
Türkei
Afghanische Offizierinnen absolvieren erfolgreich militärisches Ausbildungsprogramm

Iran
Teheran: Landesweite Pro-Regierungs-Kundgebungen
Laut lokalen Medienberichten forderten Regierungsanhänger in Großstädten einschließlich der Hauptstadt Teheran das Regime auf, den wirtschaftlichen Empfehlungen des geistlichen Oberhaupts Ajatollah Ali Khamenei zu folgen.
Mahmoud Araki, ein Mitglied des Expertenteams von Khamenei, sagte bei einer Zeremonie auf der Großen Musalla, dem großen offenen Gebetsplatz in Teheran, der Iran befinde sich in einem Wirtschaftskrieg mit dem Westen, und die Regierung von Präsident Hassan Rouhani solle Khameneis „Resistance Economy“-Programm entschlossener anwenden. Ähnliche Aufrufe waren auch auf regierungsfreundlichen Kundgebungen in der zweitgrößten iranischen Stadt Maschhad, dem Zentrum der Proteste gegen die Regierung, zu vernehmen. Aufnahmen in lokalen Medien zeigten, dass die Teilnahme an Kundgebungen in Teheran, Maschhad und weiteren Städten zum Jahrestag des Endes der „Aufwiegelung“ – der letzten großen Unruhen nach den umstrittenen Wahlen im Jahr 2009 – deutlich unter den Erwartungen lag. Unterdessen warnte der iranische Innenminister Abdulrahman Rahmani Fasli die Öffentlichkeit davor, sich an nicht genehmigten Demonstrationen zu beteiligen. „Unsere Sicherheitskräfte und unsere Justiz versuchen mit maximaler Sensibilität, die Ereignisse zu bewältigen und zu verhindern, dass die Vorfälle größer werden“, sagte Rahmani in einer Erklärung gegenüber der Tageszeitung Javan. Er wies auch darauf hin, dass Anträge für die Genehmigung aller Arten von Versammlungen über die Justiz und das Gouvernement gestellt werden sollten.Auch interessant
– Cyber-Krieg gegen Boykottbewegung – Israelischer General: „Das gefährlichste Land im Nahen Osten ist der Staat Facebook”
Die israelische Regierung hat angekündigt, einen „elektronischen Krieg“ gegen die Bewegung „Boykott, Desinvestition und Sanktionen“ (BDS) führen zu wollen. Dazu sollen eine Überwachung, Spurenverfolgung und Obstruktion der Online-Aktivitäten von BDS-Aktivisten ebenso gehören wie Attacken mittels „spezieller intelligenter Maßnahmen“.
Israelischer General: „Das gefährlichste Land im Nahen Osten ist der Staat Facebook“
Mauer gegen Terror
Türkei: Mauer zum Iran zur Hälfte fertiggestellt
57 der insgesamt 144 Kilometer langen Mauer würden entlang der Grenze der türkischen Provinz Igdir gebaut, sagte TOKI-Präsident Ergün Turan der türkischen Zeitung Yeni Safak. Die übrigen 86 Kilometer lägen entlang der Provinz Agri.
„Wir führen eine außergewöhnliche und gefährliche Konstruktion an der Grenze durch“, erklärte Turan gegenüber Yeni Safak und ergänzte: „Bestimmte Faktoren wie etwa Landminen erschweren uns die Arbeit, trotzdem arbeiten wir mit großer Hingabe. Wir haben die Hälfte der Mauer in fünf Etappen fertiggestellt. Wir setzen auch den Bau der Straßen fort.“
Die Grenzmauer ist laut Turan von großer Bedeutung für die Kontrolle illegaler Aktivitäten und die Gewährleistung der Sicherheit. „Wir haben den Bau der Mauer an der Grenze zu Syrien und der Hälfte der 144 Kilometer langen Mauer an der zum Iran abgeschlossen. Mit ihrer Fertigstellung wird unsere Grenze [zum Iran] sicherer sein“, fügte Turan hinzu.

Die laut türkischen Medien mit insgesamt über 700 Kilometern Länge „drittlängste Mauer der Welt“ entlang der syrisch-türkischen Grenze wurde bereits im Frühjahr dieses Jahres fertiggestellt.
