Anti-islamischer Rassismus
Restaurantchef droht Muslimin: „Ich werde Rattengift in Ihr Essen reintun“
Dortmund (nex) – Eine Muslimin mit Kopftuch besuchte am vergangenen Sonntag das Restaurant „Le Cénacle“ in Paris, wurde jedoch vom Koch gezwungen, dieses wieder zu verlassen, der sie als Terroristin bezeichnete. Er bedrohte die Frau mit den Worten: „Ich werde Rattengift in Ihr Essen reintun.“ Ein Video von dem Zwischenfall, das andere Kunden im Restaurant aufgezeichnet hatten, wurde in den sozialen Medien veröffentlicht. Darauf ist zu hören, wie der Koch sagt:
„Muslime können in diesem Restaurant nicht essen“ und weitere Drohungen ausspricht wie: „Ich werde Rattengift in Ihr Essen reintun, wenn Sie weiterhin in dieses Restaurant kommen.“
Die Frau erwidert darauf: „Wir möchten nicht von Rassisten bedient werden.“
Restaurantbesitzer: „Rassisten wie ich töten keine guten Menschen.“
Frau: „Haben wir hier eine Bombe gelegt?“
Mann: „Madame, Terroristen sind Muslime, und Muslime sind Terroristen. Analysieren Sie meine Worte und Sie werden sehen, dass ich recht habe.“
Frau: „Ich muss keinen Unsinn analysieren.“
Mann: „Ich lebe in einem laizistischen Staat, und das ist meine Meinung.“
Frau: „Wir haben dasselbe Recht wie Sie auf eine Meinung.“
Mann: „Ich möchte keine Leute wie Sie hier haben. Punkt.“
Frau: „Okay.“
Mann: „Sie haben verstanden?“
Frau: „Ja, das habe ich.“
Mann: „Es sieht nicht danach aus. Raus mit Ihnen!“
Frau: „Aber es ist wichtig, hier anzugeben, dass Sie keine Muslime haben wollen. Hätten wir das gewusst, wären wir nicht hergekommen.“
Mann: „Jetzt wissen Sie es, gehen Sie.“
Frau. „Okay, wir gehen schon, keine Sorge.“
Dann tätigt die Frau einen Anruf.
Frau (weinend): „Okay, ruf die Polizei. Komm bitte nicht allein.“
In Frankreich hat die Islamophobie einen historischen Höhepunkt erreicht. Debatten darüber wurden nach der Veröffentlichung von Fotos im Internet noch angefeuert, auf denen eine von vier männlichen Polizisten umringte Frau zu sehen ist, die sie zwingen, ihren Burkini an einem Strand in Nizza auszuziehen.
Nizza ist eine der Städte in Frankreich, in denen das Burkiniverbot galt, bevor der Staatsrat dieses kippte. Die Küstenstadt ist seit dem tödlichen Terroranschlag des IS (Daesh) vom 14. Juli, einem Nationalfeiertag in Frankreich, in höchster Alarmbereitschaft.
Militäroperation Schutzschild Euphrat
Türkei: Erdogan-Obama-Treffen am Sonntag
Dortmund (nex) – Wie das Weiße Haus am gestrigen Montag mitteilte, werden US-Präsident Barack Obama und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan diese Woche zusammentreffen. Das Treffen wird von den Spannungen wegen der andauernden türkischen Militäroperation Schutzschild Euphrat begleitet werden.
Das Treffen am kommenden Sonntag werde vor dem G20-Gipfel in China stattfinden, ließ Obamas stellvertretender Sicherheitsberater Ben Rhodes die Journalisten im Weißen Haus wissen.
„Präsident Obama möchte offen die Situation in der Türkei seit dem Putschversuch, unseren Anti-IS-Kampf, unsere Bemühungen, mehr Stabilität in Syrien zu fördern und Maßnahmen wegen der Flüchtlingskrise erörtern“, so Rhodes weiter.
Es wird die erste Zusammenkunft zwischen Obama und Erdogan seit dem vereitelten Putschversuch vom 15. Juli sein.
