Iran
Mittelstand sieht beste wirtschaftliche Chancen im Iran

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Berlin (dts) – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) sieht für den deutschen Mittelstand beste wirtschaftliche Chancen im Iran. „Der Iran bietet gerade deutschen Mittelständlern im internationalen Wettbewerb große Chancen, da Produkte `Made in Germany` nach wie vor einen exzellenten Ruf im Iran genießen“, sagte der BVMW-Präsident Mario Ohoven den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Im Ergebnis rechne ich damit, dass sich das deutsch-iranische Handelsvolumen von gegenwärtig knapp 2,5 Milliarden Euro bis 2020 vervierfachen wird.“ Besonders dynamisch dürften sich die Ausfuhren in den Bereichen Maschinenbau, Verkehrsinfrastruktur und Erneuerbare Energien entwickeln, prognostizierte Ohoven. Insbesondere im Maschinenbau und bei den Erneuerbaren Energien kämen viele Weltmarktführer aus dem deutschen Mittelstand. Deutsche Mittelständler würden ihre Chancen als Zulieferer nutzen, andere träten auch selbst in den iranischen Markt ein. Allerdings müssten nun schnellstmöglich die Hürden im bilateralen Zahlungsverkehr beseitigt werden. „Wenn wir die wirtschaftlichen Beziehungen zum Iran stärken wollen, brauchen wir eine weitere, flankierende Mittelstandsberatung durch die Bundesregierung“, fordert Ohoven. Rund 98 Prozent der deutschen Exporteure seien mittelständische Unternehmen. Aufgrund ihrer geringen Größe hätten die meisten keine eigene Rechtsabteilung, um das Dickicht der noch bestehenden Vorschriften zu durchblicken.  

China
ThyssenKrupp rechnet nicht mit größeren Problemen für China-Geschäft

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Essen (dts) – ThyssenKrupp rechnet wegen des Wirtschaftsabschwungs in China nicht mit größeren Problemen für das Geschäft. „Wir können auch mit einem Wirtschaftswachstum von fünf Prozent in China gut leben“, sagte Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp, der „Süddeutschen Zeitung“. „Für übertriebene Aufregung besteht kein Anlass“, fügte Hiesinger an. Das Geschäft mit Aufzügen laufe in etwa wie im Vorjahr, der Absatz von Autos habe zuletzt wieder angezogen. China hat an diesem Mittwoch eine Abschwächung des Wachstums mitgeteilt, mit 6,9 Prozent ist das Plus so niedrig wie 1991 nicht mehr. „Wir müssen allerdings darauf achten, dass wir auch Aufträge der lokalen Produzenten bekommen, aber das gelingt gut“, sagte Hiesinger der SZ weiter. Und: „Wer aus Angst vor Risiken in China nicht mitspielt, hat sowieso verloren.“ Man müsse akzeptieren, dass die Wachstumsraten in China etwas zurückgehen. „Je größer eine Volkswirtschaft wird, desto kleiner werden die Zuwachsraten, so ist das eben.“ Vor dem Hintergrund der massiven Probleme in Brasilien, in Russland und anderen Schwellenländern sei China aufgrund seiner Marktgröße wichtiger denn je. „2016 wird für die Stahlindustrie in Europa ein schwieriges Jahr werden“, sagte Hiesinger weiter. Chinesische Stahlhersteller, meist in staatlicher Hand, lenkten die eigene Überproduktion zurzeit stark in den Export um. Dabei würden Preise angeboten, die nicht kostendeckend seien. In der Folge schreibe die Mehrzahl der chinesischen Hersteller Verluste. „Das ist unfairer Wettbewerb“, sagte Hiesinger der SZ. Da müsse in Europa dringend etwas geschehen. Zur Flüchtlingskrise sagte Hiesinger: „Wir müssen aufpassen, dass das positive Engagement nicht in Überforderung und Ablehnung umschlägt.“ Und weiter: „Nur ein gewisser Teil der Menschen, die gerade zu uns kommen, hat auch das Potenzial, hier schnell in den Arbeitsmarkt aufgenommen zu werden. Diese Ehrlichkeit in der Diskussion habe ich zu Beginn der Debatte vermisst.“ ThyssenKrupp biete für Flüchtlinge 150 Ausbildungsplätze und 230 Praktikumsplätze an. Erst zehn davon seien aber besetzt, weil die Prozesse kompliziert seien und viele Details geklärt werden müssten.  

