Anschlag in Halle
DITIB verurteilt den Terrorangriff auf die Synagoge in Halle aufs Schärfste

Die islamische Religionsgemeinschaft DITIB hat den Anschlag auf eine jüdische Synagoge am Mittwoch aufs Schärfste verurteilt. „Das ist ein Angriff auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und auf unser gemeinsames, friedliches Zusammenleben. Nachdem der Täter an der Eingangstür zur Synagoge scheiterte und sich keinen gewaltsamen Zutritt zur Synagoge verschaffen konnte, um die Menschen während der Jom-Kippur-Feierlichkeiten zu töten, fuhr er weiter zu einem Dönerladen und vollendete seinen Terrorakt ersatzweise dort. Dies weckt furchtbare Erinnerungen an die Terrorangriffe in Neuseeland und in Sri Lanka, bei dem unzählige Muslime und Christen während Gottesdiensten ermordet wurden. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzten und der traumatisierten Stadt Halle.“ sagte Kazım Türkmen, Vorstandsvorsitzender der DITIB, gestern Abend im Rahmen einer Vorstandssitzung. “Wir haben gestern noch über mögliche Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen unserer Moscheegemeinden beraten“ so Türkmen weiter. „Umso erschütternder ist es, die Aktualität unserer Beratungen mit dieser Nachricht nochmals bestätigt zu bekommen. Wir erleben eine zunehmende Spaltung und Polarisierung unserer Gesellschaft und eine Radikalisierung unserer Debatten und Diskurse. Darauf haben wir immer wieder zu verschiedensten Anlässen hingewiesen. Rechtspopulismus und Protektionismus geben immer stärker den Ton an. Darunter leiden insbesondere Minderheiten, egal welche ethnische, regionale, kulturelle, religiöse oder weltanschauliche Herkunft sie auch haben. DITIB selbst erlebt seit Monaten eine Kulisse von Drohungen und Anfeindungen. Auch unsere jüdischen Geschwister sind ebenso ständig steigenden Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt“, betont Türkmen. DITIB verurteile jeden Angriff auf Menschen jeden Glaubens und jeder Zugehörigkeit. Man müsse auch ein gemeinsames Zeichen setzen gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit, egal ob sie sich gegen Gruppen oder gegen das Individuum richteten. „Jeder Mensch ist von Gott in Würde erschaffen und seine Würde ist und bleibt als göttliche Gabe unantastbar. Ihm den vollumfänglichen Schutz unserer Verfassung zu garantieren und umzusetzen, ist Aufgabe des Staates. Wir hoffen, dass dieser Terrorakt sowie das Unterstützernetzwerk schnellstmöglich ermittelt und der Strafe zugeführt werden. Einzeltäter-Theorien können längst nicht mehr davon ablenken, dass das gesellschaftliche Klima zunehmend durch rechtes Gedankengut vergiftet wird, und gerade im Internet bedrohliche Maße längst überschritten hat. Dass einst den Worten Taten folgen werden, war unsere große Besorgnis. Unseren jüdischen Geschwistern sprechen wir unser inniges Beileid und unsere Solidarität aus. Wir stehen bei euch, stehen mit euch.“ Der Vorstandsvorsitzende Kazım Türkmen erklärte weiterhin, dass die DITIB die Entwicklungen rund um die Polizeirazzien in mehreren Bundesländern mit großem Interesse beobachtet und dass man alsbald Resultate erhofft. „Dass die Drohungen gegenüber fast 20 Moscheen allein in diesem Jahr sowie mehreren weiteren muslimischen Einrichtungen keine leeren Drohgebärden sind, müsse spätestens nach dem heutigen Terrorangriff in Halle allen bewusst geworden sein. Daher ist insbesondere auch die Politik in der Verantwortung, den Diskurs um Islam und Muslime zu entschärfen und zu versachlichen. Jüdin oder Jude, Muslima oder Muslim zu sein, muss in dieser Gesellschaft zur Normalität werden können“, so Türkmen. Ebenso seien aber Christen, Juden, Muslime sowie Angehörige aller Religionen und Weltanschauungen aufgerufen, gemeinsam gegen Hass und Menschenfeindlichkeit aufzustehen, und für Toleranz, Frieden und ein gemeinsames Miteinander einzustehen. DITIB unterstütze daher auch die Mahnwachen zur Solidaritätsbekundung, die heute vielerorts abgehalten werden.

