Besitzer des britischen Fußballclubs Manchester City
Scheich-Yacht in Marmaris: Einmal Volltanken für halbe Million US-Dollar

Topaz: Luxus-Yacht für fast 500.000 US-Dollar in Marmaris betankt Marmaris (nex) – Die millionen teure Luxus-Yacht des Scheichs Mansour Bin Zayed Al Nahyan, wurde am gestrigen Donnerstagmorgen im Hafen des Urlaubsortes Marmaris in der südtürkischen Provinz Mugla eingedockt. Der Prinz aus Abu Dhabi ist der Besitzer des britischen Fußballclubs Manchester City. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu zahlte der Scheich fast eine halbe Million US-Dollar, um Topaz, eine der zehn teuersten Yachten der Welt, betanken zu lassen. Das 442 Millionen US-Dollar teure, 149 Meter lange Luxus-Wasserfahrzeug passte Berichten zufolge nicht in den Yachthafen und musste deshalb zum Hafen von Marmaris gebracht werden. Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan sei während des Vorgangs nicht anwesend gewesen. Sechs Tanker mit insgesamt 730.000 Litern Kraftstoff betankten Topaz, was etwa fünf Stunden in Anspruch nahm. Die Yacht mit 50 Bediensteten an Bord hat sechs Luxuskabinen und bietet Platz für bis zu zwölf Gäste. Sie hat des Weiteren einen Heliport, Swimmingpools, Speise- und Veranstaltungssäle.

Auch interessant: 

Antalya: Erstes Touristen-U-Boot startklar

 

Hetze nach erfundener Vergewaltigung
Angebliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen durch Flüchtling war frei erfunden

Wien (nex) – In Österreich hat sich ein angeblicher sexueller Übergriff, der sich in einem Freibad im niederösterreichischen Mistelbach abgespielt haben soll, als frei erfunden herausgestellt. Auf Grund der ursprünglichen Angaben eines 13-jährigen Mädchens, das am Abend eines Badeaufenthalts gegenüber dem Bademeister angegeben hatte, sexuell missbraucht worden zu sein, wurden weitreichende Maßnahmen der Gemeinde ergriffen, die sich gegen vor Ort ansässige Asylbewerber richteten. In den ersten Angaben der 13-Jährigen war die Rede von einem vermeintlichen Angreifer südländischen Typs, sie half sogar bei der Anfertigung eines Phantombildes. Wenige Tage schwächte sie ihre Angaben dahingehend ab, dass es nicht mehr um einen sexuellen Missbrauch, sondern um eine Belästigung durch eine angebliche Berührung am Gesäß gegangen wäre. Rasch gerieten im Ort untergebrachte Asylbewerber unter Verdacht. Um die Gemüter zu beruhigen, erließ die Gemeinde ein temporäres Hausverbot für Asylbewerber im Freibad und wollte sogar eine eigene Security-Truppe dafür auf die Beine stellen. Das generelle Badeverbot für Asylbewerber wurde zum Gegenstand medialer Berichterstattung weit über die Grenzen des Landes hinaus. Sogar die Washington Post berichtete darüber. Nachdem sich im Zuge der Ermittlungen keinerlei Spuren, Hinweise oder sonstige Anhaltspunkte dafür ergeben hatten, räumte die 13-Jährige mittlerweile ein, die Geschichte frei erfunden zu haben. Boulevardzeitungen hatten die Behauptung zum Anlass genommen, über vermeintliche Zusammenhänge zwischen Einwanderung und sexuellem Missbrauch zu spekulieren. Der Bürgermeister der Gemeinde, Alfred Pohl, verteidigte sein Vorgehen mit der „großen Feindseligkeit“ gegen Flüchtlinge im Ort, die diese Berichte ausgelöst hätten. Man musste zum damaligen Zeitpunkt davon ausgehen, dass die Vorwürfe einen wahren Kern in sich getragen hätten. Ob es künftig dennoch eine Security oder auch zusätzliche Sozialarbeiter im Umfeld der Badeanstalt geben werde, ließ er Medien gegenüber offen.

