1. Bundesliga
Borussia Dortmund siegt in packendem Revier-Derby gegen Schalke

0
Dortmund (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund hat am zwölften Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga das Revier-Derby gegen Schalke 04 mit 3:2 gewonnen. Die Elf von Thomas Tuchel begann vor ausverkauftem Haus offensiv und beide Mannschaften lieferten sich in einer hektischen Anfangsphase ein packendes Duell. In der 30. Minute gingen die Hausherren durch ein Tor von Kagawa mit 1:0 in Führung: Ginter hängte auf der Außenbahn seinen Bewacher ab und flankte auf den Schützen, der frei vor dem Schalker Tor zum Schuss kam. Nur drei Minuten später beendete Huntelaar seine Torflaute und traf nach Vorlage von Sané zum 1:1-Ausgleich. Kurz vor der Pause brachte Ginter nach einer Ecke den BVB erneut in Führung. Kurz nach der Pause traf Aubameyang für die Borussen zum 3:1. Danach stürmte Dortmund auf das Tor der Gelsenkirchener und drängte diese weit zurück. Der Schalker Schlussmann Fährmann erwischte einen guten Tag und bewahrte mit mehreren Glanzparaden die Knappen vor einer deutlichen Niederlage: In der 54. Minute kam Mkhitaryan frei zu einem Gewaltschuss, jedoch bekam Fährmann noch die Arme hoch und wehrte den Schuss ab. Erst ab der 65. Minute fand Schalke wieder besser in das Spiel und mühte sich um offensive Aktionen gegen bis dahin souveräne Dortmunder. Huntelaar traf in der 71. Minute zum 3:2 und brachte die Knappen wieder heran: Sokratis klärte einen Torschuss genau vor die Füße des Schützen, der den Ball über den herauseilenden Dortmunder Torhüter Bürki lupfte. Dortmund reagierte geschockt und verlor die Kontrolle über das Spiel, in der 80. Minute scheiterte Højbjerg am Ausgleichstreffer, er setzte einen wuchtigen Schuss aus zwanzig Metern an den Pfosten. In der Schlussphase erholte sich dann der BVB und brachte den Sieg über die Zeit. Durch den Sieg bleibt Dortmund Spitzenreiter Bayern auf den Fersen, Schalke fällt auf Platz fünf hinter Hertha BSC zurück. Am Abend empfängt Schlusslicht Augsburg Werder Bremen. Anpfiff ist um 17.30 Uhr.

Filmtipp
13 HOURS: THE SECRET SOLDIERS OF BENGHASI

0
   
 

Michael Bays brisanter Actionthriller über die dramatischen 13 Stunden des Terrorangriffs in Bengasi