Anschlag in Halle
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde: Synagogen brauchen einen Terror-Alarm-Knopf

Nach dem Attentat in Halle und antisemitischer Bedrohungen bundesweit fordert der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, wirksameren Schutz. „Jüdische Einrichtungen – Synagogen, Schulen, Gemeindehäuser – brauchen einen Terror-Alarm-Knopf“, sagte Joffe dem Berliner „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe). „In Halle dauerte das Warten auf die Polizei zu lange, das darf sich nicht wiederholen.“ Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Halle, Max Privorozki, hatte nach den Schüssen vom Mittwoch gesagt, die Polizei habe länger als zehn Minuten nach dem Notruf gebraucht, um am Tatort zu sein. Wenn ein Terror-Alarm-Knopf direkt mit einer Polizeiwache oder der Einsatzzentrale verbunden wäre, könnten die Sicherheitskräfte schneller und massiver reagieren.

Militäroffensive in Syrien
Kommentar: Erdogan ist erzürnt über die Berichterstattung westlicher Medien

Ein Gastbeitrag von Hatake Murat Ankara – Erdogan ist erzürnt über die Berichterstattung westlicher Medien und tut dies auch im türkischen Fernsehen kund. Er ist strikt dagegen, dass man die Türkei als Invasoren darstelle, obwohl die Türkei ihr legitimes Recht zur Selbstverteidigung nutze.
In der Tat berichten die westlichen Medien im einheitlichen Takt, dass die Türkei einen völkerrechtswidrigen Krieg in Nordsyrien führe, und dass dieser Krieg sich gegen die Kurden richte.
Dabei besetzt die YPG, was laut dem deutschen Verfassungsschutzbericht der syrische Ableger der PKK Terrororganisation ist, völkerrechtswidrig dieses Gebiet und gefährdet somit nicht nur die territoriale Integrität und Souveränität Syriens, sondern auch aufgrund der engen Verflechtung mit der PKK die der Türkei. Daher beruft sich die türkische Führung auf die UN Charta 51, was ihnen ein Selbstverteidigungsrecht einräumt. Erdogan betont immer wieder, dass diese Operation „Quelle des Friedens“ sich nicht gegen kurdische oder arabische Brüder richte, sondern ausschließlich gegen die YPG und PKK. Man möchte diese Region von diesen Terrorgruppen befreien und somit Frieden schaffen, so Erdogan. Er kritisiert im gleichen Atemzug die EU und die NATO dafür, dass sie sich nicht auf die Seite der Türkei stelle, obwohl sie den 5. Paragraphen des Nato Bündnisfalls gut kennen. Es scheint so, als wäre die Türkei bei dieser Operation alleine gelassen. Der Westen möchte einen Satellitenstaat im Nahen Osten gründen, um somit den Iran und die Türkei in Zukunft destabilisieren zu können. Sie möchten nicht nur den iranischen und russischen Einfluss in der Region eindämmen, sondern auch die Türkei daran hindern, ihre nationalen Interessen in der Region durchsetzen zu können. Die Golfstaaten, vor allem Ägypten, unterstützen den Westen bei diesem Vorhaben, weil sie der Türkei die sunnitische Vormacht im Nahen Osten nicht zusprechen wollen.Deswegen reagiert Erdogan sehr harsch gegenüber Saudi Arabien und Ägypten. Sie sollen erst einmal Rechenschaft über den Jemen Krieg ablegen, so Erdogan. Indessen wurde auf Antrag von Frankreich, England und Deutschland ein Treffen beim Weltsicherheitsrat einberufen. US Senatoren drohen bereits mit Sanktionen und diese werden sich je nach Entscheidung im Weltsicherheitsrat als solche manifestieren. Russland und China könnten dort ihr Veto einlegen, da in Syrien auch russische Interessen gefährdet sind und China aufgrund der Handelskriege mit den USA ein angespanntes Verhältnis führt.
Dieser Kommentar gibt die Meinung des Autors wieder und stellt nicht zwingenderweise den Standpunkt von nex24 dar.

