Wechsel zu Fenerbahce
Erdogan-Sprecher: Herzlich willkommen in deiner Heimat, lieber Mesut Özil

Istanbul – Der Sprecher des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Ibrahim Kalin, hat in einem Tweet am Sonntag den deutschen Weltmeister von 2014 willkommen geheißen. Lieber Mesut Özil, willkommen in deiner Heimat, willkommen in deinem Zuhause, schrieb Kalin. Der Erdogan-Sprecher kommentierte Tweets von Fenerbahce und Özil von Samstagabend.
(Screenshot/Twitter)
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge landet Mesut Özil heute um 0.15 Uhr (Ortszeit) am Sabiha Gökcen Flughafen in Istanbul. Der Arsenal-Star wechselt zum türkischen Rekordmeister Fenerbahce Istanbul. Sogar eine Nummer scheint er schon zu haben. Am Sonntag twitterte Özil eine „67“ mit einem roten Herzen. Die 67 ist das Nummernschild der Schwarzmeerstadt Zonguldak, die Heimat von Özils Großeltern. „Ich freue mich sehr, zu Fenerbahce zu kommen. Ich werde das Trikot mit Stolz tragen“, sagte Özil gegenüber dem türkischen  Nachrichtensender NTV. Eine offizielle Bestätigung für den Wechsel steht allerdings noch aus. Das Onlineportal The Athletic berichtete jedoch, dass Özil den FC Arsenal in Kürze verlassen werde. Der 32-jährige Mittelfeldstar und Arsenal haben demnach eine grundsätzliche Einigung über die vorzeitige Auflösung seines noch bis zum Saisonende laufenden Vertrages erzielt. Mit Fenerbahce habe sich der Ex-DFB-Spieler bereits geeinigt. Özil spielt seit 2013 für Arsenal, sein Vertrag läuft eigentlich Ende Juni aus. „Es gibt zwei Länder in denen ich spielen will, bevor ich meine Karriere beende: Türkei und die USA. Wenn ich in die Türkei wechsle, kommt nur Fenerbahce infrage“, sagte Özil.
„Ich bin sehr glücklich, ich bin aufgeregt. Ich werde mein Bestes geben“
     

Rechtsextremismus
„White Power“: Rechtsextreme in ganz Osteuropa bejubeln Kapitol-Stürmung

