Champions League
Mönchengladbach unentschieden, Wolfsburg verliert

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Mönchengladbach (dts) – In der Gruppe D der Champions League haben sich Borussia Mönchengladbach und Juventus Turin am Dienstagabend mit 1:1 unentschieden getrennt. Damit scheitert Gladbach vorzeitig in der Champions League. In der Gruppe B unterlag der VfL Wolfsburg unterdessen mit 0:2 der PSV Eindhoven. Für Gladbach traf Fabian Johnson in der 18. Spielminute, Stephan Lichtsteiner gelang in der 44. Minute der Ausgleich. In Eindhoven schoss Jürgen Locadia in der 56. Minute ein Tor für die Niederländer, in der 86. Minute legte Luuk de Jong nach.

Schuhkollektion
Sylvie Meis wird neuer Werbe-Star für Deichmann

Dortmund (nex) – Die holländische Moderatorin und Model Sylvie Meis bringt beim Schuhhändler Deichmann ihre erste eigene Schuhkollektion heraus. Exklusiv für Deichmann hat Sylvie Meis 24 Partymodelle entworfen, die ab Anfang Dezember im Handel erhältlich sind. https://youtu.be/6AdG0bPR1Yc „Sylvie Meis ist eine modebewusste Powerfrau mit Charisma“, sagt Andreas Conze, Marketingleiter bei Deichmann. „Sie ist absolut stilsicher und vertritt selbstbewusst ihren Modegeschmack. Für unsere Partykollektion können wir uns keine bessere Modebotschafterin vorstellen.“ Die Motive für die Anfang Dezember startende Kampagne sollen „Lebensfreude, Leichtigkeit, Spaß am Tanzen, einen Hauch Sex-Appeal, glamouröse Partyatmosphäre und natürlich die Liebe zu einem stylischen Partyschuh“ ausstrahlen. In Hamburg findet Ende November die offizielle Präsentation statt. Zur Weihnachts- und Silvester-Saison präsentiert Sylvie Meis unter dem Label ‚Sylvie Meis for Deichmann‘ ihre 24 Partymodelle. Ab Anfang Dezember sind die Schuhe im Online-Shop und in ausgewählten Deichmann-Filialen erhältlich.

Promis
Nazan Eckes ist „wahnsinnig verliebt“

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Berlin (dts) – Die TV-Moderatorin Nazan Eckes ist nach eigenem Bekunden sehr glücklich mit ihrem Ehemann: „Julian und ich sind in erster Linie wahnsinnig verliebt ineinander, zugleich sind wir wie Seelen-Verwandte, die sich sehr schätzen und viel Freude aneinander haben“, sagte die 39-Jährige im Gespräch mit der neuen „Myway“. „Julian ist mein bester Ratgeber – beruflich wie privat. Sein Rat bedeutet mir alles.“ Bei der Erziehung ihres Sohnes, der im Oktober 2014 das Licht der Welt erblickte, seien sie und ihr Mann anfangs unsicher gewesen: „Irgendwann haben wir uns entschlossen, nicht mehr alles richtig machen zu wollen, und uns auf unseren Instinkt zu verlassen. Von da an schlief Lounis super durch.“

Flüchtlingskrise
Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft warnt vor tödlichen Angriffen auf Helfer und Asylbewerber

Berlin (dts) – Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, hat vor tödlichen Attacken auf Helfer und Asylbewerber gewarnt. „Wenn die Bundesregierung die Flüchtlingskrise nicht bald in den Griff bekommt, droht die Stimmung im Land völlig zu kippen“, sagte Wendt der „Bild“. „Bei mehr als 600 Straftaten gegen Asylunterkünfte und zahlreichen Attacken auf freiwillige Helfer sind auch tödliche Angriffe in Zukunft nicht mehr auszuschließen. Die Regierung muss jetzt endlich entschieden handeln.“ Bis Ende Oktober gab es 600 Straftaten gegen Asylunterkünfte. Damit wurde die Zahl des vergangenen Jahres, als 199 derartige Straftaten verzeichnet wurden, um mehr als das Dreifache überschritten. Bei den im laufenden Jahr registrierten Taten handelte es sich überwiegend um Sachbeschädigungen (203 Fälle), aber auch Propaganda-Delikte (118 Fälle). Zudem wurden 95 Gewalttaten registriert.

