São Paulo (nex) – Wie brasilianische Nachrichtenportale berichten, ist die Schwiegermutter des Formel-1-Promoters Bernie Ecclestone (85) in der Metropole São Paulo entführt worden.
Bereits am Freitag soll die 67 Jahre alte Aparecida Schunk in die Hände von Kriminellen gefallen sein, die nun Berichten zufolge ein Lösegeld in Höhe von rund 42 Millionen Euro verlangen. Dies wäre die höchste Lösegeldforderung in der brasilianischen Geschichte.
Das Vermögen des Unternehmers belaufe sich auf etwa drei Milliarden Euro. Das Entführungsopfer ist die Mutter der 38-jährigen Brasilianerin Fabiana Flosi, die Ecclestone im Jahr 2012 geheiratet hatte. In Brasilien sind Entführungen von Angehörigen Prominenter ein weit verbreitetes Übel. In den meisten Fällen richteten sie sich bislang gegen Verwandte bekannter Fußballgrößen. Seit die brasilianischen Behörden Sondereinheiten eingerichtet haben, ist die Zahl der Fälle insgesamt gesunken.
Izmir (nex) – Die Nobelpreisträgerin und jemenitische Aktivistin Tawakkol Karman schloss sich am gestrigen Montag Tausenden Menschen auf dem Kizilay-Platz in Ankara an, um gegen den vereitelten Putschversuch vom 15. Juli zu protestieren.
Karman, die zum Gesicht des jemenitischen Aufstands im Jahr 2011 wurde, sendete mit einem Foto von sich auf dem Kizilay-Platz Grüße per Twitter.
(Foto: AA)
Sie wurde als „Iron Woman“ und „die Mutter der Revolution“ im Jemen bezeichnet. Den Nobelpreis erhielt sie für ihre führende Rolle im Kampf für Frauenrechte, Demokratie und Frieden im Jemen.
Nach der Februarrevolution im Jemen, die in den Arabischen Frühling des Jahres 2011 einzuordnen ist, war der schiitische Präsident Ali Abdullah Salih gezwungen, am 4. Juni 2011 sein Amt seinem Stellvertreter Abed Rabbo Mansur Hadi zu überlassen. Somit ging das 33 Jahre währende Regime Salehs im Jemen zu Ende. Hadi, der am 3. Oktober 1993 zum Vizepräsidenten ernannt worden war, wurde zum amtierenden Präsidenten, als Salih nach einem Angriff auf den Präsidentenpalast am 3. Juni 2011 sich einer Behandlung in Saudi-Arabien unterziehen musste.
Paris (nex) – Die Terrormiliz IS (Daesh) könnte möglicherweise für einen weiteren brutalen Terrorakt in Frankreich verantwortlich. So sollen Medienberichten zufolge am Dienstag in der nordfranzösischen Kleinstadt Saint-Etienne-en-Rouvray in der Provinz Rouen zwei mit Messern bewaffnete Personen während des Gottesdienstes in eine Kirche eingedrungen sein.
Sie sollen dem Priester die Kehle durchgeschnitten und die Gottesdienstbesucher als Geiseln genommen haben. Eine weitere Geisel soll sehr schwer verletzt worden sein.
Den Sicherheitskräften gelang es offenbar, beide Eindringlinge zu neutralisieren. Die mutmaßlichen Terroristen waren dem bisherigen Erkenntnisstand zufolge um etwa 10 Uhr in die Kirche eingedrungen und hatten die Türen geschlossen. Sie sollen den Pfarrer, zwei Nonnen und zwei Gläubige als Geiseln genommen haben.
Einer Nonne soll es gelungen sein, zu entkommen und einen Notruf abzusetzen. Insgesamt soll die Geiselnahme 40 Minuten gedauert haben. Der französische Präsident François Hollande und Innenminister Bernard Cazeneuve sollen mittlerweile am Ort des Vorfalls eingetroffen sein. Über die Identität und das Motiv der Täter gibt es noch keine offiziellen Aussagen. Der Fall wird jedoch als potenzieller Fall des Terrorismus untersucht.