Kiew – Beobachter auf der ganzen Welt waren fassungslos, als sie sahen, wie ein gewalttätiger Mob das US-Kapitolgebäude in einem verzweifelten, gewaltsamen Versuch stürmte, um die Präsidentschaftswahl zu kippen und eine zweite Amtszeit für den scheidenden US-Präsidenten Donald Trump zu sichern. Aber Kommentatoren von der extremen Rechten des politischen Spektrums in Osteuropa und auf dem Balkan, feierten die Stürmung. Um ihre Solidarität mit den US-Randalierern zu bekunden, schwenkten viele während des orthodoxen Weihnachtsfestes am 7. Januar die Flaggen der rassistischen Konföderierten Staaten von Amerika. Serhiy Korotkikh, ein Führer der ukrainischen Asow-Bewegung, begrüßte die US-Unruhen offen rassistisch, berichtet Radio Free Europe (RFE) weiter. „Die Weißen haben endlich beschlossen zu handeln und übernehmen das Kapitolgebäude“, schrieb er auf dem Kurznachrichtendienst Telegram.
(Screenshot/Twitter)
„Das ist gut, auch wenn es dieses Mal vielleicht zu nichts führt. Aber ich denke, dass dies uns eine Chance gibt. Die Weißen sind immer noch hier, und wir wissen, was zu tun ist“, so Korotkikh. Das Regiment Asow (ukrainisch Полк Азов) ist eines von etwa 80 paramilitärischen Freiwilligenbataillonen, die im Ukraine-Konflikt gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes kämpfen. Asows neonazistischen Verbindungen sind unumstritten. Ihr offizielles Symbol ist die Wolfsangel—ein häufig verwendetes Nazi-Symbol. Im Jahr 2010 sagte der Gründer des Bataillons, Andriy Biletsky, dass die Ukraine „die weißen Rassen der Welt in einem letzten Kreuzzug … gegen die von den Semiten geführten Untermenschen anführen“ solle, berichtet Buzzfeednews. Die Anziehungskraft für Neonazis reicht weit über die ukrainischen Grenzen hinaus. Europaweit rekrutiere Asow Neonazis für den Kampf an der Front – insbesondere aus der National Socialist Black Metal-Szene, einer musikalischen Subkultur, deren personelle Verstrickungen mit dem internationalen Neonazitum nur wenig bekannt sind. Wie Belltower weiter berichtet, bietet Asow dem europäischen Rechtsextremismus eine attraktive Kombination aus weltanschaulicher Lehrschule und paramilitärischer Übungs- als auch Kampferfahrungen. Immer mehr Söldner schließen sich an, um „Europa vor dem Aussterben“ zu bewahren. Belltower:
„Reconquista Ukraina“ organisiert regelmäßig die „Pact of Steel“-Konferenzen, benannt nach dem Freundschaftspakt zwischen dem faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland. Als Redner traten bislang eine Reihe prominenter Neonazis aus ganz Europa auf. Dazu gehörten beispielsweise der verurteilte Mörder und Gründer der bereits auf dem „Åsgårdsrei“ aufgetretenen deutschen NSBM-Band „Absurd“ Hendrik Möbus sowie Fróði Midjord, ein Aktivist der „Identitären Bewegung“ aus Dänemark und Gründer des „Scandza Forums“, einer vorrangig im skandinavischen Raum agierenden Organisation zur Vernetzung der extremen Rechten.
Dank der sozialen Medien hat Asow auch Kontakte zu weißen nationalistischen Gruppen, darunter die in Kalifornien ansässige Rise Above Movement (RAM) in den USA. Im April 2018 besuchte RAM-Gründer Robert Rundo Kiew und nahm an einem von Azow organisierten Kampfclub teil. In diesem Oktober schrieb das FBI, dass es glaubte, dass Azow an der „Ausbildung und Radikalisierung von in den Vereinigten Staaten ansässigen Organisationen der weißen Vorherrschaft beteiligt war.“ Im Oktober vergangenen Jahres, schoben ukrainische Behörden zwei amerikanische Neonazis ab. Diesen wurde eine Verbindung mit dem US-basierten „Atomwaffen Division“ vorgeworfen. Die US-Neonazis hätten versucht in der Ukraine einen lokalen Zweig der Gruppe mit Azow-Kämpfern zu etablieren, um „Kampferfahrung“ zu gewinnen. Als „Atomwaffen Division“ (AWD) bezeichnet sich eine rechtsterroristische Gruppe, die erstmals im Oktober 2015 in Florida öffentlich hervortrat und sich seitdem in den USA und anderen Staaten verbreitet. Sie gilt als eine der gefährlichsten Neonazi-Gruppen der Gegenwart „Globale Satanisten“ Der pro-serbische und pro-russische Leiter der montenegrinischen Bewegung für Veränderungen, Parlamentsabgeordneter Nebojsa Medojevic – ein Trump-Enthusiast und flamboyanter Verfechter verschiedener tiefstaatlicher globaler Verschwörungstheorien, der COVID-19 als ein Komplott von „globalen Satanisten“ beschrieben hat – bezeichnete Trump auf Twitter als „den ersten US-Präsidenten seit Kennedy, der sich dem tiefen Staat und den Herrschern der Dunkelheit entgegenstellte“. Medojevic bezeichnete die US-Wahlen als Betrug um „die Demokratie zu zerstören“. Laut RFE fanden die Ereignisse in Washington auch bei rechtsgerichteten und nationalistischen Figuren in Serbien Widerhall. Nikola Sandulovic, der Chef der kleinen nationalistischen Republikanischen Partei, postete auf Twitter ein Foto eines Trump-Anhängers, der eine Statue des ehemaligen US-Präsidenten Gerald Ford in der Rotunde des Kapitols mit den Worten : „DER GERUCH VON FREIHEIT, GERECHTIGKEIT UND WAHRHEIT“.

