischen Griechenland und Bulgarien ein „Wendepunkt“ sei, der der Region „Freiheit von Russland“ bringe. Im Beisein der EU-Chefin nahm die Pipeline den Betrieb auf, die den gesamten Gasverbrauch Bulgariens decken soll. Lieferant ist Aserbaidschan. „Diese Pipeline ist ein Wendepunkt. Sie ist ein Wendepunkt für Bulgarien und für die Energiesicherheit Europas. Und sie bedeutet Freiheit. Sie bedeutet Freiheit von der Abhängigkeit von russischem Gas“, sagte von der Leyen bei der Einweihungsfeier in Sofia, an der die Staats- und Regierungschefs von Bulgarien, Griechenland, Aserbaidschan, Rumänien, Serbien und Nordmazedonien teilnahmen. „Sowohl hier in Bulgarien als auch in ganz Europa bekommen die Menschen die Folgen von Russlands Krieg zu spüren. Aber dank Projekten wie diesem wird Europa genug Gas für den Winter haben. Wir haben in den letzten Monaten sehr hart gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen. Der erste Schritt war die Diversifizierung weg von russischem Gas hin zu anderen zuverlässigen Lieferanten. Präsident Aliyev ich habe Sie im Juli zu diesem Zweck besucht“, so die EU-Chefin weiter. „Aserbaidschan ist stolz darauf, diesen Korridor in Betrieb zu nehmen. Er bringt Gas auf einer neuen Route und aus einer neuen Quelle zu den Verbrauchern“, sagte der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev bei der Zeremonie. Nach einem Besuch von der Leyens in Aserbaidschan wurde angekündigt, dass Baku seine Gaslieferungen an die EU bis 2027 verdoppeln wird. Die Interconnector-Pipeline Griechenland-Bulgarien (IGB) wird 1 Milliarde Kubikmeter (bcm) aserbaidschanisches Gas nach Bulgarien transportieren. Mit einer anfänglichen Kapazität von 3 Mrd. Kubikmetern pro Jahr und Plänen, diese später auf 5 Mrd. Kubikmeter zu erhöhen, könnte die Pipeline nicht-russisches Gas an die Nachbarländer Serbien, Nordmazedonien, Rumänien und weiter nach Moldawien und in die Ukraine liefern.    

United24
„Luke Skywalker“ sammelt Spenden für türkische Kampfdrohnen

Kiew – Star Wars‘ Luke Skywalker-Darsteller Mark Hamill hat sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenski zusammengetan, um die „Drohnenarmee“ der Ukraine zu unterstützen, während er Russland mit einem „bösen Imperium“ verglich. Der Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Luke Skywalker bekannt ist, wird sich laut einer Pressemitteilung von Selenskis Büro auf die Förderung des Programms „Armee der Drohnen“ konzentrieren. Das Programm ruft zu internationalen Geldspenden auf, die das ukrainische Militär für den Kauf von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) und direkten UAV-„Drohnen“ verwenden wird, berichtet Newsweek. „In diesem langen und ungleichen Kampf braucht die Ukraine kontinuierliche zusätzliche Unterstützung. Deshalb fühle ich mich geehrt, dass Präsident Selenski mich gebeten hat, Botschafter für die Army of Drones zu werden“, sagte Hamill. „Ich weiß genau, dass die Ukrainer Drohnen brauchen, um ihr Land, ihre Freiheit und die Werte der gesamten demokratischen Welt zu schützen. Selenski dankte Hamill für seine Unterstützung in einem Online-Call mit dem Schauspieler. Zelensky deutete auch an, dass der Krieg mit Russland Ähnlichkeiten mit der Star Wars-Erzählung hat, indem er ihn während des Anrufs als Kampf zwischen dem „Licht“ und der „Dunkelheit“ bezeichnete. Hamill wurde zum „Botschafter“ der ukrainischen Fundraising-Plattform United24 ernannt.
(Foto: United24)
Türkische Bayraktar Drohnen Die Ukraine hat in den letzten Jahren mehr als 20 bewaffnete Drohnen des Typs Bayraktar TB2 des türkischen Unternehmens Baykar gekauft und am 27. Januar weitere 16 bestellt. Diese Charge wurde Anfang März geliefert. Die Regierung in Kiew bezeichnet diese Drohnen als besonders schlagkräftige Waffen im Kampf gegen Russland. In Solidarität mit der Ukraine wurden bereits in Litauen, Norwegen und Kanada Sammelaktionen für den Kauf türkischer Kampfdrohnen gestartet. „Bevor dieser Krieg begann, dachte niemand von uns, dass wir Waffen kaufen würden. Aber jetzt ist es normal. Es muss etwas getan werden, damit die Welt besser wird“, sagte Agne Belickaite, 32, die sofort nach dem Start der Spendenaktion 100 Euro überwiesen habe. Die angestrebten 5 Millionen Euro wurden in nur dreieinhalb Tagen gesammelt – größtenteils in kleinen Beträgen zwischen 5 und 100 Euro – um den Kauf zu finanzieren, so Laisves TV, der litauische Internetsender, der die Aktion ins Leben gerufen hatte. Der türkische Hersteller war jedoch so beeindruckt von den Bemühungen der litauischen Bevölkerung, dass er beschloss, die TB2-Drohne kostenlos zu übergeben. Etwa 1,5 Mio. EUR des von den Litauern gesammelten Geldes wurden daraufhin für Drohnenmunition ausgegeben, während die restlichen 4,4 Mio. EUR für humanitäre und andere Hilfe für die Ukraine vorgesehen sind.  

