Diskussion im deutschen Parlament
Türkei bald ohne Patriotabwehrraketen?
Berlin (dts) – Der Deutsche Bundeswehrverband schließt einen vorzeitigen Abzug der deutschen „Patriot“-Flugabwehrraketen aus der Türkei wegen der veränderten Rahmenbedingungen des Konflikts nicht aus. Ein solcher Abzug „darf kein Tabu sein und muss im Parlament diskutiert werden“, sagte der Bundesvorsitzende der Interessenvertretung der deutschen Soldaten, Oberstleutnant André Wüstner, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Doch trotz der Gefahr möglicher Terroranschläge nach den jüngsten Angriffen der Türkei auf Kurden gelte nach wie vor der Nato-Auftrag, die türkische Bevölkerung vor Angriffen aus der Luft zu schützen.
„Das ist eine wichtige Verpflichtung gerade für Deutschland, das in dieser Legislaturperiode wieder mehr Verlässlichkeit in der Nato unter Beweis stellen möchte.“ Wüstner erinnerte auch an die immer wieder beklagte Überlastung der nur wenigen deutschen Flugabwehr-Spezialisten und empfahl den vorübergehenden Wechsel mit einem anderen Nato-Land: „Die mangelhafte Durchhaltefähigkeit der deutschen Flugabwehrkräfte darf nicht aus den Augen verloren werden: Eine Rotation innerhalb der Nato ist dringend anzuraten. Dadurch hätten die deutschen Verbände endlich Gelegenheit zur Regeneration.“
Asylpolitik
62 Prozent der Deutschen für schnellere Asylverfahren
Berlin (dts) – 62 Prozent der Bundesbürger wünschen sich schnellere Asylverfahren für Flüchtlinge, die nicht aufgrund von Kriegen in ihrer Heimat nach Deutschland kommen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für „Bild“. Am stärksten wird die Forderung von Wählern der AfD (86 Prozent) und der Union (71 Prozent) unterstützt, am geringsten von Grünen-Anhängern (46 Prozent).
Bei älteren Befragten ab dem 55. Lebensjahr ist die Quote derer, die schnellere Verfahren fordern, mit 68 Prozent besonders hoch. Von den 18- bis 24-Jährigen verlangen 53 Prozent nach schnellerer Abschiebung von Flüchtlingen, die nicht aus Kriegsgebieten kommen. Die Befragung mit 2.167 Befragten ist nach Angaben von INSA „repräsentativ“.
Adipositas
Studie: Fettleibigkeit wird unterschätzt
Berlin (dts) – Adipositas wird von deutschen Ärzten oft zu spät diagnostiziert – mit fatalen Folgen für Krankenkassen und Patienten. Das ist das Ergebnis von Untersuchungen der Barmer GEK an ihren 3,5 Millionen Versicherten, über die das „Handelsblatt“ berichtet (Donnerstagausgabe). Unter Übergewicht leiden 51 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen nach Ergebnissen des aktuellen Mikrozensus.
Jeder Dritte müsste aus medizinischen Gründen abnehmen. Trotzdem fand die Barmer heraus, dass nur bei elf Prozent der Versicherten Übergewicht überhaupt diagnostiziert wurde. Umso eifriger therapiert werden aber Folge- und Begleiterkrankungen wie Rücken- und Gelenkverschleiß, Bluthochdruck, Diabetes oder Herzkrankheiten. Das Geld, das die Krankenkassen bei der Therapie der Krankheitsursache Übergewicht sparen, legen sie doppelt und dreifach bei der Behandlung der meist chronisch verlaufenden Folgeerkrankungen drauf sehr zur Freude der Pharmaindustrie, die mit Medikamenten gegen chronische Erkrankungen bisher ein verlässlich wachsendes Geschäftsfeld hat. Nach den Untersuchungen der Barmer gibt es auch Anhaltspunkte dafür, dass operative Eingriffe mit dem Ziel den Magen zu verkleinern oder die Aufnahme eines Teil der aufgenommen Nahrung in den Körper zu verhindern in Deutschland zu spät vorgenommen werden. Durch solche Operationen können auch Folgeerkrankungen wie Diabetes geheilt werden – und dies kann dauerhaft zu niedrigeren Behandlungskosten führen. Vor einer Ausweitung der Operationen müsse allerdings geprüft werden, ob sich ähnliche Ergebnisse nicht auch durch eine konservative Therapie erzielen lassen, so Ursula Marschall, die medizinische Leiterin der Barmer GEK.