Die türkischen Streitkräfte hatten den Bau einer Mauer als Sicherheitsmaßnahme vorangetrieben, um illegale Grenzübertritte zu verhindern, insbesondere vor dem Hintergrund des Transits von Kriminellen und Terroristen. Auf syrischer Seite assistierte die Luftwaffe der Anti-IS-Koalition im Rahmen der “Operation Schutzschild Euphrat” bei der Überwachung der Grenze.
Übernahme durch Fortum
Uniper-Chef kritisiert Fortums Hinhaltetaktik
Rüstungshandel
Deal mit Türkei: USA kündigen Verkauf von Mittelstreckenraketen an
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Ungeachtet der schweren diplomatischen Krise am Golf haben die USA den Verkauf von Kampfjets vom Typ F-15 an Katar besiegelt. US-Präsident Donald Trump warf Katar vor, den Terrorismus zu unterstützen.
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NRW
Laschet: Künftig Kontrollen von Personen und Fahrzeugen ohne Verdacht möglich
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– Weihnachtsmarkt-Anschlag – Recherche: Berliner LKA täuschte Amri-Observationsmaßnahmen vor
Nach Informationen des ARD-Politikmagazins KONTRASTE täuschte das Landeskriminalamt in den Akten zum Fall Amri über Monate vor, dass der Tunesier angeblich beschattet worden sei.
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Diskriminierung
Kopftuchverbot: „Mama, du musst das Kopftuch abnehmen“
Die in Duisburg geborene 29-Jährige hatte ihren kleinen Töchtern Azra (6) und Elif (4) beim Verein BSF Hamborn 07 Top Fit Tanzunterricht versprochen und für die erste Schnupperstunde neue Sportschuhe gekauft. Wie die Tageszeitung WAZ berichtet, habe man die Familie am Empfang aufgrund des Kopftuchs der Muslimin aber nicht reingelassen.
„Kein Zutritt mit Kopftuch“, habe man ihr am Eingang gesagt, berichtet die WAZ weiter. Dass die Mutter gar nicht selbst mittanzen wolle, habe keine Rolle gespielt. Ihre Freundin Jennifer Schiller, die an diesem Tag ebenfalls ihren Sohn Moritz (4) zum Sport bringen wollte, habe Tuba ermutigt, mit dem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen. Ihren Nachnamen möchte die 29-Jährige laut WAZ nicht veröffentlicht sehen. Seit dem Vorfall fühle sie sich stigmatisiert. Es ärgere sie, dass sie vor ihren Töchtern in Tränen ausgebrochen sei. Als Mutter wolle man doch stark sein. „Hätten sie mich nicht zur Seite nehmen können? Dann hätte ich mir für die Kinder eine andere Erklärung einfallen lassen“, so die 29-Jährige gegenüber WAZ und fügte hinzu: „Wie soll man das einer Vier- und einer Sechsjährigen erklären?“. „Mama, du musst das Kopftuch abnehmen. Sonst dürfen wir niemals tanzen“, hätten die Töchter gesagt. Auf Anfrage der WAZ habe der 1. Vorsitzende des Vereins, Udo Salzburger, auf die Satzung verwiesen. „Der Verein hat zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen, konfessionellen, beruflichen, rassischen und militärischen Gesichtspunkten den Sport zu fördern“, stehe dort. WAZ-Autorin Anna Ernst verurteilt das Vorgehen des Vereins in einem Kommentar:„‚Die anderen wollen sich nicht integrieren.‘ Solche Sätze hört man oft. Aber geben wir ihnen so überhaupt eine Möglichkeit? Tuba und ihre Familie aber müssen sich nicht erst integrieren. Sie sind in Duisburg geboren, sie sind Teil dieser Gesellschaft. Und sie zahlen Steuern – von denen auch der BSF Top Fit profitiert. Er ist gemeinnützig. Nur auf dem Papier?
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– USA – Mattel: Barbie nun auch mit Kopftuch
Mit den „Sheroe“-Puppen, deren Namen sich aus den englischen Wörtern „she“ (sie) und „hero“ (Held) zusammensetzt, will Mattel eigenen Angaben zufolge weibliche Vorbilder feiern, die Mädchen inspirieren sollen.
