"Frieden zwischen den Geschlechtern"
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Boom am Bosporus
Türkei: Regierung stellt rekordverdächtige 20 Milliarden Euro für Megaprojekte zur Verfügung
Türkei: Erdogan-Wahlsieg macht den Weg frei für Mega-Projekte
Weltgrößter Flughafen: Mehr als 13.000 Menschen aus sechszehn Ländern beschäftigt
Nach Angaben des Entwicklungsministeriums werden 2 Milliarden Euro der Investitionen auf 20 öffentliche Megaprojekte verteilt werden. Der Löwenanteil in Höhe von 30,6 Prozent geht an den Transport-, gefolgt vom Bildungs-, Landwirtschafts-, Gesundheits- und Energiesektor.
Internationaler Technologiesuchtkongress
Istanbul: Experten diskutieren über Internetsucht
Istanbul (nex) – Mehr als 1.000 Technologieexperten kamen am vergangenen Dienstag zur Erörterung der modernen Internet- und Smartphoneabhängigkeit in Istanbul zusammen.
Emine Erdogan, die First Lady der Türkei, hielt auf dem 3. Internationalen Technologiesuchtkongress eine Ansprache. Der Organisator des Kongresses ist der Türkische Grüne Halbmond (Yesilay), ein Verein, der sich aktiv gegen Sucht und Abhängigkeit einsetzt.
„2015 hatten sieben von zehn Haushalten in unserem Land Internetzugang und in 97 Prozent der Haushalte gab es Mobiltelefone“, erklärte Erdogan.
„Kinder fingen mit zehn Jahren an, ein Smartphone zu benützen. Neun von zehn Kindern sahen täglich fern“, fuhr sie fort.
Der Bildungsminister Nabi Avci, der ebenfalls an dem Kongress teilnahm, stellte die nach seinen Worten weltweit größte Online-Bildungsplattform „Bildung, IT-Netzwerk“ (EBA) vor.
„Die EBA ist eine sichere Plattform für alle Schülerinnen und Schüler“, betonte Avci und fügte hinzu, dass das Angebot Kurzfilme, Dokus und über 100 pädagogische Onlinespiele enthalte. Der Bildungsminister teilte mit, dass über zwölf Millionen registrierte User die Plattform nutzten.
Während des zweitätigen Kongresses bildeten die krankhafte Internetnutzung, Abhängigkeit von Videospielen und Smartphone, Cybermobbing und Netzsicherheit die Themenschwerpunkte.
Frühjahrsprognose 2016
EU korrigiert Wachstumsprognose für Türkei nach oben
Brüssel (nex) – Die EU-Kommission hat die Wachstumsprognose für die Türkei für die Jahre 2016 und 2017 in einem am vergangenen Dienstag veröffentlichten Bericht nach oben korrigiert.
In ihrer Frühjahrsprognose 2016 erwartet die Kommission für die Türkei für das laufende und kommende Jahr einen Wachstum von jeweils 3.5 Prozent , also 0,1 Prozentpunkte mehr, als in dem vorhergehenden Bericht vorhergesagt wurde.
Die Europäische Union soll in diesem Jahr um 1,8 Prozent, die Eurozone um 1,6 Prozent wachsen.
Für das kommende Jahr wird erwartet, dass die Eurozone etwas stärker als in diesem Jahr wachsen wird. Auch für die EU wurde ein Plus von 0.1 Prozentpunkten vorhergesagt. Dem Bericht nach wird die Türkei mit der prognostizierten 3,5-Prozent-Performance einen größeren Wirtschaftswachstum als die Mehrheit der EU-Länder haben mit Ausnahme von Irland, Rumänien, Malta und Polen.
Das globale Wachstum jedoch sieht der Kommissionsbericht für das laufende und kommende Jahr weniger optimistisch – für beide Jahre wurden die Prognosen nach unten korrigiert.
So hatte die Kommission in vorhergehenden Berichten für das globale Bruttosozialprodukt einen Zuwachs von 3,1 Prozent für das laufende und 3,4 Prozent für 2017 vorhergesagt, diese jedoch später nach unten korrigiert – für 2016 um 0,2 und für 2017 um 0,1 Prozentpunkte.


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