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„Lasst uns heute, so wie an anderen Tagen auch, gemeinsam mit unseren jüdischen und christlichen Mitbürgern für Menschlichkeit und Frieden beten“, forderte der Bürgermeister von Hatay, Lütfü Savas, in seiner Rede und fügte hinzu: „Es gibt keine Gewinner im Krieg so wie es keine Verlierer im Frieden gibt.“ Der Vorsitzende der türkischen katholischen Bischofskonferenz, der armenisch-katholische Erzbischof Levon Zekiyan, brachte seine Traurigkeit über den Anschlag in Istanbul zum Ausdruck und betonte, dass nur die Macht Gottes solche Ereignisse verhindern könne. „Alles was wir tun können, ist, unsere Gebete an Gott zu richten, den Herrn um Frieden zu bitten, besonders für den Nahen Osten und für die Menschen in unserem Land“, sagte er. Der Botschafter des Vatikans in der Türkei, Paul Fitzpatrick Russell, Geistliche aus verschiedenen Provinzen sowie christliche Einwohner nahmen ebenfalls an der Zeremonie teil, bei der Gebete gesprochen und Kerzen angezündet wurden.
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Wien: PKK-Sympathisanten stürmen Tourismusbüro der Türkei
Wien (nex) – Am gestrigen Donnerstag stürmten in Wien Symphatisanten der international als Terrororganisation eingestuften PKK die Räume des Kultur- und Tourismusbüros der Türkei.
Etwa zehn Personen seien ins Büro eingedrungen und hätten aus dem Fenster Slogans gegen die Türkei gerufen. Dabei hätten sie Broschüren über das Tourismuspotenzial der Türkei zerrissen, so der Kulturattaché der Türkei. Das Büro am Stephansplatz befindet sich im Zentrum Wiens und ist Teil der türkischen Botschaft. Aus diesem Grund stelle dies eine Verletzung der Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen dar, so der türkische Botschafter Hasan Gögüs gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu.
Die türkische Botschaft habe Wiener Behörden wiederholt dazu aufgefordert, die Verbreitung von terroristischer Propaganda seitens PKK-Sympathisanten und -Mitgliedern zu stoppen. Die Wiener Polizei habe inzwischen mit den Ermittlungen zum Vorfall begonnen.
Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu gewalttätigen Handlungen von PKK-Sympathisanten gegenüber anderen. Erst im April dieses Jahres hatten nach einer Friedensdemo Türkischstämmiger gegen Gewalt und Terror rund 60 gewaltbereite PKK-Sympathisanten einen 38-jährigen Türken, der in seinem Pkw durch die Keupstraße in Köln fuhr, angehalten und im PKW brutal zusammengeschlagen.
Im Juli kam es dann zu einer deutschlandweiten Razzia, bei der insgesamt 32 Wohnungen von mutmaßlichen Tatbeteiligten des Vorfalls vom 10. April aufgesucht wurden. 16 Durchsuchungsbeschlüsse lagen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Köln, fünf in Düsseldorf, vier in Essen, drei in Wuppertal und jeweils einer in Dortmund, Duisburg und Hannover.
Seit die von der Türkei, den USA und der EU als Terrororganisation eingestufte PKK im Juli 2015 ihren bereits seit 30 Jahren andauernden bewaffneten Kampf wiederaufgenommen hat, ist es in der Türkei bereits mehrfach zu Anschlägen und Antiterroroperationen gekommen. Seither starben fast 600 Angehörige der Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizeibeamte und Dorfschützer. Im Zuge der Antiterroroperationen in der Südosttürkei und im Nordirak sind über 5000 Terroristen getötet worden.