Die USA haben die Türkei eindringlich dazu aufgerufen, ihren Einsatz in Syrien auf den IS (Daesh) zu konzentrieren. Die Türkei vermeidet die Zusammenarbeit mit den von der YPG geführten Demokratischen Kräften Syriens, dem Hauptpartner der USA in Syrien, da sie die YPG als einen Ableger der verbotenen PKK betrachtet, die auch von den USA und der EU als eine Terrororganisation eingestuft wird.
Ankara besteht darauf, dass die YPG sich unverzüglich auf das Ostufer des Euphrat zurückzieht und hat sie im Zuge der Militäroperation südlich von Dscharablus angegriffen.
Regelsatzerhöhung
Deutsches Kinderhilfswerk: Alle Kinder brauchen eine Erhöhung des Hartz IV-Regelsatzes
Berlin (ots) – Die nach Medienberichten geplante teilweise Regelsatzerhöhung für Kinder im Hartz IV-Bezug ist nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes ein Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig kritisiert der Verband die geplante Nullrunde für Kinder bis zu sechs Jahren als völlig indiskutabel.
„Die geplante Regelsatzerhöhung für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren um 21 Euro ist seit langem überfällig. Damit nähert sich der Regelsatz für diese Altersgruppe langsam einem Wert, der diese Kinder aus der Armut führt. Gleichzeitig ist die geplante Nullrunde für Kinder bis zu sechs Jahren indiskutabel und ein gesellschaftspolitischer Skandal. Auch die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft brauchen dringend höhere Regelsätze. Und die geplante Erhöhung für Jugendliche um fünf Euro ist ein schlechter Witz. Auch diese Altersgruppe braucht eine kräftige Regelsatzerhöhung, um der Armut zu entkommen“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Um die Kinderarmut in Deutschland zu bekämpfen und die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern, fordert das Deutsche Kinderhilfswerk umfassende Reformen der Sozialgesetze. Dabei sollten neben den Regelsätzen, Bildungsgerechtigkeit und die Möglichkeiten des gesunden Aufwachsens im Mittelpunkt der Reformen stehen. Soziale Sicherheit und Bildungsgerechtigkeit für Kinder sollten in einer der reichsten Industrienationen der Welt eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Hier brauchen wir endlich ein Bundesweites Programm zur Bekämpfung der Kinderarmut.
Kinderarmut wirkt sich in vielen Bereichen des Alltags aus. Ein Bundesweites Programm zur Bekämpfung der Kinderarmut muss dementsprechend interdisziplinär an verschiedensten Stellen ansetzen. Das fängt an bei der Beschäftigungspolitik, damit Eltern durch eigene Erwerbstätigkeit sich und ihren Kindern eine ausreichende finanzielle Lebensgrundlage bieten können. Bund, Länder und Kommunen müssen zudem gemeinsam dafür sorgen, dass Einrichtungen für Kinder und Jugendliche so ausgestattet werden, dass sie deren Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten adäquat fördern können. Ein gesundes Aufwachsen sollte für alle Kinder, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern, ebenso eine Selbstverständlichkeit sein. Mit Bildung stärken wir die Kinder als Subjekte und ermöglichen es ihnen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und nicht in Resignation zu versinken. Deutschland darf bei der sozialen Gerechtigkeit nicht im Mittelmaß stecken bleiben
„One Belt, One Road“
Chinesischer Botschafter: „Die Türkei ist ein Wirtschaftswunder“
Ankara (nex) – Der chinesische Botschafter in Ankara, Yu Hongyang, sprach mit Daily Sabah über den G20-Gipfel, der am 4. und 5. September in Hangzhou stattfinden soll. Hongyang erklärte, dass der Gipfel neue Hoffnung für die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die globale ökonomische Verwaltung bringen werde. Er erwarte starke Botschaften hinsichtlich der wirtschaftlichen Kooperation, Expansion und Solidarität gegen globale Wirtschaftskrisen.
