Israel
„Jüdisch-arabische Zusammenarbeit“: Israelisches Unternehmen plant Fabrik im Gaza-Streifen

"Wir wollen, dass die Menschen im Gazastreifen Arbeit haben - echte Arbeitsplätze. Wir haben unser Werk in Rahat, 'Insel des Friedens', errichtet, und ich möchte es größer machen und mehr Menschen Hoffnung geben, deshalb sind wir dabei, auch ein Werk in Gaza zu errichten", so Daniel Birnbaum, CEO von SodaStream.

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Tel Aviv (nerx) – SodaStream, der israelische Hersteller von Sprudelgeräten, plant eine Produktionsstätte im Gazastreifen, sagte CEO Daniel Birnbaum am Donnerstag.

Birnbaum sagte auf der Globes Business Conference in Tel Aviv, dass SodaStream sein Geschäftsmodell der jüdisch-arabischen Zusammenarbeit in der Produktion nach Gaza bringen und andere Unternehmen ermutigen wolle, dies ebenfalls zu tun.

„Wir wollen das noch verstärken. Wir wollen, dass noch mehr Unternehmen diesem Geschäftsmodell folgen“, so Birnbaum.

Birnbaum fügte hinzu, dass die Integration von Juden und Arabern in das Unternehmen Teil seiner DNA sei. „Wir sprachen über den Gazastreifen, probierten Dinge aus, Kreativität, Optimismus und Transparenz”.

Die Vielfalt in den Produktionsstätten sei dem Unternehmen sehr wichtig. Da Sodastream auch Palästinenser beschäftigt, kommentierte Birnbaum die Situation im Gazastreifen und erklärte:

„Wir wollen, dass die Menschen im Gazastreifen Arbeit haben – echte Arbeitsplätze. Wir haben unser Werk in Rahat, ‚Insel des Friedens‘, errichtet, und ich möchte es größer machen und mehr Menschen Hoffnung geben, deshalb sind wir dabei, auch ein Werk in Gaza zu errichten, das von einem Subunternehmer betrieben wird. Wir wollen, dass die Menschen in Gaza echte Arbeitsplätze haben, denn wenn es Wohlstand gibt, wird es auch Frieden geben“, betonte Birnbaum.

Das amerikanische Unternehmen Pepsico kaufte Sodastream im August dieses Jahres für 3,2 Mrd. US-Dollar.

 

 

 

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