Zum Thema

– Militäroffensive in Syrien – Erdogan an EU: „Wir öffnen die Tore und schicken die 3,6 Millionen Flüchtlinge zu euch“

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Kritik der EU-Staaten an der Anti-Terror-Offensive „Fiedensquelle“ der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien scharf verurteilt.

Erdogan an EU: „Wir öffnen die Tore und schicken die 3,6 Millionen Flüchtlinge zu euch““

Militäroffensive in Syrien
Erdogan an EU: „Wir öffnen die Tore und schicken die 3,6 Millionen Flüchtlinge zu euch““

Ankara – Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Kritik der EU-Staaten an der Anti-Terror-Offensive „Fiedensquelle“ der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien scharf verurteilt. Die EU solle zur Besinnung kommen und die Offensive nicht Besatzung nennen, so der türkische Staatschef bei einer Rede am Donnerstag. Erdogan drohte damit, sonst die „Tore zu öffnen und 3,6 Millionen Flüchtlinge durchzulassen. Erdogan: „Hey Europäische Union, kommt zur Besinnung! Falls ihr unsere derzeitige Maßnahme als eine Besatzungshandlung bezeichnet, haben wir ein leichtes Spiel: Wir öffnen die Tore und schicken die 3,6 Millionen Flüchtlinge zu euch.“

Militäroffensive in Syrien
Nach Trump-Entscheidung: US-Senatoren drohen Erdogan mit persönlichen Sanktionen

Washington – Nach dem türkischen Einmarsch in Nordsyrien wollen Senatoren im US-Kongress den türkischen Präsidenten persönlich mit Sanktionen belegen. Das geht aus dem auf Twitter veröffentlichten Entwurf für eine parteiübergreifende Resolution der Senatoren Lindsey Graham und Chris Van Hollen hervor, berichtet das ZDF. 
Demnach soll etwaiger Besitz Recep Tayyip Erdogans, des türkischen Vizepräsidenten und mehrerer Minister in den USA eingefroren werden. Außerdem würden Visabestimmungen für die politische Führung verschärft.
Nach einem grünen Licht des US-Präsidenten Donald Trump, begannen türkische Streitkräfte am Mittwoch in Nordsyrien die sogenannte Anti-Terror-Offensive „Friedensquelle“. Als Ziel wurden die Errichtung einer Sicherheitszone entlang der Grenze für die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge genannt.

Zum Thema

– Syrienkrise – Assyrer-Sprecherin Hermez: Die Kurden sind kein Geschenk Gottes an den Nahen Osten

Die Sprecherin einer Assyrer-Vereinigung hat die Aussagen eines Politikers der Linkspartei Schwedens verurteilt.

Assyrer-Sprecherin Hermez: Die Kurden sind kein Geschenk Gottes an den Nahen Osten
 

Militäroffensive in Syrien
Syrien: Kurden-Vereinigung unterstützt Militäroffensive der Türkei