Flüchtlingskrise
EU-Ratspräsident Tusk beruft Sondergipfel auf Malta ein

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Brüssel (dts) – Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, hat angesichts der anhaltenden Flüchtlingskrise für den 12. November ein Sondertreffen der EU-Staats- und Regierungschefs auf Malta einberufen. Die Situation in Europa wie in den Herkunftsländern sei weiterhin ernst, teilte Tusk am Dienstag mit. Es müssten weitere Maßnahmen ergriffen werden, um dem anhaltenden Flüchtlingsstrom angemessen begegnen zu können.

Allein im Oktober hatten nach UN-Angaben rund 218.000 Flüchtlinge das Mittelmeer überquert, um in die EU zu gelangen.

Abgeordnete kritisieren Geheimdienst
BND spähte befreundete Staaten intensiver aus als vorgesehen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat offenbar mehr eigene Selektoren gegen Staaten der Europäischen Union und die USA eingesetzt als bisher bekannt und als dem Auftragsprofil des Auslandsgeheimdienstes entsprachen. Das ergibt sich nach einem Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe) aus den ersten Recherchen der vom Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) zur BND-Zentrale in Pullach entsandten Task Force. Als die Affäre Mitte Oktober ruchbar wurde, hatten der Geheimdienst-Koordinator im Bundeskanzleramt, Klaus-Dieter Fritsche, und BND-Präsident Gerhard Schindler in dem Gremium die Zahl 2.800 genannt. Die Task Force kam jetzt zu dem Ergebnis, dass es mindestens 3.600 Selektoren seien, womöglich auch mehr. Ein mit den Recherchen befasster führender Bundestagsabgeordneter erklärte der Zeitung zufolge zudem: „Es sind sehr viele Botschaften in sehr vielen europäischen Ländern betroffen – auch solche, die überhaupt nichts mit dem Auftragsprofil des BND zu tun haben.“ Dazu kämen Nicht-Regierungsorganisationen, für deren Observierung es ebenfalls keine Begründung gebe. Die Task Force prüfe mittlerweile, welche Telefon-Nummern und E-Mail-Adressen zu welchen Personen gehörten und wann das Bundeskanzleramt was über diese Spionage wusste. Ein weiterer Abgeordneter zeigte sich erbost angesichts der neuen Zahl und sagte der MZ zufolge mit Blick auf die offizielle Informationspolitik: „Irgendwann reicht es.“ Bis vor drei Wochen hieß es, der BND habe lediglich Selektoren des US-Geheimdienstes NSA verwandt – also Telefon-Nummern oder E-Mail-Adressen, nach denen man die verfügbaren Datenströme auch von Verbündeten durchsuchte. Um Medienberichten zuvorzukommen, räumten Bundeskanzleramt und BND dann kurzfristig im PKGr ein, dass der BND selbst derartige Selektoren zu ähnlichen Zwecken verwandt habe. Dem Vernehmen nach kamen sie seit Ende der 90er Jahre bis zum Oktober 2013 zum Einsatz, schreibt die Zeitung. Seinerzeit informierte BND-Chef Schindler den damaligen Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) über die Praxis – und zwar im Zuge der Enthüllungen des einstigen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden. Pofalla ließ die Praxis angeblich sofort stoppen.

Weniger netto
Böse Überraschung für gesetzlich Krankenversicherte: Zusatzbeitrag steigt 2016 deutlich an

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Berlin (dts) – Für mindestens 24 Millionen der 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten dürften die Kassenbeiträge im kommenden Jahr deutlich steigen. Denn sie sind Mitglied bei einer der meist großen Krankenkassen, die im nächsten Jahr ihren Zusatzbeitragssatz sehr deutlich anheben müssen: Modellrechnungen der Finanzabteilungen verschiedener Kassen, über die das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) berichtet, zeigen, dass etliche von ihnen 2016 ihren allein von den Versicherten zu zahlenden Zusatzbeitrag von derzeit 0,9 Prozent voraussichtlich auf mehr als 1,1 Prozent des Bruttoeinkommens erhöhen müssen. Die Berechnungen basieren auf den bereits veröffentlichten Haushaltsabschlüssen für 2014 der Kassen und der Prognose des Schätzerkreises des Bundesversicherungsamts über die Ausgabenentwicklung im kommenden Jahr Derzeit liegt der durchschnittliche Zusatzbeitrag bei 0,9 Prozent. Er soll wegen steigender Leistungsausgaben 2016 auf 1,1 Prozent im Durchschnitt steigen. Die betroffenen Krankenkassen werden künftig also der Untersuchung zufolge überdurchschnittlich teuer sein. Offizielle Beschlüsse der Verwaltungsräte der Kassen fallen im Dezember.