Frankreich wurde im Laufe der letzten Monate mehrfach zum Ziel von Terrorakten, zu denen sich in weiterer Folge der IS bekannte. Der jüngste Anschlag hatte sich vor erst knapp zwei Wochen in Nizza zugetragen, als ein mutmaßlicher Anhänger der Terrormiliz mit einem LKW absichtlich in eine Menschenmenge raste und dabei 84 Menschen tötete.
Frankreich hat auf die Terrorserie mit der Verlängerung des Ausnahmezustands reagiert, der erstmals im November 2015 nach einer blutigen Anschlagsserie in Paris verhängt worden war.
München (ots) – Wer am kommenden Samstag durch den Karawankentunnel an der österreichisch-slowenischen Grenze fahren will, sollte seine Pläne überdenken.
Aufgrund des Staatsbesuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Slowenien werden die Route Ljubljana – Jesenice – Kranjska Gora – Vrsic Pass und damit auch die Autobahn A 2 (Karawankentunnel – Ljubljana) sowie der Tunnel in beiden Richtungen zwischen 9 Uhr und 18 Uhr mehrfach gesperrt. Der exakte Zeitplan ist abhängig vom Besuchsverlauf und wird erst kurzfristig bekannt gegeben.
Laut ADAC besteht eine großräumige Umfahrungsmöglichkeit über die österreichische Pyhrnautobahn A 9 und den Grenzübergang Spielfeld. Diese Ausweichroute wird bereits ab dem Grenzübergang Walserberg (A 8) ausgeschildert sein.
Wer auf der Tauernautobahn A 10 in Richtung Villach unterwegs ist, kann am Knoten Villach auf die A 23 in Richtung Udine abfahren und am Autobahnende bei Palmanova je nach Ziel in Richtung Goricia/Görz beziehungsweise Triest weiterfahren. Alternativ besteht die Möglichkeit, über den Knoten Villach und die Südautobahn A 2 bis Graz und von dort über die Pyhrnautobahn A 9 zum Grenzübergang Spielfeld zu fahren.
Reisenden in der Gegenrichtung wird empfohlen, entweder über Italien auszuweichen oder ab Ljubljana auf die A 1 in Richtung Maribor und weiter über die Pyhrnautobahn A 9 in Richtung Graz zu fahren. Von Zagreb aus bietet sich neben der Route über Italien auch die kroatische A 2 zum Grenzübergang Macelj/SLO und weiter über Ptuj und Maribor zum Grenzübergang Spielfeld an.
Der kommende Samstag wird einer der verkehrsreichsten Reisetage der Urlaubssaison. In Bayern und Baden-Württemberg beginnen die Ferien. Aus Nordrhein-Westfalen, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Süden der Niederlande rollt die nächste Reisewelle an. Auf dem Heimweg sind viele Urlauber aus Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Norden Europas.
Sarajewo (nex/eurasia) – Das Yunus-Emre-Institut hat eine Sommerschule in der Türkei für Schüler und Studenten, die in der bosnischen Hauptstadt Sarajewo Türkisch lernen, organisiert. Am Programm nehmen 46 Bosnier teil. Ankara stärkt damit den interkulturellen Dialog zur ehemals bedeutsamen osmanischen Provinz Bosnien.
Das Yunus-Emre-Institut in Sarajewo organisierte dieses Jahr sein sechstes Sommerschul-Programm. Bosnische Schüler und Studenten erhalten die Möglichkeit, ihre erworbenen sprachlichen Fähigkeiten in der Türkei auszubauen.
