„Dornröschen Kiss“
Eltern verurteilen „Küssen und Lecken“ in Tanzaufführung

Zwei Künstler des Projektes von Tanzkünstler Alfred Zinola hätten demnach in der Aufführung Zungenküsse ausgetauscht und sich gegenseitig Füße und Nacken abgeleckt. 

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Köln – Nun wurde auch die Polizei eingeschaltet: Eine Tanzaufführung in einer Kölner Grundschule hat für entsetzte Eltern und irritierte Kinder gesorgt. Die dort auf der Bühne von zwei Tänzern gezeigten Berührungen seien für Kinder nicht angemessen, kritisierten Eltern.

In der ersten Woche nach den Osterferien fand im Musikraum der Grundschule unter dem Namen „Dornröschen Kiss“ eine Theateraufführung statt, wie die BILD berichtet.

Als ich meine Tochter aus der Schule abholte, erzählte sie mir davon. Weil ich prüfen wollte, ob das wirklich so stimmt, fragte ich bei den anderen Eltern nach. Sie bestätigten mir diese Handlungen. Ich verstehe bis heute nicht, welchen pädagogischen Aspekt das Ganze hatte so eine Mutter gegenüber der BILD.

Ein Vater betont, dass es nichts mit Homophobie zu tun habe: Wir sind nicht homophob. Wir hätten genau so reagiert, wenn das gleiche ein Mann und eine Frau getan hätten.

Zwei Künstler des Projektes von Tanzkünstler Alfred Zinola hätten demnach in der Aufführung Zungenküsse ausgetauscht und sich gegenseitig Füße und Nacken abgeleckt. Den Eltern habe die Schule in einem Schreiben mitgeteilt, dass die Kinder ein kritisches „Probepublikum“ waren. Man habe ihre Reaktionen testen wollen.

Kinder sollen sich wohl geekelt haben und sind hinausgelaufen, wurden dann aber nach Angaben der Eltern wieder reingeschickt, zitiert die Rheinische Post einen Sprecher der Kölner Polizei.

Wie die Schule mitteilte, fand das Tanzprojekt im Rahmen der Spitzenförderung NRW, einer mehrjährigen Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in der Woche vom 17. bis 21. April statt.

Wie die Rheinische Post weiter berichtet, sei ein erster Teil des Tanzprojektes laut der Schule bereits im Dezember aufgeführt worden. Damals habe es jedoch sehr positive Rückmeldungen von allen Beteiligten gegeben. Vor Aufführung des zweiten Teils habe man jedoch versäumt, mit den Eltern über die Inhalte zu sprechen.

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