Freizeit
Partnerschaft im Herbst: Wie wirkt sich die dunkle Jahreszeit auf die Beziehung aus?

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Im Sommer ist die Libido bei vielen Menschen zwar sehr hoch, aber aufgrund der oftmals zu warmen Temperaturen wird auf Sex verzichtet. Viele Menschen sehnen sich vor allem in der kalten Jahreszeit vermehrt nach einer Beziehung. Paare, die sich bereits gefunden haben, empfinden Sextoys als eine Bereicherung für ihr Liebesleben. Wem Dildos und ähnliche Sextoys zu langweilig sind, kann es mit realistischen Sexspielzeugen versuchen. Diese hinterlassen bei der Selbstliebe eine besondere Gefühlsechtheit, können aber auch das Liebesleben von Paaren aufpeppen. Aus diesem Grund verwenden immer mehr Menschen Sexpuppen. Eine gute Alternative dazu, sind sogenannte Taschenmuschis. Im folgenden Beitrag erhalten Sie nähere Informationen über Masturbatoren und Sexpuppen. Außerdem erfahren Sie, warum die Menschen in der dunklen Jahreszeit wieder mehr Lust auf Sex haben. Im Herbst steigen die Glückshormone an Der Sommer kehrt uns langsam den Rücken zu und es sind bereits wieder erste Anzeichen zu spüren, dass der Herbst Einzug erhält. Die Tage werden wieder kürzer. Es wird früher dunkel, die Temperaturen sinken und man hat wieder vermehrt das Bedürfnis, sich unter der Kuscheldecke zu verkriechen. Dies kommt natürlich auch der Liebe zu Gute. Studien zufolge haben die Menschen mehr Sex im Herbst, als im Sommer. Wenn das keine guten Nachrichten sind. Forscher fanden heraus, dass in der dunklen Jahreszeit das Glückshormon Dopamin vermehrt ausgeschüttet wird. Bestimmte Bereiche im Gehirn sorgen dafür, dass sich viele Menschen in der dunklen Jahreszeit traurig fühlen, sie mehr zu Aggressionen und Ängsten neigen. Dies liegt unter anderem daran, weil der rechte Stirnlappen im Herbst weniger aktiv ist und dadurch weniger durchblutet wird. Andere Bereiche des Gehirns werden stattdessen aktiv und stärker durchblutet, sodass wir wieder mehr Lust auf ausgiebige Kuscheleinheiten verspüren. Dies führt natürlich auch dazu, dass wir wieder mehr Sex haben und möglicherweise auch experimentierfreudiger sind als sonst. Dies kommt natürlich auch der Beziehung zu Gute und kann eine langjährige Partnerschaft wieder verbessern. Im Herbst steigen die Sexualhormone an Nicht nur die Glückshormone beginnen im Herbst wieder zu sprudeln, sondern auch die Sexualhormone. Jahreszeitliche Veränderungen sorgen dafür, dass bei Männern der Testosteronspiegel ansteigt und bei Frauen der Östrogenspiegel. Beide Hormone erhöhen die Lust auf das gemeinsame Schäferstündchen. Männer sind im Herbst zudem ausdauernder als im Sommer. Und falls einer der Partner doch keine Lust auf Sex hat, gibt es ja immer noch Liebesspielzeuge. Warum auch Paare von einer Sexpuppe profitieren können Sexpuppen sind so vielfältig, wie Menschen es auch sind. Es gibt also viele verschiedene Variationen von Sexpuppen. Ob mit langen oder kurzen Haaren, zierlich, schlank oder mollig oder in verschiedenen Körpergrößen und mit unterschiedlichen Hautfarben. Die Sexpuppe ist wahlweise als weibliche oder männliche Puppe erhältlich. Da findet garantiert jeder eine passende Liebespuppe für sich. Hochwertige Modelle von weiblichen Sexpuppen verfügen über eine Taschenmuschi, die sich entnehmen lässt. Dadurch sind diese Modelle besonders einfach zu reinigen. Die Taschenmuschi ist ein Masturbator. Die Sexpuppe ist ebenfalls ein Masturbator, allerdings bietet sie zusätzliche verschiedene Vorzüge, wie zum Beispiel optische Reize. Singles verwenden Sexpuppen, um die Selbstliebe aufzupeppen. Aber auch experimentierfreudige Paare oder Paare, die schon immer mal einen Dreier ausprobieren wollten, aber sich dies noch nicht trauen, verwenden Sexpuppen. Natürlich gibt es auch Menschen, denen es befremdlich erscheint, sich mit einem Dildo oder einer Taschenmuschi zu befriedigen, weil sie dabei das Gefühl haben wollen, dass ihr Partner anwesend ist. Auch in diesem Fall kann eine Sexpuppe helfen und die Nähe zum Partner simulieren. Bei vielen Paaren hat der eine immer mehr Lust auf Sex als der andere. Durch eine Sexpuppe lässt sich der Streit in der Partnerschaft vermeiden, weil sie immer zur Verfügung steht. Der Partner muss schließlich nicht eifersüchtig darauf sein, wenn sich der Partner selbstbefriedigt und dazu Lovetoys wie eine Sexpuppe verwendet. Wobei die Sexpuppe im Herbst dank der erhöhten Libido beider Partner vermutlich häufiger im Schrank bleibt. Sollte sie doch hervorgeholt werden, dann vielleicht, weil beide sich mit ihr vergnügen.