Havanna
Kolumbien und Farc wollen UN-Mission zur Überwachung von Waffenruhe

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Havanna (dts) – Die kolumbianische Regierung und die Rebellenorganisation Farc haben sich bei Friedensverhandlungen in der kubanischen Hauptstadt Havanna auf eine bilaterale Waffenruhe geeinigt: Diese soll von den Vereinten Nationen und der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (Celac) überwacht werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Der UN-Sicherheitsrat soll gebeten werden, eine politische Mission mit unbewaffneten Beobachtern zu schaffen. Die Beobachtungsmission solle mindestens zwölf Monate dauern. Man sei entschlossen, ein endgültiges Abkommen über das Ende des Konflikts und eine Niederlegung der Waffen zu schließen, hieß es in der Erklärung weiter. Die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der Farc laufen bereits seit November 2012.

Yasutaro Koide
Ältester Mann der Welt mit 112 Jahren gestorben

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Tokio (dts) – Der wohl älteste Mann der Welt ist im Alter von 112 Jahren gestorben. Der Japaner sei am Dienstag in einem Pflegeheim in der Stadt Nagoya verstorben, teilte das japanische Gesundheitsministerium mit. Der Mann war am 13. März 1903 zur Welt gekommen und im vergangenen Jahr in das „Guinness Buch der Rekorde“ aufgenommen worden. Im Zuge der Aufnahme in das Buch verriet der Japaner sein Rezept für ein langes Leben: Er habe stets auf Alkohol verzichtet und rauche nicht. Als weltweit ältester Mensch gilt laut dem „Guinness Buch der Rekorde“ eine US-Bürgerin aus New York, die 116 Jahre alt ist.

PYD-Terror
Menschenrechtsorganisation wirft PKK-Ableger Massaker und Gewalt gegen Frauen und Kinder vor

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Berlin (nex) – Das Syrische Netzwerk für Menschenrechte (SNHR) veröffentlichte jüngst einen Bericht, worin die Menschenrechtsverletzungen der PYD, des Ablegers der terroristischen PKK in Syrien, in den von ihr beherrschten Gebieten dokumentiert werden. Demnach hat die PYD mindestens 1651 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder, willkürlich verhaftet. 42 Frauen und 51 Kinder wurden von den so genannten „Volksverteidigungseinheiten“ (YPG), dem militärischen Arm der PYD, ermordet und 1876 Kinder wurden zwangsrekrutiert. Im Bericht das SNHR wird der PYD vorgeworfen, im Norden und Nordosten Syriens Massaker mit dem Ziel einer ethnischen Säuberung durchgeführt zu haben. Weiterhin wird dem syrischen Ableger der Terrororganisation PKK vorgeworfen, zwischen 2013 und 2014 alleine in der Region Hasaka 91 Zivilisten getötet zu haben, darunter sieben Frauen und 17 Kinder. Das SNHR berichtet von willkürlichen Verhaftungen und Vermisstenfällen, die bis heute noch nicht geklärt sind. Die PYD soll alleine in der Region Hasaka mindestens 1651 Personen ohne Angabe von Gründen inhaftiert haben. Jugendliche würden gewaltsam von der YPG aus ihren Häusern abgeholt und zwangsrekutiert, so das SNHR. In der erschreckenden Veröffentlichung der unabhängigen Menschenrechtsorganisation wird von bis zum heutigen Tag mehr als 16 bekannt gewordenen Fällen von Folter sowie der Ermordung eines Medienaktivisten, der am 15. Juli 2014 vor den Augen seiner Familie erhängt wurde, berichtet. Das SNHR weist darüber hinaus auch auf massive Menschenrechtsverletzungen gegenüber Frauen hin. Demnach sollen seit März 2011 durch willkürlichen Beschuss und gezielte Angriffe der YPG 42 Frauen ermordet worden sein. Eine 44-jährige Frau wurde am 13. Oktober 2013 zusammen mit ihren sechs Kindern in dem Dorf El Hajjiyah hingerichtet, wird von der SNHR berichtet. Von 2014 bis Oktober 2015 seien in den Regionen Hassaka, Qamishli und Afrin 88 Frauen, 34 von ihnen noch im Kindesalter, entführt worden, um sie für die YPG zu rekrutieren. Weiterhin wird berichtet, dass bis zum 31. Dezember 2015 nicht weniger als 51 Kinder Opfer willkürlichen Beschusses von Häusern durch Scharf- und Heckenschützen der YPG geworden seien, sowie dass 111 Kinder verhaftet und 1876 von der YPG zwangsrekutiert wurden. Zudem ist von Übergriffen gegen Journalisten und Kameramänner die Rede. Insgesamt sollen 24 Reporter und Kameramänner verhaftet, ihre Ausrüstung und Autos beschlagnahmt worden sein. Außerdem bestätigt das SNHR, dass mehr als 30 Gemeinden und Dörfer in Hassaka zerstört und ihre größtenteils arabischen Bewohner zu Tausenden vertrieben worden seien. Auch von Menschenrechtsverletzungen gegenüber der turkmenischen Bevölkerung von Hassaka ist in dem Bericht die Rede. Mehr als 100 Familien seien aus ihren Dörfern vertrieben worden, gaben Turkmenen im Gespräch mit dem SNHR an.   [paypal_donation_button]   Mehr zum Thema:

