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Handelskrieg
Levi’s und Harley Davidson kritisieren geplante Strafzölle

Die US-Unternehmen Harley Davidson und Levi Strauss & Co haben mit Unverständnis auf die Strafzölle reagiert, die EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf ihre Produkte einführen will.

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(Symbolfoto: pixa)

Berlin (ots) – Die US-Unternehmen Harley Davidson und Levi Strauss & Co haben mit Unverständnis auf die Strafzölle reagiert, die EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf ihre Produkte einführen will, sollte US-Präsident Donald Trump an seinen Zoll-Plänen festhalten.

„Wir unterstützen offene Märkte und freien Handel, in dem sich jeder an die Regeln hält“, sagte ein Sprecher des Konzerns Levi Strauss & Co aus San Francisco dem Tagesspiegel.

Beim Motorradhersteller Harley-Davidson äußerte man sich ähnlich. „Wir unterstützen freien und fairen Handel“, teilte das US-Unternehmen aus Milwaukee (Wisconsin) auf Tagesspiegel-Anfrage hin mit. Harley Davidson gerät durch die Debatte um Strafzölle gleich von zwei Seiten unter Druck.

Nicht nur will Juncker eine Strafabgabe auf Motorräder der US-Marke einführen. Der Konzern wäre auch von den Strafzöllen der USA auf Stahl und Aluminium betroffen:

Beide Rohstoffe muss er zum Teil in die USA importieren, um seine Motorräder fertigen zu können.

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