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– Rechtsradikalismus – NSU 2.0: Deutschtürkische Anwältin Seda Basay-Yildiz erneut bedroht

Nachdem sie im NSU-Prozess Opfer vertreten hatte, wurde die Anwältin Basay-Yildiz bedroht. Die Spur führte zu hessischen Polizisten. Nun ist ein neues Schreiben aufgetaucht – wieder unterschrieben mit „NSU 2.0“.

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Guantanamo Bay
Russland fordert von Biden Schließung Guantanamos

Putin – Moskau hofft, dass die USA ihr Versprechen einhalten und Guantanamo Bay endlich schließen werden, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, auf einer Pressekonferenz am Freitag. Der designierte US-Präsidenten Joe Biden, versprach als Vizepräsident 2009, genau wie sein demokratischer Vorgänger Barack Obama, Guantanamo Bay, wo die USA vor 19 Jahren ein für seine Menschenrechtsverletzungen berüchtigtes Militärgefangenenlager eröffnete, zu schließen. „Wir hoffen, dass die neue US-Regierung die von Washington früher gemachten Versprechungen erfüllen wird, Guantanamo Bay sofort zu schließen und den Gefangenen faire, unabhängige und unparteiische Prozesse zu ermöglichen“, fügte Zakharova hinzu. Amnesty und UN fordern Biden zu Guantanamo-Schließung auf Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und die Vereinten Nationen haben Biden aufgefordert, nach seinem Amtsantritt das Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba zu schließen. „Als Vizepräsident gab Joe Biden 2009 das Versprechen ab, die Rechte aller Inhaftierten zu wahren und Guantánamo zu schließen. Nun hat er die Gelegenheit, dieses Versprechen einzulösen. Er sollte diese Chance nutzen“, sagte Amnesty-Expertin Maja Liebing laut einer Mitteilung vom Montag. Acht Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte forderten die Schließung des Gefängnisses auf dem Marinestützpunkt Guantanamo von der Regierung von Joe Biden, der am 20. Januar sein Amt antreten wird. „Guantánamo ist ein Ort der Willkür und des Missbrauchs“, sagten Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen (UN) für Menschenrechte und forderten von Biden ebenso eine Schließung. Die Menschenrechtler forderten zudem eine Untersuchung des dort begangenen Rechtsmissbrauchs, wo die Häftlinge – so sagen sie in ihrer Erklärung – Gefahr laufen, an der raschen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes aufgrund der grausamen und unmenschlichen Haftbedingungen zu sterben. „Noch immer werden Menschen in Guantánamo unter dem Vorwand des „globalen Krieges gegen den Terror“ festgehalten. Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen an den Gefangenen – darunter Folter, Verschwindenlassen und das Ausbleiben rechtsstaatlicher Verfahren“, so Amnesty International. „Das Gefangenenlager Guantánamo wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 geschaffen und dabei gezielt der gerichtlichen Kontrolle entzogen. Seitdem werden dort Straftaten unter Missachtung internationalen Rechts begangen“, sagt Maja Liebing, Expertin für die Region Amerikas bei Amnesty International in Deutschland.  

