Moskau-Ankara-Achse
Russland: Visafreiheit für türkische Staatsbürger geplant

Ein Regierungsvertreter aus dem türkischen Außenministerium hat erklärt, dass Russland an der Aufhebung der Visumpflicht für türkische Staatsangehörige arbeite.

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Ankara (nex) – Ein Regierungsvertreter aus dem türkischen Außenministerium hat erklärt, dass Russland an der Aufhebung der Visumpflicht für türkische Staatsangehörige arbeite.

Das Konzept sei noch in Bearbeitung, Geschäftsleute und offizielle Delegationen würden als erste davon profitieren, so die anonyme Quelle.

Der Türkisch-Russische Rat für Zusammenarbeit auf hoher Ebene (HLCC) soll Anfang dieses Jahres zusammenkommen. Zwei der drei untergliederten Hauptmechanismen des Rates, der Gemischte Wirtschaftsausschuss sowie die Gemeinsame Strategische Planungsgruppe, haben bereits getagt. Der dritte Mechanismus, das Türkisch-Russische Community-Forum hat sich die Fortsetzung seiner politischen sowie Community-Arbeit zwischen den beiden Ländern zum Ziel gesetzt.

Trotz unterschiedlicher Auffassungen in Bezug auf den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und seine Regierung haben die beiden Länder den landesweiten Waffenstillstand erreicht. Die Beziehungen zwischen Moskau und Ankara haben sich erheblich verbessert.

Eine russische Delegation befand sich in dieser Woche zur Erörterung technischer Details der syrischen Friedensverhandlungen, die am 23. Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana stattfinden sollen, in Ankara.

Auch die Gespräche über das das Gaspipeline Turkish Stream-Projekt werden fortgesetzt. Das Projekt war im Dezember 2014 von Putin während eines Türkeibesuchs angekündigt worden. Vier Stränge auf dem Grund des Schwarzen Meeres sollen Erdgas ins türkische Thrakien transportieren. Die Kapazität soll bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich betragen, mit dem sowohl die Türkei als auch europäische Länder versorgt werden sollen.

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