Fußball-Bundesliga
Werder Bremen: Thy auf Leihbasis zu Venlo

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Bremen (nex) – Lennart Thy wechselt auf Leihbasis zum VVV-Venlo. Der Stürmer des SV Werder schließt sich mit sofortiger Wirkung dem niederländischen Erstligisten an, wie Werders Geschäftsführer Sport, Frank Baumann, am Mittwochmittag bekannt gab. „Wir haben für Lennart mit Venlo einen Verein gefunden, bei dem er in der kommenden Saison auf einem hohen Niveau Spielpraxis sammeln kann. Gerade für Offensivspieler ist die Eredevisie eine interessante Liga“, so Baumann über den Transfer des 25-Jährigen, der in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit an den FC St. Pauli ausgeliehen war.

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Deaflympics Samsun2017
Türkei: Gehörlosen-Olympiade startet mit grandioser Eröffnungsfeier

Samsun (nex) – Im neu errichteten Stadion Samsun Tekkekoy erlebten Zuschauer und die Deaflympics-Mannschaften aus 97 Ländern eine grandiose Eröffnungsfeier. Am gestrigen Dienstag haben die Deaflympics in Samsun an der türkischen Schwarzmeerküste begonnen. An der „Olympiade für Gehörlose“ nehmen mehr als 3 000 Sportler – so viele wie noch nie zuvor – aus 97 Ländern teil. Nach einer Vorstellung der Deaf Dance Academy folgte eine Parade der Sportler, die in folgenden Disziplinen gegeneinander antreten: Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Bowling, Freistilringen, Fußball, griechisch-römisches Ringen, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Mountainbike, Orientierungslauf,Schwimmen, Sportschießen, Straßenradsport, Tischtennis, Taekwondo, Tennis und Volleyball.
(Foto: AA)
  Die Türkei ist mit 294 Sportlern vertreten Etwa 1.500 Freiwillige, von denen 250 gehörlos sind, und 500 Gebärdendolmetscher sind im Einsatz. Die ersten Deaflympics wurden im Jahr 1924 vom International Committee of Sports of the Deaf (ICSD) in Paris organisiert. Die USA sind mit 987 Medaillen, 350 davon Gold, das erfolgreichste Teilnehmerland. Die Türkei war 1989 zum ersten Mal mit dabei und kann auf 84 Medaillen, 17 davon Gold, stolz sein. Bei den vergangenen Sommerspielen hatten die türkischen Sportler in der bulgarischen Hauptstadt Sofia 33 Medaillen abgeräumt. An der Eröffnungszeremonie nahmen der türkische Vizepremier Nurettin Canikli, Minister für Jugend und Sport Akif Cagatay Kilic, Gesundheitsminister Recep Akdag sowie Familien- und Sozialministerin Fatma Betül Sayan Kaya teil. Kilic erklärte im letzten Jahr türkischen Medien gegenüber, dass Samsun mit sicheren Schritten auf dem Weg zu einer ‚Markenstadt‘ (Brand City) im Sport vorankommt – doch nicht nur das: Mit den Olympischen Spielen für Gehörlose, den Deaflympics, wird es sich auch den Titel „Olympiastadt“ holen. 20 Disziplinen, Teilnehmer aus 110 Ländern Die Olympiateilnehmer stellen in 20 Disziplinen ihr Können unter Beweis. Dabei werden die Wettkämpfe hauptsächlich im Zentrum von Samsun und in den an der Küste liegenden Städten ausgetragen werden. Die Einwohner von Samsun fiebern dem Event bereits entgegen. Die Sportler aus fast 110 ISCD-Mitgliedsstaaten (ISCD: International Committee of Sport for the Deaf = Träger der Deaflympics unter Aufsicht des Internationalen Olympischen Komitees) treten in den folgenden Disziplinen gegeneinander an: Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Bowling, Freistilringen, Fußball, griechisch-römisches Ringen, Handball, Judo, Karate, Leichtathletik, Mountainbike, Orientierungslauf, Schwimmen, Sportschießen, Straßenradsport, Tischtennis, Taekwondo, Tennis und Volleyball. Das Olympische Dorf bietet Platz für 15 000 Menschen Auch auf dem Campus der 19. Mai-Universität, der zum Deaflympics-Dorf bestimmt wurde, stehen die Vorbereitungen kurz vor dem Abschluss. Das Studierendenwohnheim, das erst neulich fertiggestellt wurde und seit dem Sommersemester 2015/2016 den Studierenden zur Verfügung steht, bietet Platz für 2 000 Schüler. Die Bettenkapazität im Olympischen Dorf liegt somit bei 6 000, in ganz Samsun bei 12 500 Plätzen. So wird es bei der Unterbringung von Sportlern, Trainern, Leitern und Zuschauern – also etwa 15 000 Besuchern – keine Probleme geben. Samsuner lernen Gebärdensprache Die Gebärdensprachkurse und Präsentationsprojekte, die in Kooperation des Gouverneursamtes Samsun, der Provinzdirektion für Jugenddienste und Sport, der Föderation der Hörbehinderten, des Oberbürgermeisteramts, der Kreisverwaltungen und der Agentur für Aufschwung der Zentralen Schwarzmeerregion organisiert werden, laufen seit letztem Jahr auf Hochtouren.