Türkisch-französische Wiederannäherung
„Sehr geehrter Tayyip“: Macron schreibt Brief an Erdogan

Paris – Nachdem bereits die Türkei den Wunsch einer Wiederannäherung mit Frankreich äußerte, hat sich nun auch der französische Präsident Emmanuel Macron in einem Brief an seinen türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan für eine Verbesserung der Beziehungen ausgesprochen. In einem Brief, der mit „Sehr geehrter Tayyip“ begann, drückte Macron seine Wünsche für das Glück und die Harmonie des türkischen Präsidenten sowie der Nation aus und stimmte mit Erdogan über die Notwendigkeit der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus-Ausbruchs überein. Macron habe in dem Brief seine Hoffnung ausgedrückt, dass im Jahr 2021 mit Ankaras Hilfe Stabilität auf den europäischen Kontinent zurückkehren werde, berichtet die französische Tageszeitung L’Opinion. Macron habe in dem Brief seine Bereitschaft geäußert, die Zukunft der Beziehungen zwischen der Türkei und der EU zu besprechen. Die französische Regierung habe vier Bereiche der Zusammenarbeit vorgeschlagen: bilaterale Konsultationen, Terrorismusbekämpfung, regionale Themen wie Syrien und Libyen und eine Partnerschaft im Bereich Bildung, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu in einer Pressekonferenz. „Anfang der Woche haben wir den Brief von Macron erhalten. Er ist sehr positiv. Macron begann seinen Brief mit einer türkischen Anrede, handschriftlich: ‚Degerli Tayyip'“, sagte Cavusoglu. „Macron drückte seine Bereitschaft aus, den Präsidenten zu treffen, um die Beziehungen zu vertiefen und europäische [Angelegenheiten] zu diskutieren“, so der türkische Außenminister. Die Staatschefs planten demnach sehr bald eine Videokonferenz abzuhalten. Um die Beziehungen zu normalisieren, arbeiteten Frankreich und die Türkei an einer Roadmap, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Reportern nach einem Treffen mit dem portugiesischen Außenminister Augusto Santos Silva in Lissabon in der vergangenen Woche. Die bisherigen Gespräche liefen gut.

Çavuşoğlu habe ein sehr konstruktives Telefongespräch mit dem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian gehabt. Ankara sei bereit, die Beziehungen zu seinem NATO-Verbündeten zu verbessern, wenn Paris die gleiche Bereitschaft zeige.

„Wir waren uns einig, dass wir an einem Fahrplan zur Normalisierung der Beziehungen arbeiten sollten“, betonte der türkische Außenminister. Wiederannäherung kommt überraschend Die Türkei und Frankreich haben seit Monaten Meinungsverschiedenheiten über Konflikte in Syrien, Libyen, dem östlichen Mittelmeer und Berg-Karabach in Aserbaidschan, sowie über die Veröffentlichung von Karikaturen des Propheten Mohammed in Frankreich. Der plötzliche Wunsch für eine Verbesserung der Beziehungen kommt überraschend, wenn man die persönlichen Angriffe bedenkt, die sich beide Präsidenten im letzten Jahr gegenseitig vorwarfen. Erdogan sagte erst letzten Monat, dass Frankreich Macron sofort loswerden müsse. Er schlug zweimal vor, der französische Präsident müsse sich einer psychologischen Untersuchung unterziehen, weil er Frankreich in regionale Konflikte verwickle, in denen es nichts zu suchen habe. Und Macron forderte immer wieder Sanktionen gegen die Aktionen der Türkei in Libyen und im östlichen Mittelmeer, wo türkische Schiffe im vergangenen Jahr seismische Untersuchungen in umstrittenen Gewässern durchführten.

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– Lissabon – Türkei wünscht Normalisierung der Beziehungen mit Frankreich

Um die Beziehungen zu normalisieren, arbeiteten Frankreich und die Türkei an einer Roadmap, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Reportern nach einem Treffen mit dem portugiesischen Außenminister Augusto Santos Silva in Lissabon am Donnerstag. Die bisherigen Gespräche liefen gut.

