Syrienkonflikt
Russland, USA und Türkei zu Friedensgesprächen in der Schweiz
Kampf gegen den Terror
Jesidischer Politiker: PKK könnte sich in Mossul-Offensive einschleusen
Auch interessant:
Türkei: Kurdenführer Barzani und Erdogan planen Fortführung der Zusammenarbeit
Terrorismus
USA: Militante Gruppe „Crusaders“ plante offenbar Anschlag auf Muslime
Kampf gegen Terror
Islamische Organisation startet Projekt zum Schutz Jugendlicher vor Terrororganisationen
Kampf gegen Terror
Türkei: Immer weniger Jugendliche schließen sich PKK an
Hilfe für Afrika
Äthiopien: Schüler bedanken sich bei türkischer Hilfsorganisation
Auch interessant:
Türkei: Sauberes Wasser für weitere Millionen Menschen in Afrika
Videoüberwachung gefordert
Nach Suizid: Kritik an sächsischem Strafvollzugsgesetz
241. Jahrestag der US-Navy
Twitterbeitrag der US-Navy verärgert Türken
Die Navy teilte die Botschaft am gestrigen Donnerstag anlässlich ihres 241. Jahrestages via Twitter. Über dem Bild ist zu lesen: „Amerikanische Marinesoldaten – hart, mutig, bereit“. Jedes Adjektiv ist mit einem Bild unterlegt. Auf einem der Bilder ist eine Szene aus der Zeit der Barbareskenkriege zu sehen. Gemeint sind damit die beiden kriegerischen Auseinandersetzungen (1801-1805, 1815) zwischen den USA, Schweden und den nordafrikanischen Staaten. Letztere wurden als Barbareskenstaaten bezeichnet. Tunesische und algerische Territorien sowie Tripolis (heutiges Libyen) waren damals autonome Gebiete unter osmanischer Herrschaft.
Hunderte türkische Twitteruser reagierten auf den Post. Sie schrieben, dass die US-Navy der Türkei zu einer Zeit, wo die Spannungen zwischen den beiden Staaten groß seien, eine subliminale Botschaft übermittle. Einige User teilten Bilder der brennenden US-amerikanischen Fregatte USS-Philadelphia während der Barbareskenkriege. Ein anderer Beitrag zeigt ein Video von US-Soldaten, die im Irak in einen Hinterhalt geraten sind und um Hilfe rufen. Darunter ist zu lesen: „Seid ihr euch da sicher mit eurem ‚Mut‘?“
Der Twitterpost der Navy kommt gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die türkisch-amerikanischen Beziehungen aus mehreren Gründen belastet sind, unter anderem auch wegen der Unterstützung des syrischen PKK-Ablegers PYD/YPG durch die USA.
Die Konflikte im 19. Jahrhundert entstanden wegen der an die Barbareskenstaaten zu entrichtenden Tributzahlungen, um das Mittelmeer passieren zu können. Als Thomas Jefferson Präsident der Vereinigten Staaten wurde, verweigerte er die Zahlungen und intervenierte in der Region. Der Krieg endete mit Zugeständnissen vonseiten der Barbareskenstaaten an die USA, die nun das Mittelmeer unter fairen Bedingungen überqueren durften.

