Berlin (dts) – Im Streit zwischen Union und SPD um die Zukunft der Stasiunterlagen-Behörde haben die Koalitionsfraktionen eine Einigung über das weitere Verfahren erzielt. Der Chef der Behörde, Roland Jahn, bekommt demnach eine zweite Amtszeit; am Mittwoch werde im Kabinett beschlossen, Jahn für weitere fünf Jahre zu wählen, sagte der kulturpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz, dem „Handelsblatt“. Mit dem Beschluss werde Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) Jahn bis zu seiner endgültigen Wahl nach Vorliegen des Kommissionsvorschlags zur Zukunft der Behörde zunächst kommissarisch zum Chef der Behörde bestellen.
„Fakt ist aber: Mit dem Kabinettsbeschluss bekennt sich die SPD nun klar zu Jahn. Er ist und bleibt der Bundesbeauftragte, auch wenn sich mit der Umstrukturierung der Behörde vielleicht sein Titel und seine Befugnisse ändern“, betonte Wanderwitz. „Noch bevor wir das Gesetz zur Zukunft der Behörde in der zweiten Jahreshälfte beschließen, wird Herr Jahn im Bundestag gewählt.“ Für das verzögerte Verfahren machte der CDU-Politiker die SPD verantwortlich. „Wenn es nach uns gegangen wäre, dann wäre Herr Jahn schon gewählt. Aber die SPD stand auf der Bremse.“ Jahn mache „ausgezeichnete Arbeit“, so Wanderwitz. Wie der CDU-Politiker weiter erläuterte, wird die vom Bundestag eingesetzte Kommission im März beziehungsweise April ihre Empfehlungen zur Zukunft der Stasiunterlagen-Behörde dem Bundestag vorlegen. „Das werten wir sorgfältig aus und erarbeiten dann Eckpunkte für das Gesetzgebungsverfahren“, so Wanderwitz. „Natürlich werden wir alle Opferverbände zu den Kommissionsergebnissen anhören, bevor wir Eckpunkte festlegen.“ Das werde „eine Sache von Wochen und nicht von Monaten“ sein.
Baden-Baden (dts) – Das Schlager-Duo „Fantasy“ ist auf Platz ein der offiziellen Deutschen Album-Charts gesprungen. Das teilte GfK Entertainment am Freitag mit. Ihr siebtes Studiowerk wurde von Dieter Bohlen produziert, der zurzeit verstärkt im Schlagerbereich aktiv ist.
Deutschrapper Kurdo kann ebenfalls auf eine breite Fanbasis bauen und kommt mit „Oase“ auf die zweite Stelle. Die Filmmusik zum dritten „Bibi & Tina“-Teil „Mädchen gegen Jungs“ hält sich auf Platz drei. Vorwochensieger Bosse rutscht mit dem Album „Engtanz“ an die siebte Position. Zwei Plätze dahinter gibt sich die Hard-Rock-Band Wolfmother „Victorious“. Für die „Grammy“-Gewinner aus Down Under, die im Frühjahr fünf Gigs in Deutschland geben, ist es der erste Top-10-Erfolg hierzulande.
In den Single-Charts schrauben sich Stereoact feat. Kerstin Ott mit ihrer Sachsen-Hymne „Die immer lacht“ weiter nach oben. Vor ihnen steht jetzt nur noch der 18-jährige Alan Walker, der mit „Faded“ den weltweit ersten großen Überraschungshit des Jahres landet. Twenty One Pilots sind auf dem Bronzeplatz „Stressed Out“. Der beste Neuzugang ist Chart-Rekordhalterin Andrea Berg, die ebenfalls auf die Unterstützung von Dieter Bohlen setzt.
Mit der Ansage „Diese Nacht ist jede Sünde wert“ schafft sie es auf Rang 44. Charlie Puth ist „One Call Away“ von der 91. Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.
Zürich (dts) – Bei der Wahl zum neuen FIFA-Präsidenten hat Gianni Infantino im ersten Wahlgang die meisten Stimmen bekommen. Das wurde am Freitagnachmittag nach der Auszählung der 207 Stimmzettel auf dem FIFA-Kongress in Zürich mitgeteilt. Mit 88 Stimmen lag er nur knapp vor seinem Gegenspieler Scheich Salman Al-Khalifa, der 85 Stimmen bekam.