Hongyang, der auch über das neue Mega-Seidenstraßenprojekt „One Belt, One Road“ sprach, teilte mit, dass die Türkei und China sich politisch für das Projekt einsetzten und dieses Fortschritte mache. Der Botschafter, der von 2003 bis 2006 als chinesischer Generalkonsul in Istanbul gedient hatte, wies darauf hin, dass die Türkei ihr Exportvolumen von 47 Milliarden im Jahr 2003 auf 143,8 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 gesteigert habe, während die Einnahmen aus dem Tourismus von 14 Milliarden US-Dollar im Jahr 2003 auf 31,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2015 angestiegen seien. Somit sei die Türkei ein Wirtschaftswunder im Nahen Osten, schloss er.
In den vergangenen Jahren gebe es dank der Bemühungen beider Länder stabile Entwicklungen in den bilateralen Beziehungen, erklärte Hongyang. Seit China und die Türkei im Jahr 2010 eine strategische Partnerschaft eingegangen seien, hätten hochrangige Besuche zugenommen, während das gegenseitige politische Vertrauen sich konstant entwickle. Präsident Erdogan und Jingping seien 2015 zweimal zusammengekommen, was eine wichtige Entwicklung für die bilateralen Beziehungen bedeute. Der Botschafter wies darauf hin, dass China und die Türkei in diesem Jahr das 45-jährige Bestehen des diplomatischen Bündnisses feiern würden. Im Juni sei die gemeinsame Studiengruppe des türkischen Außenministers bereits zum vierten Mal nach Peking gekommen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan werde an dem G20-Gipfel, der im September in Hangzhou ausgerichtet werden soll, teilnehmen. Und es seien weitere hochrangige Treffen zwischen den beiden Ländern geplant, betonte Hongyang.
Die bilateralen Beziehungen verbesserten sich seit dem Beginn der Kooperation in regionalen und internationalen Fragen kontinuierlich, so der ehemalige Generalkonsul. Nach Angaben des Statistikinstituts der Türkei habe im vergangenen Jahr das Handelsvolumen zwischen China und der Türkei 27,3 Milliarden US-Dollar erreicht. China sei nach Deutschland der größte Handelspartner der Türkei. Wenn auch die Zahl der Touristen aus China zurückgegangen sei, hätten mehr als 310.000 Chinesen im Jahr 2015 das Land besucht, was im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 57 Prozent bedeute.
Krieg gegen den Terror
Syrien: Dscharablus-Einwohner jubeln nach Befreiung vom IS türkischen Hilfstrucks zu
Dortmund (nex) – Der türkische Nachrichtensender TRT World strahlte am gestrigen Sonntag ein exklusives Video über die Aktivitäten des Türkischen Roten Kreuzes in der syrischen Stadt Dscharablus aus, die vor Kurzem durch die Freie Syrische Armee mit der Unterstützung der Türkei von der Terrororganisation IS (Daesh) befreit worden war.
Ediz Tiyansan, der erste ausländische Journalist, der live von der Stadt berichten konnte, sagte, dass die Einwohner von Dscharablus die Niederlage des IS durch die FSA und die türkischen Streitkräfte gefeiert hätten.
„Das war einer der emotionalsten Augenblicke meines Lebens“, sagte der TRT World-Mitarbeiter über seine Ankunft in Dscharablus. „Gleich als wir in der Stadt ankamen, versammelten sich die Menschen, und als sie den Lkw des Roten Halbmondes sahen, fingen sie an zu jubeln.“
Der Journalist befragte die Einwohner zu ihren Erfahrungen unter der Herrschaft des IS (Daesh). „Es war die Hölle“, hätten diese geantwortet. Die Menschen erzählten, es habe keine Lebensmittel und Waren des Alltags gegeben, da der IS (Daesh) regelmäßig das Eigentum der Leute beschlagnahmt habe.