Syrische Kurden unterstützen die laufende Operation Peace Spring der Türkei, um den Terrorkorridor an der Südgrenze zu zerstören, erläuterte am Mittwoch ein unabhängiger Verband der Kurden in Syrien (SBKR). „Die PKK und ihre Erweiterungen in Syrien haben nicht nur die Kurden, sondern alle Teile der Region in eine Katastrophe gestürzt“, heißt es in der Erklärung. „Um eine Sicherheitszone zu errichten, die schon immer eine nationale Forderung der syrischen Revolution war, und um die terroristischen Organisationen in der Region loszuwerden, erklären wir, dass wir die Militäroffensive Friedensquelle unterstützen“, so die Erklärung weiter. Die Vereinigung fordert in der Erklärung zudem die Menschen in der Region auf, sich von militärischen Zonen fernzuhalten und ihre Häuser nicht zu verlassen. „Folge nicht dem provokanten Diskurs, der von PKK/PYD verbreitet wird“, riet die Gruppe. Die Unabhängige Kurdische Vereinigung Syriens (SBKR) ist bekannt für ihre Opposition gegen die Terrorgruppe YPG/PYD. Abdulaziz Temmo, Leiter der Gruppe, sagte der Nachrichtenagentur Anadolu im vergangenen Jahr in einem Interview, dass die YPG/PKK „den Kurden nicht diene oder sie vertrete. Türkische Truppen und die Freie Syrische Armee haben am Mittwoch die „Militäroperation Friedensquelle“ gegen Terrororganisationen wie die PKK/YPG und dem IS begonnen. Geplant sei eine Sicherheitszone in der die sichere Rückkehr syrischer Flüchtlinge und die territoriale Integrität Syriens gewährleistet werden soll.

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– Militäroffensive in Syrien – Nahost-Experte Doran: USA Zusammenschluss mit PKK nicht mit Kurden

Ein Nahost-Experte des US-Thinktanks Hudson Institut, hat am Montag die Obama-Regierung verurteilt und diese beschuldigt, sich mit der PKK-Terrororganisation zusammengeschlossen zu haben und nicht wie immer behauptet „mit den Kurden“.

Nahost-Experte Doran: USA Zusammenschluss mit PKK nicht mit Kurden
 

Pharmaindustrie
Brexit bringt deutscher Industrie laut IW-Studie Standortvorteile

Der drohende Brexit Ende Oktober bringt deutschen Industrieunternehmen neben vielen Nachteilen auch Standortvorteile. Das zeigt das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Beispiel der Pharmaindustrie in einer noch unveröffentlichten Studie, die der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vorliegt. Durch den britischen EU-Austritt „kann es punktuell zu einer Stärkung des Pharmastandorts Deutschland kommen“, heißt es in der Studie. Denn das Vereinigte Königreich werde für ausländische Investoren durch den Brexit an Attraktivität verlieren. Nutznießer dieser Entwicklung sei vor allem der starke deutsche Pharmastandort. „Deutschland bietet sich bei Produktionsverlagerungen, aber auch für die Forschung und Entwicklung sowie die Durchführung klinischer Studien als neuer Standort für den europäischen Markt an“, so die Studie. Nach einem ungeregelten Brexit dürfen zudem Medikamente, die in Großbritannien für die EU zugelassen wurden, auf dem europäischen Kontinent nicht mehr vertrieben werden. Zurzeit werde noch fast jedes vierte Arzneimittel für den europäischen Markt im Vereinigten Königreich freigegeben, so das Institut. Um den viel größeren EU-Markt künftig weiter mit neuen Medikamenten versorgen zu können, müssten die Zulassungsverfahren aus Großbritannien in die EU verlagert werden. „Eine Zulassung im Vereinigten Königreich dürfte für europäische Pharmahersteller künftig weniger Gewicht haben, wenn doch mit einer zentralen Zulassung in der EU der größere Markt erreicht werden kann“, heißt es in der Studie. Davon könne insbesondere Deutschland profitieren.

Militäroffensive in Syrien
Cavusoglu an Golfstaaten: Im Jemen gnadenlos Tausende Zivilisten massakriert

Algier – Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu hat die Kritik einiger Golfstaaten an der Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien scharf verurteilt. „Es gibt einige Golfstaaten, die uns für unsere Anti-Terror-Operation in Syrien verurteilen. Ihr wart diejenigen, die gnadenlos Tausende von Zivilisten im Jemen massakriert habt. Die Türkei reagiert mehr als empfindlich, damit Zivilisten bei diesem Prozess keinen Schaden zugefügt wird“, sagte Cavusoglu gegenüber Reportern in Algerien. Die Außenministerien der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahreins hatten am Mittwoch in einer Erklärung die türkische Offensive im Nordosten Syriens verurteilt.