Es ist die Nacht des 11. Septembers 2012 – genau 11 Jahre nach den verheerenden Anschlägen auf das World Trade Center – als das US-General-Konsulat in Bengasi, Libyen, überraschend mit schwerem Geschütz angegriffen wird. Als ein eindeutiger militärischer Rettungsbefehl aus Washington ausbleibt, entscheidet sich ein Team privater Sicherheitskräfte für den Alleingang. Sie, die in einem geheimen CIA Stützpunkt in der Nähe stationiert sind, wollen die Botschaft den Angreifern nicht kampflos überlassen. Dabei riskieren die ehemaligen Soldaten Jack (John Krasinski), Rone (James Badge Dale), Tanto (Pablo Schreiber), Boon (David Denman), Oz (Max Martini) und Glen (Toby Stephens) nicht nur ihr Leben, sondern setzen sich auch über einen Befehl hinweg. Denn um die Existenz des geheimen CIA Stützpunkts zu sichern, wird ihnen ein Eingreifen strengstens von oberster Stelle untersagt. Ein 13-stündiger, selbstloser Einsatz gegen Befehl und Gehorsam und für das Leben ihrer Landsleute beginnt … Erfolgsregisseur Michael Bay („Transformers“, „Bad Boy“, „Bad Boys II“) überzeugt erneut mit seinem untrüglichen Gespür für fesselndes und actiongeladenes Kino und widmet sich mit seinem neusten Film einem Ereignis, das politisch noch immer höchste Relevanz hat. In 13 HOURS: THE SECRET SOLDIERS OF BENGHAZI folgt er den wahren Begebenheiten des 11. September 2012, basierend auf dem erfolgreichen Buch „Thirteen Hours: The Inside Account Of What Really Happened In Benghazi“ des New York Times Bestseller Autors Mitchell Zuckoff. Filmisch brillant für die große Leinwand adaptiert, beschreibt er den Angriff libyscher Milizen auf das amerikanische General-Konsulat in Bengasi, bei dem US-Botschafter J. Christopher Stevens sowie drei seiner Mitarbeiter tragisch ums Leben kamen. Michael Bay setzt mit seinen Darstellern John Krasinski („Das Büro“), James Badge Dale („World War Z“), Pablo Schreiber („Orange Is The New Black“), David Denman („Parenthood“) und Max Martini („Fifty Shades of Grey“) auf einen starken Cast, der den Helden dieses hochspannenden Thrillers ein furchtloses Gesicht gibt. Besondere Wirkungskraft erhält der Film zudem, da  Bay den Stoff gemeinsam mit den Soldaten konzipierte, die den Einsatz ausführten. Wie aktuell und nachwirkend die Ereignisse von Bengasi auch heute noch sind, zeigt die erst kürzlich stattgefundene Befragung der aktuellen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton vor dem Kongressausschuss, die zu dem Zeitpunkt des Angriffs als US-Außenministerin verantwortlich zeichnete. 13 HOURS: THE SECRET SOLDIERS OF BENGHAZI – großes, emotionales und hochbrisantes Actionkino von Erfolgsregisseur Michael Bay,  das weit über seinen „Call of duty” hinausgeht.

13 HOURS: THE SECRET SOLDIERS OF BENGHASI REGIE Michael Bay DREHBUCH Chuck Hogan BESETZUNG John Krasinski, Pablo Schreiber, Toby Stephens, Freddie Stroma, David Giuntoli, James Badge Dale u.a. PRODUKTION Michael Bay, Scott Gardenhour u.a. BASIEREND AUF DEM BUCH „Thirteen Hours: The Inside Account Of What Really Happened In Benghazi“ von Mitchell Zuckoff

Kinostart: 4. Februar 2016 Im Verleih von Paramount Pictures Germany

Tarifkonflikt
Flugbegleitergewerkschaft UFO weitet Streik bei Lufthansa aus

Frankfurt/Main (dts) – Die Flugbegleitergewerkschaft UFO weitet ihren Streik bei der Lufthansa aus: Am Montag sollen nicht nur die Standorte Frankfurt und Düsseldorf, sondern auch München bestreikt werden, teilte die Gewerkschaft am Sonntag mit.

In Frankfurt und Düsseldorf soll von 04:30 bis 23:00 Uhr die Arbeit niedergelegt werden, in München bis 24:00 Uhr. Am Freitag und Samstag waren wegen des Arbeitskampfes Hunderte Flüge ausgefallen, Zehntausende Passagiere waren betroffen. Am Sonntag hatte die Gewerkschaft eine Streikpause eingelegt. In dem Tarifstreit geht es um die Alters- und Übergangsversorgung der rund 19.000 Lufthansa-Flugbegleiter.