27 Stimmen vereinigte Ali bin al Hussein auf sich, für Jerome Champagne stimmten 7 Mitglieder. Erst am Mittag war Kandidat Tokyo Sexwale aus dem Rennen ausgestiegen. Um Sieger schon nach dem ersten Wahlgang zu sein, hätte ein Kandidat zwei Drittel, also mindestens 138 Stimmen auf sich vereinigen müssen. Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem der bisherige Präsident Blatter zurückgetreten war. Wahlberechtigt sind alle Mitgliedsverbände der FIFA mit je einer Stimme. Derzeit sind Kuwait und Indonesien vorläufig gesperrt.
Istanbul (nex) – Nach nur zwei Monaten Verschnaufpause ist das Hackerkollektiv Anonymous ein weiteres Mal von einem türkischen Cyber-Aktionsteam lahmgelegt worden. Wie mehrere Medien melden, wurde um 20.26 Uhr (MEZ) die offizielle Website anonhq.com der weltberühmten, umstrittenen Hackergruppe am Donnerstag von einer türkischen Hackergruppe gehackt, die sich „Aslan Neferler Timi“ (Team der Löwen-Soldaten; ANT) nennt. Über mehrere Stunden hinweg war die Seite nicht mehr über das Internet erreichbar. ANT hat den Vorgang per Videoaufnahme dokumentiert.
(Foto: iha)Bereits Ende Dezember hatte die türkische Hackergruppe „Ayyıldız Tim“ (Team Halbmond und Stern) die Präsenz von Anonymous gehackt, nachdem diese Gruppe der Türkei einen Cyber-Krieg erklärt und bis zu 400 000 türkische Seiten durch Netzattacken angegriffen haben sollen. „Anonymous“ hatte die Aktionen mit einer angeblichen Zusammenarbeit zwischen der Türkei und der Terrormiliz IS (Daesh) begründet, die tatsächlich im Rahmen des Krieges gegen den Terror von den türkischen Streitkräften militärisch bekämpft wird. Ayyıldız Tim holte daraufhin zu einem spektakulären Gegenschlag aus.
Berlin (nex) – Tiefgreifende Meinungsunterschiede über eine geplante Unterkunft für Asylbewerber gibt es in Berlin-Neukölln zwischen der Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und einer etwa zwanzigköpfigen Gruppe autonomer Linke, die in einer Wagenburg mit dem Namen „Schwarzer Kanal“ residiert. Dies berichtet die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“.
Stein des Anstoßes ist vor allem der anvisierte Standort der Unterkunft: Die planmäßige Errichtung des Heims würde nämlich eine Zwangsräumung der seit 2010 dort befindlichen Wagenburg voraussetzen. Dies würde gleichzeitig das Ende des „queeren Spaces“ mit „mehrheitlich Geflüchteten, Migrant_innen, Schwarzen Menschen, Rrom_nja und Menschen of Color“ bedeuten, die „versuchen, zusammen ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, wie es in einer Erklärung der Linksautonomen heißt. Während man in deren Reihen in der Vergangenheit immer wieder zur Solidarität mit Flüchtlingen aufgerufen hatte, scheint man nun zumindest auf dem selbstbewohnten Bauplatz für eine Obergrenze einzutreten.
Stellt der „kompromisslose Kampf gegen jegliche Form von Gewalt und Machtausübung, so wie Rassismus, Klassismus, Sexismus, Inter*Trans* und Homo-Diskriminierungen“ den Konsens innerhalb der Wagenburg dar, scheint man diesen im Falle der Errichtung der Asylbewerberunterkunft durch die Kommune in Frage gestellt zu sehen. Aus diesem Grunde versammelten sich am Mittwoch 150 Anhänger der autonomen Szene vor dem Neuköllner Rathaus und forderten den Erhalt ihres „Sozial- und Kulturprojekts“. Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) zeigt sich bis dato noch wenig kompromissbereit.
Sie weist darauf hin, dass die Nutzung des Geländes durch die Wagenburg-Bewohner „ohne vertragliche Grundlage“ erfolge und diese keine Miete bezahlen würden – auf einem 8000 Quadratmeter großen Gelände der landeseigenen Immobiliengesellschaft. Auf dem Gelände könnten bis zu 500 Asylbewerber in Containern untergebracht werden, argumentiert die Bezirksbürgermeisterin. Sie hoffe dennoch auf eine „einvernehmliche Einigung“, erklärte sie der „Berliner Morgenpost“ gegenüber.
