Gaza-Krieg
Gaza: Zahl getöteter Journalisten steigt auf 180

Nach Angaben der Zivilschutzbehörde des Gazastreifens hat Israel am Sonntag ein von den Vereinten Nationen betriebenes Schulgebäude angegriffen

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Gaza – Drei weitere Journalisten wurden am Sonntag bei israelischen Angriffen im Gazastreifen getötet, womit sich die Gesamtzahl der getöteten Journalisten seit letztem Jahr auf 180 erhöht hat, teilte die Zivilschutzbehörde des Gazastreifens mit.

Nach Angaben der Behörde handelt es sich bei den getöteten Reportern um Saed Radwan vom lokalen Fernsehsender Al-Aqsa TV, Hamza Abu Salmiya von der Nachrichtenagentur Sanad und Haneen Baroud, die für die Al-Quds-Stiftung arbeitet, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu.

In einer Erklärung vom Sonntag bestätigte das Büro, dass die Zahl der seit Beginn der israelischen Besatzungsangriffe auf den Gazastreifen getöteten Journalisten 180 erreicht hat.

„Das israelische Militär hat seine Offensive auf den Gazastreifen den 387. Tag in Folge fortgesetzt und dabei verschiedene Lebensbereiche angegriffen und unvorstellbare Grausamkeiten begangen“, heißt es in der Erklärung weiter.

Israel habe am Sonntag ein von den Vereinten Nationen betriebenes Schulgebäude, in dem vertriebene Palästinenser untergebracht sind, angegriffen und mindestens neun Menschen getötet.

Bei dem Angriff auf die Asma-Schule im Al-Shati-Flüchtlingslager in Gaza-Stadt seien neun Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden, während Rettungskräfte unter den Trümmern nach weiteren Opfern suchten.

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