Türkei wünscht Normalisierung der Beziehungen mit Frankreich
     

Türkei-Reise
Bundesaußenminister Maas reist zu Gesprächen nach Ankara

Berlin – Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) fliegt am Montag zu Gesprächen mit seinem türkischen Kollegen Mevlut Cavusoglu nach Ankara. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das Auswärtige Amt weiter berichtet, ist die Lage im östlichen Mittelmeer das wichtigste Thema. Die Türkei und Griechenland hatten in der vergangenen Woche die Wiederaufnahme bilateraler Sondierungsgespräche angekündigt. Die letzte der 2002 begonnenen Sondierungsgespräche zwischen den beiden Ländern, fand im März 2016 in Athen statt. Das zukünftige Verhältnis der Türkei zur Europäischen Union, die transatlantischen Beziehungen mit Blick auf die Amtsübernahme des gewählten US-Präsidenten Joe Biden am kommenden Mittwoch sowie bilaterale Themen, sind demnach weitere Gesprächsthemen bei dem kommenden Treffen zwischen Maas und Cavusoglu.

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– Erdgassstreit – Türkei und Griechenland kündigen Gespräche an

Es könnte ein Fortschritt im Konflikt um Erdgas im Mittelmeer sein: Die Türkei und Griechenland wollen Sondierungsgespräche aufnehmen.

Türkei und Griechenland kündigen Gespräche an
 

Corona-Krise
Unionsfraktionschef Brinkhaus zu Corona-Maßnahmen: Jetzt lieber einmal richtig

Osnabrück – Nach seiner früheren Kritik an schrittweisen Verschärfungen des Corona-Lockdowns spricht sich Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) jetzt für eine umfassende Ausweitung der Maßnahmen aus. „Jetzt lieber einmal richtig – anstatt eine Endlosschleife bis in den Sommer hinein“, sagte Brinkhaus im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Insbesondere die hohe Ansteckungsrate der neuen Mutation beunruhigt uns sehr. Wir müssen versuchen, diese neuen Virus-Varianten durch konsequente Maßnahmen rechtzeitig einzudämmen“, forderte der Unionsfraktionschef. Er hält es für angezeigt, dass Bundesregierung und Länderchefs schon in der nächsten Woche weitere Maßnahmen auf den Weg bringen. „Und ich erwarte, dass die Dinge, die auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin beschlossen werden, dann zu Hause in den Landeshauptstädten eins zu eins umgesetzt und konsequent nachgehalten werden“, so der Unionsfraktionschef in der „NOZ“.

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– Corona-Krise – Impfstoff-Entwickler Moderna: Die Welt wird für immer mit Corona leben müssen

Der CEO des Covid-19-Impfstoffherstellers Moderna warnte am Mittwoch, dass das Coronavirus, der die Weltwirtschaft zum Stillstand gebracht und Krankenhäuser überlastet hat, „für immer“ da sein wird.

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Börse
Daytrading: Warum boomt diese Art des Online Tradings?

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Unter Trading an sich versteht man den Handel mit Waren, Devisen, Fremdwährungen oder ähnlichem. All das passiert an der Börse. Allerdings haben sich die Zeiten etwas gewandelt, sodass man nicht mehr vor Ort sein muss, sondern seine Geschäfte selbst gemütlich von zu Hause aus erledigen kann. Alles, was man dazu benötigt ist ein funktionierender und möglichst zuverlässiger Computer und eine stabile Internetverbindung.

Wer sich etwas intensiver mit dem Handel an der Börse auseinandersetzt wird schnell feststellen, dass es verschiedene Arten des Tradings gibt. Diese unterscheiden sich häufig in den Werten auf die spekuliert wird, oder in den Zeiträumen auf die man sich dabei konzentriert. Wir richten den Fokus hier auf das Daytrading, welche in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen hat.

Herkömmliches Daytrading vs. CFD Daytrading:

Wie der Name (zu Deutsch „Tageshandel“) erahnen lässt, tradet man innerhalb eines Tages bzw. legt man sehr viel Wert darauf, dass man am Ende des Tages, nämlich vor Börsenschluss, seine offenen Positionen geschlossen hat. Das liegt an der Art und Weise bzw. der Strategie des Daytradings selbst. Man nutzt hierbei kleine Kursschwankungen aus, um Gewinn zu erzielen. Die Summe aus vielen kleinen Trades soll schlussendlich den Profit ausmachen. Dazu benötigt man allerdings im Falle des herkömmlichen Daytradings entweder sehr viel Kapital, oder im Falle des Daytradings mit CFDs einen zuverlässigen CFD Broker mit großen Hebeln.