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EU-Türkei-Beziehungen
Brüssel: Türkei strebt weiterhin EU-Vollmitgliedschaft an

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Brüssel (nex) – Die Türkei strebt die volle Mitgliedschaft in der Europäischen Union an und ist für keine anderen Angebote außer diesem offen. Die hat der türkische EU-Minister Ömer Celik am gestrigen Dienstag erklärt. Celik, der auf dem 36. Gemischten Beratenden Ausschuss EU/Türkei in Brüssel sprach, sagte, dass das strategische Ziel der Türkei bei den EU-Beitrittsverhandlungen die volle Mitgliedschaft sei. „Die EU sollte die Türkei in dieser schwierigen Zeit in der Region unterstützen, indem sie Verständnis für den Kampf gegen den Terror zeigt, die Visafreiheit gewährt und den Beitrittsprozess beschleunigt“, so Celik. Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wurden 2005 aufgenommen und gerieten nur zwei Jahre später wegen der Haltung der Türkei in der Zypern-Frage  ins Stocken. Auch Deutschland und Frankreich sprachen sich gegen eine Vollmitgliedschaft des Landes aus. Für die Mitgliedschaft in der EU muss die Türkei die Verhandlungen über 35 Kapitel  erfolgreich abschließen, in denen es um Reformen sowie die Übernahme europäischer Standards geht. Celik wies darauf hin, dass die Türkei bereit sei, das 23. und 24. Kapitel „Justiz und Grundrechte“ sowie „Justiz, Freiheit und Sicherheit“ zu eröffnen. Es sei „doppelter Standard“, die Türkei zu kritisieren, ohne diese Kapitel zu eröffnen.

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Rockerkriminalität
Stuttgart: Gericht verurteilt Anhänger der PKK-nahen „Bahoz“ zu mehreren Jahren Haft

Stuttgart (nex) – Gegen mehrere Mitglieder der kurdischen Gang „Bahoz“ hat das Stuttgarter Landgericht am Mittwoch Haftstrafen verhängt. Wie Medien unter Berufung auf eine dpa-Meldung berichten, müssen drei Anhänger der kurdischen „Bahoz“ wegen gefährlicher Körperverletzung zwischen drei Jahren und neun Monaten sowie vier Jahren in Haft. Die Freundin eines Anführers der „Stuttgarter Kurden“ sei wegen Beihilfe mit einer Bewährungsstrafe davongekommen. Sie habe das Auto zum Ort des Überfalls gefahren. Ein fünfter Angeklagter sei am Dienstag freigesprochen worden. Berichten zufolge hatten die „Bahoz“-Mitglieder im April 2016 in Ludwigsburg zwei Mitglieder der türkisch geprägten Gruppierung „Osmanen Germania“ mit Baseballschlägern, Eisenstangen und Messern angegriffen und schwer verletzt. Die PKK-nahe „Bahoz“ ist aus der seit 2013 verbotenen „Red Legion“ hervorgegangen.

