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Anschlag in Hatay
Erdogan: Die Türkei lässt sich nicht mehr mit Bombenanschlägen lenken

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Bombenanschlag in der türkischen Provinz Hatay vom Montag scharf verurteilt.

(Archivfoto: tccb)
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Hatay – Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Bombenanschlag in der türkischen Provinz Hatay vom Montag scharf verurteilt.

„Die Türkei ist kein Land mehr, das mit derartigen Anschlägen gelenkt, auf Kurs gebracht oder hingehalten werden kann. Wir werden mit unseren Sicherheitskräften sowohl im Inland als auch außerhalb unserer Grenzen mit allen Kräften unseren Kampf gegen den Terrorismus und ihre Unterstützer fortsetzen“, sagte der türkische Staatschef in einer Mitteilung auf Twitter.

In der südtürkischen Provinz Hatay hatte sich am Montagabend ein Mann mit einer Handgranate selbst in die Luft gesprengt.

Laut Regierungsinformationen kam es bei einer Polizeikontrolle zum Kampf mit zwei Männern, die sich gewaltsam zur Wehr gesetzt haben sollen. Einer der Männer habe im Zuge der Auseinandersetzung eine Handgranate gezündet. Dem anderen Mann sei zunächst die Flucht gelungen.

Einer späteren Mitteilung des türkischen Innenministers  Süleyman Soylu zufolge sei auch der zweite Mann nach einer Schießerei durch Sicherheitskräfte getötet worden. Laut Informationen der Regierung handelt es sich bei den Männern um Mitglieder der Terrororganisation PKK. Die mutmaßlichen Terroristen planten nach Medienberichten die Handgranaten an einer belebten Straße zu zünden.