Bei der ersten Variante investiert man große Summen in diverse Werte und versucht aus kleinen Kursschwankungen Gewinn zu schlagen.

Das Daytrading mit CFDs funktioniert zwar genauso, allerdings werden hier sogenannte Hebel, oder Multiplikatoren eingesetzt. Diese haben den Vorteil, dass man ohne im Besitz viel Kapital oder Rücklagen zu sein, auf Kurse spekulieren kann, da die besagten Hebel den eigentlich eingesetzten Betrag vervielfachen und man auf diese Weise so agieren kann, als ob man sehr viel mehr Kapital zur Verfügung hat. Dadurch ist es auch mit wenig Eigenkapital möglich Daytrading zu betreiben, weil schon kleine Kursbewegungen profitabel sind. Allerdings hat es den Nachteil, dass negative Kursschwankungen ebenfalls vervielfacht werden.

Seit August 2017 ist das einstige Schreckgespenst des CFD Handels, die berüchtigte Nachschusspflicht, auch in Deutschland Gesichte. Das bedeutet, dass man nun für keine Verluste über sein Tradingguthaben hinaus mehr zur Kasse gebeten werden darf, so wie das bis zum Verbot der Nachschusspflicht durch die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) Usus war.

Besonders beim Daytrading mit CFDs ist es üblich, dass man seine Positionen vor Börsenschluss manuell schließt, da das Risiko von gravierenden Kursschwankungen bei hohen Einsätzen bzw. bei großen Hebeln fatal sein kann. Man wird, wenn man so will, vor unvollendete Tatsachen gestellt, wenn man seine Trades nicht vor Börsenschluss beendet hat und am nächsten Morgen zu Börsenbeginn seine Übersicht der Trades analysiert und der Kurs plötzlich weit unter dem Wert vom Vortag liegt.

Es gibt verschiedene Strategien nach welchen Mustern und Schemata man beim Daytrading vorgehen kann oder soll. Einige theoretische Modelle sind das Scalping, Trend-Trading oder Swing-Trading, die allesamt auf der Chart-Analyse, das Mittel der Wahl im Daytrading, basieren.

Gefahren und deren Vermeidung im Trading

Ein wichtiger Tipp für alle Neueinsteiger, der einen großen Unterschied bedeuten kann, lautet: Spekulieren Sie nur mit „Risikokapital“. Das ist Geld, dessen Verlust man ohne Einschränkungen verkraften kann. Viele erfahrene Trader raten überhaupt dazu, dass man jegliches eingesetzte Geld im Trading von Vornherein als verloren ansehen solle, damit man nie mehr riskiert als man sich eigentlich leisten kann.

Emotionale Kurzschlussreaktionen können häufig folgenschwere Ergebnisse bedeuten. Bleiben Sie konzentriert und fokussiert. Setzen Sie sich klare Ziele und halten Sie sich an diese. Nur dann kann man in der Welt des Tradings längerfristigen Erfolg haben. Die richtige Strategie auszuwählen ist von großer Bedeutung. Informieren Sie sich, welche zu Ihren Möglichkeiten am besten passt und nehmen Sie sich am Anfang unbedingt Zeit dazu, die Gepflogenheiten an der Börse zu verstehen und zu verinnerlichen. Das macht häufig den Unterschied von Erfolg und Misserfolg aus.

Besonders Anfängern sei geraten möglichst lange in einem Trading Demokonto zu üben, bis man tatsächlich echtes Geld riskiert. Heutzutage stellt fast jeder Online Broker ein Demokonto zur Verfügung mit welchem man unter praktischen realen Bedingungen den Handel mit Börsenkurse üben kann. Schafft man es im Broker Demokonto nicht dauerhaft in der Gewinnzone zu bleiben, dann wird man es beim Handel mit echtem Geld erst recht nicht bewerkstelligen können, da hier auch noch Emotionen, wie Angst und Gier, ins Spiel kommen, die gemeinhin als größte Feinde des Traders gelten.