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80 Prozent hätten verhindert werden können
DLRG warnt vor sinnlosem „Sprung in den Rollstuhl“

Bad Nenndorf (ots) – Es sollte ein Riesenspaß werden, der ultimative Kick: ein eleganter Kopfsprung ins Wasser – von einer Brücke in den Fluss, von einem Ast in den Badesee oder der mit Anlauf vom Ufer ins Meer beziehungsweise in den See. Für viele junge Menschen wurde es ein Sprung in den Rollstuhl – lebenslang. Das Wasser war zu flach. Weit mehr als 1.800 hohe Querschnittlähmungen – vom Hals abwärts – durch Badeunfälle registrierte Prof. Dr. Hans Jürgen Gerner, emeritierter Direktor der Heidelberger Universitätsklinik für Orthopädie II, seit dem Jahr 1976. Seit 2012 sind es 203 Fälle akuter hoher Querschnittlähmungen infolge von Stürzen oder Sprüngen ins Wasser. „Nahezu 100 Prozent der Unfallopfer waren junge Männer im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, als es passierte“, analysiert der Orthopädieprofessor die Situation. Er sei besorgt über die hohe Zahl der Patienten, die durch einen Kopfsprung in unbekanntes Gewässer verunglückten. Den Übermut der jungen Menschen fasst Gerner zusammen: „Die Jungs sind offenbar der Auffassung, eine sogenannte Arschbombe sei doch Mädchensache, es muss schon der elegante Köpper sein.“ In 40 Prozent der Fälle spiele zudem Alkohol eine große Rolle. Das ist nur die Spitze des Eisbergs. „Durch Ertrinken infolge von Stürzen ins Wasser sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in einem Zeitraum von sechs Jahren rund 400 Menschen ums Leben gekommen. 80 Prozent aller Todesfälle und Querschnittlähmungen hätten verhindert werden können“, sagt Achim Haag, Vizepräsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Ursächlich für hohe Querschnittlähmungen (Tetraplegie) bei Stürzen und Sprüngen ins Wasser ist in den meisten Fällen eine Fraktur der Halswirbel, die das Rückenmark verletzt, zerreißen lässt. Die meisten Patienten verunglückten in einem Binnengewässer. Der unfallträchtigste Monat ist der August, gefolgt von Juli und Juni. „Das Einzige, was helfen kann, ist eine breit angelegte Aufklärungskampagne, die die jungen Menschen von diesem riskanten Tun abhält und ihnen die Lebensperspektiven erhält“, sind sich der Orthopädieprofessor und der DLRG-Vizepräsident einig. Die Experten raten:
  • Nie in unbekannte Gewässer springen
  •  Auf Kopfsprünge verzichten und immer erst prüfen, wie tief das Wasser ist
  • Nicht auf sogenannte Mutproben einlassen – Beim Baden auf Alkohol ganz verzichten
  • Auch bei heißem Wetter kühlen Kopf bewahren und Risiken vermeiden
Querschnittlähmungen verändern die Lebensplanung ganzer Familien grundlegend und dauerhaft. Schmerzbehandlung, Rehabilitationsmaßnahmen, Betreuungsorganisation und Betreuungskosten, Umzug in eine behindertengerechte Wohnung oder kostspieliger Umbau, Unterstützung durch Pflegedienste und psychische Betreuung sind nur einige Folgen eines unbedachten Sprungs ins Wasser. Prof. Dr. Hans Jürgen Gerner beziffert allein die Kosten für die medizinische Erstversorgung einer hohen Querschnittlähmung durch einen Sprung oder Sturz ins Wasser pro Patient auf mindestens 200.000 Euro. Eine Langzeitstudie der Deutschen Querschnittzentren seit 1976 zeigt, dass die Zahl der durch Badeunfälle verursachten Querschnittlähmungen über mehrere Jahrzehnte nahezu gleichgeblieben ist, während sie als Folge von Verkehrsunfällen deutlich abgenommen hat. DLRG-Vizechef Haag: „Ein unbedachter Sprung ins Wasser ist kein Karrieresprung, sondern sehr gefährlich. Das sollte sich jeder vorher klarmachen.“