Abgas-Skandal
Bundesbank-Präsident: Deutschland steht trotz VW-Krise gut da

Berlin (dts) – Trotz der Krise bei Volkswagen steht die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann gut da. „Wir haben einen recht kräftigen Aufschwung und einen hohen Beschäftigungsstand, auch wenn sich das Wachstumstempo im zweiten Halbjahr etwas abgeschwächt haben dürfte“, sagte Weidmann dem „Tagesspiegel“. Die Autoindustrie habe trotz der Probleme bei VW im Oktober zugelegt, betonte er. „Insofern gibt es bislang keine Anhaltspunkte dafür, dass der Abgasskandal von VW die gesamte Branche runterzieht.“

Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, forderte Weidmann auf, kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden und „unsere Werteordnung“ zu respektieren. Die Flüchtlingszuwanderung werde sich nur meistern lassen, „wenn es gelingt, diejenigen, die bleiben werden, zu integrieren“, sagte er. Eine Schlüsselrolle bei der Integration spiele der Arbeitsmarkt. Es werde aber Zeit brauchen, bis die Flüchtlinge im Arbeitsmarkt Fuß gefasst hätten.

Flüchtlingspolitik
Bosbach unterstützt de Maizières Plan zur Asylverschärfung

Berlin (dts) – Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat zu einer Rückkehr zum Ressortprinzip aufgerufen. „Wer trägt jetzt eigentlich noch die Verantwortung für die innenpolitischen Entscheidungen, ist es das Innenministerium oder das Kanzleramt?“, so Bosbach in einem Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mit Blick auf den Asyl-Vorstoß von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), den das Kanzleramt gestoppt hatte.

Es sei ein Unterschied, ob Kanzleramtschef Peter Altmaier die Flüchtlingspolitik koordiniere „oder die Leitung eines Ressorts“ übernehme, sagte Bosbach. Die Innenpolitiker stünden geschlossen hinter der Politik des Innenministers. Das bestätigte auch der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer. „Thomas de Maizière liegt mit seinen Vorschlägen vollkommen richtig“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Bosbach kritisierte, „im Moment bestimmt die SPD, was geschieht, beziehungsweise was nicht geschieht“. Nach seiner Darstellung wachsen in der Union von Tag zu Tag die Zweifel, ob die Bewältigung des Flüchtlingsstroms noch zu schaffen sei.

Konjunkturbericht
Bericht: Geschäftsklima im Handwerk auf Allzeithoch

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Geschäftsklima im Deutschen Handwerk hat ein Allzeithoch erreicht. 90 Prozent aller Handwerker sind mit den Geschäften zufrieden, geht aus dem Konjunkturbericht zum dritten Quartal hervor, der am Montag in Regensburg veröffentlicht wird und über den die „Welt“ berichtet. „Die Umsätze der Betriebe werden 2015 deutlich zulegen“, sagte Handwerksgeneralsekretär Holger Schwannecke der Zeitung. Der Zentralverband erhöht seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr auf zwei Prozent. Auch 2016 sei ein Umsatzplus von zwei Prozent erreichbar. Das Handwerk wächst damit stärker als die Gesamtwirtschaft. Die Bundesregierung erwartet für dieses Jahr ein Wachstum von 1,7 Prozent, für das kommende Jahr 1,8 Prozent. „Die Handwerkskonjunktur bewegt sich seit 2010 auf einem guten Niveau, im Herbst 2015 legt sie noch eine Schippe drauf“, sagte ZDH-Generalsekretär Schwannecke. Zu diesem Ergebnis trügen die stabile gesamtwirtschaftliche Konjunktur, die ausgezeichnete Konsumstimmung und die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum und Sanierung bei. Reallohnplus, niedrige Zinsen und Rekordbeschäftigung trieben die Ausgaben der Verbraucher in die Höhe. Das Handwerk wird so zur tragenden Stütze der Konjunktur. Während die Exportwirtschaft schwächelt, strotzt die Binnenkonjunktur vor Kraft. Industrieproduktion, Auftragseingang und Exporte waren zuletzt gesunken. Auch die Abgasaffäre bei Volkswagen hat die Stimmung in der deutschen Wirtschaft eingetrübt. Am Freitag gibt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden das Wachstum im 3. Quartal bekannt. Unter Konjunkturexperten wächst die Sorge, der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts könnte hinter den Erwartungen zurückbleiben. Im zweiten Vierteljahr hatte das Plus noch 0,4 Prozent betragen.