„Wir haben etwa 17 Monate Hunger gelitten“, so einer der Einwohner. Zum Einsatz des Türkischen Roten Halbmondes meinte er:
„Der Rote Halbmond liefert täglich 5.000 Mahlzeiten. Ich habe von lokalen Verantwortlichen gehört, dass die Lieferungen so lange weitergehen würden, wie der Bedarf bestehen werde.“
TRT berichtete, dass die Kämpfer der FSA noch immer auf der Hut vor möglichen Schläferzellen des IS seien, die sich unter den Zivilisten versteckt haben könnten. Tisanyan fokussiert mit seiner Kamera den Hauptplatz der Stadt und erzählt, dass dieser vor gerade einmal einer Woche als Bühne für die brutalen Enthauptungen und Foltern gedient habe. „Die Einwohner mussten dabei zusehen“, so der Journalist.
Wie ein hochrangiger Vertreter der türkischen Behörde für Katastrophen- und Notfallmanagement (AFAD) mitteilte, leiste auch diese Organisation seit der Befreiung der Stadt vom IS (Daesh) humanitäre Arbeit. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Anadolu am gestrigen Sonntag erklärte der stellvertretende AFAD-Chef Mehmet Halis Bilden, dass die Behörde seit dem Beginn der türkischen Militäroperation Schutzschild Euphrat ihr Bestes tue, um den Einwohnern von Dscharablus humanitäre Hilfe zukommen zu lassen.
„Wir koordinieren die Hilfe an der Grenze zwischen Karkamis in der Türkei und Dscharablus“, so Bilden. „Wir haben Zelte aufgestellt, in denen 1.000 Menschen Platz finden. Und wir sind auf eine mögliche Flüchtlingswelle [aus der Stadt] vorbereitet.“
Terroranschlag im Jemen
Autobombenanschlag: Selbstmordattentäter reißt über 45 Menschen mit in den Tod
Dortmund (nex) – Bei einem Anschlag mit einer Autobombe wurden nach Angaben der Ärzte ohne Grenzen am heutigen Montagmorgen in der südjemenitischen Stadt Aden mindestens 45 Menschen getötet und mehr als 60 verletzt.
Ersten Meldungen zufolge raste der Attentäter mit seinem sprengsatzbeladenen Fahrzeug in ein Gebäude der regierungstreuen Streitkräfte in Nordaden.
Die Organisation twitterte von einem ihrer Social-Media-Accounts aus: „@MSF Hospital in Aden nahm 45 Tote und mindestens 60 Verletzte wegen Explosion am Morgen des #29Aug auf #Yemen“
Die Terrororganisation IS (Daesh) bekannte sich sofort zu dem Anschlag
Die Nachrichtenagentur Amak, das Sprachrohr des IS, zitierte aus einem Statement der Terrormiliz, dass bei dem Anschlag 60 Menschen getötet worden seien.
Der Jemen befindet sich seit 2014 in einem Bürgerkrieg. Damals hatten Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa sowie einige Provinzen überrannt und die Regierung des Präsidenten Abd Rabbuh Mansur Hadi zur Flucht nach Saudi-Arabien gezwungen.
Kampf gegen den Terror
Türkischer Außenminister: Wir werden PYD bis zu ihrem Rückzug angreifen
Ankara (nex) – Die Türkei wird den bewaffneten Arm des syrischen PKK-Ablegers PYD unter Beschuss nehmen, bis sich dieser auf die östliche Seite des Euphrats zurückgezogen hat. Dies erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu am Montag in Ankara während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem niederländischen Amtskollegen Bert Koenders. „Sie haben sich so früh wie möglich auf die Ostseite des Euphrats zurückzuziehen, wie sie es angekündigt und wie die USA es versprochen hatten“, erklärte der Minister.
Die PYD ist der syrische Ableger der PKK, die von der Türkei, den USA und der EU als terroristische Organisation eingestuft wird. Diese hat im Juli des Vorjahres ihren bewaffneten Kampf gegen den türkischen Staat wiederaufgenommen. Seit dieser Zeit starben mehr als 600 Sicherheitsbeamte und mehr als 7000 PKK-Terroristen.
Die am Mittwoch begonnene Operation „Schild des Euphrats“ verfolgt das Ziel, die Sicherheit zu verbessern, die Koalitionskräfte zu stärken und die Terrorgefahr entlang der türkischen Grenze durch Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) zu bekämpfen, die durch türkische Waffen, Artillerie und Kampfjets unterstützt wird. Çavuşoğlu machte deutlich, es gehe darum, in der Region „Daesh zu eliminieren“.