PKK
Deutschland ist gegen unabhängigen Kurdenstaat
BERLIN (nex) „Deutschland ist gegen einen unabhängigen kurdischen Staat“, sagt die stellvertretende Sprecherin des Außenministeriums Sawsan Chebli in einer Pressekonferenz am Mittwoch. “Deutschlands Position hat sich nicht geändert, wir sind nach wie vor gegen einen kurdischen Staat. Wir glauben auch nicht daran, dass neue Grenzlinien in diesem Gebiet notwendig sind”, ist Cheblis Antwort auf die Frage bezüglich der neuesten Entwicklungen in der Türkei, dem Irak und Syrien.
Die deutsche Regierung hat das Recht der Türkei auf Verteidigung gegen die steigenden Zahlen von Anschlägen seitens terroristischer Organisationen anerkannt und bekundet gleichzeitig ihre Solidarität im Kampf gegen den Terrorismus. Allerdings drängt Berlin weiterhin auf eine proportionale Antwort bezüglich der Anstrengungen eine politische Lösung, um den jahrzehntelangen Konflikt mit der Terrororganisation PKK zu beenden.
Sawsan Chebli gibt bekannt, dass der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier die neuesten Entwicklungen in den kurdischen Gebieten mit dem irakisch-kurdischen Führer Masoud Barzani während eines Telefonates am Dienstag besprochen hat.“Unser Außenminister Herr Steinmeiner und Präsident Barzani sind sich einig, dass die Türkei und die PKK zum Friedensprozess zurückkehren sollten, weil eine Eskalation in der Situation nur den Extremisten hilft“.
Der politische Direktor des deutschen Außenministeriums wird am kommenden Donnerstag nach Ankara reisen, um an Gesprächen mit türkischen Abgeordneten teilzunehmen. Es soll über den neuesten Stand der Dinge in der Region und den geplanten Anti-Terror-Operationen der Türkei gegen die PKK und IS berichten werden.
Die PKK ist in der Türkei, den Vereinigten Staaten und innerhalb der Europäischen Union als Terrororganisation verzeichnet.
Afghanische Taliban
Taliban-Chef Mullah Omar ist tot
Kabul (dts) – Der Chef der afghanischen Taliban, Mullah Mohammed Omar, ist angeblich tot. Das berichtet unter anderem der Sender BBC unter Berufung auf afghanische Regierungskreise. Demnach starb der zurückgezogen lebende Chef der Miliz bereits vor zwei bis drei Jahren.
Zur Todesursache seien keine Angaben gemacht worden. Die Taliban äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten. In der Vergangenheit hatte es bereits mehrfach Berichte über Omars Tod gegeben, eine Bestätigung hatte es jedoch nicht gegeben.
Statistische Bundesamt
Deutsche brauchen täglich rund 121 Liter Frischwasser
Wiesbaden (dts) – Im Jahr 2013 haben die Menschen in Deutschland täglich rund 121 Liter Frischwasser für Kochen, Waschen, Duschen, Putzen und ähnliches gebraucht. Die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland gaben ähnlich wie bei der letzten Erhebung im Jahr 2010 rund 3,5 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe ab, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Während im Westen Deutschlands jeder Einwohner pro Tag durchschnittlich knapp 127 Liter abnahm, lag der Wert im Osten Deutschlands (ohne Berlin) bei 94 Litern.
Das meiste Wasser nutzten die Menschen in Hamburg mit 138 Litern am Tag, während in Sachsen mit 86 Litern rund 52 Liter weniger am Tag abgegeben wurden. Im Jahr 2013 waren insgesamt 99,3 Prozent der Bevölkerung an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen.