Debatte über Grenzschließungen
Steinmeier: Grenzschließung keine Problemlösung in Flüchtlingskrise

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Berlin (dts) – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat in der Flüchtlingskrise Rufe nach Grenzschließungen zurückgewiesen: „Bei dem starken Druck, den wir haben, wird die Grenzschließung keine Problemlösung sein“, sagte Steinmeier am Dienstag im Auswärtigen Amt in Berlin. „Mein Rat ist ja, dass wir uns nicht verführen lassen durch den Wunsch vieler, dass man durch eine einzige Entscheidung das Flüchtlingsproblem von heute auf morgen verändert. Das wird nicht geschehen“, betonte der Außenminister.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte zuvor erklärt, dass man sich darauf vorbereiten müsse, dass man nicht um Grenzschließungen herumkomme. „Der Satz, die Schließung der Grenze würde Europa scheitern lassen, ist vor allem auch umgekehrt richtig: Das Nichtschließen der Grenze, ein Weiter-so, würde Europa in die Knie zwingen“, sagte Dobrindt dem „Münchner Merkur“. Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hatte für diese Woche eine Verschärfung der Grenzkontrollen angekündigt.

Fußball
Werder Bremen wird US-Nationalspieler Morris nicht verpflichten

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Bremen (dts) – Der SV Werder Bremen wird den US-Nationalspieler Jordan Morris nicht verpflichten. Das gab Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin am Dienstagmittag bekannt. „Der Spieler hat nach intensiven Gesprächen deutlich gemacht, dass er seine Zukunft derzeit in Amerika sieht“, erklärte Eichin. Werder respektiere die Entscheidung von Morris. „Wir sind in einer Situation, in der wir Spieler brauchen, die sich mit Werder und dem Weg hier komplett identifizieren und sich voll auf die Aufgabe fokussieren können. Deshalb nehmen wir Abstand von einer Verpflichtung, werden aber weiterhin engen Kontakt zu ihm halten und erwägen eine spätere Zusammenarbeit“, so Eichin weiter.

Krieg gegen den Terror
Erste türkische Militärbasis in Afrika – Türkei unterstützt Somalia im Krieg gegen den Terror

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Mogadischu (eurasia/nex) – Die Türkei hat begonnen, in Somalia eine Trainingsbasis für die Ausbildung von Regierungstruppen zu errichten. Das berichteten türkische Medien unter Berufung auf hochrangige türkische Offizielle.

Emel Tekin, die Vorsitzende des Somalia-Departments im türkischen Außenministerium, gab an, dass Ankara gegenwärtig eine Militärbasis in der somalischen Hauptstadt Mogadischu errichte. Ziel sei es, somalische Soldaten effizient auszubilden. Sie informierte, dass die Initiative auf eine Rahmenvereinbarung zurückgehe, die beide Staaten zur Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit beschlossen hatten. turk.kommando..turkishmilitary Emel Tekin glaubt, dass die Umsetzung diese militärischen Einrichtung in der Region ein Meilenstein sei:

„Die Militärbasis in Mogadischu wird auch für den gesamten Kontinent Afrika hinsichtlich der Zurverfügungstellung von Militärtraining bedeutsam sein.“