Schwerin (nex) – Ein Tweet der Polizei Schwerin, in dem es um Einbruchsdiebstähle in der Gaststätte „Rockpalast“ und in einer Pflegeeinrichtung des „Augustenstiftes“ ging, hat für enorme Resonanz gesorgt. Wie das Blog schwerin-lokal.de berichtet, soll es der Tweet in nur zehn Stunden auf mehr als 3000 „Likes“ in sozialen Netzwerken gebracht haben und über den Hashtag #winnetürk weiter die Runde machen.
Dabei sind Türken und amerikanische Ureinwohner hinsichtlich ihrer Abstammung möglicherweise tatsächlich nicht so weit voneinander entfernt, wie man meinen könnte. So gilt das im Grenzgebiet von Kasachstan, der Russischen Föderation, der Mongolei und China gelegene Altai-Hochgebirge als Ursprung der Turkvölker, insbesondere der Göktürken, die im sechsten Jahrhundert erstmals nachweislich in der Region gelebt hatten. Von dort aus könnten durchaus einige der dort umherziehenden Reiternomadenstämme auch über Sibirien und die Kamtschatka nach Alaska gewandert sein und sich von dort aus über den gesamten amerikanischen Kontinent ausgebreitet haben.
Im Jahr 2015 hat, wie „Russia Beyond The Headlines“ berichtet, der bekannte russische Genetiker Oleg Balanovsky vom Vavilov-Institut für allgemeine Genetik in Moskau nachgewiesen, dass es eine enge Verwandtschaft zwischen den Völkern der Altai-Region und amerikanischen Ureinwohnern (sowie einigen Ureinwohnern Australiens und Ozeaniens) gebe. Im Rahmen der Studie seien 31 Genombestände aus Völkern der USA und Sibiriens ausgewertet worden. Der Studie zufolge seien die Vorfahren der späteren amerikanischen Ureinwohner vor etwa 20 000 bis 30 000 Jahren aus Sibirien ausgewandert. Da in der damaligen Eiszeit das in Gletschern festgefrorene Wasser dort, wo sich heute die Beringstraße befindet, eine Landbrücke bildete und der Meeresspiegel tiefer lag, sei die Wanderungsbewegung zwischen den Kontinenten unproblematisch gewesen, so Dr. Balanovsky.
Mittlerweile hat die Polizei den „zu unserem Bedauern missverständlich formulierten Tweet“ wieder entfernt, die Screenshots des ursprünglichen Eintrages werden jedoch weiterhin verbreitet. Für Gelächter hatte dabei vor allem die Beschreibung der Tatverdächtigen gesorgt. Die Polizei suchte nach den Einbrüchen „zwei türkische Täter“. Beide sollen etwa 1,70 m groß gewesen sein, einer habe eine blaue und einer eine helle Jacke angehabt und: „Ein Täter sieht aus wie ein Indianer“. Diese Beschreibung sorgte offenbar bei vielen Social-Media-Nutzern für ein wildromantisches Kopfkino. Umgehend machten Indianer-Memes die Runde, in Kommentaren wurde nachgefragt, ob der andere denn dann wie ein Cowboy ausgesehen habe, oder es wurde festgestellt, dass die Türken den Europäern jetzt „nicht mehr nur den Nikolaus, sondern auch Winnetou weggenommen“ hätten.
Rom (nex) – Wie die italienische Zeitung „il Messagero“ berichtet, wurde die 34-jährige Empfangsdame des Vatikan tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Wuolou Miriam, eine 34-Jährige mit eritreischen Wurzeln, war bereits im siebten Monat schwanger, als ihre Leiche entdeckt wurde.
Die Polizei untersuche jetzt den Fall und habe Familienmitglieder, ihren Ex-Mann und aktuellen Freund befragt, berichtet „il Messagero“ weiter. Die erste externe Prüfung zeige keine Anzeichen von Gewalt. Nachdem ihr Bruder tagelang nichts von ihr gehört hatte, fand er die Vatikanmitarbeiterin tot in ihrer Wohnung.
„Franziskus wurde über ihren Tod informiert. Wir sind alle von dieser Nachricht sehr betroffen“, zitiert die Zeitung Vatikan-Sprecher Pater Federico Lombardi. Wuolou Miriam hatte im im Casa Santa Marta, dem Gästehaus im Vatikan, gearbeitet.
Dresden (dts) – Nach Ansicht von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wird sich Sachsens Image wegen der fremdenfeindlichen Übergriffe so schnell nicht wieder verbessern lassen. Tillich sagte der „Saarbrücker Zeitung“: „Der Ruf Sachsens leidet.“ Es werde „Kraft und Zeit kosten, den guten Ruf als weltoffenes und inspirierendes Land wieder komplett herzustellen“.
