"Christliche Freunde Israels"
Brasilien widmet Netanjahu eigene Biefmarke

Bei seinem Besuch in Brasilien wurde der israelische Premierminister mit einem Geschenk außergewöhnlicher Art überrascht: Als Zeichen "besonderer Verbundenheit", hat die brasilianische Post eine Briefmarke mit dem Abbild Benjamin Netanjahus herausgebracht. 

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Brasilia (nex) – Bei seinem Besuch in Brasilien wurde der israelische Premierminister mit einem Geschenk außergewöhnlicher Art überrascht: Als Zeichen „besonderer Verbundenheit“, hat die brasilianische Post eine Briefmarke mit dem Abbild Benjamin Netanjahus herausgebracht.

Übergeben wurden ihm die Marken bei einem Treffen mit der fundamentalistischen internationalen Bewegung „Christliche Freunde Israels“.

„Meine Frau Sara und ich freuen uns, mit euch hier in Brasilien zu sein. Wir haben keine besseren Freunde auf der Welt, als die evangelische Gemeinschaft, und die evangelische Gemeinschaft hat keinen besseren Freund auf der Welt als den Staat Israel“, sagte Netanyahu laut der israelischen Zeitung „Israel National News“ bei einer Rede.

„Wenn du ein Christ im Nahen Osten bist, gibt es nur einen Ort, an dem du sicher bist. Es gibt nur einen Ort, an dem die christliche Gemeinschaft wächst, gedeiht und gedeiht. Das ist im Staat Israel. Denn überall sonst, wenn man Christ ist, muss man sehr vorsichtig sein, oder man muss gehen. Nicht in Israel. Ihr seid unsere Brüder und Schwestern, und wir schützen die Rechte der Christen, wie wir die Rechte aller Religionen schützen“, zitiert das Blatt den israelischen Premierminister.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro kündigte bereits im November an, die Botschaft des Landes in Israel nach Jerusalem zu verlegen. Wie der rechte Politiker auf Twitter mitteilte, sei „Israel ein souveräner Staat“ und man solle dies respektieren. In einem Interview mit der israelischen Zeitung „Hayom“ sagte Bolsonaro, Israel könne selbst über seine Hauptstadt bestimmen.

Jerusalem-Resolution

Im Dezember 2017 stimmten UN-Mitgliedsstaaten in einer vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan initiierten Resolution mit überwältigender Mehrheit gegen eine Entscheidung von Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

Trump warnte andere Länder vor der Abstimmung, gegen die USA zu votieren. Er drohte offen, finanzielle Hilfen zu stoppen. Es gebe Länder, die das Geld der USA nähmen und dann gegen sie stimmten. “Wir beobachten diese Staaten. Lasst sie gegen uns stimmen. Wir werden eine Menge sparen. Es ist uns egal”, so Trump.

Vor der Abstimmung in New York hatte Erdogan an die internationale Gemeinschaft appelliert, sich nicht dem Druck der USA zu beugen.

“Die Wiege der Demokratie sucht in der Welt Willen, den man mit Dollar kaufen kann. Herr Trump, Sie können den demokratischen Willen der Türkei nicht mit Ihren Dollars kaufen”, sagte Erdogan.

Netanjahu hatte die Abstimmung zurückgewiesen, bevor sie überhaupt stattgefunden hatte. “Jerusalem ist Israels Hauptstadt, ob die Vereinten Nationen dies anerkennen oder nicht”, sagte er bei einer Rede in Israel.

 

 

 

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