Werbeanrufe
Verbraucherbeschwerden über unerlaubte Telefonwerbung auf Rekordhoch

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Düsseldorf (ots) – Die Zahl der Verbraucher-Beschwerden bei der Bundesnetzagentur über unerlaubte Telefonwerbung ist im ersten Halbjahr 2017 drastisch auf 26.080 gestiegen und hat damit schon fast das Vorjahresniveau von 29.298 Beschwerden erreicht. Diese Daten gehen aus einem Antwortschreiben der Bundesregierung auf Frage der Grünen-Fraktion hervor, das der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ vorliegt. „Aus unserer Sicht sollten Vertragsabschlüsse durch unerlaubte Werbeanrufe nur dann zu Stande kommen, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Einverständnis in Textform bestätigen“, forderte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Nicole Maisch. Sie warf der Bundesregierung vor, es verpasst zu haben, branchenübergreifend eine verbraucherfreundliche Regelung durchzusetzen.

Fußball International
Medien: Neymar soll für 222 Millionen Euro nach Paris St. Germain wechseln

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Dortmund (nex) – Paris St. Germain ist angeblich bereit, für den brasilianischen Superstar Neymar so tief in die Tasche zu greifen, wie es noch kein Verein zuvor für einen Spieler getan hat. Das berichtet die Sport-Nachrichtenagentur SID unter Berufung auf internationale Medienberichte. Demnach soll der brasilianische Superstar für unglaubliche 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris St. Germain wechseln. Der französische Pokalsieger sei bereit, die von Barcelona geforderte Ablösesumme für den 25-jährigen Stürmer zu bezahlen. Jordi Mestre, Vizepräsident Barcelonas, habe die Wechsel-Gerüchte allerdings dementiert. Neymar war 2013 für 86,2 Millionen Euro Ablöse vom brasilianischen Verein FC Santos nach Barcelona gewechselt und steht dort noch bis 2021 unter Vertrag.

Reisen
Meiste Destinationen weltweit: 300. Flugziel von Turkish Airlines ist Phuket

Istanbul (nex/prn) – Das globale Luftfahrtunternehmen hat seine direkte Flugverbindung nach Phuket, einem der wichtigsten Touristenziele weltweit, seit gestern Tag eröffnet.
Turkish Airlines bedient mehr Länder und internationale Destinationen als jede andere Airline der Welt und fliegt Phuket erstmals seit dem 17. Juli viermal wöchentlich an. Der Jungfernflug ab Istanbul landete um 08:55 Uhr am internationalen Flughafen Phuket (HKT) und wurde mit Salutschüssen aus Wasserkanonen bei einem offiziellen Festakt begrüßt. Bilal Eksi, Deputy Chairman und CEO von Turkish Airlines, erklärte bei dem Festakt:
„Turkish Airlines freut sich, seinen Fluggästen durch sein stetig wachsendes Netzwerk einen Mehrwert und mehr Flugverbindungen bieten zu können. Als eine prestigeträchtige Fluglinie, die Menschen dazu einlädt, die Schönheiten unserer Welt zu entdecken, war es für uns naheliegend, Phuket als unsere nächste Destination zu wählen.“
Die türkische Frachtfluggesellschaft hat ebenfalls seine planmäßigen Frachtflüge auf die Insel, die wichtigste Touristendestination in Thailand, eröffnet.
Das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines wurde 1933 mit einer Flotte von fünf Flugzeugen gegründet und ist heute eine 4-Sterne-Fluglinie mit einer Flotte von 333 Flugzeugen (Passagier- und Frachtmaschinen), die 300 Zielorte weltweit anfliegen, darunter 251 internationale und 49 nationale Destinationen. Der Skytrax-Umfrage 2017 zufolge wurde Turkish Airlines zwischen 2011 und 2016 sechs Mal in Folge als „Beste Fluglinie in Europa“und gegenwärtig zum neunten Mal in Folge als „Beste Fluglinie in Südeuropa“ausgezeichnet. Turkish Airlines erhielt 2010 den Preis für das „Beste Catering in der Economyklasse“ und wurde 2013, 2014, 2016 und 2017 das weltweit „Beste Catering der Businessklasse“ zuerkannt. Darüber hinaus wurde der globalen Fluglinie in den Jahren 2015 und 2017 die Auszeichnung für die „Beste Businessklasse-Lounge der Welt“ verliehen, und sie erhielt laut der diesjährigen Umfrageergebnisse im dritten Jahr in Folge den Preis für das „Beste Business Class Lounge Dining“.