Geschlechtergrenzen
Stephan Luca sieht Männer unter großem Erwartungsdruck
Berlin (dts) – TV-Kommissar Stephan Luca („Zorn“) sieht Männer unter großem Erwartungsdruck: „Der Mann von heute ist so überemanzipiert und durchgestylt! Er muss alles können, ein Superheld sein“, sagte der 41-Jährige dem Magazin „Gala“. Seiner Meinung nach brauche es ein Umdenken: „Es geht darum, dass jeder sich selbst treu bleiben sollte, mit sich im Reinen sein muss. Das ist die größte Aufgabe heutzutage.“
Auch überkommene Geschlechtergrenzen gelte es zu durchbrechen. „Im Jahr 2015 darf ein Fußballer meiner Meinung nach schwul sein und trotzdem in der Bundesliga spielen“, so Luca. „Genauso sollte es möglich sein, dass eine Frau in der Formel 1 mitfährt. Die schwierigste Aufgabe ist herauszufinden, was deine Stärken und Schwächen sind und dann dazu zu stehen.“
Asylrecht
Länder-Grüne: Balkanstaaten keine sicheren Herkunftsländer
Berlin (dts) – Bei den Grünen in den Bundesländern bildet sich eine breite Ablehnungsfront gegen die Bereitschaft des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne), unter Umständen weitere Balkanstaaten als sichere Herkunftsländer einzustufen und somit Abschiebungen zu beschleunigen. Damit schwinden die Chancen, dass eine Aufnahme Albaniens, Montenegros und des Kosovos in die Reihe sicherer Herkunftsstaaten im Bundesrat eine Mehrheit bekäme. „Wir lehnen das Konstrukt `sichere Herkunftsstaaten` als diskriminierend ab“, sagte der rheinland-pfälzische Grünen-Fraktionschef Daniel Köbler der „Welt“.
„Das Asylrecht ist ein individuelles Menschenrecht. Und dieses Grundrecht kann nicht einfach für ganze Gruppen abgeschafft werden.“ Ähnlich äußerten sich die beiden Landesvorsitzenden der nordrhein-westfälischen Grünen, Sven Lehmann und Mona Neubaur: „Als Grüne lehnen wir die Regelung der sogenannten `sicheren Herkunftsländer` ab. Das Recht auf Asyl ist ein Grundrecht, und in Deutschland muss jeder Asylbewerber die Chance auf ein faires Verfahren erhalten“, sagten Lehmann und Neubaur der „Welt“. Dem schloss sich der Vize-Landeschef der Hamburger Grünen, Michael Gwosdz, an. „Die Debatte über so genannte `sichere Herkunftsländer` bringt nichts, die Menschen kommen trotzdem zu uns“, sagte Gwosdz der „Welt“. „Anstatt die Grenzen für sie dicht zu machen, sollten wir lieber die Arbeitnehmerfreizügigkeit ausweiten und den Menschen die Chance geben, zu uns zu kommen und sich hier eine Existenz aufzubauen.“
Ein Sprecher der hessischen Grünen verwies gegenüber der „Welt“ darauf, dass Hessen im September 2014 Baden-Württemberg schon nicht darin gefolgt sei, Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina als sichere Herkunftsstaaten einzustufen. Hessen, so der Sprecher, „hat dem so genannten Asylkompromiss, der unter anderem die Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten enthielt, im Bundesrat nicht zugestimmt. Einen neuen Diskussionsstand gibt es dazu nicht.“ Auch die Vorsitzende der Grünen, Simone Peter, hat sich gegen Bestrebungen gewandt, nach Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Serbien weitere Balkanstaaten zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären. „Das Instrument der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten hat sich als nicht zielführend erwiesen“, sagte Peter der „Frankfurter Rundschau“ (Mittwoch-Ausgabe). „Die Zahl der Asylsuchenden aus den Staaten Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien ist nicht relevant zurückgegangen, der vor allem von der Union gewünschte Abschreckungseffekt ist also nicht eingetreten.