Laut dem Direktor des Kulturinstituts in Bosnien-Herzegowina, Mustafa Yildiz, partizipieren am Sprachprogramm insgesamt 540 Schüler und Studenten aus 46 verschiedenen Staaten. Gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu sagte er:
„Aus Bosnien-Herzegowina kommen 46 Schüler. Davon werden 30 direkt vom Yunus-Emre-Institut unterrichtet, weitere 16 studieren in Turkologie.“
Das türkische Institut übernimmt alle anfallenden Kosten. Yildiz fügte hinzu:
„Morgens werden die Schüler Türkisch-Kurse und andere Kurse zur türkischen Kultur, Literatur, Kunst und Geschichte besuchen können. Daraufhin werden für die Schüler nachmittags Stadttouren organisiert. An den Wochenenden organisieren wir Reisen in andere größere Städte, die von Interesse sind.“
Nisada Visca, eine Studenten am Yunus-Emre-Institut in Sarajewo, sagte auf Anfrage, sie sei bereits sehr gespannt auf die neuen Eindrücke aus der Türkei. „Wir lieben die Türkei sehr. Dort möchte ich mein Türkisch verbessern und die Möglichkeit wahrnehmen, das Land besser kennenzulernen.“
Die Studentin Nejra Sadzak äußerte mit Blick auf ihre Teilnahme an der Sommerschule in der Türkei:
„Ich werde mein Türkisch verbessern. Aber ich will auch das Leben und die Menschen besser verstehen lernen. Meinen Universitätsabschluss möchte ich in der Türkei machen.“
Die Sommerschule in der Türkei begann am 22. Juli und wird noch bis zum 28. August dauern. Die Studenten werden bei der Eröffnung der dritten Bosporus-Brücke präsent sein. Dort werden sie auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan treffen, der sich mit ihnen über ihre Erfahrungen während ihres Besuchs in der Türkei unterhalten wird.
Izmir (nex) – In einem Land, das mit Stolz auf seine Heldinnen des Befreiungskriegs zurückblickt, war es nur natürlich, dass die Frauen eine zentrale Rolle bei den Anti-Putsch-Demonstrationen einnehmen würden.
Ihre Geschichten des Kampfes und Überlebens bezeugen, wie wichtig ihr Einsatz im Kampf um die Demokratie in der männerdominierten Gesellschaft der Türkei war und ist.
Als am 15. Juli Panzer über die Straßen rollten, wussten die Menschen sofort, dass ein Putschversuch im Gange war. Doch im Gegensatz zu den vorherigen Putschen, als die Leute die Konfrontation mit der Junta fürchteten, um sie mit ihrem Leben zu verteidigen, indem sie sich beispielsweise einfach vor einen Panzer stellten oder die Soldaten davon zu überzeugen versuchten, die Waffen niederzulegen.
Safiye Bayat hatte nur einen Gedanken als Waffe dabei, nämlich dass die Soldaten eine unbewaffnete Frau nicht erschießen würden, als sie furchtlos auf die Soldaten zuging, die die Bosporus-Brücke in Istanbul eingenommen hatten. Die Brücke war einer der ersten Orte, die die Soldaten in Istanbul besetzt hatten, und Putschtruppen blockierten den Übergang von der asiatischen auf die europäische Seite der Stadt, indem sie Panzer und Lkw auf der belebten Straße abgestellt hatten. Bayats Aufnahmen mit der Sicherheitskamera gingen viral:
Es ist eine Frau mit Kopftuch und Rucksack zu sehen, die ganz alleine auf eine Gruppe Soldaten marschiert, denen sich die Anti-Putsch-Aktivisten entgegengestellt haben. Die Mutter zweier Kinder diskutiert mit den Soldaten, die wiederholt versuchen, sie wegzuschicken. Ein Soldat schlägt sie mit dem Gewehrkolben, und schließlich gibt einer von ihnen einen Schuss in ihre Richtung ab. Glücklicherweise streift die Kugel nur ihr Bein.
(Foto: iha)
„Ich war dort, um meine Brüder und Schwestern, mein Volk und mein Land zu verteidigen”, so die 34-Jährige gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.
Aleppo: UN ruft zu 48-stündiger Feuerpause auf
„Wenn nichts unternommen wird, werden wir mit Sicherheit sterben“, schreibt ein Arzt aus der syrischen Stadt dem britischen UN-Gesandten in einem Brief.
Die Vereinten Nationen haben am Montag eindringlich zu einem 48-stündigen Waffenstillstand in Aleppo aufgerufen, wo Hunderttausende Einwohner wegen der andauernden Kämpfe eingekesselt sind.
„Ich kann nicht oft genug betonen, wie kritisch die Situation in Ostaleppo ist“, erklärte der UN-Chef für humanitäre Angelegenheiten, Stephen O’Brien, im UN-Sicherheitsrat.
