Start Panorama Ausland Anschlag in Christchurch Terroranschlag auf Moschee in Neuseeland: Zwei Türken unter Verletzten

Anschlag in Christchurch
Terroranschlag auf Moschee in Neuseeland: Zwei Türken unter Verletzten

Die Zahl der Opfer, die bei Angriffen auf zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben kamen, ist auf 49 gestiegen.

(Foto: Screenshot)
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Christchurch (nex) – Die Zahl der Opfer, die bei Angriffen auf zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben kamen, ist auf 49 gestiegen. Medienberichten zufolge befindet sich unter den Opfern auch ein zweijähriges Kind.

Wie der zuständige Polizeisprecher Mike Bush mitteilte, seien zudem 39 Gläubige verletzt worden – davon seien elf in einem kritischen Zustand. Unter den Verletzten seien auch Ausländer, zwei davon türkische Staatsbürger. Dies teilte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu mit.

Bei den Moscheen handelt es sich um die Masjid al Noor-Moschee im Zentrum von Christchurch, wo die Zahl der Todesopfer 40 überschritten hat, sowie eine zweite Moschee im Vorort Linwood, sagte die Polizei.

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern beschrieb die Angriffe – die schlimmsten in der Geschichte ihres Landes – als einen Terroranschlag

„Es ist klar, dass dies heute nur noch als Terroranschlag bezeichnet werden kann“, sagte Ardern und fügte hinzu, dass es einer der „dunkelsten Tage“ Neuseelands sei. Vier rechtsextremistische Verdächtige, drei Männer und eine Frau seien verhaftet worden.

Australiens Premierminister Scott Morrison sagte Reportern, ein Verdächtiger in Haft sei „ein extremistischer, rechtsgerichteter, gewalttätiger Terrorist“, der ein in Australien geborener Bürger sei. Der Australier hatte seine Tat auf Facebook per Live-Stream übertragen.

Wie der „stern“ unter Bezugnahme auf den australischen Sender SBS berichtet, bezeichnet sich der Täter in einem 74-seitigem Manifest als „einfacher, weißer Mann, 28 Jahre alt. Geboren in Australien, Arbeiterklasse, Geringverdiener-Familie“. Er habe den Anschlag verübt, um „die tausenden von Toten durch ausländische Invasoren“ zu rächen.

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