Sportwetten
Österreichischer Fußball: Auf diese Ligen kann man wetten

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Auch bei unseren Nachbarn in Österreich gehört der Fußball zu den beliebtesten Sportarten. Wenn man nicht immer nur auf die Premier League, La liga oder die Bundesliga wetten möchte, können auch mal kleinere Ligen infrage kommen. Wie sieht es also in Österreich aus? Diese Ligen bieten sich für das Platzieren von Wetten an.

Die Admiral Bundesliga

Die höchste Spielklasse in Österreich ist die Admiral Bundesliga, die jedoch ein anderes Spielprinzip verfolgt als alle anderen Top 5 Ligen in Europa. In österreichische Bundesliga treten alle Teams einmal gegeneinander an, bevor die Teams nach dem ersten Durchlauf in eine Meistergruppe und eine Qualifikationsgruppe aufgeteilt werden.

Beide Gruppen bestehen jeweils aus 6 Teams. Bei der Aufteilung der Gruppen werden die Punkte halbiert, sodass ein möglicher Vorsprung des bestplatzierten etwas relativiert wird. Buchmacher wie Rabona Sportwetten analysieren hier jedes Jahr das Geschehen und bieten schon vor Saisonstart Quoten für die Meisterschaft an.

Jedoch dominiert der RB Salzburg die Liga ähnlich, wie der FC Bayern München in Deutschland. Jedoch gibt es im Kampf um die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe interessante Auseinandersetzungen, auf die sich das Wetten lohnt. Schaut man sich die aktuelle und offizielle Tabelle an, versteht sich schnell, dass hier einiges los ist. Neben den Wetten auf den Meister, oder den Meister ohne RB Salzburg, können auch Wetten auf die Qualifikationsrunde interessant sein. Der bestplatzierte qualifiziert sich ebenfalls für einen internationalen Wettbewerb. Außerdem gibt es hier oftmals einen erbitterten Wettkampf um den Klassenerhalt.

Admiral 2. Liga

Viele Wettanbieter bieten ihren Kunden nicht nur die erste, sondern auch die 2. Ligen in Österreich an. Hier gibt es dann eher unbekannte Teams, von denen man oftmals noch nicht viel gehört hat, aber das bedeutet nicht, dass es hier langweilig wird. Wie auch in Deutschland, ist in der zweiten Liga alles möglich und jeder kann jeden schlagen. Das macht die Liga etwas unberechenbarer, was sich in höheren Quoten niederschlägt.

Wer also den Nervenkitzel liebt, ist hier mit Sicherheit richtig aufgehoben. Dennoch muss hier erwähnt werden, dass sich der Ligabetrieb der 2. Liga von dem der ersten unterscheidet. Die 2. Liga ähnelt dem Verfahren der deutschen Liga. Hier spielen alle Teams im Hin- und Rückspiel gegeneinander und die erstplatzierte Mannschaft steigt in die Admiral Bundesliga auf, wohingegen zwei Mannschaften in die jeweiligen Regionalligen absteigen.

Ein weiterer Unterschied zu Deutschland ist, dass bei gleicher Punktzahl der direkte Vergleich bevorzugt wird. In Deutschland geht man bei gleicher Punktzahl zunächst nach dem Torverhältnis. Dies sollte für einen absoluten Großteil der Wetten jedoch egal sein.

ÖFB-Cup

Wer jedoch einen Pokalwettbewerb bevorzugt, der steht auch in Österreich nicht mit leeren Händen da. Zwar gewann auch hier in den letzten Jahren oftmals der RB Salzburg, dennoch gab es auch immer mal wieder die ein oder andere Überraschung. Der Pokal hat halt seine eigenen Gesetze. Hier kann es immer mal wieder zu Außenseitensiegen kommen, welche den Pokal so spannend machen.