„Man hat gesehen, dass eine kleine Truppe ausreichte, um die Daesh-Terroristen in die Flucht zu schlagen“, merkte der Minister an. Er sagte auch, es wäre nicht möglich, die Terrorgruppe allein durch Luftschläge zu besiegen. „Wir können Daesh durch effektive Operationen zu Lande aus dem Irak und Syrien vertreiben“, ist sich Çavuşoğlu sicher. „Davon abgesehen, dass 65 Länder in der Koalition sind, würde es ausreichen, wenn nur fünf oder sechs Länder in dieser Angelegenheit zusammenarbeiten, und es hätte weder im Irak noch in Syrien eine Terrorgruppe wie Daesh gegeben.“
Der Minister wies darauf hin, dass in der syrischen Stadt Manbidsch Araber die Mehrheit stellen und sich die Bewohner der von der türkischen Armee unterstützten Operation angeschlossen hätten. „Wir sollten jenen Bewohnern, die dort gewohnt hatten, die Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen“, gab Çavuşoğlu zu bedenken. „Aber das ist nicht das Ziel der YPG.“ Die YPG betreibe „ethnische Säuberungen“ gegenüber allen, inklusive Kurden, „die nicht denken wie sie“.
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Fußball-Weltmeisterschaft 2018
Nach der EM ist vor der WM: Liste der Qualifikationsspiele
Nach der EM ist vor der WM
Gelsenkirchen (nex) – Nachdem die Europameisterschaft in Frankreich mit dem Gewinn des EM Titels durch Portugal zu Ende gegangen ist, beginnen nun die Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Die WM Qualifikation wird in 9 Gruppen ausgespielt, wo sich nur der Gruppenerste direkt für die WM Endrunde qualifiziert, die Gruppenzweiten tragen am 9. und 14. November 2017 die Playoffs aus.
Die Gruppen für die WM Qualifikation sehen wie folgt aus:
Gruppe A: Niederlande, Frankreich, Schweden, Bulgarien, Weißrussland, Luxemburg
Gruppe B: Portugal, Schweiz, Ungarn, Färöer, Lettland, Andorra
Gruppe C: Deutschland, Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan, San Marino
Gruppe D: Wales, Österreich, Serbien, Irland, Moldawien, Georgien
Gruppe E: Rumänien, Dänemark, Polen, Montenegro, Kasachstan, Armenien
Gruppe F: England, Slowakei, Schottland, Slowenien, Litauen, Malta
Gruppe G: Spanien, Italien, Albanien, Israel, Mazedonien, Liechtenstein
Gruppe H: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Griechenland, Estland, Zypern
Gruppe I: Kroatien, Island, Ukraine, Türkei, Finnland, Kosovo
Die Qualifikationsspiele beginnen am Sonntag 04. September mit folgenden Partien:
San Marino – Aserbaidschan
Dänemark – Armenien
Kasachstan – Polen
Litauen – Slowenien
Slowakei – England
Tschechien – Nordirland
Rumänien – Montenegro
Malta – Schottland
Montag am 5. September finden folgende Begegnungen statt:
Georgien – Österreich
Wales – Moldawien
Serbien – Irland
Spanien – Lichtenstein
Albanien – Mazedonien
Israel – Italien
Kroatien – Türkei
Ukraine – Island
Finnland – Kosovo
Dienstag am 6. September kommt es zu folgenden Begegnungen:
Bulgarien – Luxemburg
Weißrussland – Frankreich
Schweden – Niederlande
Andorra – Lettland
Färöer – Ungarn
Schweiz – Portugal
Bosnien-Herzegowina – Estland
Zypern – Belgien
Gibraltar – Griechenland
Flüchtlingspolitik
Kampeter: Beschäftigungsverbot in der Zeitarbeit komplett aufheben
Düsseldorf (ots) – Die Arbeitgeber haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, nach dem jüngsten Integrationsgesetz weitere Schritte zur schnelleren Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge einzuleiten. Vor allem bei der Zeitarbeit brauche es eine gesetzliche Lockerung.