Die Diplomatin äußerte sich zu diesem Themenkomplex im Rahmen einer Beratungssitzung der Verteidigungskommission des türkischen Parlaments, in der ein Abkommen über die verteidigungsindustrielle Kooperation zwischen der Türkei und Somalia bestätigt wurde, das am 9. Dezember 2015 in Mogadischu geschlossen worden war. Oberst Murat Yaman bestätigte während der Kommissionssitzung, dass das Abkommen den notwendigen Rahmen biete, um die bilaterale Verteidigungszusammenarbeit auszubauen. Das Abkommen baue auf zwei zuvor geschlossene Vereinbarungen auf, die mit Somalia 2010 über militärfinanzielle Zusammenarbeit und Militärtraining geschlossen wurden. Seitdem unterstützt die Türkei ihren afrikanischen Partner militärisch und baut die militärischen Fähigkeiten somalischer Sicherheitskräfte aus. Das türkische Militär errichtet zudem eine Militärschule in Somalia zur Ausbildung von Soldaten des Offiziers- und Unteroffizierskorps.
Tekin erzählte, sie hätte bei ihrem Besuch in Somalia bemerkt, dass Soldaten verschiedene Uniformen und Militärschuhe trugen von verschiedenen Geberländern aus dem Persischen Golf und der Europäischen Union. „Sie [die Somalis]versuchen, das zu überwinden“, sagte die Diplomatin und erklärte, die Türkei werde dabei helfen, eine militärische Infrastruktur zu schaffen, die einer einzigen Befehlskette untersteht. Aus Perspektive Ankaras ist die Stärkung der nationalen Armee Somalias nicht zuletzt bedeutend für Sicherheit des gesamten Landes und die Autorität der UN-gestützten Regierung im Kampf gegen die al-Qaida-nahe al-Schabab-Miliz. Laut dem türkischen Außenministerium habe Ankara das afrikanische Land in den vergangenen Jahren mit Finanzhilfen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar unterstützt. Vom 23. bis zum 24. Februar findet in der Metropole Istanbul das türkisch-somalische „High-Level Partnership Forum“ statt, welches sich einer hochrangigen bilateralen Sitzung in New York vom 28. September 2015 anschließt.   Mehr zum Thema:   Erschienen auf eurasianews.de

Wildbad Kreuth
Seehofer erleidet bei CSU-Klausurtagung Schwächeanfall

Wildbad Kreuth (dts) – Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat während einer Rede vor den CSU-Landtagsabgeordneten in Wildbad Kreuth am Dienstag offenbar einen Schwächeanfall erlitten. Ein Sprecher erklärte, Seehofer werde seine Teilnahme an der Tagung jedoch fortsetzen, die Lage sei „nicht dramatisch“. Teilnehmern zufolge soll der CSU-Chef seine Rede im Sitzen fortgesetzt haben, sicherheitshalber sei ein Notarzt gerufen worden.

Die CSU-Landtagsfraktion hatte sich am Dienstag zu ihrer Winterklausur in Wildbad Kreuth eingefunden. Am Mittwoch wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.

Ehrlicher Finder
Frankfurt: Türkischer Taxifahrer gibt Brieftasche mit 14 140 Euro ab

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Frankfurt/Main (nex) – Ein muslimischer Taxifahrer aus Frankfurt/Main hat, wie die „Bild“ berichtet, einer chinesischen Familie am Freitag ungeahnte Scherereien und eine Menge Ärger erspart. Der 27-jährige chinesische Familienvater muss auf einer seiner ausgedehnten Autofahrten durch Deutschland seine Brieftasche auf dem Dach seines Wagens vergessen haben, woraufhin diese während der Fahrt herunterfiel. Darin befanden sich sein Bargeld und die Reisedokumente für den noch für denselben Abend geplanten Rückflug nach China. Der Chinese merkte den Verlust aber erst, als die Familie bereits ihren Weg bis nach Wiesbaden-Medenbach fortgesetzt hatte, wo man die Autobahnpolizei einschaltete. Die Familie hatte jedoch Glück: Der Frankfurter Taxifahrer Halil Erdem (48) bemerkt auf seiner Fahrt durch Sachsenhausen an einer Ampel, dass eine augenscheinlich mit viel Geld gefüllte Brieftasche auf der Straße lag. Nachdem er seinen Fahrgast zum Ziel gebracht hatte, brachte Erdem das Fundstück zum nächstgelegenen Polizeirevier. Es befanden sich neben den Ausweisen auch nicht weniger als 14 140 Euro in der Brieftasche. Der Gedanke, etwas von dem Geld abzuzweigen oder es komplett zu behalten, kam Erdem zu keiner Zeit. „Mein Glaube verbietet, Geld zu behalten, das ich nicht selber verdient habe“, betonte der gläubige Muslim gegenüber Bild. „Es hätte auch das Zehnfache sein können. Abgegeben hätte ich es trotzdem.“ Der chinesische Vater konnte in weiterer Folge das Portemonnaie abholen und rechtzeitig in seine Heimat zurückfliegen. Nach Ende seiner Schicht erhielt Erdem noch einen Anruf von der Polizei. Auch für ihn hatte der Abend ein Happy End: Der Chinese hatte auf der Wache 500 Euro an Finderlohn hinterlassen.