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Jahrestag des Putschversuchs
Türkei: Erdogan nimmt Putschnacht-Überlebenden ins Sicherheits-Team auf

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Ankara (nex) – Volkan Yigit, ein Veteran des vereitelten Putschversuchs vom 15. Juli 2016 in der Türkei und der Zwillingsbruder eines der in dieser Nacht getöteten insgesamt 249 Menschen, wurde zum Wachmann im Präsidialkomplex in Ankara ernannt. Volkan und sein eineiiger Zwillingsbruder Erkan befanden sich unter den Tausenden Menschen in der Türkei, die in der Nacht des 15. Juli auf die Straße gegangen waren. Nach Angaben von Hakan Yigit, dem älteren Bruder der Zwillinge, wurde Erkan getötet und Volkan verletzt, als ein F16-Kampfjet, den einer der am Putsch beteiligten Militärs flog, eine Bombe in der Nähe des Präsidialkomplexes abwarf. Dies berichten türkische Medien. „Gott sei Dank erleben wir diesen Moment“, sagt Yigit und ergänzt: „Das türkische Volk vergisst den 15. Juli nicht, und es wird auch nicht zulassen, dass er vergessen wird. Wir schwören, dass wir ihn nicht vergessen werden, und wir nehmen unseren Schwur nicht zurück.“ Yigit erzählt weiter, dass sie in der Nacht des vereitelten Putschversuchs der Aufforderung des Präsidenten Erdogan nachgekommen seien,  auf die Straße zu gehen. Die vom F16 abgeworfene Bombe habe ein Fahrzeug in ihrer Nähe getroffen, und sein Bruder Erkan sei getötet worden, während Volkan verletzt worden sei, so Yigit weiter. Präsident Erdogan hatte Medienberichten zufolge seine Tränen nicht zurückhalten können, als ihm im August des vergangenen Jahres die Geschichte der beiden Zwillinge im Fernsehen gezeigt worden war. Die Türkei beschuldigt den im US-Exil lebenden Prediger und Anführer des Gülen-Netzwerks FETÖ, Fetullah Gülen, der Drahtzieher hinter dem gescheiterten Staatsstreich mit über 200 Toten gewesen zu sein.

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Brexit
Industrie-und Handelskammertag drückt aufs Tempo bei Brexit-Verhandlungen

„Bodenhaftung“ bei den Briten angemahnt Osnabrück (ots) – Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) macht Druck mit Blick auf die laufenden Brexit-Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien. „Die Uhr tickt“, mahnte Präsident Eric Schweitzer im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Er forderte zeitnah einen klaren Brexit-Fahrplan, um der Wirtschaft Planungssicherheit zu geben. Schweitzer: 2000 deutsche Niederlassungen in Großbritannien brauchen Planungssicherheit Deutsche Unternehmen hätten in Großbritannien mehr als 2000 Niederlassungen mit rund 400.000 Mitarbeitern. „Für unsere Betriebe ist es besonders wichtig, dass die Rechte der EU-Bürger in Großbritannien geklärt werden“, sagte Schweitzer. Es sei daher überfällig, dass die Verhandlungen nun endlich auch inhaltlich geführt würden. Nach Auffassung des DIHK muss die Brexit-Debatte auch auf britischer Seite „an Bodenhaftung gewinnen“. Aus Sicht der Wirtschaft habe der Brexit bisher besonders für eines gesorgt – für Unsicherheit, beklagte der DIHK-Präsident.

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