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– Wirtschaft – Reichster Mensch der Welt: Teslas Elon Musk überholt Amazons Jeff Bezos

Wie das Wirtschaftsmagazin Bloomberg am Donnerstag berichtet, löste Tesla-Gründer Elon Musk Amazon-Chef Jeff Bezos als reichster Mensch der Welt ab.

Das Aktien Demokonto: Ideal für interessierte Anleger

USA
Trump verleiht Marokkos König Mohammed Orden

Washington – Wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte, hat der scheidende US-Präsident Donald Trump Marokkos König Mohammed VI. mit dem Orden Legion of Merit ausgezeichnet. Der Monarch erhalte die hohe Auszeichnung für seinen positiven Einfluss auf die Politik in Nordamerika und im Nahen Osten. „Während seiner mehr als zwei Jahrzehnte währenden Regierungszeit hat König Mohammed VI. die tiefe und dauerhafte Partnerschaft zwischen dem Königreich Marokko und den Vereinigten Staaten auf allen Gebieten gefördert. Seine Vision und sein persönlicher Mut – einschließlich seiner Entscheidung, die Beziehungen zum Staat Israel wieder aufzunehmen – haben die Landschaft des Nahen Ostens und Nordafrikas positiv verändert und eine neue Ära der Sicherheit und des Wohlstands für unsere beiden Länder und die Welt eingeläutet“, so die Erklärung des Weißen Hauses. Die US-Regierung erkannte im Gegenzug die Souveränität von Marokko über die Westsahara an. Marokkos Botschafterin in den Vereinigten Staaten, Ihre Hoheit Prinzessin Lalla Joumala, habe die Auszeichnung im Namen des Königs in einer privaten Zeremonie entgegengenommen. Die Legion of Merit wurde am 20. Juli 1942 durch den Kongress der Vereinigten Staaten gestiftet und ist eine selten verliehene, prestigeträchtige Auszeichnung, die nur vom Präsidenten verliehen werden kann, typischerweise an Staatschefs oder Regierungschefs anderer Länder. Auszeichnung für Trump Während der gleichen Zeremonie überreichte Lalla Joumala Trump die höchste marokkanische Auszeichnung, den sogenannten Muhammadi Orden. Die Auszeichnung wurde an Präsident Trump in Anerkennung seiner Bemühungen um die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Israel verliehen. Auch Trumps Senior Adviser Jared Kushner und der Nahost-Gesandten Avi Berkowitz erhielten Auszeichnungen. Im Dezember hatte die Trump-Regierung  Marokkos Souveränität über die Westsahara anerkannt. Damit sind die USA die erste Weltmacht, die die jahrzehntelangen Bemühungen des nordafrikanischen Landes um die Beendigung des Territorialstreits entschieden unterstützt.

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Die UNESCO hat das traditionsreiche nordafrikanische Gericht Couscous zum Weltkulturerbe ernannt.

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S-400-System
Erdogan: Türkei wird bei Rüstungsindustrie keine Vorschriften akzeptieren