Ratgeber
Brennholz aus dem Wald nur mit dem „Holzleseschein“

Frankfurt am Main (ots) – Wer Brennholz zum Eigenverbrauch selbst aus dem Wald holen will, benötigt einen sogenannten „Holzleseschein“. Dieser ist bei allen Forstämtern erhältlich. Für das gesammelte Holz fallen Gebühren an, die meist nach Raummeter berechnet werden – darauf weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI) hin. Kommt eine Motorsäge zum Einsatz, ist ein entsprechender Führerschein vorzuweisen. Hierzu werden vielerorts Lehrgänge von den Kommunen angeboten. Auch sachgemäße Kleidung wie Helm mit Sichtschutz, Gehörschutz, Handschuhe, Gummistiefel sowie Jacke und Hose mit Schnittschutz sind zu tragen. Gespaltenes Holz trocknet und verbrennt sauberer Besonders wichtig ist es, das Holz nach dem Sammeln zu spalten, damit die Scheite später im Kamin genügend Oberfläche für die Flammen bieten. Das gewährleistet eine optimale Verbrennung. Zudem müssen die Holzscheite rund zwei Jahre an einem trockenen, vor Witterung geschützten Ort gelagert werden. Denn frisch geschlagenes Holz weist einen Feuchtegehalt von etwa 40 Prozent auf. Erst nach der Trocknung hat es die optimale Restfeuchte von unter 20 Prozent erreicht und kann als Brennholz eingesetzt werden. Der Wassergehalt kann mit einem Feuchtemessgerät, das im Baumarkt erhältlich ist, überprüft werden. Ist das Holz zu feucht, kommt es zu einer unvollständigen Verbrennung, bei der unnötig viele Schadstoffe freigesetzt werden. Diese belasten nicht nur die Umwelt, sondern schädigen auch Kamin und Schornstein. Brennholz, das in diesem Sommer aufbereitet wird, kann also erst im übernächsten Winter verbrannt werden. Im Sinne der Umwelt gilt: Behandeltes, gestrichenes oder beschichtetes Holz gehört nicht ins Feuer. Wo dieses zu entsorgen ist, kann bei der zuständigen Kommune oder dem Stadtreinigungsbetrieb erfragt werden.

"Ohne Gentechnik"-Siegel
Lidl geht in die Offensive: Bald nur noch ‚gentechnikfrei zertifizierte Milchprodukte‘

0
Dortmund (nex) – Einer Pressemitteilung des Discounters zufolge wird das Unternehmen ab dem 11. Juli 2016 ausnahmslos gentechnikfrei zertifizierte Frischmilch der Qualitätseigenmarke „Milbona“ in seinen deutschen Filialen anbieten. Als erster Händler stelle Lidl Milchprodukte einer Eigenmarke bundesweit auf „Ohne Gentechnik“ um und gehe damit in die Offensive. Weitere Produkte der Marke würden rasch folgen. Das 2009 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingeführte und vom „Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e. V.“ (VLOG) vergebene grüne „Ohne Gentechnik“-Siegel sei dann auf allen entsprechenden Produktverpackungen zu finden. „Wir begrüßen es sehr, dass mit Lidl eine führende deutsche Handelskette das Thema ‚Ohne Gentechnik‘ ganz oben auf seine Agenda setzt“, sagt Alexander Hissting, Geschäftsführer des VLOG. „Damit kommt das Unternehmen dem gewachsenen Wunsch der Verbraucher nach gentechnikfreien Produkten nach.“ Zuschlag für Landwirte – Preisstabilität für Verbraucher Die gentechnikfreien „Milbona“-Artikel würden dabei grundsätzlich die konventionell hergestellten Produkte ersetzen. Lidl Deutschland setze damit ein klares Signal gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittel bei der Herstellung von Milchprodukten. Für den Mehraufwand der Landwirte durch den Einsatz gentechnikfreier und bevorzugt heimischer Futtermittel zahle Lidl einen gemeinsam vereinbarten Zuschlag an die Milchbauern. „Diesen Zuschlag werden wir allerdings nicht an unsere Kunden weitergeben und freuen uns, zum gewohnt günstigen Preis echte Mehrwerte für unsere Kunden und Landwirte schaffen zu können“, sagt Julian Beer, als Geschäftsführer verantwortlich für den Einkauf des Molkereisortiments. „Perspektivisch setzen wir bei unseren Molkereiprodukten ausschließlich auf gentechnikfrei zertifizierte Produkte und folgen damit dem immer höher werdenden Anspruch der Verbraucher an die Qualität von Lebensmitteln.“ Mehrwertkonzepte – Wertschöpfung gemeinsam gestalten Lidl habe in den letzten Jahren gemeinsam mit Landwirten und Molkereien intensiv daran gearbeitet, das Produkt Milch aufzuwerten und damit neue Vermarktungsmöglichkeiten für Landwirte zu schaffen. „Unsere gemeinsam entwickelten Mehrwertkonzepte bedeuten für uns nicht nur eine Investition, sondern auch ein Bekenntnis zum heimischen Milchmarkt“, ergänzt Beer. In Deutschland führt Lidl neben der Umstellung der Eigenmarke „Milbona“ auf „Ohne Gentechnik“ weitere Mehrwertprodukte, die den deutschen Landwirten zugutekommen.  

