Mexiko
Mexiko empfängt türkischen Schäferhund „Arkadaş“

"Proteo wird für immer ein Symbol der Freundschaft zwischen Mexiko und der Türkei sein", sagte der türkische Botschafter Ilhan Tug bei seiner Rede. 

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Mexiko-Stadt – Weil Suchhund Proteo vom mexikanischen Rettungsteam bei den Bergungsarbeiten nach dem verheerenden Erdbeben im Februar starb, hat die Türkei Mexiko einen Schäferhundwelpen geschenkt.

„Arkadaş“, was Freund bedeutet, wurde am Donnerstag bei einer feierlichen Zeremonie auf einem Militärstützpunkt in Mexiko-Stadt zusammen mit seinen neuen hündischen und menschlichen Kollegen stramm stehend in die Truppe aufgenommen.

Der drei Monate alte Schäferhund wird sich der mexikanischen Hundeeinheit anschließen, die darauf spezialisiert ist, in den von Erdbeben und anderen Naturkatastrophen heimgesuchten Ländern Überlebende zu finden.

Die Türkei hofft, dass der Welpe das Erbe von Proteo fortsetzen wird.

„Proteo wird für immer ein Symbol der Freundschaft zwischen Mexiko und der Türkei sein“, sagte der türkische Botschafter Ilhan Tug bei seiner Rede.

Arkadaş trug ein gepolstertes grünes Hundegeschirr mit einer winzigen mexikanischen Flagge. Der aufgeregte Welpe bellte, während aus den Lautsprechern die mexikanische Nationalhymne ertönte.

„Dank meiner mexikanischen Freunde, die mich mit großer Zuneigung aufgenommen haben, verspreche ich, mein Bestes zu geben, um ein großartiger Such- und Rettungshund zu sein“, twitterte das mexikanische Verteidigungsministerium im Namen Arkadas.

Als die Türkei und Syrien am 6. Februar von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurden, entsandte Mexiko rasch Teams mit Rettungshunden, um die Menschen unter den Trümmern zu finden. Zu den eingesetzten Hunden gehörte auch Proteo, ein neunjähriger Schäferhund, dem es gelang, einen Mann und eine Frau unter den Trümmern zu finden.

Proteo starb in der Türkei. Sein Trainer dementierte Gerüchte, wonach der Hund von herabfallenden Trümmern getroffen worden sei, und erklärte, er sei nach der langen Reise und der anstrengenden Suche nach Überlebenden bei hoher Kälte an „Erschöpfung“ gestorben.

Seine sterblichen Überreste wurden nach Mexiko zurückgebracht, wo er in einer emotionalen Zeremonie geehrt wurde, bevor er beerdigt wurde.

Das Mega-Erdbeben am 6. Februar 2023 war ein Erdstoß mit Magnitude 7,8 im Südosten der Türkei und im Norden Syriens. Ein zweites Erdbeben am selben Tag erreichte Magnitude 7,5. Nach der Erdbebenkatastrophe wurden in beiden Ländern bis zum 22. April 2023 insgesamt mehr als 59.259 Tote geborgen und mehr als 125.000 Verletzte registriert.

 

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