Start Politik Ausland Türkei China lobt „Widerstand der Türkei gegen wirtschaftliche Angriffe“

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China lobt „Widerstand der Türkei gegen wirtschaftliche Angriffe“

Der Vizepräsident der Türkei Fuat Oktay traf sich am Freitag mit dem chinesischen Sonderbeauftragten im Präsidentenpalast in der Hauptstadt Ankara.

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(Foto: AA)

Ankara (nex/aa) – Der Vizepräsident der Türkei Fuat Oktay traf sich am Freitag mit dem chinesischen Sonderbeauftragten im Präsidentenpalast in der Hauptstadt Ankara.

Bei dem Gespräch mit Le Yucheng sagte Oktay gegenüber der Nachrichtenagentur Anadolu, dass das Handelsvolumen der Türkei mit China etwa 23 Milliarden Dollar beträgt und sie das Ziel von 50 Milliarden Dollar kurzfristig erreichen sollte.

Oktay erklärte, dass es notwendig sei, Mechanismen zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung zu entwickeln.

Le Yucheng seinerseits sagte, dass China die feste Haltung und stabile Politik der Türkei trotz „wirtschaftlicher Angriffe auf das Land“ unterstützt und lobte den Widerstand der Türkei gegen diese.

Währungsabkommen mit China

Bereits 2016 beschlossen die Türkei und China ihre Beziehungen zu stärken und kündigten an, den Handel untereinander und mit dem Iran und der Russischen Föderation tendenziell in lokaler Währung denn in Fremdwährungen abzuwickeln.

Russland, die Türkei und der Iran einigen sich auf Handel in landeseigenen Währungen

Nach einem Dreiergipfel in Teheran haben sich Russland, der Iran und die Türkei dann vergangene Woche auf einen Handel mit den landeseigenen Währungen geeinigt. Die Führungskräfte der Zentralbanken würden sehr bald zusammenkommen und über eine schnelle Umsetzung der Punkte, auf die sie sich verständigt haben, beraten, so der erst im Juli zum Zentralbankchef Irans ernannte Abdul Nasser Hemmati gegenüber Pressevertretern.

Der Gipfel in Teheran, an dem der Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan und das russische Staatsoberhaupt Wladimir Putin teilnahmen, sei sehr produktiv gewesen, so Hemmati weiter. Beim Handel von Öl, Gas und anderen grundlegenden Produkten sowie im Bankwesen sei eine Übereinkunft erzielt worden.

Alle drei Länder wollen beim gemeinsamen Handel den Dollar nicht länger verwenden und künftig diesen über die eigene Landeswährung und in diesem Zusammenhang über einen festgelegten Währungskurs abwickeln.


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