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Türkei: Mutmaßlicher Mörder des russischen Kampfjet-Piloten bekommt fünf Jahre

Ein Gericht in der westtürkischen Stadt Izmir hat den mutmaßlichen Mörder eines russischen Kampfpiloten wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie unerlaubten Waffenbesitzes zu fünf Jahren Haft verurteilt.

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Izmir (nex) – Ein Gericht in der westtürkischen Stadt Izmir hat den mutmaßlichen Mörder eines russischen Kampfpiloten wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie unerlaubten Waffenbesitzes zu fünf Jahren Haft verurteilt.

„Das Gericht behandelte den Fall zur Beteiligung Celiks am Mord des russischen Piloten Peschkow noch nicht, die diesbezüglichen Ermittlungen laufen noch“, zitiert das Nachrichtenportal Sputnik Celiks Anwalt.

Alparslan Celik, der vermutlich am 24. November 2015 einen russischen SU-24 im türkischen Luftraum abgeschossen hatte, war vor Gericht gestellt worden, nachdem mehrere Waffen bei ihm, in seinem Haus und Fahrzeug sichergestellt worden waren.

Beide Piloten an Bord des abgeschossenen russischen Kampfjets landeten mit ihren Fallschirmen auf syrischem Boden, wobei einer der Piloten erschossen wurde.

Im Zuge der Verhandlungen erklärte Celik seinen Untergebenen den Befehl zum Nichtschießen gegeben zu haben. Als Kommandeur habe er jedoch die Verantwortung auf sich genommen.

Nach dem Absturz des Kampfjets hatte Celik in einem Video die Tötung des Piloten verteidigt – dieser habe Bomben auf Turkmenen abgeworfen, so Celik.

„Vergeltung zu üben ist das natürlichste Recht“, erklärte er und fügte hinzu:“In der Vergeltung ist Leben.“

Celik und weitere 17 Verdächtige wurden angeklagt, nachdem bei Durchsuchungen in ihren Häusern und Fahrzeugen Ende März fünf automatische Gewehre, vier Pistolen und zwei Walkie-Talkies sichergestellt worden waren.

Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets vonseiten der Türkei wegen der Verletzung des nationalen Luftraums hatte Moskau verschiedene Maßnahmen gegen Ankara ergriffen, darunter auch das Importverbot für türkische Landwirtschaftsprodukte sowie die Beendigung des visafreien Reisens für Türken.

Seit vergangenem Sommer lockert Russland jedoch die Maßnahmen. Es hat bereits das Importverbot für einige Produkte, insbesondere für Zitrusfrüchte, aufgehoben.

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