PKK-Führer gegen PKK
Türkei: Öcalan gibt PKK-Terror Schuld an HDP-Wahlniederlage

Ankara (nex) – Der inhaftierte Führer der terroristischen PKK, Abdullah Öcalan, soll einem am Samstag in der türkischen Tageszeitung HaberTürk veröffentlichten Bericht zufolge scharfe Kritik an seiner Organisation und an der ihr nahe stehenden Demokratischen Partei der Völker (HDP) geübt haben. Insbesondere gab er sowohl der PKK als auch der HDP selbst die Schuld an deren Wahlniederlage am 1. November. Die Schlappe rühre daher, dass die Terrororganisation nicht auf ihn gehört hätte. „Ich sagte: ‚Es kann keinen Frieden im Schatten der Waffen geben.‘ Ich sagte ihnen, wenn die Waffen sprechen, können wir auch nicht über den Frieden und eine Lösung sprechen. Sie hörten nicht auf mich. Ich hatte Recht. Jetzt ist es Zeit für Selbstkritik bei PKK und HDP.“ Darüber hinaus soll er gesagt haben: „Ihre Politik ist gescheitert, sie sind erfolglos geworden. Sie haben die Waffen wieder zur Hand genommen und bei der kleinsten Meinungsverschiedenheit wieder gegen den Staat erhoben. Die ganzen Errungenschaften waren umsonst.“

„Volkskrieg“ ohne Volk

Öcalan soll auch gesagt haben, dass der Aufruf der PKK zur Revolte keine Resonanz in der Öffentlichkeit gefunden habe und dass die Gruppenstrategie nicht richtig gewesen sei. „Das kurdische Volk hat die Organisation nicht unterstützt. Sie [die PKK] war nicht in der Lage, nachzuvollziehen, wonach die Menschen wirklich verlangten und zu analysieren, was sie tatsächlich wollten.“ Die PKK wäre, so Öcalan, nicht in der Lage gewesen, die Realitäten in der Türkei und in der Region richtig einzuschätzen. „Trotz der unzähligen Rufe nach Waffenniederlegung durch die Führung der PKK haben sie immer wieder zu den Waffen gegriffen.“ In einer Erklärung, die durch die HDP-Abgeordneten Pervin Buldan und Sırrı Süreyya Önder während des kurdischen Neujahrsfestes in Diyarbakır im März des Jahres vor tausenden Menschen verlesen wurde, hatte Öcalan zur Einberufung eines Kongresses aufgerufen, der die Niederlegung der Waffen beschließen sollte. „Ich denke, es ist notwendig und historisch geboten für die PKK, den über 40 Jahre hinweg geführten bewaffneten Kampf gegen die türkische Republik zu beenden und einen Kongress abzuhalten, um dem Geist der neuen Ära gerecht zu werden“, schrieb Öcalan. Bei den Neuwahlen zur Großen Nationalversammlung verlor die HDP in den kurdisch dominierten Gebieten des Ostens und Südostens der Türkei gegenüber dem Ergebnis im Juni 2015 fast fünf Prozent ihrer Stimmen, während die regierende Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) zwischen sieben und zehn Prozent dazugewinnen konnte. Während die AKP insgesamt im Juni nur 40,9 Prozent der Wählerstimmen erzielen konnte, schaffte sie es am Sonntag der Vorwoche, mit 49,5 Prozent ihre absolute Mehrheit zurückzuholen. Die Republikanische Volkspartei gewann nur unerheblich dazu und kam auf 25,3 Prozent, während die nationalistische MHP mit 11,9 und die HDP mit nur noch 10,8 Prozent zu den Verlierern der Wahl gehörten.

