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Marmaris (nex) – Zeugenberichten zufolge wurde das Hotel, in dem der türkische Präsident Erdogan übernachtete, in der Nacht von Freitag auf Samstag von zwei oder drei Hubschraubern unter Beschuss genommen. Daraufhin seien etwa 10 bis 15 schwerbewaffnete maskierte Personen den Hubschraubern entstiegen und hätten das Hotel Yazici Grand Mares besetzt. Die Angreifer befänden sich noch immer vor Ort.
Es wurde berichtet, dass sie auch auf Zivilisten geschossen hätten. Dabei seien nach ersten Ermittlungen fünf Polizisten verletzt worden, die jedoch wegen des Gefechts nicht hätten ins Krankenhaus transportiert werden können.
Präsident Erdogan habe das Hotel bereits vor der Stürmung des Hotels verlassen.
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„Ich appelliere an das Volk. Geht auf öffentliche Plätze, lasst uns ihnen die beste Antwort geben“, sagte Erdogan in einer Videobotschaft, die mithilfe einer Mobilfunkverbindung von einer offenbar privaten Wohnung aus gesendet wurde. „Ich glaube nicht, dass dieser Putsch erfolgreich sein wird. Kein Putschführer in der Geschichte hatte jemals Erfolg“, so Erdogan weiter.
Die Türken haben Erdogans Aufforderung Folge geleistet und sind landesweit auf die Straßen geströmt.
Der Kommandant der Ersten Armee, Ümit Dündar, erklärte, dass die Putschführer eine kleine Gruppe in der Führung der Ersten Armee darstellten. Erdogan stellte klar, dass es keinen Anschlagsversuch gegen ihn gegeben habe. Das Präsidialamt teilte mit, dass der Präsident sich an einem sicheren Ort befinde.
Erdogan erklärte, dass die Gruppe zur Terrororganisation FETÖ/PDY angehöre, die vor drei Jahren erfolglos versucht hatten, die Regierung zu stürzen.
„Das ist ein Eingriff in die Demokratie und den Willen des Volkes“, sagte Ministerpräsident Binali Yildirim am gestrigen Freitagabend in einer Live-Ansprache im Fernsehen. „Das werden wir nicht zulassen. Es wird niemals einen Kompromiss zur Demokratie geben. Die Täter werden den höchsten Preis dafür zahlen.“
Ministerpräsident Yildirim erklärte, dass einige Schlüsselgebäude in der Hauptstadt gesperrt seien.


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