Türkei
Antalya: Die Rückkehr der russischen Ehefrauen – 4 Millionen Touristen erwartet

"Nach Beendigung der Krise haben sich auch die Ehen wieder normalisiert. Frauen kehren wieder zu ihren Männern heim", sagte Irina Balci, Leiterin des Vereins für russische Kunst und Kultur in Antalya, in einem Gespräch mit türkischen Medien.

Teilen

Antalya (nex) – Mit der diplomatischen Normalisierung zwischen der Türkei und Russland kehren nicht nur die Touristen wieder in die sonnige Millionen-Metropole am Mittelmeer zurück, sondern auch die Tausenden russischen Ehefrauen, die nach der Jet-Krise mit der Türkei vorsichtshalber nach Russland heimgekehrt waren.

„Nach Beendigung der Krise haben sich auch die Ehen wieder normalisiert. Frauen kehren wieder zu ihren Männern heim“, sagte Irina Balci, Leiterin des Vereins für russische Kunst und Kultur in Antalya, in einem Gespräch mit türkischen Medien.

In der südtürkischen Provinz Antalya leben etwa 60.000 Russen, davon seien fast 90 Prozent Frauen. Etwa 40.000 Russinnen seien türkischen Medien zufolge mit türkischen Männern verheiratet und hätten etwa 80.000 Kinder zusammen.

Der russische Generalkonsul zu Antalya, Oleg Wasilijewitsch Rogosa, erkannte die Bemühungen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu an.

„Unsere Staatsbürger wurden nicht allein gelassen“, erklärte Rogosa gegenüber türkischen Medien und ergänzte: „Es hat sich keiner bei uns über Diskriminierung beschwert. Außenminister Cavusoglu traf sich mit unseren Staatsbürgern und zeigte ihnen seine Liebe und Unterstützung in den harten Zeiten. Wir konnten so unsere Schlechtwetterfreunde erkennen.“

Antalya habe einen sehr besonderen Platz im Herzen der Russen, betonte der Generalkonsul.

„Wir haben in Antalya Immobilieninvestitionen in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Russen belegen bei den Frühbuchungen den ersten Platz, und es werden nach Angaben unserer Reiseveranstalter drei bis vier Millionen Touristen erwartet.“

Auch interessant

Die Russen kommen: Türkei 2017 wieder auf Platz 1 der Reiseziele

Auch interessant

„Elif Eralp, bitte mach es anders“: Herkunft ist kein politisches Mandat

Ein Gastkommentar von Aras Karasun Wir gratulieren Elif Eralp und sagen gleichzeitig sehr deutlich, was wir befürchten: Es ist ein offener Brief an alle türkischstämmigen...

SPD-Parteichef Lars Klingbeil: AfD-Verbotsverfahren endlich prüfen

Berlin - SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil hat erneut die ernsthafte Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD gefordert. "Es ist die richtige Zeit. Das...

Nach Karabach: Warum der Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan für Europa wichtig ist

Ein Gastkommentar von Toghrul Hasanzadeh Als EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Juli 2026 Baku und Eriwan besuchte, ging es längst nicht mehr nur um...

London: Israelkritische Doku NAZA wird gratis gestreamt

London - Nach einer Rekord-Standing-Ovation von 25 Minuten beim Filmfestival in Venedig, Morddrohungen und dem Vorstoß der israelischen Regierung, den Machern die Staatsbürgerschaft zu...

Anti-Netanjahu-Proteste: Oscar-Gewinnerin Susan Sarandon festgenommen

New York - Die US-Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon ist am vergangenen Donnerstag in New York vorübergehend festgenommen worden. Die 79-Jährige hatte sich im Umfeld...

Headlines

Kurdenpolitik und Hamas: Netanjahu plant Klage gegen Erdoğan

Tel-Aviv - Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat Berichten zufolge ein behördenübergreifendes Juristenteam angewiesen, eine Klage gegen den türkischen...

Rekord: Mamdani lässt zehntausende Bäume pflanzen

New York – Unter Bürgermeister Zohran Mamdani wurden in der US-Metropole New York im abgelaufenen Haushaltsjahr 2026 so viele...

Anti-Netanjahu-Proteste: Oscar-Gewinnerin Susan Sarandon festgenommen

New York - Die US-Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon ist am vergangenen Donnerstag in New York vorübergehend festgenommen worden. Die...

Wenn die Welt den Saal verlässt: Netanjahus Realitätsverlust vor der UN

Ein Gastkommentar von Susanne Mattner Wann fängt die Welt eigentlich an, Benjamin Netanjahu beim Namen zu nennen? Was muss dieser...

Meinung

U2-Sänger Bono vergleicht Israels Minister Ben-Gvir mit Nazi-Funktionär Himmler

London - In einem aufsehenerregenden Interview mit dem US-Musikmagazin Rolling Stone hat U2-Frontmann Bono den rechtsextremen israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, scharf...

Kurdenpolitik und Hamas: Netanjahu plant Klage gegen Erdoğan

Tel-Aviv - Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat Berichten zufolge ein behördenübergreifendes Juristenteam angewiesen, eine Klage gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan vorzubereiten. Ein...

The Economist: Erdoğan, Müslüman dünyasının en popüler politikacısı

Londra - Neredeyse iki milyar insandan oluşan devasa ve çeşitlilik arz eden bir topluluk olan küresel Müslüman topluluğu Umma/Ümmet içinde, birleştirici bir temsilci arayışı...

Geleceğin Cumhurbaşkanı: Hakan Fidan

Polat Karaburan Recep Tayyip Erdoğan, yarım asrı aşkın bir süredir Türkiye’nin siyasi hayatına yön veriyor. 1976 yılında merhum Necmettin Erbakan’ın siyasi hareketinde filizlenen bu yolculuk,...

CHP: Vatandaşlar ile Parti Arasındaki Artan Kopuş

Nabi Yücel Vatandaşlarla partiler arasındaki giderek derinleşen kopuş, Türkiye'nin en köklü partisi CHP üzerinden somut biçimde gözlemlenebilir. Cumhuriyet Halk Partisi, 38. Olağan Kurultay'ın ardından ve...