Kampf gegen Terror
Spanien zerschlägt IS-Terrorzelle mit konkreten Anschlagsabsichten

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Madrid (dts) – Die spanische Polizei hat eine mutmaßliche Terrorzelle der Miliz „Islamischer Staats“ (IS) zerschlagen. Drei Marokkaner im Alter zwischen 26 und 29 Jahren seien in Madrid festgenommen worden, hieß es seitens des spanischen Innenministers Jorge Fernandez Diaz. Die Männer werden demnach verdächtigt, Terroranschläge in Spanien geplant zu haben. Die Männer seien „äußerst radikalisiert“ gewesen, hieß es in einer Mitteilung des spanischen Innenministeriums. Zudem hätten sie Zugang zu Waffen gehabt.

Flüchtlingspolitik
Streit um Transitzonen: Oppermann rechnet mit Einigung

Berlin (dts) – SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann rechnet im Streit um Transitzonen an der deutschen Grenze damit, dass sich die Union und die Sozialdemokraten bei ihren am Donnerstag anstehenden Gesprächen einigen werden. „Ich habe mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass Altmaier angedeutet hat, dass man auch auf Haftzonen verzichten kann“, sagte Oppermann am Dienstagnachmittag mit Blick auf Äußerungen von Kanzleramtsminister Peter Altmaier im „Deutschlandfunk“, wonach die Transitzonen so gestaltet werden könnten, „dass sie effektiv arbeiten und dass sie trotzdem keine Haft darstellen“.

Mit diesen Äußerungen bewegten sich Union und SPD aufeinander zu, so Oppermann. „Wir brauchen eine gemeinsame Lösung. “ Die Sozialdemokraten störe an den von der Union favorisierten Transitzonen „in erster Linie, dass Flüchtlinge sozusagen in Willkommens-Haft genommen werden“. Wenn sich die Große Koalition darauf verständigen könne, „dass das ausgeschlossen wird, bin ich ganz sicher, dass wir uns einigen können“, so Oppermann. Es gehe darum, in der Flüchtlingskrise „endlich Ordnung“ zu schaffen. Das große Problem sei in der Tat, dass „Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland einreisen“, ohne sich registrieren zu lassen, so Oppermann weiter.

 

Tierschutz in Israel
Israel: Tierschützer laufen Sturm gegen geplante Deportation von Streunern

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Jerusalem (nex) Israels Landwirtschaftsminister Uri Ariel von der rechtsextremen Partei „Jüdisches Haus“ hat die Tierfreunde in seinem Land erzürnt. Der Politiker hatte vorgeschlagen, die Millionen streunender Hunde und Katzen des Landes sollten nicht mehr kastriert, sondern deportiert werden. Die Zeitung Yediot Aharonot schrieb am Montag, Ariel habe in einem Schreiben an Umweltmimister Avi Gabai vorgeschlagen, die Budgetmittel, die für Kastrationen vorgesehen seien, stattdessen dafür zu verwenden, um die Tiere „in ein anderes Land zu schaffen“. Israels Tierschutzverband hat bereits jetzt angekündigt, gegen diesen nach eigenen Worten „empörenden“ Vorschlag Widerstand zu leisten. „Es gibt ein ernstes Problem mit streunenden Katzen und wir schätzen, es gibt fast zwei Millionen Katzen auf den Straßen Israels“, heißt es in einem Statement der Tierschützer. „Das für Kastrationen vorgesehene Geld kann nicht für andere Zwecke genutzt werden und wir werden gegen diese Initiative angehen.“ Ariel rechtfertigt seinen Vorschlag damit, dass er nur versuche, „alles Erdenkliche zu tun, um Tierleid zu vermeiden“. Ein Abgeordneter der Opposition, Yoel Hasson, hingegen verurteilte die Vorschläge als „mittelalterlich“ und „unmoralisch“. Er führte den Vorschlag auf den „Einfluss des religiösen Extremismus auf das Leben in Israel“ zurück und meinte, „Minister Ariel hat bewiesen, dass wir uns in die Richtung einer Theokratie bewegen“. Das jüdische Religionsgesetz verbietet die Kastration von Tieren, da dies eine Form der „Grausamkeit“ darstelle. Das staatliche israelische Gesetz verbietet hingegen seit 1994 das Quälen, Vergiften oder Aussetzen von Tieren. „Dieser Vorschlag ist unmoralisch“, erklärte Hasson. „Heute die Katzen. Morgen wird der Minister einen religiösen Grund dafür finden, Menschen zu deportieren“. Ariel gehörte bereits früher einer rechtsextremen Partei an, deren Mitglieder die „freiwillige Deportation“ der Palästinenser vorgeschlagen hatten.