„Durch eine vollständige Aufhebung des Beschäftigungsverbots in der Zeitarbeit würden Menschen ohne Berufserfahrung deutlich bessere Chancen erhalten“, sagte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der „Rheinischen Post“.
Zudem müssten die arbeitsmarktpolitischen Instrumente der Bundesagentur für Arbeit (BA) stärker auf Flüchtlinge ausgerichtet werden. „Wir müssen sehen, wie wir die arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose noch besser nutzen, um diese gezielt für eine Ausbildung oder Beschäftigung fit zu machen“, sagte Kampeter.
„Alle Instrumente der Ausbildungsförderung ab Abschluss des Ausbildungsvertrags müssen auch für alle Asylbewerber mit hoher Bleibeperspektive und Geduldete zur Verfügung stehen“, forderte der BDA-Vertreter. Die Bundeskanzlerin hat die Spitzen der deutschen Wirtschaft am 14. September ins Kanzleramt eingeladen, weil die Wirtschaft bisher nur zögerlich Migranten einstellt.
Studie
Hamburg unter den zehn lebenswertesten Städten weltweit
Hamburg (ots) – Laut einer Studie im Auftrag des britischen Wirtschaftsmagazins „The Economist“ gehört Hamburg zu den Top-Zehn der lebenswertesten Städte der Welt. Grund für die Hansestadt, den Top-Platzierten im Ranking in einer Social Media-Aktion „Liveable Cities“ zu gratulieren.
Zu den ersten Gratulanten zählt der Erste Bürgermeister der Stadt, Olaf Scholz. Via Twitter gingen heute die Glückwünsche an die anderen Top -Zehn. Dort wurde bereits mit zahlreichen Retweets und Favorisierungen, u. a. durch die Bürgermeister von Helsinki und Melbourne, reagiert. Als kleine Aufmerksamkeit hat Hamburg für die jeweiligen Metropolen neun eigens von Hamburg Marketing gestaltete Fotogalerien im Gepäck, auf der die Anhänger jeder Stadt Bilder ihrer Lieblingsplätze unter Einsatz des jeweiligen Städte-Hashtags posten können.
Wie das geht, haben die Hamburger bereits eindrucksvoll vorgemacht: rund 750 Fotos ihrer Lieblingsorte haben sie nach nur wenigen Tagen über die Social Media Kanäle Instagram und Twitter mit dem Hashtag #liveablehamburg auf die digitale Fotoleinwand auf www.liveable-hamburg.com gespielt. Mit der Aktion wurde schon jetzt eine Online-Reichweite von rund 2 Mio. erzeugt. „Diese Online-Community zu schaffen, ist schon jetzt ein schöner Erfolg“, sagt Michael Otremba, Geschäftsführer Hamburg Marketing GmbH. „Unser Ziel ist es, den im Ranking platzierten Metropolen unsere Glückwünsche aus Hamburg zu übermitteln und ihnen sowie ihren Anhängern eine Plattform zu geben, um das besondere Lebensgefühl in Bildern auszudrücken.“ Unterstützer der Aktion sind u. a. die Sender Radio Hamburg und Hamburg Zwei, das Miniaturwunderland und weitere Multiplikatoren aus der Stadt.
In der Studie, die vergangene Woche veröffentlicht wurde und die in nationalen und internationalen Medien sowie vielen sozialen Netzwerken aufgegriffen wurde, nehmen Wissenschaftler im Auftrag des „The Economist“ einmal im Jahr die Lebensqualität in Großstädten auf der ganzen Welt unter die Lupe. Die Hansestadt schnitt dabei in diesem Jahr besonders gut ab. Untersucht wurden 140 Städte unter anderem in den Kategorien Gesundheitswesen, Kultur, Umwelt, Bildung und Infrastruktur. Zu den Top-Zehn zählen: Melbourne, Wien, Vancouver, Toronto, Calgary, Adelaide, Perth, Auckland, Helsinki und auf Platz 10 Hamburg