In der Erklärung der Emirate heißt es, dass „die Aggression eine gefährliche Entwicklung und eine unverhohlene und inakzeptable Aggression gegen die Souveränität eines arabischen Staates unter Verletzung der Regeln des Völkerrechts“ darstelle.

Bahrein unterstütze die Forderung nach einer Dringlichkeitssitzung des Rates der Arabischen Liga, um eine „einheitliche arabische Haltung gegenüber der Aggression einzunehmen“. Türkei: Damaskus wurde informiert Die Türkei habe Damaskus vor Beginn der heutigen Anti-Terror-Offensive informiert.

Wie der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu bei einem Besuch Algeriens kurz nach Beginn der Offensive gegenüber Reportern am Mittwoch sagte, habe Ankara dem syrischen Konsulat in Istanbul eine diplomatische Note geschickt, um Damaskus über seine grenzüberschreitende Offensive in Nordostsyrien zu informieren.

Die Militäroffensive der Türkei werde im Einklang mit dem Völkerrecht durchgeführt, sagte Cavusoglu und fügte hinzu, dass Ankara alle notwendigen Akteure, einschließlich der Vereinten Nationen und der NATO, informiert habe, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Zum Thema

– Sicherheitszone in Syrien – Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Militäroffensive in Syrien
Türkischer Außenminister Cavusoglu: Damaskus wurde vor Offensive informiert

Algier – Die Türkei habe Damaskus vor Beginn der heutigen Anti-Terror-Offensive der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien die syrische Regierung informiert. Wie der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu bei einem Besuch Algeriens kurz nach Beginn der Offensive gegenüber Reportern am Mittwoch sagte, habe Ankara dem syrischen Konsulat in Istanbul eine diplomatische Note geschickt, um Damaskus über seine grenzüberschreitende Offensive in Nordostsyrien zu informieren. Die Militäroffensive der Türkei werde im Einklang mit dem Völkerrecht durchgeführt, sagte Cavusoglu und fügte hinzu, dass Ankara alle notwendigen Akteure, einschließlich der Vereinten Nationen und der NATO, informiert habe, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Die Außenministerien der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahreins haben am Mittwoch in einer Erklärung die türkische Offensive im Nordosten Syriens verurteilt.

In der Erklärung der Emirate heißt es, dass „die Aggression eine gefährliche Entwicklung und eine unverhohlene und inakzeptable Aggression gegen die Souveränität eines arabischen Staates unter Verletzung der Regeln des Völkerrechts“ darstelle.

Bahrein unterstütze die Forderung nach einer Dringlichkeitssitzung des Rates der Arabischen Liga, um eine „einheitliche arabische Haltung gegenüber der Aggression einzunehmen“.

Zum Thema

– Sicherheitszone in Syrien – Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht
 

Militäroffensive in Syrien
Bahrein und Emirate verurteilen türkische Offensive in Syrien

Abu Dhabi – Die Außenministerien der Vereinigten Arabischen Emirate und Bahreins haben am Mittwoch in einer Erklärung die türkische Offensive im Nordosten Syriens verurteilt. In der Erklärung der Emirate heißt es, dass „die Aggression eine gefährliche Entwicklung und eine unverhohlene und inakzeptable Aggression gegen die Souveränität eines arabischen Staates unter Verletzung der Regeln des Völkerrechts“ darstelle. Bahrein unterstütze die Forderung nach einer Dringlichkeitssitzung des Rates der Arabischen Liga, um eine „einheitliche arabische Haltung gegenüber der Aggression einzunehmen“.

Zum Thema

– Sicherheitszone in Syrien – Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht

Nach dem gestrigen Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gab Washington heute grünes Licht für die großangelegte Militäroffensive der Türkei im Norden Syriens.

Militäroffensive in Syrien: USA geben der Türkei grünes Licht