Den Entwicklungshelfern müsse der Zugang in die Stadt zur Versorgung der Kranken und Bedürftigen gewährt werden, so O’Brien weiter, der die Einstellung der Feindseligkeiten und eine vorübergehende Aufhebung der Belagerung unterstützt.
Der britische UN-Botschafter Matthew Rycroft erklärte dem Rat, dass sein Land den Aufruf zum Waffenstillstand unterstütze, und wies darauf hin, dass Ostaleppo mit 300.000 Einwohnern von Regierungstruppen vollständig eingekesselt sei.
„Wir können uns nicht hinter verschlossenen Türen verstecken, wir können nicht schweigen angesichts solcher Barbarei, Hunderte Zivilisten werden während Angriffen aus der Luft und vom Boden getötet und verletzt, Hunderttausende mehr leiden nun in einer sich immer mehr ausweitenden humanitären Krise“, erklärte der UN-Botschafter. Rycroft teilte mit, dass er am Vormittag einen Brief von einem Arzt aus dem Kinderkrankenhaus Aleppo erhalten habe, der schreibe, „wenn nichts getan wird, werden wir mit Sicherheit sterben“.
Syrien wird seit fünf Jahren von einem Bürgerkrieg mit Hunderttausenden und Millionen Vertriebenen erschüttert, der in dem Land Ruinen hinterlässt und dessen Wiederaufbau womöglich Generationen dauern wird.
Wie die IS (Daesh)-Agentur Amaq am heutigen Montag mitteilte, habe ein IS (Daesh)-Kämpfer den Selbstmordanschlag auf das Musikfestival in Ansbach verübt, bei dem ein Dutzend Menschen verletzt wurden.
„Er führte die Operation als Reaktion auf die Angriffe der Koalition aus, die den IS (Daesh) bekämpft“, heißt es weiter.
Der Terrorist hatte in der Nähe des Musikfestivals in der bayerischen Stadt einen Sprengsatz gezündet. Nach Angaben der Behörden kam bei diesem bereits dritten Anschlag innerhalb einer Woche in Süddeutschland der Attentäter selbst ums Leben, zwölf weitere Menschen wurden verletzt.
Der 27-Jährige hatte sich zwar in einer psychiatrischen Anstalt in Behandlung befunden, die Behörden erkannten jedoch bei dem gestrigen Anschlag terroristische Motive.
Laut Polizei hatte der Attentäter das Open-Air-Festival zum Ziel, wurde jedoch nicht auf das Gelände gelassen, da er keine Eintrittskarte hatte und sprengte sich deshalb vor einer Weinstube in der Nähe der Veranstaltung in die Luft.
Die syrische Gemeinde bringt ihre Dankbarkeit für die Unterstützung der Türkei zum Ausdruck.
London (nex/aa) – Während man in Deutschland dem gescheiterten Putsch nachzutrauern scheint und vielmehr mit dem putschenden Militär symphatisiert, gingen nach dem Libanon, Bosnien, oder Palästina nun auch Syrer in Großbritannien in Solidarität mit dem türkischen Volk und Erdogan auf die Straßen.
Die syrische und türkische Gemeinde Londons sind am gestrigen Sonntag zusammengekommen, um den vereitelten Putschversuch vom 15. Juli in der Türkei zu feiern.
Die Veranstaltung im Nordlondoner Greenford wurde von der Gruppe Peace and Justice for Syria in Zusammenarbeit mit der Union Europäisch-Türkischer Demokraten London (UETD) ausgerichtet. Syrer mit türkischen Fahnen in den Händen beteten dafür, dass in dem Land weiterhin Friede und Wohlstand herrschen mögen.
Auch für die Syrer wurden Bittgebete gesprochen, damit ihr Kampf für ihre und die Freiheit ihres Landes von Erfolg gekrönt werde. Der türkische Botschafter im Vereinigten Königreich, Abdurrahman Bilgic, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass alle zu einem „Demokratiefest“ zusammengekommen seien, um den vereitelten Putschversuch in der Türkei zu feiern.