Istanbul – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte nach dem Freitagsgebet in der Dolmabahçe Bezm-i Alem Valide Sultan Moschee in Istanbul gegenüber Reportern, dass die Türkei bei ihrer Rüstungsindustrie die Vorschriften anderer Länder nicht akzeptieren werde. In Bezug auf die Diskussionen über die Beschaffung des russischen S-400 Raketensystems sagte der türkische Staatschef „Kein anderes Land kann die Schritte bestimmen, die wir in der Verteidigungsindustrie unternehmen werden. Diese Schritte werden nur durch die Entscheidungen, die wir treffen, bestimmt.“ Die Türkei sei ein NATO-Mitglied, betonte Erdogan weiter. „Als NATO-Mitglied können wir niemals zulassen, dass die Länder, mit denen wir gemeinsam in der NATO sind, uns die Richtung vorgeben.“ „Obwohl wir eine riesige Summe Geld bezahlt haben, wurden uns die F-35-Jets leider noch nicht übergeben. Das ist natürlich ein sehr schwerer Fehler, den die USA als verbündetes Land in der internationalen Diplomatie begangen haben“, sagte Erdogan. Der türkische Staatschef hoffe, dass die USA nach dem Übergang der Präsidentschaft an Joe Biden positive Schritte in dieser Hinsicht unternehmen werden. Wegen des Kaufs des russischen S-400-Raketenabwehrsystems hatten die USA am 13.12. der Türkei Sanktionen auferlegt. Trotz Warnungen der NATO, testete die Türkei das von Russland erworbene fortschrittliche Luftverteidigungs-Raketensystem S-400 im Oktober.

Washington lehnte die Übernahme des russischen Fliegerabwehrsystems durch die Türkei entschieden ab und suspendierte die Türkei von ihrem Hi-Tech-Kampfjetprogramm F-35, da die S-400 eine Bedrohung für die Stealth-Kampfjets darstelle. Die US-Regierung hatte Ankara auch davor gewarnt, dass es US-Sanktionen nach dem Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act riskiert, wenn das S-400-System aktiviert wird.

Die Türkei besteht darauf, dass sie gezwungen wurde, das russische System zu kaufen, nachdem Washington sich geweigert hatte, ihm das US-Patriot-System zu verkaufen. Ausschluss aus dem F-35-Programm

Nachdem die Bundesregierung im August 2015 den Abzug der deutschen Patriot-Abwehrraketen aus der Türkei angekündigt hatte und Washington sich weigerte Ankara das US-Patriot-System zu verkaufen, gab die Türkei 2017 den Kauf des russischen System S-400 bekannt. Die USA haben dieses Vorhaben Ankaras scharf verurteilt und ihren NATO-Partner im Juli aus dem gemeinsamen F-35-Entwicklungsprogramm ausgeschlossen.

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– S-400-System – Russland: Die Türkei wird bedroht und unter Druck gesetzt

Dmitri Schugajew, der Leiter des russischen Dienstes für militärisch-technische Zusammenarbeit, erklärte, dass Länder, die russische Waffen kaufen, unter Druck gesetzt, und mit „fast banditenhaften Drohungen traktiert“ würden.

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Berlin
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) drängt auf Zusammenhalt in der Union

Berlin – Die Bundeslandwirtschaftsministerin und stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner erklärt im phoenix-Interview, dass das oberste Ziel nach der Wahl des neuen Parteivorsitzenden der CDU der Zusammenhalt in der Union sein muss. „Wir haben drei Kandidaten, die zur Wahl stehen, die unterschiedliche Charaktere sind“, so Klöckner. Doch alle verfolgten ein und dasselbe Ziel, unterstreicht die Ministerin: „Die Partei zusammenzuhalten und geschlossen und entschlossen in dieses Superwahljahr zu führen.“ Sie sei überzeugt davon, dass auch die Anhänger der Kandidaten, die das Rennen um den Bundesvorsitz nicht machen, sich in den Dienst der Partei stellen werden. Diese Geschlossenheit sei nötig, „damit Bürger auch wissen, was sie denn bekommen mit der CDU“. Für den Parteivorsitz sieht Klöckner alle Kandidaten als geeignet an. Der neugewählte Parteivorsitzende der CDU müsse zur Kanzlerschaftskandidatur bei der Bundestagswahl im September bereit sein. Zur Frage, wer die Kandidatur letztendlich antrete, werde sich die Union nach dem Parteitag austauschen, so Klöckner. „Wir wählen jetzt erstmal den Parteivorsitzenden und dann werden wir uns mit unserer Schwesterpartei CSU gemeinsam besprechen, mit wem wir in diese Bundestagswahl gehen.“