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"Wollen FPÖ kopieren"
Lafontaine sieht FDP auf dem Weg zu rechtspopulistischer Partei
„Die FDP versucht, die erfolgreiche rechtspopulistische österreichische FPÖ zu kopieren, die bei der letzten Wahl rund 26 Prozent erreicht hat.“Nach dem Abbruch der Jamaika-Sondierungen mit Union und Grünen kämpft die FDP nach den Worten von Lafontaine zugleich mit neuen Problemen. Er betonte, Teile der Wirtschaft verübelten den Freidemokraten den Abbruch der Gespräche, „weil sie dieser Partei viel gespendet und gehofft haben, dass sie weitere Steuererleichterungen für die Unternehmen durchsetzt“. Mit Blick auf die SPD äußerte Lafontaine Zweifel an einem Neustart der Partei. „Die SPD kann sich nicht erneuern, solange ihre führenden Politiker im neoliberalen Denken gefangen sind“, sagte er. Er kritisierte, „dass die SPD die Rente nicht verbessern, sondern das jetzige miese Niveau nur stabilisieren will. Zudem gehe sie über das das so genannte Betriebsrentenstärkungsgesetz den Irrweg der Privatisierung der Rentenversicherung weiter. „Das ist eine Todsünde der Sozialdemokratie.“ Lafontaine forderte stattdessen eine Stärkung der gesetzlichen Rente wie in Österreich. Das sei die beste Lösung.
Türkei
AKP: Erdogan-Partei plant Zentralen in Deutschland
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– Umfrage – Präsident Erdogan beliebtester Politiker des Nahen Ostens
Eine Umfrage des in Washington D.C ansässigen amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center ergab, dass den Befragten zufolge die Türkei unter den Ländern mit dem größten Einfluss in der Politik des Nahen Ostens den höchsten Anstieg verzeichne.
Präsident Erdogan beliebtester Politiker des Nahen Ostens
PESCO-Projekt
Türkei: 60.000 Soldaten für EU-Armee
„Meine Kontakte mit Steinmeier und Merkel sind immer sehr gut gewesen“, so Erdogan gegenüber Journalisten. „Wir haben keine Probleme mit Deutschland, den Niederlanden oder Belgien. Im Gegenteil. Jene, die in den Regierungen dieser Länder sind, sind meine alten Freunde.“Die deutsch-türkischen Beziehungen waren nach dem vereitelten Putschversuch im Juli vergangenen Jahres und Erdogans anschließendem Durchgreifen unter Druck geraten. Deutschland kritisiert die Massenverhaftungen und weigert sich, die Menschen auszuliefern, die die Türkei der Teilnahme am Staatsstreich beschuldigt. Deutschland fordert auch die Freilassung von rund einem Dutzend seiner Staatsbürger, die in den letzten Monaten verhaftet wurden.Türkische Regierungsvertreter werfen Deutschland vor, bei illegalen Gruppen und Terrororganisationen wie etwa der PKK ein blindes Auge zu haben. Auch die Niederlande wünscht sich eine Verbesserung der Beziehungen Bereits am 22. Dezember äußerte auch der niederländische Premierminister Mark Rutten den Wunsch, dass sich die “abgekühlten Beziehungen” zwischen seinem Land und der Türkei wieder verbesserten. “Ich denke, dass es gut wäre, wenn sich die Beziehungen [mit der Türkei] verbessern würden. Die Türkei ist ein NATO-Partner”, sagte Rutte in einem Interview mit der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf und fügte hinzu, dass es nach wie vor keinen Austausch von Botschaftern gebe. Rutte sagte, dass er und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan auf dem G20-Gipfel in Hamburg im Juli an einem Tisch saßen, aber nicht miteinander gesprochen hätten. Allerdings gebe es zwischen der Türkei und den Niederlanden einen Austausch auf Ministerebene, so Rutte. Die Beziehungen zwischen der Türkei und den Niederlanden hatten sich im Vorfeld des Referendums in der Türkei verschlechtert. Die Niederlande hatten dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu, der anlässlich des am 16. April anstehenden Verfassungsreferendums in der Türkei mit türkischen Staatsbürgern in dem Land zusammenkommen wollte, im März dieses Jahres die Einreise wegen „Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit“ verweigert. Dem Flugzeug des Ministers wurde die Landeerlaubnis entzogen. Am selben Abend wurde auch der Diplomatenkonvoi, in dem sich das Fahrzeug mit der türkischen Familienministerin Fatma Betül Sayan Kaya befand, vor dem türkischen Konsulat in Rotterdam gestoppt.
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Nach einer fast dreimonatigen Pause können türkische Staatsbürger nun wieder Visa für die Einreise in die USA beantragen.
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