Damit macht auch eine Ausweitung dieses Instruments keinen Sinn.“ So habe Rheinland-Pfalz zeigen können, dass die Kombination aus schnelleren Verfahren und Aufklärung im Rahmen einer Rückführungsberatung zu sinkenden Zugangszahlen aus dem Kosovo geführt habe. Die Grünen-Chefin fügte hinzu, statt über Asylmissbrauch, Abschiebezentren und Streichung von Taschengeld zu schwadronieren, solle die Union dazu beitragen, dass der Bund mehr Mittel für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen bereitstelle, diese gesundheitlich besser versorgt würden und leichter arbeiten könnten. Der innenpolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Volker Beck, erklärte der „Frankfurter Rundschau“: „Von einer Erweiterung der Liste sicherer Herkunftsstaaten halte ich gar nichts.“ So sei die Zahl der Asylbewerber aus dem Kosovo in der ersten Jahreshälfte drastisch gesunken und zwar aufgrund einer Aufklärungskampagne der Regierung.
Gleichzeitig verharre die Zahl der Asylanträge von Serben auf einem hohen Niveau, obwohl es 2014 zu einem sicheren Herkunftsstaat erklärt worden sei. „Diese Erfahrung zeigt, dass die Einstufung von Staaten als sichere Herkunftsstaaten nicht den von den Befürwortern erwarteten Effekt bringt“, betonte Beck. Dafür verschlechtere sie die rechtsstaatliche Qualität der Asylverfahren und stelle den Staaten einen nicht verdienten menschenrechtlichen Persilschein aus. In Serbien etwa würden aus dem Kosovo geflüchtete Roma verfolgt und im Senegal sowie in Ghana Homosexuelle, obwohl auch sie zu sicheren Herkunftsstaaten deklariert worden seien. Die Union dringt darauf, weitere Balkanstaaten als sicher zu erklären und behauptet, dies wirke sich positiv aus. Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel signalisierte Gesprächsbereitschaft, wenn sich CDU und CSU im Gegenzug auf ein Einwanderungsgesetz einließen.
Für die Grünen birgt das Thema indes besonderen Sprengstoff, weil es bereits im vorigen Jahr zu einer relativ scharfen innerparteilichen Auseinandersetzung über diese Frage gekommen war, während der sich Kretschmann über Bedenken von Partei- und Fraktionsführung hinwegsetzte. Da auch die niedersächsische Grünen-Vorsitzende Meta Janssen-Kucz sich am Dienstag gegen eine Neu-Einstufung weiterer Balkan-Staaten aussprach, schwinden die Chancen, dass eine entsprechende Klassifizierung Albaniens, Montenegros und des Kosovos den Bundesrat passieren könnte. Wegen der derzeitigen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat und wegen der klaren Ablehnung der Neu-Einstufung in der Linkspartei müsste zusätzlich zu Baden-Württemberg mindestens ein weiteres großes Bundesland mit grüner Regierungsbeteiligung der Änderung zustimmen.
Rallye WM
‚Formel 1 im Wald‘: SKODA Fabia R5 bei der schnellsten WM-Rallye des Jahres am Start
Mladá Boleslav/Weiterstadt (ots) – Nächster Stopp Rallye Finnland: SKODA will bei der ‚Formel 1 im Wald‘ ein weiteres Kapitel in der Erfolgsstory des neuen Fabia R5 schreiben. Dreieinhalb Wochen nach dem historischen ersten WM-Triumph für den neuen Hightech-Boliden nehmen die SKODA Werksduos Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN) und Pontus Tidemand/Emil Axelsson (S/S) die schnellste Rallye in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in Angriff. Auf den 319,38 Kilometern sind von Donnerstag bis Sonntag neben einem perfekt abgestimmten Fahrzeug vor allem Mut und fahrerische Präzision gefragt.
„Die Rallye Finnland ist zweifellos einer der Höhepunkte des Jahres. Sie begeistert Fans wie Fahrer, weil sie all das hat, was den Rallye-Sport ausmacht“, sagt SKODA Motorsport-Direktor Michal Hrabánek. Wegen der hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten von weit über 100 Stundenkilometern und einem großen Vollgasanteil wird die Rallye Finnland auch als ‚Formel 1 im Wald‘ bezeichnet. Ideales Terrain für den neuen SKODA Fabia R5 und die beiden Werkspiloten Lappi und Tidemand, die bei der ebenfalls sehr schnellen Rallye Polen einen umjubelten Doppelsieg in der WRC-2-Kategorie eingefahren hatten.
