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Es ist entschieden: VW-Werk wird in der Türkei gebaut

Lange wurde spekuliert, jetzt verdichten sich die Hinweise, dass das neue VW-Werk in der Türkei gebaut wird - offenbar nach Zugeständnissen aus Ankara. Saudi-Arabien und Bulgarien gehen leer aus.

(Foto: nex24)
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Lange wurde spekuliert, jetzt verdichten sich die Hinweise, dass das neue VW-Werk in der Türkei gebaut wird – offenbar nach Zugeständnissen aus Ankara. Saudi-Arabien und Bulgarien gehen leer aus.

Wie die tagesschau unter Berufung auf Regierungskreise weiter berichtet, erwarte Volkswagen vom türkischen Staat lediglich ein Entgegenkommen bei der äußerst hohen Konsumsteuer auf Neuwagen. Diese könne bei einer Passat-Limousine, abhängig von der Motorstärke, bis zu 41 Prozent des Gesamtpreises ausmachen.

Aufgrund des riesigen türkischen Marktes sei die Entscheidung trotz der in Bulgarien niedrigeren Lohnkosten für Manisa bei Izmir gefallen. Wie die tagesschau weiter berichtet rechne VW mit einem Verkauf von etwa 40.000 Passat-Limousinen allein in der Türkei pro Jahr. Neben dem Passat sollen im Werk auch Skoda- und Seat-Modelle gefertigt werden.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sei ausnahmsweise bereit, für alle mit VW gemachten Vereinbarungen eine Art Staatsgarantie zu geben. Man sei VW bei allen Forderungen entgegengekommen, selbst bei der „außergewöhnlichen“ Forderung nach einer solchen Garantie, so die tagesschau unter Berufung auf Aussagen eines für Ankara in Deutschland arbeitenden Lobbyisten.

Trotz bisheriger Medienberichte über eine Entscheidung für den Standort in der Türkei, hatte sich VW hierzu noch nicht endgültig geäußert. Man sei weiterhin in einem ergebnisoffenen Auswahlprozess, schrieb die VW-Pressestelle noch Ende Juni.

 

 

 

 

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