ARD-DeutschlandTrend
Nach Brexit-Entscheidung: Klima in Deutschland EU-freundlicher

Köln (ots) – Nach der Brexit-Entscheidung sehen die Deutschen mehrheitlich Vorteile in der Mitgliedschaft in der Europäischen Union. 52 Prozent sind der Auffassung, dass Deutschland insgesamt von der Mitgliedschaft in der EU eher Vorteile hat. Das sind 13 Punkte mehr im Vergleich zu einer Infratest dimap-Umfrage am 21. Juni vor der Brexit-Entscheidung.

11 Prozent sind aktuell der Auffassung, dass Deutschland eher Nachteile hat (-10 Punkte im Vergleich zum 21. Juni). 36 Prozent sind der Auffassung, dass Vor- und Nachteile sich die Waage halten (-1 im Vergleich zum 21. Juni).

Das hat eine Umfrage des ARD-DeutschlandTrends von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben. 79 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass die Mitgliedschaft in der EU dafür sorgt, dass es uns wirtschaftlich gut geht (+11 im Vergleich zu Mai 2014). Fast ebenso viele, 74 Prozent, glauben, dass wir durch die EU in Europa sicherer leben (+4 im Vergleich zu Mai 2014).

Nach der Entscheidung über den Austritt Großbritanniens aus der EU befürchten 64 Prozent der Deutschen ein Erstarken der EU-feindlichen Parteien in Europa. 31 Prozent befürchten dies nicht. 46 Prozent glauben, dass die EU ohne Großbritannien stärker zusammenrücken wird. 48 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. 41 Prozent haben Sorge, dass es weitere Austritte aus der EU geben wird. 56 Prozent glauben dies nicht. 75 Prozent der Befragten sind für eine engere Zusammenarbeit der europäischen Länder hin zu mehr gemeinsamer Politik.

21 Prozent sind dafür, dass die Länder zukünftig weniger gemeinsame Politik machen. Dies sagt allerdings nichts über die institutionelle Ausgestaltung einer engeren Zusammenarbeit, denn gleichzeitig sind 61 Prozent der Befragten der Meinung, dass sich die EU in zu viele nationale Angelegenheiten einmischt.

Tennis
Wimbledon: Türke Ergi Kirkin erreicht Viertelfinale

0
London (nex) – Ergi Kirkin erreicht bei den Wimbledon Junior Championships im Herrendoppel das Viertelfinale. Ergi Kirkin gewann am heutigen Donnerstag beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Wimbledon Championships in London, im Zweitrundenmatch auf Feld acht zusammen mit seinem ägyptischen Partner Yusuf Hossam gegen den Australier Alexei Popyrin und den Spanier Alejandro Davidovich Fokina 3-6, 6-1 und 7-5. So konnten die beiden das Match mit 2-1 für sich entscheiden. Kirkin und Hossam beendeten das 1 Stunde 32 Minuten dauernde Spiel mit vier Breaks, 3 Assen, 7 Winnern, vier Doppel- und 8 unerzwungenen Fehlern.

Ausland
Tourismus: Löst Dagestans Machatschkala bald Sotschi und Krim ab?

Machatschkala (eurasia/nex) – Investoren aus Sankt Petersburg haben ihr Interesse für das „Port-Petrowsk“-Projekt in Dagestans Hauptstadt Machatschkala signalisiert. Das hat der Pressedienst der Agentur für Unternehmerschaft und Investitionen RD am Montag berichtet.

Baschir Magomedow, Vorsitzender der Agentur für Unternehmerschaft und Investitionen RD, und Alexej Tkatschenko, Generaldirektor des Eurasischen Zentrums „Astana“, besuchten den Investitionsstandort „Port-Petrowsk“ im Süden der dagestanischen Hauptstadt Machatschkala. Die Investoren wurden vom politischen Vertreter der Republik Dagestan in Sankt Petersburg, Hasan Hasanow, begleitet. Das Projekt soll sich auf 52 Hektar erstrecken. Über die Kosten für das ambitionierte Ansinnen ist noch nichts Genaueres bekannt.

Dagestanische Behörden werben damit, dass der Ort zur echten Alternative für Resorts im Schwarzen Meer erwachsen könnte.

Das Projekt geht auf die Initiative des Präsidenten von Dagestan, Ramazan Abdulatipow, zurück. Laut eines Business-Plans werden auf dem Bauland des Komplexes Gebäude auf einer Fläche von 700.000 Quadratmetern gebaut. In unmittelbarer Nähe zum Kaspischen Meer werden Shopping-Gelegenheiten, kommerzielle Einrichtungen und soziale Infrastruktur geplant.