„Wir sind heute zu einem Demokratiefest mit unseren syrischen Geschwistern zusammengekommen“, so Bilgic. „Wir sind mit unserem Land eins und vereint. Hier in London spüren wir den Geist der Solidarität so wie in den Straßen in der Türkei mit all den Schönheiten und in allen Farben. Deshalb zeigen überall sowohl unsere Staatsbürger als auch die Mitglieder der weltweiten muslimischen Gemeinde ihre Solidarität, Gefühle und Unterstützung füreinander, indem sie auf ihren Schlaf verzichten – so wie unsere Geschwister in der Türkei auch.“
Muhammed Najjar von der Organisation Peace and Justice in Syria sagte, dass die Syrer für die Unterstützung der Türkei dankbar seien und, was auch immer geschehen möge, an der Seite des türkischen Volkes stehen würden.
„Das syrische Volk sendet euch eine Botschaft der Liebe und Solidarität. Sie sagen: ‚Wir sind mit euch. Was immer euch passieren möge, wir sind mit euch.‘ Wir möchten nicht, dass das was in Syrien geschehen ist, der Türkei zustößt – Gott bewahre! Wir möchten nicht, dass auch nur ein Tropfen Blut auf die Straßen von Ankara oder Istanbul oder sonst wo in der Türkei fällt. Möge Gott euch alle segnen, möge Gott das türkische Volk segnen – sie haben dem syrischen Volk ihre Häuser, Herzen, Schulen, Krankenhäuser und all die anderen Einrichtungen geöffnet.“
Während der Veranstaltung wurde für die Opfer gebetet, die ihr Leben am 15. Juli bei der Verteidigung der Demokratie in der Türkei verloren.
Duisburg (nex/ots) – Mit der anhaltenden Hitze in Deutschland treten auch dieses Jahr wieder die onanierenden Exhibitionisten zum Vorschein. Allein in Duisburg seien am Wochenende drei Exhibitionisten im Stadtgebiet unterwegs gewesen.
Die zunehmende Pornografisierung der Gesellschaft und die dadurch bedingte Abstumpfung steigert Experten zufolge die Anzahl sexuell unzufriedener Menschen. Vielen Studien ist zu entnehmen, dass Jugendliche zuerst im Netz mit der Sexualität in Kontakt kommen, was zu teils erheblichen Defiziten wie beispielsweise völlig falschen Vorstellungen von ihr führt – insbesondere im Verhalten gegenüber Frauen.
Bereits am Freitag (22.7.), kurz nach 8 Uhr, habe sich ein Unbekannter in schamverletzender Weise einer Frau (26) auf dem Parkplatz eines Supermarktes auf der Günterstraße in Hochemmerich gezeigt. Der Mann sei etwa 25 bis 30 Jahre alt und circa 170 bis 180 Zentimeter groß gewesen. Er habe kurze braunblonde Haare gehabt und eine kurze Hose mit schwarzbraunen Schuhen getragen. Der Oberkörper sei unbekleidet gewesen.
Am Samstag (23.7.), gegen 17.30 Uhr, habe ein Unbekannter vor einer Frau (50) auf der Kohlenstraße in Baerl onaniert. Der Mann habe vor einem dunkelfarbenen Ford älteren Baujahrs gestanden. Die 50-Jährige sei auf einem Fahrrad unterwegs gewesen und schnell weitergefahren. Der Exhibitionist sei etwa 180 Zentimeter groß gewesen, habe kurze dunkle Haare gehabt und sei dunkel bekleidet gewesen.
Ein unbekannter Mann habe am Montag (25.7.), um 00.40 Uhr, gegen die Fensterscheibe eines Krankenhauslabors auf der Gerrickstraße in Mittelmeiderich geklopft. Als eine Angestellte (48) aufmerksam geworden sei, habe der Unbekannte seine Hose heruntergezogen und vor der Frau onaniert. Der Mann sei etwa 30 Jahre alt und circa 175 Zentimeter groß gewesen. Er sei schlank gewesen, habe kurze dunkle Haare und einen Kinn- und Lippenbart gehabt. Bekleidet sei er mit einer hellen Jogginghose und einer dunklen Joggingjacke gewesen.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0203-2800 entgegen.