„Dieser Triumph hat uns darin bestätigt, dass wir mit unserem neuen SKODA Fabia R5 auf dem richtigen Weg sind. Aber der Erfolg ist kein Grund, sich zurückzulehnen: Wir wollen bei der Rallye Finnland natürlich wieder beim Kampf um die Podestplätze mitmischen“, so Hrabánek. Besonders motiviert sind die Europameister Lappi/Ferm, schließlich ist die Rallye Finnland für sie ein emotionales Heimspiel. Auf legendären Prüfungen wie ‚Mökkiperä‘ und ‚Myhinpää‘ wurden viele finnische Rallye-Fahrer zu Nationalhelden.
In diesem Jahr steht nach einjähriger Pause auch die legendäre ‚Ouninpohja-Prüfung‘ wieder auf dem Rallye-Plan, auf der die Piloten in ihren Autos teilweise über 50 Meter weit springen. „Viel Vollgas und weite Sprünge: Ich liebe diese Rallye in meiner Heimat“, sagt Lappi. „Bei der Rallye Finnland brauchst du viel Courage und darfst dir nicht den kleinsten Fehler erlauben. Wir freuen uns riesig auf unser Heimrennen und wollen die vielen Fans begeistern“, sagt er und nimmt den zweiten Sieg ins Visier: „Natürlich werden wir versuchen, den nächsten Erfolg einzufahren. Die letzte Rallye in Polen hat gezeigt, dass der Fabia R5 alle wichtigen Qualitäten eines Siegerautos mitbringt.“
Auch Pontus Tidemand mag die schnellen Schotterpisten durch die finnischen Wälder und vorbei an den sprichwörtlichen 1000 Seen. „Ich bin hier als Junior schon aufs Podest gefahren, die Highspeed-Passagen und Sprünge sind einfach grandios. Die Zeitabstände werden wahrscheinlich klein sein. Da gilt es, genau den richtigen Mix aus kalkuliertem Risiko und cleverem Fahren zu finden“, so der zweite skandinavische Pilot in Diensten von SKODA.
Lappi wie Tidemand könnten bei der Rallye Finnland mit einem weiteren Topergebnis ihre Aufholjagd in der Gesamtwertung der WRC 2 fortsetzen. Obwohl die beiden SKODA Piloten nur drei der bis dato sieben Saisonläufe bestritten haben, liegen sie bereits auf den Plätzen fünf und sechs. Auch die Erfolgsbilanz des neuen Fabia R5 liest sich beeindruckend: In der WRC-2-Wertung der FIA Rallye-WM stehen bei drei Starts schon fünf Podestplätze inklusive eines Sieges für SKODA zu Buche.
In der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MCR) feierten Jan Kopecky (CZ) und Copilot Pavel Dresler (CZ) bislang vier Siege in vier Rennen mit dem neuen Auto. Das jüngste Kapitel der Erfolgsstory: ein umjubelter Heimsieg bei der 42. Rallye Bohemia in der Region des SKODA Stammsitzes Mladá Boleslav.
In der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) fuhr Youngster Fabian Kreim (D) zusammen mit seinem Copiloten Frank Christian (D) bereits zwei Siege im neuen Fabia R5 ein. Das SKODA AUTO Deutschland Duo triumphierte sowohl bei der 10. ADAC Rallye Niedersachsen als auch bei der ADAC Rallye Stemweder Berg. In der DRM-Wertung liegen Kreim und Christian aktuell auf Platz zwei, nur drei Punkte hinter den Markenkollegen Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk.
- Rallye Finnland: Durchschnittsgeschwindigkeit liegt weit über
100 km/h
- Esapekka Lappi freut sich nach dem ersten WM-Triumph für den
Fabia R5 auf sein Heimspiel - Pontus Tidemand am Steuer des
zweiten SKODA Boliden
- Michal Hrabánek: "Rallye Finnland begeistert Fans und Fahrer" 