Erschienen bei unserem Kooperationspartner Eurasanews

Integration der Flüchtlinge
DStGB begrüßt Einigung bei den Integrationskosten

Berlin (ots) – Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht in der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über die Integrationskosten ein positives Signal. Damit haben sich Bund und Länder auch zu ihrer finanziellen Verantwortung für die Integration der Flüchtlinge bekannt. Das ist für die Kommunen unverzichtbar, denn die von ihnen vor Ort gestaltete Integration kann nur gelingen, wenn sie ausreichend finanziert ist. Wichtig ist auch, dass von den insgesamt sieben Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren bereits in diesem Jahr zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. „Nun wird es darauf ankommen, dass die Länder auch ihren Beitrag leisten und die finanzielle Unterstützung an die Kommunen weitergeben, darauf werden wir genau achten“, sagte Landsberg. Abzuwarten bleibe allerdings, wie sich die Integrationskosten tatsächlich entwickeln. Denn niemand kann heute genau sagen, wie viele Flüchtlinge in den nächsten drei Jahren noch zusätzlich nach Deutschland kommen. „Daher ist es zu begrüßen, dass man sich bis Mitte 2018 über eine Anschlussregelung verständigen wird“ sagte Landsberg abschließend

Börse Istanbul
Geldanlage: Börse Istanbul unter den Top 10 der ertragreichsten Finanzplätze

0
Istanbul (nex) – Die Bosporusmetropole hat hinsichtlich ihrer Ambitionen, in die Ränge der bedeutsamsten Finanzplätze de Welt aufzusteigen, einen weiteren Etappensieg errungen. Mit einer Rendite von 8,5 Prozent in den ersten fünf Monaten des Jahres ist die Börse Istanbul unter den zehn ertragreichsten Börsen der Welt gelandet. Wie der Weltbörsenverband (WFE) mitteilt, ist der Index der 100 bedeutendsten Titel der Börse Istanbul von 71 726, 99 Punkten am Jahresende 2015 auf 77 802, 41 Punkte geklettert. Damit ist man unter die Top 10 gelangt, die von der Börse in Lima (Peru) angeführt wird, gefolgt von Teheran (Iran) und Windhuk (Namibia). Einige etablierte Börsen oder Indizes kamen in der gleichen hingegen zum Teil stark unter die Räder, etwa die Börse Shenzen und Shanghai oder der japanische Topix Index.

Humanitäre Hilfe rollt an
Gaza: Bis zu 400 türkische LKWs mit Hilfsgütern in den nächsten Tagen erwartet

0
Gaza-Stadt (nex) – Am Donnerstag trafen etwa 50 LKWs aus der Türkei im Gazastreifen ein, die einem palästinensischen Grenzbeamten zufolge über Israels Grenzstation Kerem Shalom gekommen waren und humanitäre Hilfsgüter geladen hatten. Mounir Ghalban, der die Aufsicht über die palästinensische Seite der Grenze hat, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass die Trucks, die etwa 2000 Tonnen an Ladung mitgebracht hätten, das Gebiet am Donnerstagmorgen erreicht hätten. Ghalban zufolge habe die Hilfslieferung unter anderem Grundnahrungsmittel, Treibstoff und Kleidung umfasst und werde in Warenhäusern aufbewahrt, die vom Sozialministerium von Gaza unterhalten werden, bevor sie an die Bedürftigsten unter den Bewohners des Küstenstreifens ausgefolgt werden. Kerem Shalom, der Ägypten, Israel und den Gazastreifen verbindet, ist der einzige funktionstüchtige Übergang für den kommerziellen Grenzverkehr in Gaza. Am Montag zuvor waren bereits vier türkische LKWs eingetroffen, die über Kerem Shalom unter anderem Kinderspielzeug gebracht hatten, das rechtzeitig zum Ramadanfest an palästinensische Waisen ausgefolgt wurde. Der Staatssekretär im Sozialministerium von Gaza, Yusuf Ibrahim, gab gegenüber Anadolu an, in den nächsten Tagen würden bis zu 400 weitere LKWs mit Hilfsgütern den Küstenstreifen erreichen. Am Sonntag kam außerdem das türkische Schiff „Lady Leyla“ in Israels Hafen Aschdod an, das insgesamt 11 000 Tonnen an humanitären Hilfsgütern – darunter ebenfalls Nahrung, Kleidung und Spielzeug – geladen hatte. Im Jahr 2007 hat Israel über den Gazastreifen eine Blockade verhängt, nachdem im Jahr zuvor die in Israel als terroristische Vereinigung eingestufte Hamas in dem 2005 an die palästinensische Autonomiebehörde übergebenen Gebiet die Macht ergriffen hatte. Ägypten hat sich später dieser Blockade angeschlossen, weil man den Transit von Terroristen ins eigene Land fürchtete. Für die 1,9 Millionen Einwohner des Gebiets brachte die Blockade Engpässe in den Bereichen Nahrung, Treibstoff und Medizin mit sich. Auch Baumaterial kam nur schleppend in das Gebiet, da die Hamas dieses vielfach statt für zivile Zwecke im Interesse der Bevölkerung zur Errichtung von Tunnelsystemen verwendete, durch die unter anderem Waffen für terroristische Aktivitäten geschmuggelt wurden.