Der Ministerpräsident betonte, die weit überwiegende Mehrheit der Sachsen sei „genauso wütend wie ich über Anfeindungen und Gewalt gegen Flüchtlinge und Asylbewerber“. Zahlreiche Anschläge auf Asylunterkünfte seien in den letzten Tagen und Wochen aufgeklärt worden, mehrere mutmaßliche Täter säßen in Untersuchungshaft. „Wir wollen den Verfolgungsdruck nun noch weiter erhöhen“, so Tillich.
Mit Blick auf die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte er: „Die Suche nach einer gemeinsamen europäischen Lösung ist richtig, aber uns läuft die Zeit davon.“ Für sein Bundesland sei es wichtig, dass noch unbearbeitete Asylanträge rasch abgearbeitet würden. „Es muss zu einer tatsächlichen Beschleunigung der Asylverfahren kommen“, so der Ministerpräsident.
München (ots) – Was ist der Wohlfühlfaktor Nummer eins im Webshop, um immer wieder dort einzukaufen? Onlineshopping muss schnell und einfach gehen, so die Mehrheit von 86 Prozent der Verbraucher. Immerhin 41 Prozent legen Wert auf ein besonderes Einkaufserlebnis, vor allem Frauen und junge Leute. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie der Internet World Messe über Kundenerfahrungen in Webshops. Die im Fachjargon so genannte „Customer Experience“ ist eines der Fokusthemen auf der zweitägigen Internet World Messe, die am 1. März auf dem Messegelände München ihre Tore öffnet.
Was tun, damit Kunden wiederkommen und nicht bei der Konkurrenz einkaufen? Oder anders gefragt: Wie muss ein Shop aussehen und funktionieren, damit Verbraucher ihn zu ihrem Lieblingsshop ernennen? Die Studie der Internet World Messe zeigt, dass vorrangig Schnelligkeit zu den wichtigsten Webshopeigenschaften zählt. So hat beispielsweise für 83 Prozent der Nutzer ein schnelles Auffinden von Produkten großen Einfluss darauf, ob man je wieder einen Fuß in die Tür des Shops setzt. Ebenfalls 83 Prozent erwarten einen schnellen, unkomplizierten Bestellablauf.
Immerhin 41 Prozent der deutschen Internetnutzer legen Wert auf ein besonderes Einkaufserlebnis. Dabei sind es vor allem weibliche und junge Nutzer, die beim Onlineshopping etwas erleben wollen. Für 47 Prozent der Nutzer sind gute Produktdarstellungen das A und O im Shop.
Und auch Gefühle beim Onlineshopping sind nicht zu vernachlässigen: 43 Prozent aller Nutzer gaben an, dass ein Onlineshop ihnen sympathisch sein muss, um wiederholt dort einzukaufen.
Über die Studie
Fittkau & Maaß Consulting befragte im Auftrag der Internet World Messe in einer internetrepräsentativen Onlinebefragung über 2.800 deutsche Internetnutzer hinsichtlich ihrer Kundenerfahrungen in Webshops.
Bad Segeberg (nex/dts) – Beim Absturz eines Hubschraubers der Bundespolizei im schleswig-holsteinischen Bimöhlen sind am Donnerstagabend zwei Insassen ums Leben gekommen. Ein weiteres Besatzungsmitglied wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit. Insgesamt seien drei Personen an Bord des gegen 20 Uhr verunglückten Hubschraubers vom Typ Eurocopter 135 gewesen. Doch das Unglück hätte auch noch schlimmer enden können. Denn knapp neben der Absturzstelle fand zum Zeitpunkt des Absturzes ein Fußballtraining statt.
Wie die Kieler Nachrichten berichten, war es kurz vor 20 Uhr, als die Fußballer auf dem Trainingsplatz auf ein lautes Motorengeräusch aufmerksam wurden. Zunächst nahmen die Sportler ein Stottern wie von einem kaputten Motor wahr, anschließend folgte ein heftiger Aufschlag. Die Fußballer seien sofort zu der Unglücksstelle gerannt und hätten die Sanitäter und Rettungskräfte alarmiert. Nach Informationen der Kieler Nachrichten gelang es ihnen, einen schwer verletzten Mann aus den Trümmern zu ziehen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Für die beiden anderen Besatzungsmitglieder kam jede Hilfe zu spät. Der Hubschrauber gehörte zur Fliegerstaffel Fuhlendorf bei Bad Bramstedt.