PKK wählte nach Suruç den Weg der Gewalt

Nachdem ein mutmaßlich der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zuzurechnender Anschlag am 20. Juli 2015 in Suruç dutzende Todesopfer gefordert hatte, ermordeten PKK-Terroristen daraufhin zwei türkische Polizeibeamte. Die türkische Regierung lancierte daraufhin eine umfangreiche Antiterroroperation gegen die PKK, die in den USA, der EU und der Türkei als Terrororganisation eingestuft wird. Seit ihrer Gründung im Jahre 1978 kämpfte die PKK bis in die frühen 2000er gewaltsam für eine Loslösung der mehrheitlich kurdisch bewohnten Gebiete von der Türkei. Danach veränderte sie ihr Ziel in das einer „Autonomie“. Der Konflikt forderte bislang 40 000 Menschenleben.  
Mehr zum Thema

Flüchtlingspolitik
De Maizière informierte Kanzleramt nicht über Asyl-Vorstoß

Berlin (dts) – Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat laut eines Berichts der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) das Kanzleramt nicht über seine Weisung informiert, die Verfahrenspraxis für syrische Flüchtlinge zu ändern. Vielmehr habe Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), der zugleich Koordinator der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise ist, am Freitag erst durch einen Anruf von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel davon erfahren. Gabriel habe Altmaier davor gewarnt, dass das Vorgehen des Ministers massiv die Vereinbarung gefährde, die am Donnerstag von Kanzlerin Merkel, CSU-Chef Seehofer und dem SPD-Vorsitzenden Gabriel getroffen worden war, um die Flüchtlingskrise in geordnetere Bahnen zu lenken. Nach Intervention des Kanzleramts musste de Maizière am Freitagabend dann die neue Regelung zurücknehmen, die wieder Anhörungen von Syrern vorsieht und ihnen nur noch subsidiären Schutz ohne Familiennachzug gewähren sollte. Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, sagte der F.A.S., vereinbart sei die Einschränkung des Familiennachzugs für eine sehr kleine Personengruppe. „Eine automatische Erweiterung auf alle bleibeberechtigten Flüchtlinge wird es mit den rot-grünen Ländern nicht geben. Dies wäre nicht nur inhuman, es wäre auch unklug, weil es die Integration der vielen jungen Männer verhindert, wenn sie ihre Frau und Kinder nicht nachholen können“, so Albig.

Flüchtlingsverkehr
Ministerium: 13 Züge und 190 Busse pro Tag für Flüchtlingstransport

0
Berlin (dts) – Zur Verteilung der Flüchtlinge in Deutschland werden nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums täglich 13 Sonderzüge und 190 Busse eingesetzt. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das Bundesverkehrsministerium hat seit dem 1. November die Leitung der „Koordinierungsstelle Flüchtlingsverkehr“ vom Bundesinnenministerium übernommen. Diese Stelle organisiert die Beförderung der Asylbewerber, die über die Balkanroute nach Deutschland kommen, zu den Aufnahmestellen in den Bundesländern. Nach Angaben des Ministeriums werden die Flüchtlinge mit Zügen der Deutschen Bahn und privater Bahnunternehmen befördert. Die Busse kommen von privaten Unternehmen, der Bundeswehr und des Technischen Hilfswerks (THW). „Die Kapazitäten sind kontinuierlich erhöht worden“, sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Kosten für den Transport übernimmt das Bundesfinanzministerium.

Lufthansa-Streik
Flugbegleiter unterbrechen Streik bei Lufthansa für einen Tag

Frankfurt/Main (dts) – Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat ihren Streik bei der Lufthansa für einen Tag unterbrochen. Nach Angaben der Lufthansa soll der Flugbetrieb daher am Sonntag weitgehend normal verlaufen. Einzelne Streichungen seien jedoch aus operativen Gründen möglich. Erst für Montag hat die Gewerkschaft die Flugbegleiter wieder zum Ausstand aufgerufen – nannte jedoch zunächst keine Details. Am Freitag und Samstag hatten die Lufthansa-Flugbegleiter die Arbeit an den Standorten Frankfurt und Düsseldorf niedergelegt. Hunderte Flüge fielen aus, Zehntausende Passagiere waren betroffen. In dem Tarifstreit geht es um die Alters- und Übergangsversorgung der rund 19.000 Lufthansa-Flugbegleiter.